Discussion:
Ost gegen West
(zu alt für eine Antwort)
Hasso
2004-07-11 17:28:19 UTC
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Die Abstimmungen im Bundesrat zu Harz IV waren klar eine Abstimmung Ost
gegen West. Das ist das Ergebnis von 15 Jahren deutscher Einheit. Im
Westen ist man offensichtlich zu wirklicher Solidarität nicht fähig.
Sie geht offensichtlich nicht über die Zurverfügungstellung von
Gebrauchtwagen hinaus. Scheißladen.


Hasso
Matthias Kern
2004-07-11 17:37:30 UTC
Permalink
Post by Hasso
Die Abstimmungen im Bundesrat zu Harz IV waren klar eine Abstimmung
Ost gegen West. Das ist das Ergebnis von 15 Jahren deutscher Einheit.
Im Westen ist man offensichtlich zu wirklicher Solidarität nicht
fähig. Sie geht offensichtlich nicht über die Zurverfügungstellung von
Gebrauchtwagen hinaus. Scheißladen.
Tja, richtige Solidarität erkennt man daran, das man nur fordert!

Komisch hat hier uns im Westen jemand gefragt ob wir den Osten wollen?

Also eigentlich habe ich nichts gegen Ossis, solange sie nicht wie
Schäferhunde heißen.
--
for mail use matthias.kern [at] qmunich.de
Karsten Seckendorf
2004-07-11 18:21:00 UTC
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Post by Matthias Kern
Tja, richtige Solidarität erkennt man daran, das man nur fordert!
Smiley vergessen!
Post by Matthias Kern
Komisch hat hier uns im Westen jemand gefragt ob wir den Osten wollen?
Ähm, Moment mal. Wessis argumentieren i.d.R. sehr, sehr gern mit dem
Begriff "mündiger Bürger".

Eure "demokratisch" gewählte Regierung
hat das hauptsächlich verzapft.

Was hat der Einheitskanzler Kohl nicht alles im Einheitswahn für
Anstrengungen unternommen, damit die ganzen westlichen
Verbündeten nicht aus Angst vor einem Wiedererstarktem Deutschland
gegen die Vereinigung sind.
Also bitte mal die Kirche im Dorf lassen.

Es war die von Euch demokratisch legimentierte Vertretung, die
festgelegt hat, daß Ihr den Osten wollt.
(Übrigens, mit dem Euro lief es nicht viel anders. Was das Volk
möchte, ist in der Demokratie sowas von scheissegal, das glaubst Du
gar nicht).

Die Ossis sind gegen das SED-Regime auf die
Strasse gegangen. Hattet ihr diese Möglichkeit nicht gehabt?
Ist sowas in der "freien Welt" nicht statthaft gewesen?

Sein wir doch mal fair: es sind nicht die Ossis und nicht die Wessis.
Auch Osama Bin Laden hat daran keine Schuld. Es sind nur
ein paar wenige Strippenzieher, die sich jeden Abend kaputtlachen,
weil wir "niederen" unelitären Trottel so gegeneinander aufreiben.

Solange der Pöbel mit sich selbst zu tun hat, solage ist ruhe
in der oberen Etage und es kann noch mehr rausgepresst werden.

mfg,
Karsten
Uwe Schneider
2004-07-11 18:32:20 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
Eure "demokratisch" gewählte Regierung
hat das hauptsächlich verzapft.
Das Bundesverfassungsgericht hat gerade kund getan, das die Regierungsrenten
der DDR ausgezahlt werden müssen.
d.h. ein Viertel des des Solizuschlags geht direkt an ehemalige
DDR-Regierungsmitglicher un naher Personen.
Karsten Seckendorf
2004-07-11 18:58:23 UTC
Permalink
Post by Uwe Schneider
Das Bundesverfassungsgericht hat gerade kund getan, das die
Regierungsrenten der DDR ausgezahlt werden müssen.
d.h. ein Viertel des des Solizuschlags geht direkt an ehemalige
DDR-Regierungsmitglicher un naher Personen.
Naja, beim Geld hört die Demokratie auf. War doch schon
immer so.
Nebenbei: die die wirklich Opfer waren bekommen dadurch
nochmal einen symbolischen Arschtritt verpasst.

mfg,
Karsten
--
meine Sig macht gerade Urlaub
Dirk Bindmann
2004-07-11 19:57:42 UTC
Permalink
Post by Uwe Schneider
Das Bundesverfassungsgericht hat gerade kund getan, das die Regierungsrenten
der DDR ausgezahlt werden müssen.
d.h. ein Viertel des des Solizuschlags geht direkt an ehemalige
DDR-Regierungsmitglicher un naher Personen.
Käse! So viele Regierungsmitglieder gab es überhaupt nicht! Und selbst
wenn ehemalige Regierungsmitglieder betroffen sind: Warum sollte zum
Beispiel ein ehemaliger DDR-Finanzminister keine normale, nach Gehalt
und Arbeitsjahren berechnete Rente bekommen, während sein BRD-Kollege
wahrscheinlich schon nach einem Dienstjahr für den Rest seines Lebens
ausgesorgt hat?

