Discussion:
17. Juni 1953
(zu alt für eine Antwort)
Erich Pfennig
2008-06-17 15:06:59 UTC
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55 Jahre nach dem niedergeschlagenen Volksaufstand in der DDR haben
Vertreter der Bundesregierung und Berlins an die Opfer des Aufstandes in
der DDR am 17. Juni 1953 erinnert.
Auf der damaligen Stalinallee, heute Karl-Marx-Allee, nahm am 16. Juni
1953 der spontane Protest ostdeutscher Arbeiter seinen Anfang. Anlass
waren nur zögerlich zurückgenommene Normerhöhungen durch die SED und
zunehmend schlechtere Lebensbedingungen in der DDR. Von der Stalinallee
aus marschierte der Zug zum Haus der Ministerien, dem heutigen Sitz des
Finanzministeriums.
Bis zu eine Million Menschen hatten 1953 in der DDR gegen die
SED-Diktatur protestiert. Mehr als 100 Menschen kamen bei der
Niederschlagung des Aufstandes am 17. Juni ums Leben, etwa 1.600 wurden
zu Haftstrafen verurteilt. In mehr als 700 Orten waren damals die
Menschen in der DDR auf der Straße, um gegen die Diktatur zu
protestieren. Die Regierung hatte sich unter den Schutz der sowjetischen
Besatzungsmacht gestellt. Erst danach rollten die Panzer der UdSSR, und
Soldaten schlugen den Aufstand gewaltsam nieder.
http://www.n-tv.de/17_Juni_1953_Gedenken_an_die_Opfer/170620080707/980596.html

Die SED-Abkömmlinge im Bundestag haben natürlich kein Interesse daran,
dass dieser Tag weiterhin gedacht wird. Es ist notwendig, dass dieses
Ereignis Teil des Geschichtsunterrichtes in allen Schulen der
Bundesrepublik Deutschland wird.

Erich
Christian Braumann
2008-06-17 15:20:49 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
55 Jahre nach dem niedergeschlagenen Volksaufstand in der DDR haben
Vertreter der Bundesregierung und Berlins an die Opfer des Aufstandes in
der DDR am 17. Juni 1953 erinnert.
Auf der damaligen Stalinallee, heute Karl-Marx-Allee, nahm am 16. Juni
1953 der spontane Protest ostdeutscher Arbeiter seinen Anfang. Anlass
waren nur zögerlich zurückgenommene Normerhöhungen durch die SED und
zunehmend schlechtere Lebensbedingungen in der DDR. Von der Stalinallee
aus marschierte der Zug zum Haus der Ministerien, dem heutigen Sitz des
Finanzministeriums.
Bis zu eine Million Menschen hatten 1953 in der DDR gegen die
SED-Diktatur protestiert. Mehr als 100 Menschen kamen bei der
Niederschlagung des Aufstandes am 17. Juni ums Leben, etwa 1.600 wurden
zu Haftstrafen verurteilt. In mehr als 700 Orten waren damals die
Menschen in der DDR auf der Straße, um gegen die Diktatur zu
protestieren. Die Regierung hatte sich unter den Schutz der sowjetischen
Besatzungsmacht gestellt. Erst danach rollten die Panzer der UdSSR, und
Soldaten schlugen den Aufstand gewaltsam nieder.
http://www.n-tv.de/17_Juni_1953_Gedenken_an_die_Opfer/170620080707/980596.html
Also ich wußte das schon.
Post by Erich Pfennig
Die SED-Abkömmlinge im Bundestag haben natürlich kein Interesse daran,
dass dieser Tag weiterhin gedacht wird.
Wen meinst Du da? Irgendwelche FDJ-Propagandistinnen?
Post by Erich Pfennig
Es ist notwendig, dass dieses
Ereignis Teil des Geschichtsunterrichtes in allen Schulen der
Bundesrepublik Deutschland wird.
Sicher. Gehört ja zur Geschichte.
hobbypiloteur
2008-06-17 20:18:49 UTC
Permalink
Post by Christian Braumann
Post by Erich Pfennig
Es ist notwendig, dass dieses
Ereignis Teil des Geschichtsunterrichtes in allen Schulen der
Bundesrepublik Deutschland wird.
Sicher. Gehört ja zur Geschichte.
Die endet in der Schule 1945, weil die 12 Jahre vorher so
lange gedauert haben und es danach keine Diktatur mehr gab.

HJS
Christian Braumann
2008-06-18 04:33:56 UTC
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Post by hobbypiloteur
Post by Christian Braumann
Post by Erich Pfennig
Es ist notwendig, dass dieses
Ereignis Teil des Geschichtsunterrichtes in allen Schulen der
Bundesrepublik Deutschland wird.
Sicher. Gehört ja zur Geschichte.
Die endet in der Schule 1945, weil die 12 Jahre vorher so
lange gedauert haben und es danach keine Diktatur mehr gab.
War bei mir nicht so (Abi 83)
Frank Werner
2008-06-17 15:38:01 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
dass dieser Tag weiterhin gedacht wird. Es ist notwendig, dass dieses
Ereignis Teil des Geschichtsunterrichtes in allen Schulen der
Bundesrepublik Deutschland wird.
Ist es bereits. Zumindestens auf meiner Schule haben wir darüber gesprochen.

Frank Werner
--
http://www.runter-vom-gas.de
Hasso
2008-06-17 17:53:26 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
55 Jahre nach dem niedergeschlagenen Volksaufstand in der DDR haben
Vertreter der Bundesregierung und Berlins an die Opfer des Aufstandes in
der DDR am 17. Juni 1953 erinnert.
Auf der damaligen Stalinallee, heute Karl-Marx-Allee, nahm am 16. Juni
1953 der spontane Protest ostdeutscher Arbeiter seinen Anfang. Anlass
waren nur zögerlich zurückgenommene Normerhöhungen durch die SED und
zunehmend schlechtere Lebensbedingungen in der DDR. Von der Stalinallee
aus marschierte der Zug zum Haus der Ministerien, dem heutigen Sitz des
Finanzministeriums.
Bis zu eine Million Menschen hatten 1953 in der DDR gegen die
SED-Diktatur protestiert. Mehr als 100 Menschen kamen bei der
Niederschlagung des Aufstandes am 17. Juni ums Leben, etwa 1.600 wurden
zu Haftstrafen verurteilt. In mehr als 700 Orten waren damals die
Menschen in der DDR auf der Straße, um gegen die Diktatur zu
protestieren. Die Regierung hatte sich unter den Schutz der sowjetischen
Besatzungsmacht gestellt. Erst danach rollten die Panzer der UdSSR, und
Soldaten schlugen den Aufstand gewaltsam nieder.
http://www.n-tv.de/17_Juni_1953_Gedenken_an_die_Opfer/170620080707/980596.html
Die SED-Abkömmlinge im Bundestag haben natürlich kein Interesse daran,
dass dieser Tag weiterhin gedacht wird. Es ist notwendig, dass dieses
Ereignis Teil des Geschichtsunterrichtes in allen Schulen der
Bundesrepublik Deutschland wird.
Erich
In Berlin war doch mindestens jeder zweite Demonstrant ein bezahlter
westberliner Provokateur. Das die zum Teufel gejagd wurden war doch mehr
als richtig.