Falls irgendwelche DDR-Regierungsmitglieder Unrecht begangen haben,
dann soll man sie strafrechtlich verfolgen und einen ordentlichen
Prozess führen. Eine willkürliche Strafrente dagegen ist politisch
motiviertes Unrecht. Dieser Meinung ist offensichtlich auch das
Bundesverfassungsgericht.

Herzliche Grüße
Dirk
Martin Ring
2004-07-11 20:21:52 UTC
Permalink
Post by Dirk Bindmann
Käse! So viele Regierungsmitglieder gab es überhaupt nicht!
Es waren nicht nur reine Regierungsmitglieder, auch Professoren, Künstler
etc.
Post by Dirk Bindmann
Und selbst
wenn ehemalige Regierungsmitglieder betroffen sind: Warum sollte zum
Beispiel ein ehemaliger DDR-Finanzminister keine normale, nach Gehalt
und Arbeitsjahren berechnete Rente bekommen, während sein BRD-Kollege
wahrscheinlich schon nach einem Dienstjahr für den Rest seines Lebens
ausgesorgt hat?
Das bekommen sie ja auch, abe die Sonderrente ist eben nochmal eins drauf,
für das sie keinerlei Beträge zu DDR-Zeiten gezahlt haben und diese
Sonderrente stand nur regierungsnahen Klüngel zu. ein normal-sterblicher
hatte keinerlei Chance an sowas ranzukommen.
Post by Dirk Bindmann
Falls irgendwelche DDR-Regierungsmitglieder Unrecht begangen haben,
dann soll man sie strafrechtlich verfolgen und einen ordentlichen
Prozess führen. Eine willkürliche Strafrente dagegen ist politisch
motiviertes Unrecht. Dieser Meinung ist offensichtlich auch das
Bundesverfassungsgericht.
Eine Diktatur und die Bereicherung durch sie ist schon strafrechtlich
relevant.
Dirk Bindmann
2004-07-11 22:58:51 UTC
Permalink
Post by Martin Ring
Post by Dirk Bindmann
Käse! So viele Regierungsmitglieder gab es überhaupt nicht!
Es waren nicht nur reine Regierungsmitglieder, auch Professoren, Künstler
etc.
Professoren und Künstler sind besonders üble Burschen!
Post by Martin Ring
Post by Dirk Bindmann
Und selbst
wenn ehemalige Regierungsmitglieder betroffen sind: Warum sollte zum
Beispiel ein ehemaliger DDR-Finanzminister keine normale, nach Gehalt
und Arbeitsjahren berechnete Rente bekommen, während sein BRD-Kollege
wahrscheinlich schon nach einem Dienstjahr für den Rest seines Lebens
ausgesorgt hat?
Das bekommen sie ja auch,
Das bekommen sie eben nicht!
Post by Martin Ring
abe die Sonderrente ist eben nochmal eins drauf,
für das sie keinerlei Beträge zu DDR-Zeiten gezahlt haben und diese
Sonderrente stand nur regierungsnahen Klüngel zu. ein normal-sterblicher
hatte keinerlei Chance an sowas ranzukommen.
Nö. Zum Beispiel bekam jeder Lehrer eine Sonderrente, die sogenannte
"Intelligenzrente".

Ob jemand Beiträge zahlt oder nicht, ist übrigens völlig unerheblich.
Beamte zahlen heute ja auch keine Beiträge. Trotzdem erwerben sie
berechtigte Pensionsansprüche, weil ihr Arbeitgeber, der Staat, in die
Pensionskasse einzahlt. Wenn sie selbst Beiträge zahlen müssten, würde
der Deutsche Beamtenbund entsprechend höhere Gehälter durchsetzen.

In der DDR gab es keine Beamten, und ob die Staatsangestellten selbst
in die Pensionskassen einzahlen mussten oder nicht, das weiß ich
nicht. Jedenfalls hätten sie überhaupt keine Chance gehabt, in
irgendeine andere Rentenkasse irgendwas einzuzahlen (abgesehen von der
Kasse der Freiwilligen Zusatzrentenversicherung). Das wäre so, als
wenn in der BRD ein Angestellter in die Rentenkasse der Arbeiter
einzahlen wollte. Diese Kasse ist für ihn einfach nicht zuständig.
Post by Martin Ring
Post by Dirk Bindmann
Falls irgendwelche DDR-Regierungsmitglieder Unrecht begangen haben,
dann soll man sie strafrechtlich verfolgen und einen ordentlichen
Prozess führen. Eine willkürliche Strafrente dagegen ist politisch
motiviertes Unrecht. Dieser Meinung ist offensichtlich auch das
Bundesverfassungsgericht.
Eine Diktatur und die Bereicherung durch sie ist schon strafrechtlich
relevant.
Seit wann ist Diktatur ein Straftatbestand? Und wie kommst du darauf,
dass sich die betreffenden Personen bereichert hätten?