Hasso
Christian Braumann
2008-06-17 18:03:03 UTC
Permalink
Post by Hasso
In Berlin war doch mindestens jeder zweite Demonstrant ein bezahlter
westberliner Provokateur. Das die zum Teufel gejagd wurden war doch mehr
als richtig.
Kannst Du das belegen?
Peter Veith
2008-06-17 18:38:05 UTC
Permalink
Post by Christian Braumann
Post by Hasso
In Berlin war doch mindestens jeder zweite Demonstrant ein bezahlter
westberliner Provokateur. Das die zum Teufel gejagd wurden war doch mehr
als richtig.
Kannst Du das belegen?
Ich weiß nicht, was Hasso weiß, aber hier nur mal ein Zufallsfund aus
der heutigen PNN (S-Bahn Fund; S. 15): "Der Augenzeuge erzählte später
... Vopos hätten auf der Chausseestraße mit vorgehaltener Pistole
versucht, vom Westsektor aus vordrängende Menschen zurückzudrängen und
schließlich in die Luft geschossen."

Unter den Verhafteten waren die Westberliner auch vertreten: "Nach einem
Bericht der Staatssicherheit nahmen bis zum 7. Juli 1953 das MfS 4.816
Personen (davon 226 aus Westberlin und 2 aus der BRD) und die
Volkspolizei 4.311 Personen fest. Davon übergaben beide Dienststellen
2.573 Personen den Gerichten, 5.671 wurden entlassen (davon 144
Westberliner) und 446 (davon 21 Westberliner) hatten einen "sonstigen
Abgang". Beim MfS verblieben noch 311 Personen (davon 61 Westberlin und
2 aus der BRD) und bei der Volkspolizei 126 (aus: "Erich Mielke";
welches sich hauptsächlich auf BStU Unterlagen bezieht). Insgesamt soll
es 1.240 Verurteilungen der 9.127 Verhafteten gegeben haben."

http://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2008/05/der-17-juni-1953.html

Peter
--
http://Volksarmee.de.tt
hobbypiloteur
2008-06-17 20:24:32 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Christian Braumann
Post by Hasso
In Berlin war doch mindestens jeder zweite Demonstrant ein bezahlter
westberliner Provokateur. Das die zum Teufel gejagd wurden war doch mehr
als richtig.
Kannst Du das belegen?
Ich weiß nicht, was Hasso weiß, aber hier nur mal ein Zufallsfund aus
der heutigen PNN (S-Bahn Fund; S. 15): "Der Augenzeuge erzählte später
... Vopos hätten auf der Chausseestraße mit vorgehaltener Pistole
versucht, vom Westsektor aus vordrängende Menschen zurückzudrängen und
schließlich in die Luft geschossen."
Unter den Verhafteten waren die Westberliner auch vertreten: "Nach einem
Bericht der Staatssicherheit nahmen bis zum 7. Juli 1953 das MfS 4.816
Personen (davon 226 aus Westberlin und 2 aus der BRD) und die
Volkspolizei 4.311 Personen fest. Davon übergaben beide Dienststellen
2.573 Personen den Gerichten, 5.671 wurden entlassen (davon 144
Westberliner) und 446 (davon 21 Westberliner) hatten einen "sonstigen
Abgang". Beim MfS verblieben noch 311 Personen (davon 61 Westberlin und
2 aus der BRD) und bei der Volkspolizei 126 (aus: "Erich Mielke";
welches sich hauptsächlich auf BStU Unterlagen bezieht). Insgesamt soll
es 1.240 Verurteilungen der 9.127 Verhafteten gegeben haben."
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2008/05/der-17-juni-1953.html
Ooooch - jetzt machst Du mit den blöden Fakten dem Hasso sein ganzes
schönes Geschichtsbild kaputt.

HJS
Peter Veith
2008-06-17 20:29:16 UTC
Permalink
Post by hobbypiloteur
Post by Peter Veith
Post by Christian Braumann
Post by Hasso
In Berlin war doch mindestens jeder zweite Demonstrant ein bezahlter
westberliner Provokateur. Das die zum Teufel gejagd wurden war doch
mehr als richtig.
Kannst Du das belegen?
Ich weiß nicht, was Hasso weiß, aber hier nur mal ein Zufallsfund aus
der heutigen PNN (S-Bahn Fund; S. 15): "Der Augenzeuge erzählte später
... Vopos hätten auf der Chausseestraße mit vorgehaltener Pistole
versucht, vom Westsektor aus vordrängende Menschen zurückzudrängen und
schließlich in die Luft geschossen."
Unter den Verhafteten waren die Westberliner auch vertreten: "Nach
einem Bericht der Staatssicherheit nahmen bis zum 7. Juli 1953 das MfS
4.816 Personen (davon 226 aus Westberlin und 2 aus der BRD) und die
Volkspolizei 4.311 Personen fest. Davon übergaben beide Dienststellen
2.573 Personen den Gerichten, 5.671 wurden entlassen (davon 144
Westberliner) und 446 (davon 21 Westberliner) hatten einen "sonstigen
Abgang". Beim MfS verblieben noch 311 Personen (davon 61 Westberlin
und 2 aus der BRD) und bei der Volkspolizei 126 (aus: "Erich Mielke";
welches sich hauptsächlich auf BStU Unterlagen bezieht). Insgesamt
soll es 1.240 Verurteilungen der 9.127 Verhafteten gegeben haben."
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2008/05/der-17-juni-1953.html
Ooooch - jetzt machst Du mit den blöden Fakten dem Hasso sein ganzes
schönes Geschichtsbild kaputt.
Eigentlich nicht ....

Peter
--
http://Volksarmee.de.tt
Hans-Hasso Stamer
2008-06-18 10:23:29 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Christian Braumann
Kannst Du das belegen?
...
Post by Peter Veith
Unter den Verhafteten waren die Westberliner auch vertreten: "Nach einem
Bericht der Staatssicherheit nahmen bis zum 7. Juli 1953 das MfS 4.816
Personen (davon 226 aus Westberlin und 2 aus der BRD) und die
Volkspolizei 4.311 Personen fest. Davon übergaben beide Dienststellen
2.573 Personen den Gerichten, 5.671 wurden entlassen (davon 144
Westberliner) und 446 (davon 21 Westberliner) hatten einen "sonstigen
Abgang". Beim MfS verblieben noch 311 Personen (davon 61 Westberlin und
2 aus der BRD) und bei der Volkspolizei 126 (aus: "Erich Mielke";
welches sich hauptsächlich auf BStU Unterlagen bezieht). Insgesamt soll
es 1.240 Verurteilungen der 9.127 Verhafteten gegeben haben."
Also ein Verhältnis von 1:20 und nicht 1:1, wie "Hasso" behauptet. Und
wieviele von de 228 Westlern waren denn nun "bezahlt"? Oder waren das
nicht mehrheitlich Sympathisanten, die den Aufstand der Werktätigen
solidarisch unterstützen wollten?

Hier zeigt sich deutlich, was von geschichtsklitternden Propagandalügen,
wie sie "Hasso" hier kolportiert hat, zu halten ist.

Bauch-links aus eigener Betroffenheit reicht eben nicht zur
Wirklichkeitsbeurteilung. Die Methode, dem "Feind" alles Schlechte, was
nur denkbar ist, zu unterstellen, ist allerdings so alt wie die Welt.

HH
--
Eigentlich bin ich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
Ödön von Horvath
Peter Veith
2008-06-18 10:49:43 UTC
Permalink
Post by Hans-Hasso Stamer
Post by Peter Veith
Unter den Verhafteten waren die Westberliner auch vertreten: "Nach einem
Bericht der Staatssicherheit nahmen bis zum 7. Juli 1953 das MfS 4.816
Personen (davon 226 aus Westberlin und 2 aus der BRD) und die
Volkspolizei 4.311 Personen fest. Davon übergaben beide Dienststellen
2.573 Personen den Gerichten, 5.671 wurden entlassen (davon 144
Westberliner) und 446 (davon 21 Westberliner) hatten einen "sonstigen
Abgang". Beim MfS verblieben noch 311 Personen (davon 61 Westberlin und
2 aus der BRD) und bei der Volkspolizei 126 (aus: "Erich Mielke";
welches sich hauptsächlich auf BStU Unterlagen bezieht). Insgesamt soll
es 1.240 Verurteilungen der 9.127 Verhafteten gegeben haben."
Also ein Verhältnis von 1:20 und nicht 1:1, wie "Hasso" behauptet.
Nunja, ich glaube nicht, daß auch nur ein Leser geglaubt hat, mit einer
wissenschaftlichen Aussage konfrontiert worden zu sein. Es war
offensichtlich Polemik.

Im übrigen ist das das Verhältnis der DDR-weiten Verhaftungen! Das
Verhältnis der Akteure in Ostberlin wird für immer im Dunkeln der
Geschichte bleiben, einfach weil es niemand wissen kann.

Das sich "viele" Westberliner beteiligten, sollte unstrittig sein. Es
muß in dieser durch Besatzungsrecht und DM geteilten Stadt schon eine
geile Sache gewesen sein: Da stehst Du auf der einen, Westberliner,
Seite und bewirft den "Vopo" der im Osten steht mit Flaschen und der
kann / darf nix machen ....

Ich zitiere gern nocheinmal: "Der Augenzeuge erzählte später ... Vopos
hätten auf der Chausseestraße mit vorgehaltener Pistole versucht, vom
Westsektor aus vordrängende Menschen zurückzudrängen und schließlich in
die Luft geschossen."
Post by Hans-Hasso Stamer
Und wieviele von de 228 Westlern waren denn nun "bezahlt"?
Auch das wird nie jemand erfahren. Die Jungs vom RIAS wurden jedenfalls
von den USA bezahlt. Egon Bahr dazu: "Der RIAS war, ..., zum Katalysator
des Aufstandes geworden. Ohne den RIAS hätte es den Aufstand so nicht
gegeben".

Übrigens kenne ich das mit den "bezahlten Berufsdemonstranten" nur von
Äußerungen von Helmut Kohl ;-))
Post by Hans-Hasso Stamer
Oder waren das
nicht mehrheitlich Sympathisanten, die den Aufstand der Werktätigen
solidarisch unterstützen wollten?
Denke schon. Die "Westler" haben aus Sympatie für einen Umsturz - der
zur Restauration des Kapitalismus und Rausschmiß der sowjetischen
Weltkriegssieger geführt hätte - mitgemischt.
Post by Hans-Hasso Stamer
Hier zeigt sich deutlich, was von geschichtsklitternden Propagandalügen,
...., zu halten ist.
Eigentlich vermag ich nichts grundlegend falsches Erkennen.

Peter
--
http://Volksarmee.de.tt
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2008/05/der-17-juni-1953.html
Peter Veith
2008-06-18 12:52:02 UTC
Permalink
ERGÄNZUNG:

Unter den 6 standrechtlich Erschossenen, war auch ein Westberliner
(Willy Göttling). Wenn man herzlos wäre, würde man nunmehr ein 1 : 5
feststellen müssen.

Peter
--
http://Volksarmee.de.tt
Hans-Hasso Stamer
2008-06-18 20:04:38 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Hans-Hasso Stamer
Und wieviele von de 228 Westlern waren denn nun "bezahlt"?
Auch das wird nie jemand erfahren. Die Jungs vom RIAS wurden jedenfalls
von den USA bezahlt.
Angestellte Redaktuere mit Gehalt. Ganz offiziell.

Zum Glück gab es den RIAS. Wer hätte sonst informieren sollen? Der
Berliner Rundfunk hat nur desinformiert.

Zur Erinnerung: Es gab noch keine Internet-Blogs!
Post by Peter Veith
Egon Bahr dazu: "Der RIAS war, ..., zum Katalysator
des Aufstandes geworden. Ohne den RIAS hätte es den Aufstand so nicht
gegeben".
Es waren die Normerhöhungen, die die Revolte auslösten. Und RIAS steht
für Westsender im Allgemeinen. Die waren tatsächlich zum Glück
Katalysator, auch für die Wende, wer denn sonst, denn eine eigene
informationelle Infrastruktur gab es im Osten nicht.

Das wußten die DDR-Schergen. Ich erinnere mich an eine
Gerichtsverhandlung, die wir als Drittkläßler Ende der 50ger besuchen
mußten. Die Verurteilten hatten Westsender gehört, das wurde immer
wieder als strafverschärfend hervorgehoben und blieb mir als einzigstes
im Gedächtnis - was ja der Sinn der Sache war.

HH
--
Eigentlich bin ich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
Ödön von Horvath
Lars P. Wolschner
2008-06-18 20:56:49 UTC
Permalink
Post by Hans-Hasso Stamer
Es waren die Normerhöhungen, die die Revolte auslösten. Und RIAS
steht für Westsender im Allgemeinen. Die waren tatsächlich zum
Glück Katalysator, auch für die Wende, wer denn sonst, denn eine
eigene informationelle Infrastruktur gab es im Osten nicht.
Das wußten die DDR-Schergen. Ich erinnere mich an eine
Gerichtsverhandlung, die wir als Drittkläßler Ende der 50ger
besuchen mußten. Die Verurteilten hatten Westsender gehört, das
wurde immer wieder als strafverschärfend hervorgehoben und blieb
mir als einzigstes im Gedächtnis - was ja der Sinn der Sache
war.
Das widerspricht den Erklärungen André Sokolews, daß das alles kein
Problem gewesen sei.

CU
--
Lars P. Wolschner ***@nexgo.de
Senefelderstraße 3 ***@gmx.de
D-63069 Offenbach am Main
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462
Hans-Hasso Stamer
2008-06-18 21:18:41 UTC
Permalink
Post by Lars P. Wolschner
Post by Hans-Hasso Stamer
Es waren die Normerhöhungen, die die Revolte auslösten. Und RIAS
steht für Westsender im Allgemeinen. Die waren tatsächlich zum
Glück Katalysator, auch für die Wende, wer denn sonst, denn eine
eigene informationelle Infrastruktur gab es im Osten nicht.
Das wußten die DDR-Schergen. Ich erinnere mich an eine
Gerichtsverhandlung, die wir als Drittkläßler Ende der 50ger
besuchen mußten. Die Verurteilten hatten Westsender gehört, das
wurde immer wieder als strafverschärfend hervorgehoben und blieb
mir als einzigstes im Gedächtnis - was ja der Sinn der Sache
war.
Das widerspricht den Erklärungen André Sokolews, daß das alles kein
Problem gewesen sei.
Kommt drauf an, wann: Noch Anfang er 60ger sollen Trupps unterwegs
gewesen sein, um "Westantennen" zu demolieren. Später, als praktisch auf
jedem Haus eine stand, wurde das aufgegeben. Man fand sich damit ab, daß
die DDR-Bevölkerung nach Feierabend kollektive virtuelle Republikflucht
beging. Es wurde in den 80gern sogar Westfernsehen in den privat
verlegten Kabelnetzen geduldet.

1969 fragte ein Gewi-Dozent an der TH Ilmenau in einem Seminar ganz
offen, wer denn Westsender hören (Fernsehen spielte bei Studenten damals
kaum eine Rolle) würde. (Die Ilmenauer Studenten war damals als
angehende Ingenieure ziemlich "westaffin" eingestellt und demonstrierten
das auch ziemlich offen. Die FDJ hatte einen schweren Stand.)
Alle meldeten sich, nur ein Kommolitone, den ich kannte, der das
natürlich auch tat, nicht. Ich fragte ihn hinterher nach dem Grund: "Was
geht den das an", erwiderte er.