Herzliche Grüße
Dirk
Martin Ring
2004-07-13 17:27:26 UTC
Permalink
"Dirk Bindmann" <***@esperanto.de> schrieb

nicht!
Post by Dirk Bindmann
Post by Martin Ring
Es waren nicht nur reine Regierungsmitglieder, auch Professoren, Künstler
etc.
Professoren und Künstler sind besonders üble Burschen!
Besonders die, die nur wegen der Partei den Job hatten und andereen Kollegen
das Leben schwer gemacht haben.
Post by Dirk Bindmann
Post by Martin Ring
Post by Dirk Bindmann
Und selbst
wenn ehemalige Regierungsmitglieder betroffen sind: Warum sollte zum
Beispiel ein ehemaliger DDR-Finanzminister keine normale, nach Gehalt
und Arbeitsjahren berechnete Rente bekommen, während sein BRD-Kollege
wahrscheinlich schon nach einem Dienstjahr für den Rest seines Lebens
ausgesorgt hat?
Das bekommen sie ja auch,
Das bekommen sie eben nicht!
Nat wird deren Rente nach deren früheren Einkommen berechnet. Die Sonderente
ist eben nochmal was extra.
Post by Dirk Bindmann
Nö. Zum Beispiel bekam jeder Lehrer eine Sonderrente, die sogenannte
"Intelligenzrente".
Womit st das zu rechtfertigen? Eher garnicht.
Post by Dirk Bindmann
In der DDR gab es keine Beamten,
Eben, deswegen sollen sie so Rente bekommen wie sie eingezahlt haben,
genauso wie die anderen Leute des Landes.
Post by Dirk Bindmann
Post by Martin Ring
Eine Diktatur und die Bereicherung durch sie ist schon strafrechtlich
relevant.
Seit wann ist Diktatur ein Straftatbestand? Und wie kommst du darauf,
dass sich die betreffenden Personen bereichert hätten?
Weil sie anderen mit Gewalt und den zugang zu besseren einkommen verwehrt
haben, eben auch nur wegen der falschen Parteimitgliedschaft oder des
falschen Berufes der Eltern etc.

Zum Bereichern ist eien Diktatur eben da.


--
Dirk Bindmann
2004-07-13 21:31:07 UTC
Permalink
Post by Martin Ring
Post by Dirk Bindmann
Post by Martin Ring
Eine Diktatur und die Bereicherung durch sie ist schon strafrechtlich
relevant.
Seit wann ist Diktatur ein Straftatbestand? Und wie kommst du darauf,
dass sich die betreffenden Personen bereichert hätten?
Weil sie anderen mit Gewalt und den zugang zu besseren einkommen verwehrt
haben, eben auch nur wegen der falschen Parteimitgliedschaft oder des
falschen Berufes der Eltern etc.
Offensichtlich weißt du nicht, wovon du schreibst. Wer in der DDR
reich werden wollte, wurde Handwerker. Dazu musste man niemanden
fragen.

Natürlich verdiente auch ein General mehr als ein Unteroffzier. Aber
heute bekommt ein General der NVA durch willkürliche Rentenkürzung
dasselbe wie ein Unteroffzier der Bundeswehr. Diese willkürliche
Rentenkürzung hat das Bundesverfassungsgericht als Unrecht erkannt.
Post by Martin Ring
Zum Bereichern ist eien Diktatur eben da.
Quatsch! Die Diktatur in der DDR hatte etwas mit Machtverhältnissen zu
tun, nicht mit finanziellen Verhältnissen.

Dirk
Michael Friedrich
2004-07-14 07:32:05 UTC
Permalink
Post by Dirk Bindmann
Post by Martin Ring
Zum Bereichern ist eien Diktatur eben da.
Quatsch! Die Diktatur in der DDR hatte etwas mit Machtverhältnissen zu
tun, nicht mit finanziellen Verhältnissen.
dieser kleine, feine Unterschied ist mir noch gar nicht aufgefallen SCNR

viele Grüße
Michael
Heidrun Aschenbaur
2004-07-18 13:03:21 UTC
Permalink
Post by Dirk Bindmann
Natürlich verdiente auch ein General mehr als ein Unteroffzier. Aber
heute bekommt ein General der NVA durch willkürliche Rentenkürzung
dasselbe wie ein Unteroffzier der Bundeswehr. Diese willkürliche
Rentenkürzung hat das Bundesverfassungsgericht als Unrecht erkannt.
Das ist völlig in Ordnung so, denn der General hat dafür gesorgt, das ein
DDR-Bürger sich nicht frei entwickeln konnte und selber eine Kariere machen
konnte/durfte.

Es wäre eine bodenlose Schweinerei, wenn dieser General nun eine Luxusrente
bekommt und ein unterdrückter Handwerker in der DDR nur eine Minimalrente.

Ausserdem konnte man nicht einfach so Handwerker werden. Sich Selbstständig
machen durfte man sich sowieso nicht und eine Rentenregelung für Handwerker
gab es auch nicht, damit war auch der Reichtum durch Handwerker beschränkt.
Nichtmal wenn die Beiträge zahlten, bekamen sie eine Rente. Es war eben eine
Diktatur, und nicht der Rechtsstaat in Deinen Vorstellungen!