HH
--
Eigentlich bin ich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
Ödön von Horvath
Hasso
2008-06-19 09:28:06 UTC
Permalink
Post by Hans-Hasso Stamer
Post by Lars P. Wolschner
Post by Hans-Hasso Stamer
Es waren die Normerhöhungen, die die Revolte auslösten. Und RIAS
steht für Westsender im Allgemeinen. Die waren tatsächlich zum
Glück Katalysator, auch für die Wende, wer denn sonst, denn eine
eigene informationelle Infrastruktur gab es im Osten nicht.
Das wußten die DDR-Schergen. Ich erinnere mich an eine
Gerichtsverhandlung, die wir als Drittkläßler Ende der 50ger
besuchen mußten. Die Verurteilten hatten Westsender gehört, das
wurde immer wieder als strafverschärfend hervorgehoben und blieb
mir als einzigstes im Gedächtnis - was ja der Sinn der Sache
war.
Das widerspricht den Erklärungen André Sokolews, daß das alles kein
Problem gewesen sei.
Kommt drauf an, wann: Noch Anfang er 60ger sollen Trupps unterwegs
gewesen sein, um "Westantennen" zu demolieren. Später, als praktisch auf
jedem Haus eine stand, wurde das aufgegeben. Man fand sich damit ab, daß
die DDR-Bevölkerung nach Feierabend kollektive virtuelle Republikflucht
beging. Es wurde in den 80gern sogar Westfernsehen in den privat
verlegten Kabelnetzen geduldet.
1969 fragte ein Gewi-Dozent an der TH Ilmenau in einem Seminar ganz
offen, wer denn Westsender hören (Fernsehen spielte bei Studenten damals
kaum eine Rolle) würde. (Die Ilmenauer Studenten war damals als
angehende Ingenieure ziemlich "westaffin" eingestellt und demonstrierten
das auch ziemlich offen. Die FDJ hatte einen schweren Stand.)
Alle meldeten sich, nur ein Kommolitone, den ich kannte, der das
natürlich auch tat, nicht. Ich fragte ihn hinterher nach dem Grund: "Was
geht den das an", erwiderte er.
HH
Höre doch auf mit deiner westbürgerlichen Hetze. In der DDR wurden in
ganz normalen staatlichen Neubauwohnungen in den achtziger Jahren
Gemeinschaftsantennenanlagen eingebaut über die man in jeder Wohnung aus
der Antennensteckdose ganz normal auch Sender aus dem Westen empfangen
konnte.
Deine Verbotsmärchen erzähle doch deiner Oma...das gabs nach der
Errichtung des antifaschistischen Schutzwalles (leider) nicht mehr.
Vermutlich wäre den Leuten im Osten dann einiges erspart geblieben

Hasso
Erich Pfennig
2008-06-19 09:39:53 UTC
Permalink
Post by Hasso
Post by Hans-Hasso Stamer
Post by Hans-Hasso Stamer
Es waren die Normerhöhungen, die die Revolte auslösten. Und RIAS
steht für Westsender im Allgemeinen. Die waren tatsächlich zum
Glück Katalysator, auch für die Wende, wer denn sonst, denn eine
eigene informationelle Infrastruktur gab es im Osten nicht.
Kommt drauf an, wann: Noch Anfang er 60ger sollen Trupps unterwegs
gewesen sein, um "Westantennen" zu demolieren. Später, als praktisch auf
jedem Haus eine stand, wurde das aufgegeben. Man fand sich damit ab, daß
die DDR-Bevölkerung nach Feierabend kollektive virtuelle Republikflucht
beging. Es wurde in den 80gern sogar Westfernsehen in den privat
verlegten Kabelnetzen geduldet.
Höre doch auf mit deiner westbürgerlichen Hetze. In der DDR wurden in
ganz normalen staatlichen Neubauwohnungen in den achtziger Jahren
Gemeinschaftsantennenanlagen eingebaut über die man in jeder Wohnung aus
der Antennensteckdose ganz normal auch Sender aus dem Westen empfangen
konnte.
Wer bekam in der DDR eine Neubauwohnung? Richtig, die Parteibonzen,
Funktionäre und Zuträger.
Dirk Baumgaertel
2008-06-19 09:51:59 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Wer bekam in der DDR eine Neubauwohnung? Richtig, die Parteibonzen,
Funktionäre und Zuträger.
Nö, die bekamen nur die Wohnungen mit bestem Westempfang.
Ralf Schulz
2008-06-19 09:52:03 UTC
Permalink
Am Thu, 19 Jun 2008 11:39:53 +0200 gebar die Tastatur von Erich Pfennig
Post by Erich Pfennig
Wer bekam in der DDR eine Neubauwohnung? Richtig, die Parteibonzen,
Funktionäre und Zuträger.
Erich, hier bist Du völlig fehlinformiert. Die bekamen nur schneller eine,
aber Neubauwohnungen sind sogar an Familien gegangen, die anschließend nen
Ausreiseantrag stellten (kenne da welche) oder nicht mal in der SED waren
(kenne ich auch).

Und Hasso muß ich hier leider recht geben, die Gemeinschaftsantennen hatten
keinerlei Filter, jedenfalls hier in Berlin, und Westfernsehen und -radio
inklusive SAT1 und RIAS Berlin war einwandfrei und in Farbe resp Stereo zu
empfangen.
Erich Pfennig
2008-06-19 12:33:03 UTC
Permalink
Post by Ralf Schulz
Am Thu, 19 Jun 2008 11:39:53 +0200 gebar die Tastatur von Erich Pfennig
Post by Erich Pfennig
Wer bekam in der DDR eine Neubauwohnung? Richtig, die Parteibonzen,
Funktionäre und Zuträger.
Erich, hier bist Du völlig fehlinformiert. Die bekamen nur schneller eine,
aber Neubauwohnungen sind sogar an Familien gegangen, die anschließend nen
Ausreiseantrag stellten (kenne da welche) oder nicht mal in der SED waren
(kenne ich auch).
Wo, in Marzahn, Hohenschönhausen oder Hellersdorf? Den Planern der
Betonsilos ging es darum, die Wohnungsnot im Osten zu beheben und das
Wohnniveau zu heben. In den Genuss von Innenklo, Zentralheizung und
Warmwasser kamen zunächst verdiente Kader aus der gesamten DDR, die als
Volkspolizisten, MfS-Mitarbeiter, FDJ- oder SED-Kader die Hauptstadt
bereicherten. Erst nachdem die Kader versorgt waren, wurden Familien mit
Kindern mit den Wohnungen versorgt. Attraktiv waren die Plattenbauten
zunächst wegen ihrer Ausstattung.

Erich
Ralf Schulz
2008-06-19 13:26:02 UTC
Permalink
Am Thu, 19 Jun 2008 14:33:03 +0200 gebar die Tastatur von Erich Pfennig
Post by Erich Pfennig
Wo, in Marzahn, Hohenschönhausen oder Hellersdorf? Den Planern der
Betonsilos ging es darum, die Wohnungsnot im Osten zu beheben und das
Wohnniveau zu heben. In den Genuss von Innenklo, Zentralheizung und
Warmwasser kamen zunächst verdiente Kader aus der gesamten DDR, die als
Volkspolizisten, MfS-Mitarbeiter, FDJ- oder SED-Kader die Hauptstadt
bereicherten. Erst nachdem die Kader versorgt waren, wurden Familien mit
Kindern mit den Wohnungen versorgt. Attraktiv waren die Plattenbauten
zunächst wegen ihrer Ausstattung.
Und inwieweit widerlegt das meine Aussage, die da hieß:
"Die bekamen nur schneller eine,..."?

Deine Aussage war aber:"Wer bekam in der DDR eine Neubauwohnung? Richtig,
die Parteibonzen,Funktionäre und Zuträger."
- und das ist definitv eine Lüge.
James Gordon
2008-06-19 16:42:04 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Erst nachdem die Kader versorgt waren, wurden Familien mit
Kindern mit den Wohnungen versorgt. Attraktiv waren die Plattenbauten
zunächst wegen ihrer Ausstattung.
Wenn man in Erfurt einen Konzern für Mikroelektronik hochzieht, mit 10.000
Menschen, dann brauchen die Wohnraum, auch der dumme Arbeiter und der
Ingenieur.
Sooo viel Bonzen, gibt es dan neben doch nicht.
Ausserdem konnte sich in Ing mit 620,- Mark Mindestlohn, kein Auto oder
sonstige Transportkosten leisten. Er wätre also nie nach Erfirt gezogen und
hätte nie in den neuen Betrieb arbeiten können.
Und so bekamen zuerst junge arbeitskräftige Familein eien Wihnung.
André Grafe
2008-06-19 17:23:33 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Post by Ralf Schulz
Am Thu, 19 Jun 2008 11:39:53 +0200 gebar die Tastatur von Erich Pfennig
Post by Erich Pfennig
Wer bekam in der DDR eine Neubauwohnung? Richtig, die Parteibonzen,
Funktionäre und Zuträger.
Erich, hier bist Du völlig fehlinformiert. Die bekamen nur schneller eine,
aber Neubauwohnungen sind sogar an Familien gegangen, die anschließend nen
Ausreiseantrag stellten (kenne da welche) oder nicht mal in der SED waren
(kenne ich auch).
Wo, in Marzahn, Hohenschönhausen oder Hellersdorf? Den Planern der
Betonsilos ging es darum, die Wohnungsnot im Osten zu beheben und das
Wohnniveau zu heben. In den Genuss von Innenklo, Zentralheizung und
Warmwasser kamen zunächst verdiente Kader aus der gesamten DDR, die als
Volkspolizisten, MfS-Mitarbeiter, FDJ- oder SED-Kader die Hauptstadt
bereicherten. Erst nachdem die Kader versorgt waren, wurden Familien mit
Kindern mit den Wohnungen versorgt. Attraktiv waren die Plattenbauten
zunächst wegen ihrer Ausstattung.
Erich
Hallo Erich,
ich war Alleinstehend, in keiner Partei, kein Bonze, kein Kader. Ich war
in der Jungen Gemeinde aktiv, ich war und bin Arbeiter und war Bausoldat
(DDR-Variante des Zivildienst). Ich hatte mit 25 Jahren eine
Neubauwohnung in Dresden-Prohlis in der ich noch heute wohne.
MFG André
--
André Grafe
01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E
Erich Pfennig
2008-06-20 10:50:03 UTC
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Post by André Grafe
Post by Erich Pfennig
Post by Ralf Schulz
Am Thu, 19 Jun 2008 11:39:53 +0200 gebar die Tastatur von Erich Pfennig
Post by Erich Pfennig
Wer bekam in der DDR eine Neubauwohnung? Richtig, die Parteibonzen,
Funktionäre und Zuträger.
Erich, hier bist Du völlig fehlinformiert. Die bekamen nur schneller eine,
aber Neubauwohnungen sind sogar an Familien gegangen, die
anschließend nen
Ausreiseantrag stellten (kenne da welche) oder nicht mal in der SED waren
(kenne ich auch).
Wo, in Marzahn, Hohenschönhausen oder Hellersdorf? Den Planern der
Betonsilos ging es darum, die Wohnungsnot im Osten zu beheben und das
Wohnniveau zu heben. In den Genuss von Innenklo, Zentralheizung und
Warmwasser kamen zunächst verdiente Kader aus der gesamten DDR, die als
Volkspolizisten, MfS-Mitarbeiter, FDJ- oder SED-Kader die Hauptstadt
bereicherten. Erst nachdem die Kader versorgt waren, wurden Familien mit
Kindern mit den Wohnungen versorgt. Attraktiv waren die Plattenbauten
zunächst wegen ihrer Ausstattung.
Erich
Hallo Erich,
ich war Alleinstehend, in keiner Partei, kein Bonze, kein Kader. Ich war
in der Jungen Gemeinde aktiv, ich war und bin Arbeiter und war Bausoldat
(DDR-Variante des Zivildienst). Ich hatte mit 25 Jahren eine
Neubauwohnung in Dresden-Prohlis in der ich noch heute wohne.
Ich sprach von den Plattenbauten in Berlin und verdiente Kader aus der
gesamten DDR, die als Volkspolizisten, MfS-Mitarbeiter, FDJ- oder
SED-Kader die Hauptstadt bereicherten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zu ähnlichen Auswüchsen auch in
der Provinz gekommen ist.

Erich
André Grafe
2008-06-20 12:56:15 UTC
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Post by Erich Pfennig
Post by Ralf Schulz
Am Thu, 19 Jun 2008 11:39:53 +0200 gebar die Tastatur von Erich Pfennig
Post by Erich Pfennig
Wer bekam in der DDR eine Neubauwohnung? Richtig, die Parteibonzen,
Funktionäre und Zuträger.
Erich, hier bist Du völlig fehlinformiert. Die bekamen nur schneller eine,
Ich sprach von den Plattenbauten in Berlin und verdiente Kader aus der
gesamten DDR, die als Volkspolizisten, MfS-Mitarbeiter, FDJ- oder
SED-Kader die Hauptstadt bereicherten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zu ähnlichen Auswüchsen auch in
der Provinz gekommen ist.
Erich
Hallo Erich,
in deinem Orginalposting sprachst Du von Neubauwohnungen in der DDR.

Zitat:"Wer bekam in der DDR eine Neubauwohnung? Richtig, die
Parteibonzen, Funktionäre und Zuträger."

Dein jetziges Posting ist doch nur eine Faule Ausrede.
Außerdem beleidigst Du mich fast, wenn Du Dresden als Provinz
bezeichnest. Dresden ist Residenzstadt. Wenn Du Dresden nochmal als
Provinz bezeichnest bekommst Du kein Visum für Sachsen. LOL
MFG André
--
André Grafe
01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E
ggg
2008-06-30 14:57:55 UTC
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Post by Erich Pfennig
Post by Ralf Schulz
Am Thu, 19 Jun 2008 11:39:53 +0200 gebar die Tastatur von Erich Pfennig
Post by Erich Pfennig
Wer bekam in der DDR eine Neubauwohnung? Richtig, die Parteibonzen,
Funktionäre und Zuträger.
Erich, hier bist Du völlig fehlinformiert. Die bekamen nur schneller eine,
aber Neubauwohnungen sind sogar an Familien gegangen, die anschließend nen
Ausreiseantrag stellten (kenne da welche) oder nicht mal in der SED waren
(kenne ich auch).
Wo, in Marzahn, Hohenschönhausen oder Hellersdorf? Den Planern der
Betonsilos ging es darum, die Wohnungsnot im Osten zu beheben und das
Wohnniveau zu heben. In den Genuss von Innenklo, Zentralheizung und
Warmwasser kamen zunächst verdiente Kader aus der gesamten DDR, die als
Volkspolizisten, MfS-Mitarbeiter, FDJ- oder SED-Kader die Hauptstadt
bereicherten. Erst nachdem die Kader versorgt waren, wurden Familien mit
Kindern mit den Wohnungen versorgt. Attraktiv waren die Plattenbauten
zunächst wegen ihrer Ausstattung.
Erich
Zeitschiene beachten.