Auch Kinder von Handwerkern wurden benachteiligt bei Ausbildung und Beruf
etc. Warum sollte man denen, die dies unterstützt haben heute eine
Sonderrente zahlen?

Von polit. Gegnern, die dann regelrecht in den Tod getrieben wurde, auch
durch Unterstützung dieses General, der Richter, der Lehrer etc. will ich
garnicht erst anfangen zu erzählen.
Dirk Bindmann
2004-07-18 17:34:00 UTC
Permalink
Post by Heidrun Aschenbaur
Post by Dirk Bindmann
Natürlich verdiente auch ein General mehr als ein Unteroffzier. Aber
heute bekommt ein General der NVA durch willkürliche Rentenkürzung
dasselbe wie ein Unteroffzier der Bundeswehr. Diese willkürliche
Rentenkürzung hat das Bundesverfassungsgericht als Unrecht erkannt.
Das ist völlig in Ordnung so, denn der General hat dafür gesorgt, das ein
DDR-Bürger sich nicht frei entwickeln konnte und selber eine Kariere machen
konnte/durfte.
Nicht, dass mir Generale besonders sympathisch sind (ich habe in der
DDR den Dienst mit der Waffe verweigert), aber welchen Einfluss ein
General darauf hatte, ob sich ein DDR-Bürger -- z. B. ich -- frei
entwickeln und Karriere machen konnte oder durfte, das musst du mir
einmal erklären.
Post by Heidrun Aschenbaur
Es wäre eine bodenlose Schweinerei, wenn dieser General nun eine Luxusrente
bekommt
Das soll er ja nicht! Er soll eine normale Rente entsprechend seiner
Lebensarbeitszeit und seines Verdienstes bekommen. Der Sold eines
NVA-Generals dürfte nur einen Bruchteil dessen ausmachen, was ein
Bundeswehr-General bekommt.
Post by Heidrun Aschenbaur
und ein unterdrückter Handwerker in der DDR nur eine Minimalrente.
In der DDR gab es keine unterdrückten Handwerker -- jedenfalls keine,
die wegen ihres Handwerks unterdrückt wurden. Und eine Minimalrente
soll von denen auch keiner bekommen.
Post by Heidrun Aschenbaur
Ausserdem konnte man nicht einfach so Handwerker werden. Sich Selbstständig
machen durfte man sich sowieso nicht und eine Rentenregelung für Handwerker
gab es auch nicht, damit war auch der Reichtum durch Handwerker beschränkt.
Nichtmal wenn die Beiträge zahlten, bekamen sie eine Rente.
Auch Kinder von Handwerkern wurden benachteiligt bei Ausbildung und Beruf
etc.
Schwachsinn!

1. Jeder Idiot konnte Handwerker werden.
2. Handwerker konnten auch selbständig arbeiten.
3. Selbstverständlich bekamen Handwerker eine Rente entsprechend der
gezahlten Beiträge.
4. Kinder von Handwerkern wurden nirgends benachteiligt.

Ich habe genügend selbständige Handwerker in der Familie, um zu
wissen, dass du dir Propaganda-Märchen ausgedacht hast oder sie naiv
nachplapperst. Melde dich mal bei Bild oder Spiegel! Die suchen noch
Typen wie dich.

Dirk
Frank Bormann
2004-07-18 18:26:42 UTC
Permalink
Post by Heidrun Aschenbaur
Post by Dirk Bindmann
Natürlich verdiente auch ein General mehr als ein Unteroffzier. Aber
heute bekommt ein General der NVA durch willkürliche Rentenkürzung
dasselbe wie ein Unteroffzier der Bundeswehr. Diese willkürliche
Rentenkürzung hat das Bundesverfassungsgericht als Unrecht erkannt.
Das ist völlig in Ordnung so, denn der General hat dafür gesorgt, das ein
DDR-Bürger sich nicht frei entwickeln konnte und selber eine Kariere machen
konnte/durfte.
Wo und wie hat ein NVA(!)-General so etwas gemacht? Im Normalfall leistete
man(n) seine Wehrpflicht - 18 Monate - und fertig. Danach hatte kein
General mehr was zu melden. Wehrpflicht mit diversen Einschränkungen im
Leben gibts ja auch in der BRD.

Wer sich länger verpfllichtete, sollte gewusst haben, worauf er sich
einließ.
Post by Heidrun Aschenbaur
Es wäre eine bodenlose Schweinerei, wenn dieser General nun eine
Luxusrente bekommt und ein unterdrückter Handwerker in der DDR nur eine
Minimalrente.
Die "unterdrückten" Handwerker waren in der Regel die ersten, die sich
auf dem Schwarzmarkt mit seinen exorbitanten Preisen die neuesten
Lada-Modelle beschafften.
Wenn sie nicht gleich Golf, Pallas etc fuhren.