Deine Aussage trifft nur auf die innerstädtischen Neubauten
(Stalinallee ...) zu.
--
Günter Grübler,
AG,CH

André Grafe
2008-06-19 17:15:51 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Wer bekam in der DDR eine Neubauwohnung? Richtig, die Parteibonzen,
Funktionäre und Zuträger.
Hallo Erich,
da bist Du wohl irgendwelcher Propaganda aufgesessen. Ich war ganz
normaler Arbeiter, in keiner Partei, aktiv in der Jungen Gemeinde und
Bausoldat. Und ich hatte eine Neubauwohnung, oder besser ich wohne noch
heute in der damaligen Neubauwohnung. Falls Du mein Wohngebiet sehen
willst musst Du nur die unten angegebenen Koordinaten bei Google-Maps
eingeben.
MFG André
--
André Grafe
01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E
W***@gmx.de
2008-06-18 10:31:36 UTC
Permalink
Post by Christian Braumann
Post by Hasso
In Berlin war doch mindestens jeder zweite Demonstrant ein bezahlter
westberliner Provokateur. Das die zum Teufel gejagd wurden war doch mehr
als richtig.
Kannst Du das belegen?
Na klar, kann doch jeder. Man braucht den Scheiß bloß nachzuplappern
und daran glauben, den die SED Gewaltbonzen unter der russischen
Besatzungsmacht damals fabrizierten:
"In Westdeutschland saßen und sitzen die amerikanischen Agenturen,
die auf Anweisung von Washington die Pläne für Krieg und Bürgerkrieg
ausarbeiten. In Westdeutschland organisieren die Adenauer, Ollenhauer,
Kaiser und Reuter die unmittelbare Vorbereitung des Tag X. So wurde im
Ministerium von Jakob Kaiser mit aktiver amerikanischer Unterstützung
unter dem Tarnnamen "Forschungsbeirat" ein spezieller Stab für
Diversions- und Bürgerkriegsakte geschaffen, dem Millionen Mark aus
den Geheimfonds aus- und inländischer Imperialisten zuflossen. In
Westberlin wurden von den Kaiser und Reuter systematisch
Kriegsverbrecher, Militaristen und kriminelle Elemente in
Terrororganisationen vorbereitet und ausgerüstet. Zu den alten
faschistischen Morderfahrungen kamen noch zusätzlich die Methoden der
amerikanischen Gangster. So wurde der faschistische Auswurf wieder
großgezogen. Neben den ausländischen Kriegstreibern tragen Adenauer
Ollenhauer, Kaiser und Reuter die volle Verantwortung für das Blut,
das bei der Niederschlagung des faschistischen Abenteuers geflossen
ist."(1)


Mag

(1)Beschluß der 14. Tagung des ZK der SED, 21. Juni 1953
Hasso
2008-06-18 13:42:32 UTC
Permalink
Post by W***@gmx.de
Post by Christian Braumann
Post by Hasso
In Berlin war doch mindestens jeder zweite Demonstrant ein bezahlter
westberliner Provokateur. Das die zum Teufel gejagd wurden war doch mehr
als richtig.
Kannst Du das belegen?
Na klar, kann doch jeder. Man braucht den Scheiß bloß nachzuplappern
und daran glauben, den die SED Gewaltbonzen unter der russischen
"In Westdeutschland saßen und sitzen die amerikanischen Agenturen,
die auf Anweisung von Washington die Pläne für Krieg und Bürgerkrieg
ausarbeiten. In Westdeutschland organisieren die Adenauer, Ollenhauer,
Kaiser und Reuter die unmittelbare Vorbereitung des Tag X. So wurde im
Ministerium von Jakob Kaiser mit aktiver amerikanischer Unterstützung
unter dem Tarnnamen "Forschungsbeirat" ein spezieller Stab für
Diversions- und Bürgerkriegsakte geschaffen, dem Millionen Mark aus
den Geheimfonds aus- und inländischer Imperialisten zuflossen. In
Westberlin wurden von den Kaiser und Reuter systematisch
Kriegsverbrecher, Militaristen und kriminelle Elemente in
Terrororganisationen vorbereitet und ausgerüstet. Zu den alten
faschistischen Morderfahrungen kamen noch zusätzlich die Methoden der
amerikanischen Gangster. So wurde der faschistische Auswurf wieder
großgezogen. Neben den ausländischen Kriegstreibern tragen Adenauer
Ollenhauer, Kaiser und Reuter die volle Verantwortung für das Blut,
das bei der Niederschlagung des faschistischen Abenteuers geflossen
ist."(1)
Mag
(1)Beschluß der 14. Tagung des ZK der SED, 21. Juni 1953
Und ? was ist daran verkehr?

der deutsche Faschist marschiert wieder im Ausland....der amerikanische
Söldner in der ganzen Welt.....
ganz Jugoslawien wurde durch Bürgerkriegsanzettelungen des Westens
zerstört...
mit Russland hat es fast auch gekläppt. zum Glück für die Russen kam
nach dem Schurken Jelzin ein Putin...
Naja und den Deutschen aus der Ostzone wurde solange eine Banane unter
dieNase gehalten bis sie nicht mehr konnten...jetzt können viel enicht
mal mehr Trabbi fahren weil es zu teuer ist.....

Hasso
Thomas Bollmeier
2008-06-18 18:05:46 UTC
Permalink
Post by Hasso
Post by W***@gmx.de
Post by Christian Braumann
Post by Hasso
In Berlin war doch mindestens jeder zweite Demonstrant ein bezahlter
westberliner Provokateur. Das die zum Teufel gejagd wurden war doch
mehr als richtig.
Kannst Du das belegen?
Na klar, kann doch jeder. Man braucht den Scheiß bloß nachzuplappern
und daran glauben, den die SED Gewaltbonzen unter der russischen
"In Westdeutschland saßen und sitzen die amerikanischen Agenturen,
die auf Anweisung von Washington die Pläne für Krieg und Bürgerkrieg
ausarbeiten. In Westdeutschland organisieren die Adenauer, Ollenhauer,
Kaiser und Reuter die unmittelbare Vorbereitung des Tag X. So wurde im
Ministerium von Jakob Kaiser mit aktiver amerikanischer Unterstützung
unter dem Tarnnamen "Forschungsbeirat" ein spezieller Stab für
Diversions- und Bürgerkriegsakte geschaffen, dem Millionen Mark aus
den Geheimfonds aus- und inländischer Imperialisten zuflossen. In
Westberlin wurden von den Kaiser und Reuter systematisch
Kriegsverbrecher, Militaristen und kriminelle Elemente in
Terrororganisationen vorbereitet und ausgerüstet. Zu den alten
faschistischen Morderfahrungen kamen noch zusätzlich die Methoden der
amerikanischen Gangster. So wurde der faschistische Auswurf wieder
großgezogen. Neben den ausländischen Kriegstreibern tragen Adenauer
Ollenhauer, Kaiser und Reuter die volle Verantwortung für das Blut,
das bei der Niederschlagung des faschistischen Abenteuers geflossen
ist."(1)
Mag
(1)Beschluß der 14. Tagung des ZK der SED, 21. Juni 1953
Und ? was ist daran verkehr?
Daran ist absolut nichts verkehrt. Das Pankower Ostzonen-Regime zu
demaskieren und zu sabotieren, wo es nur ging, war eine sinnvolle und
lohnenswerte Aufgabe.

Gruß
Thomas
Hasso
2008-06-19 05:37:41 UTC
Permalink
Post by Thomas Bollmeier
Post by Hasso
Post by W***@gmx.de
Post by Christian Braumann
Post by Hasso
In Berlin war doch mindestens jeder zweite Demonstrant ein bezahlter
westberliner Provokateur. Das die zum Teufel gejagd wurden war doch
mehr als richtig.
Kannst Du das belegen?
Na klar, kann doch jeder. Man braucht den Scheiß bloß nachzuplappern
und daran glauben, den die SED Gewaltbonzen unter der russischen
"In Westdeutschland saßen und sitzen die amerikanischen Agenturen,
die auf Anweisung von Washington die Pläne für Krieg und Bürgerkrieg
ausarbeiten. In Westdeutschland organisieren die Adenauer, Ollenhauer,
Kaiser und Reuter die unmittelbare Vorbereitung des Tag X. So wurde im
Ministerium von Jakob Kaiser mit aktiver amerikanischer Unterstützung
unter dem Tarnnamen "Forschungsbeirat" ein spezieller Stab für
Diversions- und Bürgerkriegsakte geschaffen, dem Millionen Mark aus
den Geheimfonds aus- und inländischer Imperialisten zuflossen. In
Westberlin wurden von den Kaiser und Reuter systematisch
Kriegsverbrecher, Militaristen und kriminelle Elemente in
Terrororganisationen vorbereitet und ausgerüstet. Zu den alten
faschistischen Morderfahrungen kamen noch zusätzlich die Methoden der
amerikanischen Gangster. So wurde der faschistische Auswurf wieder
großgezogen. Neben den ausländischen Kriegstreibern tragen Adenauer
Ollenhauer, Kaiser und Reuter die volle Verantwortung für das Blut,
das bei der Niederschlagung des faschistischen Abenteuers geflossen
ist."(1)
Mag
(1)Beschluß der 14. Tagung des ZK der SED, 21. Juni 1953
Und ? was ist daran verkehr?
Daran ist absolut nichts verkehrt. Das Pankower Ostzonen-Regime zu
demaskieren und zu sabotieren, wo es nur ging, war eine sinnvolle und
lohnenswerte Aufgabe.
Gruß
Thomas
Genau so dämlich hat man es den Westberliner Provokateuren damals
aufgegeben...und dann wundert man sich über Panzer....
Kriegstreiber eben, die alten noch wie immer

Hasso
hobbypiloteur
2008-06-17 20:21:19 UTC
Permalink
Post by Hasso
In Berlin war doch mindestens jeder zweite Demonstrant ein bezahlter
westberliner Provokateur.
Komisch - wieso waren dann überhaupt noch westberliner Straßen belebt,
wenn alle im Osten waren?

HJS
Thomas Bollmeier
2008-06-18 17:58:29 UTC
Permalink
Post by Hasso
In Berlin war doch mindestens jeder zweite Demonstrant ein bezahlter
westberliner Provokateur. Das die zum Teufel gejagd wurden war doch mehr
als richtig.
Albert Norden und Karl-Eduard von Schnitzler haben in Dir einen würdigen
Nachfolger gefunden.
Gerald Kossner
2008-06-17 18:03:58 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Es ist notwendig, dass dieses
Ereignis Teil des Geschichtsunterrichtes in allen Schulen der
Bundesrepublik Deutschland wird.
Mann sollte den Nationalfeiertag wieder auf den 17. Juni verlegen.

Das Wetter ist an diesem Tage auch meist besser als am 3. Oktober. Es hilft
einem ein wenig über die Tristesse hinweg, die seit der Wiedervereinigung in
weiten Teilen unseres Landes mittlerweile herrscht.

Gerald
Herbert Eisenbeiß
2008-06-17 20:38:40 UTC
Permalink
Post by Gerald Kossner
Mann sollte den Nationalfeiertag wieder auf den 17. Juni verlegen.
Wenn man die Wiedervereinigung wirklich richtig feiern wollte, dann bleibt nur
der 9.11. Aber da ist schon zu viel anderes, unrühmliches passiert an diesem
Tag.
H.G. Schmidt
2008-06-17 23:18:38 UTC
Permalink
Post by Herbert Eisenbeiß
Post by Gerald Kossner
Mann sollte den Nationalfeiertag wieder auf den 17. Juni verlegen.
Wenn man die Wiedervereinigung wirklich richtig feiern wollte, dann bleibt nur
der 9.11. Aber da ist schon zu viel anderes, unrühmliches passiert an diesem
Tag.
Zum Feiern der Ost-Erweiterung der BRD wäre der 3.10. schon der richtige Tag,
wenn man ihn in: "Tag des deutschen Steuer- und Rentenbeitragszahlers"
umbenennen würde.

HGS
Gerald Kossner
2008-06-18 17:35:41 UTC
Permalink
Post by H.G. Schmidt
Post by Herbert Eisenbeiß
Post by Gerald Kossner
Mann sollte den Nationalfeiertag wieder auf den 17. Juni verlegen.
Wenn man die Wiedervereinigung wirklich richtig feiern wollte, dann bleibt nur
der 9.11. Aber da ist schon zu viel anderes, unrühmliches passiert an diesem
Tag.
Zum Feiern der Ost-Erweiterung der BRD wäre der 3.10. schon der richtige Tag,
wenn man ihn in: "Tag des deutschen Steuer- und Rentenbeitragszahlers"
umbenennen würde.
Als solchen Tag empfinde ich den 3.10. mittlerweile auch.

Den 17. Juni hingegen sollte man sich wirklich im Kalender anstreichen, da
es für den ansonsten untertänigen Deutschen schon eine denkwürdige Leistung
darstellt, einmal gegen Missstände aufzubegehren.
Hasso
2008-06-18 04:50:25 UTC
Permalink
Post by Herbert Eisenbeiß
Post by Gerald Kossner
Mann sollte den Nationalfeiertag wieder auf den 17. Juni verlegen.
Wenn man die Wiedervereinigung wirklich richtig feiern wollte, dann bleibt nur
der 9.11. Aber da ist schon zu viel anderes, unrÃŒhmliches passiert an diesem
Tag.
Die Vereinigung muss überhaupt nicht gefeiert werden. Es hat sie nämlich
nicht gegeben. Was hier erfolgt ist war lediglich eine Verhökerung der
DDR an ALDI & Co durch ihre eigenen Intershop und Westfernsehen
verblendeten Bürger, klar angefeuert durch Kohl u.a.. Dass die dann im
Grunde geschlossen in die Arbeitslosigkeit gehen mussten ist nicht mehr
als richtig denn in den DDR-Schulen wollten sie ja nicht kapieren was
Raubtierkapitalismus ist. Inszwischen verstehen es immer mehr, auch im
Westen weil ihre Schonzeit auch dort vorbei ist.


Hasso
H.G. Schmidt
2008-06-17 18:44:11 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Die SED-Abkömmlinge im Bundestag haben natürlich kein Interesse daran,
dass dieser Tag weiterhin gedacht wird.
Und die CDU-Blockflöten-Abkömmlinge auch nicht, weil die DDR-CDU schon
damals tief in den Enddärmen der SED-Bonzen steckte. Die CDU in der DDR
hat jede, aber auch jede politische Entscheidung der SED uneingeschränkt mitgetragen und
frenetisch bejubelt. Dieses möchtest du Dünnbrettbohrer gern vergessen machen, deshalb dein
permanentes AgitProp-Gesülze gegen "SED-Abkommlinge".