FB
Zacharias Mayer
2004-07-27 19:00:29 UTC
Permalink
Post by Frank Bormann
Wo und wie hat ein NVA(!)-General so etwas gemacht?
Es spielt keien Rolle ws ER gemacht hat, Er hat ein Unrechtssystem
ausgenutz, das reicht.
Post by Frank Bormann
Die "unterdrückten" Handwerker waren in der Regel die ersten, die sich
auf dem Schwarzmarkt mit seinen exorbitanten Preisen die neuesten
Lada-Modelle beschafften.
Nicht jeder Handwerker hatte genug Schwarzgeld und nicht jeder durfte
Handwerker werden. Letzteres war einfach verboten.
Und ersteres galtfür alle, die eben legal mit Rechnung arbeiten mussten,
weil sie ebeŽn kein Puplikumsverkehr hatten und somit Schwarzgeld
einstreichen konnten. Die, die mit VEB-Betrieben zusammenarbeiten mussten
wurden mit bis zu 90% und mehr versteuert.
Post by Frank Bormann
Wenn sie nicht gleich Golf, Pallas etc fuhren.
Wenn sie das führen wurden sie überprüft und vor Gericht gezerrt und mussten
Strafe zahlen.

Die, die sich das trotzdem leisten konnten waren, wie sich später
rausstellte, STASI-Zuträger o.ä.

Nur so war ein zur Schau gestellter Reichtum möglich.
Frank Bormann
2004-07-28 18:33:36 UTC
Permalink
Zacharias Mayer meinte:

[snip]

Du erzählst nur Scheisse.

FB
Ralf Schulz
2004-07-13 22:19:08 UTC
Permalink
Post by Martin Ring
Eben, deswegen sollen sie so Rente bekommen wie sie eingezahlt haben,
genauso wie die anderen Leute des Landes.
Dann dürften Beamte der BRD ja auch leer ausgehen. Das ist nämlich das
Selbe.
ThomasT
2004-07-29 10:34:03 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
Sein wir doch mal fair: es sind nicht die Ossis und nicht die Wessis.
Auch Osama Bin Laden hat daran keine Schuld. Es sind nur
ein paar wenige Strippenzieher, die sich jeden Abend kaputtlachen,
weil wir "niederen" unelitären Trottel so gegeneinander aufreiben.
Solange der Pöbel mit sich selbst zu tun hat, solage ist ruhe
in der oberen Etage und es kann noch mehr rausgepresst werden.
Genau so sieht es aus! Und mich ärgert es jedesmal wenn die Leute das
nicht kapieren. Und genau daa macht mich zum Mesantropen und lässt
mich die Elite völlig verstehen, wenn sie vom dummen Pöpel spricht.
Karsten Seckendorf
2004-07-11 17:43:44 UTC
Permalink
Post by Hasso
Die Abstimmungen im Bundesrat zu Harz IV waren klar eine Abstimmung Ost
gegen West.
Ich glaube das hat damit überhauptnichts zu tun.
Vermutlich gibt es im Westen viel, viel mehr Arbeitslosenhilfe-Empfänger
auf relativ hohem Niveau, bei denen Hartz 4 noch mehr "reinkracht".
Post by Hasso
Das ist das Ergebnis von 15 Jahren deutscher Einheit.
Nö. Der Westen wird genauso beschissen wie der Osten.
Nur reagiert IMHO der Osten etwas sensibler darauf.
Post by Hasso
Im
Westen ist man offensichtlich zu wirklicher Solidarität nicht fähig.
ACK - hat aber hiermit nun nichts zu tun. Man muss nicht
um des Spaltens willen immer versuchen einen Keil reinzutreiben.
Post by Hasso
Sie geht offensichtlich nicht über die Zurverfügungstellung von
Gebrauchtwagen hinaus. Scheißladen.
Ähm, weisst Du, dass es auch Wessis gibt, die wegen Ossis Ihren
Job verloren haben und deswegen sauer sind. Die maulen ebenso
blind vor Wut daher. Dass es aber Ihre "eigenen Landsleute" sind,
die sie so gegeneinander ausspielen, das begreifen die meisten nicht.

Und nun fehlen noch die Asylanten, die Millionen am Fiskus vorbeiverdienen,
Arbeitsplätze ins Ausland verlagern und deutsche Arbeiter auf die
Strasse setzen... Prost!

mfg,
Karsten
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 18:57:32 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
Nö. Der Westen wird genauso beschissen wie der Osten.
Nur reagiert IMHO der Osten etwas sensibler darauf.
Das hat mit Sensibilität nichts zu tun.
Im Osten wollen die wieder einen Sonderzuschlag.
Dabei spielt es dann keine Rolle mehr, ob es einer
Region im Osten schlechter oder besser geht, als
irgend einer Region im Westen.
Dresden - Ostfriesland.
Post by Karsten Seckendorf
Post by Hasso
Im
Westen ist man offensichtlich zu wirklicher Solidarität nicht fähig.
ACK - hat aber hiermit nun nichts zu tun. Man muss nicht
um des Spaltens willen immer versuchen einen Keil reinzutreiben.
LOL
ACK und dann "hat damit nichts zu tun"
Also doch kein ACK.
Post by Karsten Seckendorf
Post by Hasso
Sie geht offensichtlich nicht über die Zurverfügungstellung von
Gebrauchtwagen hinaus. Scheißladen.
Ähm, weisst Du, dass es auch Wessis gibt, die wegen Ossis Ihren
Job verloren haben und deswegen sauer sind. Die maulen ebenso
blind vor Wut daher. Dass es aber Ihre "eigenen Landsleute" sind,
die sie so gegeneinander ausspielen, das begreifen die meisten nicht.
Das ändert nichts daran, daß über 1 Millionen Arbeitsplätze in den Osten
verlagert worden sind oder Wessis hier ihren Arbeitsplatz für billige
Kräfte aus dem Osten räumen mußten.
Die Städte, die diese Arbeitsplätze verloren hatten, mußten mit
ihren Solidarbeitrag die Verlagerung auch noch finanzieren.
Das konnte nicht der Sinn vom Aufbau-Ost sein, daß Arbeitsplätze
verlagert worden sind.