HGS

Christian v. Ditfurth: "Blockflöten. Wie die CDU ihre realsozialistische Vergangenheit verdrängt."
Kiepenheuer & Witsch, 1991
Christian Braumann
2008-06-18 04:24:12 UTC
Permalink
Post by H.G. Schmidt
Post by Erich Pfennig
Die SED-Abkömmlinge im Bundestag haben natürlich kein Interesse daran,
dass dieser Tag weiterhin gedacht wird.
Und die CDU-Blockflöten-Abkömmlinge auch nicht, weil die DDR-CDU schon
damals tief in den Enddärmen der SED-Bonzen steckte. Die CDU in der DDR
hat jede, aber auch jede politische Entscheidung der SED uneingeschränkt mitgetragen und
frenetisch bejubelt. Dieses möchtest du Dünnbrettbohrer gern vergessen
machen, deshalb dein
permanentes AgitProp-Gesülze gegen "SED-Abkommlinge".
HGS
Christian v. Ditfurth: "Blockflöten. Wie die CDU ihre realsozialistische
Vergangenheit verdrängt."
Kiepenheuer & Witsch, 1991
Wo war eigentlich die FDJ-Propagandistin, als gestern die Gedenkfeier
war? Die läßt doch sonst nix aus, um in die Glotze zu kommen (man Fußball).
Ralf Schulz
2008-06-18 06:32:58 UTC
Permalink
Am Tue, 17 Jun 2008 17:06:59 +0200 gebar die Tastatur von Erich Pfennig
Post by Erich Pfennig
55 Jahre nach dem niedergeschlagenen Volksaufstand in der DDR haben
Vertreter der Bundesregierung und Berlins an die Opfer des Aufstandes in
der DDR am 17. Juni 1953 erinnert.
Auf der damaligen Stalinallee, heute Karl-Marx-Allee, nahm am 16. Juni
1953 der spontane Protest ostdeutscher Arbeiter seinen Anfang. Anlass
waren nur zögerlich zurückgenommene Normerhöhungen durch die SED und
zunehmend schlechtere Lebensbedingungen in der DDR. Von der Stalinallee
aus marschierte der Zug zum Haus der Ministerien, dem heutigen Sitz des
Finanzministeriums.
Bis zu eine Million Menschen hatten 1953 in der DDR gegen die
SED-Diktatur protestiert. Mehr als 100 Menschen kamen bei der
Niederschlagung des Aufstandes am 17. Juni ums Leben, etwa 1.600 wurden
zu Haftstrafen verurteilt. In mehr als 700 Orten waren damals die
Menschen in der DDR auf der Straße, um gegen die Diktatur zu
protestieren. Die Regierung hatte sich unter den Schutz der sowjetischen
Besatzungsmacht gestellt. Erst danach rollten die Panzer der UdSSR, und
Soldaten schlugen den Aufstand gewaltsam nieder.
http://www.n-tv.de/17_Juni_1953_Gedenken_an_die_Opfer/170620080707/980596.html
Die SED-Abkömmlinge im Bundestag haben natürlich kein Interesse daran,
dass dieser Tag weiterhin gedacht wird. Es ist notwendig, dass dieses
Ereignis Teil des Geschichtsunterrichtes in allen Schulen der
Bundesrepublik Deutschland wird.
Ausschlag für den Aufstand waren Erhöhungen der Steuern, Preise für
Lebensmittel und der Arbeitsnormen. Irgendwie erinnert mich das an heute;-)
Peter Veith
2008-06-18 08:07:32 UTC
Permalink
Post by Ralf Schulz
Ausschlag für den Aufstand waren Erhöhungen der Steuern, Preise für
Lebensmittel und der Arbeitsnormen. Irgendwie erinnert mich das an heute;-)
Ja, das Niveau war jedoch - 8 Jahre nach dem wiedereinmal verlorenen
Post by Ralf Schulz
Die *Ursache* war m.E. eindeutig die schlechte ökonomische Lage,
nicht zuletzt durch das faktisch alleinige Zahlen der deutschen
Reparationen an die Sowjetunion. Der *Anlaß* waren die gerechtfertigten
Normerhöhungen, die insbesondere die "Arbeiter der Stalinallee" um
saftige und vergleichsweise ungerechtfertigte Zulagen brachten. Die
Normen waren vorher mangels Grundlage oft "frei geschätzt" und damit zu
niedrig gewesen. *Katalysator* waren- inzwischen weitgehend unstrittig -
Geheimdienste (einschließlich SPD-Ostbüro) und RIAS.<<
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2008/05/der-17-juni-1953.html

Peter
--
http://Volksarmee.de.tt
Hans-Hasso Stamer
2008-06-18 10:23:26 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Die SED-Abkömmlinge im Bundestag haben natürlich kein Interesse daran,
dass dieser Tag weiterhin gedacht wird. Es ist notwendig, dass dieses
Ereignis Teil des Geschichtsunterrichtes in allen Schulen der
Bundesrepublik Deutschland wird.
Ich hatte in meinem Konzertprogramm in den 80ger Jahren einen Titel
"High Tech oder der Aufstand der Bastler". Die Zuhörer haben das
verstanden: Bastler waren in der DDR, in der die arbeitsteilige
Servicegesellschaft nur rudimentär funktionierte, alle.

Den habe ich auch mal an einem 17.6. angesagt und gespielt.

Meine Generation wird dieses Datum nie vergessen.

HH
--
Eigentlich bin ich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
Ödön von Horvath
Peter Veith
2008-06-18 11:58:40 UTC
Permalink
Post by Hans-Hasso Stamer
Meine Generation wird dieses Datum nie vergessen.
Ja, auch die Generation geht "heim". Wer erinnert sich z.B. heute noch
an die allein in Berlin von den Mehrheitssozialdemokraten im März 1919
ermordeten 1.000 bis 1.200 Menschen?

Obwohl dagegen die max. 55 Toten, inschl. Herzinfarkte und Selbstmörder,
im Juni 1953 doch "etwas" verblassen.

Peter
--
http://Volksarmee.de.tt
Hasso
2008-06-18 16:09:08 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Hans-Hasso Stamer
Meine Generation wird dieses Datum nie vergessen.
Ja, auch die Generation geht "heim". Wer erinnert sich z.B. heute noch
an die allein in Berlin von den Mehrheitssozialdemokraten im März 1919
ermordeten 1.000 bis 1.200 Menschen?
Obwohl dagegen die max. 55 Toten, inschl. Herzinfarkte und Selbstmörder,
im Juni 1953 doch "etwas" verblassen.
Peter
bitte keine Fakten....damit zerstörst du die bürgerliche
Primitiv-Propaganda
Wer hat uns verraten?
die Sozialdemokraten
und wer schaut zu?
die CDU

Hasso
W***@gmx.de
2008-06-19 18:41:57 UTC
Permalink
Post by Hasso
Post by Peter Veith
Post by Hans-Hasso Stamer
Meine Generation wird dieses Datum nie vergessen.
Ja, auch die Generation geht "heim". Wer erinnert sich z.B. heute noch
an die allein in Berlin von den Mehrheitssozialdemokraten im März 1919
ermordeten 1.000 bis 1.200 Menschen?
Obwohl dagegen die max. 55 Toten, inschl. Herzinfarkte und Selbstmörder,
im Juni 1953 doch "etwas" verblassen.
Peter
bitte keine Fakten....damit zerstörst du die bürgerliche
Primitiv-Propaganda
Wer hat uns verraten?
die Sozialdemokraten
und wer schaut zu?
die CDU
Hasso
......und Biermann sang für Havemann: Ich sang ihm paar alte, paar
neue auch. Und sang ihm die schönsten Lieder . Da wurde plötzlich der
Himmel schwarz. Von tausendfachem Gefieder. Ein Schwarm flog in die
kalte Nacht und krächste im Nebelregen (Vornweg das ganze Politbüro):
"Dem A - bend - rot - ent - gegen"

mag
FD Zllngr
2008-06-27 22:58:49 UTC
Permalink
Post by Erich Pfennig
Die SED-Abkömmlinge im Bundestag haben natürlich kein Interesse daran,
dass dieser Tag weiterhin gedacht wird.
Im Ausland juckt es auch niemanden. Scheint also nicht soo wichtig zu sein.
Post by Erich Pfennig
Es ist notwendig, dass dieses
Ereignis Teil des Geschichtsunterrichtes in allen Schulen der
Bundesrepublik Deutschland wird.
Wozu? Um von der steigenden Armut abzulenken?

f.
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