Klaus
Karsten Seckendorf
2004-07-11 19:17:54 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Das hat mit Sensibilität nichts zu tun.
Im Osten wollen die wieder einen Sonderzuschlag.
Dabei spielt es dann keine Rolle mehr, ob es einer
Region im Osten schlechter oder besser geht, als
irgend einer Region im Westen.
Dresden - Ostfriesland.
Sagt wer?
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Karsten Seckendorf
Post by Hasso
Im
Westen ist man offensichtlich zu wirklicher Solidarität nicht fähig.
ACK - hat aber hiermit nun nichts zu tun. Man muss nicht
um des Spaltens willen immer versuchen einen Keil reinzutreiben.
LOL
ACK und dann "hat damit nichts zu tun"
Also doch kein ACK.
Doch, aber nicht in diesem Zusammenhang - sonder nur den Satz
für sich alleinstehend betrachtet.
Post by Klaus-Peter Studer
Das ändert nichts daran, daß über 1 Millionen Arbeitsplätze in den Osten
verlagert worden sind oder Wessis hier ihren Arbeitsplatz für billige
Kräfte aus dem Osten räumen mußten.
Das ist nun wirklich echt plump. Geh bitte zu Deinem Genossen Wessi,
der seine Landsleute entlassen und dafür Ossis eingestellt hat und
beschwer Dich bei dem. Ich wars nicht.

mfg,
Karsten
--
meine Sig macht gerade Urlaub
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 19:41:51 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
Post by Klaus-Peter Studer
Dresden - Ostfriesland.
Sagt wer?
Sagt die Arbeitslosenstatistik.
In den strukturschwachen Regionen Niedersachsens
liegt die Arbeitslosigkeit über der in Dresden oder
Leibzig. Auch in Magdeburg ist die Quote niedriger.
Post by Karsten Seckendorf
Post by Klaus-Peter Studer
Das ändert nichts daran, daß über 1 Millionen Arbeitsplätze in den Osten
verlagert worden sind oder Wessis hier ihren Arbeitsplatz für billige
Kräfte aus dem Osten räumen mußten.
Das ist nun wirklich echt plump.
Nein, das sind Tatsachen
Post by Karsten Seckendorf
Geh bitte zu Deinem Genossen Wessi,
der seine Landsleute entlassen und dafür Ossis eingestellt hat und
beschwer Dich bei dem. Ich wars nicht.
Dir und den anderen Ossis gibt auch keiner die Schuld.
Was soll aber das dumme Gerede von der fehlenden Solidarität.
Von allein sind im Osten keine Arbeitsplätze entstanden.
Aufbau-Ost ist Abbau-West. Das stammt nicht von mir,
erklärt aber deutlich die Situation

Klaus
Karsten Seckendorf
2004-07-11 20:14:11 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Sagt die Arbeitslosenstatistik.
In den strukturschwachen Regionen Niedersachsens
liegt die Arbeitslosigkeit über der in Dresden oder
Leibzig. Auch in Magdeburg ist die Quote niedriger.
So ein blödsinniger Vergleich. Im Thüringer Wald ist
die Arbeitslosenquote auch höher als in München.
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Karsten Seckendorf
Post by Klaus-Peter Studer
Das ändert nichts daran, daß über 1 Millionen Arbeitsplätze in den
Osten verlagert worden sind oder Wessis hier ihren Arbeitsplatz für
billige Kräfte aus dem Osten räumen mußten.
Das ist nun wirklich echt plump.
Nein, das sind Tatsachen
Dann verschleierst Du also vorsätzlich die Zahl der Arbeitsplätze
die durch die Treuhand erstmal platt gemacht wurden.
Dann verschleierst Du auch die Millionen, die an windige Westunternehmen
gezahlt wurden, die sich dann mit der Kohle aus dem Staub gemacht haben.

Bremer Vulkan schon vergessen? Pilz? Die Liste liese sich noch
lange fortsetzen. Das sind alles Deine Gelder, die Deine Entscheider an
Deinen lieben Unternehmerfreunde hinterhergeschmissen haben.
Post by Klaus-Peter Studer
Dir und den anderen Ossis gibt auch keiner die Schuld.
Was soll aber das dumme Gerede von der fehlenden Solidarität.
Weil ich unter Solidarität etwas anderes verstehe: etwas freiwilliges.
Und habe den Eindruck, daß man im Westen - dank Solizuschlag -
Solidarität als verordnete Abzocke ansieht.
Und es haben auch sehr viele Ossis freiwillig für die Flutopfer
gespendet.
Post by Klaus-Peter Studer
Von allein sind im Osten keine Arbeitsplätze entstanden.
Moment - von alleine sind die vorallem nicht verschwunden.
Und mal nebenbei eingeworfen: VW zahlt keine Steuern in Zwickau.
Post by Klaus-Peter Studer
Aufbau-Ost ist Abbau-West. Das stammt nicht von mir,
erklärt aber deutlich die Situation
Ist aber reine Stammtischargumentation.

Der Aufbau geht inzwischen hier vorbei gen Polen und Tschechien.
Und soll ich den Polen oder Tschechen die Schuld geben,
daß die Konzernlenker - auch bei VW - ihre Produktion dorthin
verlagern?

Meistens wird das nur als Druckmittel für Tarifverhandlungen
genutzt. Und alle ducken und knicken ein. Mann, wer
macht denn hier gegen wen Druck? Wer zwingt wen standig
zurückzustecken und noch mehr Kröten zu schlucken?

Glaubst Du wirklich, das das eine Verschörung der Ossis,
Polen, Tscheche... gegen die Wessis ist?

mfg,
Karsten
--
meine Sig macht gerade Urlaub
Martin Ring
2004-07-11 20:32:06 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
Bremer Vulkan schon vergessen? Pilz?
Pilz geht aber noch. Der hat die Gelder aus dem Subventionsbetrug immerhin
in die Firma gesteckt, die immer noch im Thüringer Wald dahinwerkelt.
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 20:39:50 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
So ein blödsinniger Vergleich. Im Thüringer Wald ist
die Arbeitslosenquote auch höher als in München.
Das ist kein blödsinniger Vergleich.
Es zeigt, daß es hier genauso arme Regionen gibt,
wie im Osten. Und umgekehrt.

Man sollte nicht in Ost oder West unterscheiden,
sondern Regionen
Kein Aufbau-Ost, sondern ein Aufbau-Deutschland
Post by Karsten Seckendorf
Dann verschleierst Du also vorsätzlich die Zahl der Arbeitsplätze
die durch die Treuhand erstmal platt gemacht wurden.
Falsch. Die Betriebe im Osten lagen am Boden.
Sie mußten nicht erst platt gemacht werden.
Was Du und die anderen Ossis nie begriffen hatten,
ist die Tatsache, daß ohne einen Privatinvestor kein
einziger Betrieb am leben zu halten ist.
Es war nicht die Aufgabe der Treuhand die Betriebe
weiterzuführen, sondern für sie Investoren zu suchen.
Bei den veralterten und darüberhinaus maroden Betrieben
wurden aber leider selten Investoren gefunden.
VW und Opel haben auch nicht auf bestehende Betriebe
aufgebaut. Die Arbeitsplätze die sie geschaffen hatten
waren nur ein Bruchteil von dem in der DDR Autoindustrie.
Post by Karsten Seckendorf
Dann verschleierst Du auch die Millionen, die an windige Westunternehmen
gezahlt wurden, die sich dann mit der Kohle aus dem Staub gemacht haben.
Das ist auch falsch. Das waren Milliarden.
Post by Karsten Seckendorf
Bremer Vulkan schon vergessen?
Die Arbeiter der Ostwerften mußten dafür nicht büßen.
Die Bundesregierung und die Landesregierung (M-V)
sind für die Schulden eingesprungen.
Die Wert in Bremen hat man dagegen geschlossen.
Für die hat sich kein Bundeskanzler (Kohl) eingesetzt
Post by Karsten Seckendorf
Weil ich unter Solidarität etwas anderes verstehe: etwas freiwilliges.
Und habe den Eindruck, daß man im Westen - dank Solizuschlag -
Solidarität als verordnete Abzocke ansieht.
Würdest Du jubeln, wenn man Deinen Arbeitsplatz nach Polen
verlagert?
Das wir jubeln kannst Du nicht erwarten.
Post by Karsten Seckendorf
Post by Klaus-Peter Studer
Von allein sind im Osten keine Arbeitsplätze entstanden.
Moment - von alleine sind die vorallem nicht verschwunden.
Und mal nebenbei eingeworfen: VW zahlt keine Steuern in Zwickau.
Nicht nur VW.
Post by Karsten Seckendorf
Post by Klaus-Peter Studer
Aufbau-Ost ist Abbau-West. Das stammt nicht von mir,
erklärt aber deutlich die Situation
Ist aber reine Stammtischargumentation.
Falsch. Das läßt sich belegen.
Ein Beispiel hatte ich angeführt.
Viele könnte man hinzufügen.

"Deutschland - Der Abstieg eines Superstars"
Post by Karsten Seckendorf
Der Aufbau geht inzwischen hier vorbei gen Polen und Tschechien.
Und soll ich den Polen oder Tschechen die Schuld geben,
daß die Konzernlenker - auch bei VW - ihre Produktion dorthin
verlagern?
Nein. Natürlich nich. Ich gebe auch Dir nicht die Schuld
oder den anderen Ossis. Mir geht aber der Hut hoch, wenn
ich Beiträge, wie die von Hasso lese.
Post by Karsten Seckendorf
Glaubst Du wirklich, das das eine Verschörung der Ossis,
Polen, Tscheche... gegen die Wessis ist?
Nein auf keinen Fall.
Mir kommt aber das Kotzen, wenn ich immer wieder
lesen muß, daß der Westen keine Solidarität kennt
und für den Osten nichts getan wird.

Klaus
Karsten Seckendorf
2004-07-11 21:15:54 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Das ist kein blödsinniger Vergleich.
Es zeigt, daß es hier genauso arme Regionen gibt,
wie im Osten. Und umgekehrt.
Doch blödsinnig: Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Nicht kapiert? Eine Grossstadt mit einer Region
zu vergleichen ist einfach hirnrissig.
Post by Klaus-Peter Studer
Man sollte nicht in Ost oder West unterscheiden,
sondern Regionen
Kein Aufbau-Ost, sondern ein Aufbau-Deutschland
Na endlich.
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Karsten Seckendorf
Dann verschleierst Du also vorsätzlich die Zahl der Arbeitsplätze
die durch die Treuhand erstmal platt gemacht wurden.
Was Du und die anderen Ossis nie begriffen hatten,
ist die Tatsache, daß ohne einen Privatinvestor kein
einziger Betrieb am leben zu halten ist.
Bullshit. Eins von vielen: Rotkäppchen!
Es wurden Betriebe an Wessis "zwangsverkauft", weil die
Banken nur geborenen Wessis die Kredite gegeben haben -
welcher Deutsche-Bankfillialleiter war damale ein Ossi???
Man musste nur Wessi sein und hat jeden Kredit bekommen.
Und als Ossi hast Du in die Röhre geguckt.
Welcher Ossi hat in der Treuhand entschieden, wer den
Zuschlag für einen ex VEB erhält?

Du tickst stellenweise echt nicht mehr richtig!
Post by Klaus-Peter Studer
Es war nicht die Aufgabe der Treuhand die Betriebe
weiterzuführen, sondern für sie Investoren zu suchen.
Ja, und stattdessen wurde geschachert, gemauschelt und
unterschlagen.
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Karsten Seckendorf
Dann verschleierst Du auch die Millionen, die an windige Westunternehmen
gezahlt wurden, die sich dann mit der Kohle aus dem Staub gemacht haben.
Das ist auch falsch. Das waren Milliarden.
Da verschlägt es einem die Sprache...
Post by Klaus-Peter Studer
Würdest Du jubeln, wenn man Deinen Arbeitsplatz nach Polen
verlagert?
Das wir jubeln kannst Du nicht erwarten.
Erklär mir vielmehr, warun ich die Polen mit Dreck bewerfen soll,
so wie Du es hier permanent mit Ossis tust, wenn ein geldgeiles deutsches
Management - ohne jeglichen Nationalstolz - hier ein Werk dicht macht und
nach Polen geht? Und von so einem Unternehmen, dass uns nach Strich und
Faden verarscht, soll ich ein Auto kaufen? Und dann noch überteuert?
Hast Du sie noch alle?
Post by Klaus-Peter Studer
"Deutschland - Der Abstieg eines Superstars"
Das tut jetzt wirklich weh. Hast Du wenigstens bei der EM patriotisch
mitgeheult als die Deppen rausgeflogen sind?
Post by Klaus-Peter Studer
Nein. Natürlich nich. Ich gebe auch Dir nicht die Schuld
Das klingt aber bei Deinen undifferenzierten Rundumschlägen
ganz anders!
Post by Klaus-Peter Studer
oder den anderen Ossis.
Auch nicht?
Post by Klaus-Peter Studer
Mir geht aber der Hut hoch, wenn
ich Beiträge, wie die von Hasso lese.
Und was habe ich damit zu tun?
Post by Klaus-Peter Studer
Nein auf keinen Fall.
Mir kommt aber das Kotzen, wenn ich immer wieder
lesen muß, daß der Westen keine Solidarität kennt
und für den Osten nichts getan wird.
Und mir kommt das Kotzen, wenn man immer wieder
rumlabert, dass im Osten nichts gemacht und nur
nach Subventionen geschrien wird. Und jeder Unternehmer
der hierher kommt macht das nur den armen Ossis zuliebe.

mfg,
Karsten
--
meine Sig macht gerade Urlaub
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 21:35:21 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
Erklär mir vielmehr, warun ich die Polen mit Dreck bewerfen soll,
so wie Du es hier permanent mit Ossis tust, wenn ein geldgeiles deutsches
Management - ohne jeglichen Nationalstolz - hier ein Werk dicht macht und
nach Polen geht? Und von so einem Unternehmen, dass uns nach Strich und
Faden verarscht, soll ich ein Auto kaufen? Und dann noch überteuert?
Hast Du sie noch alle?
Es geht nicht darum, daß Du die Polen mit Dreck bewerfen sollst.
Die Frage war ganz einfach, ob Du Freudensprünge machen
wirst, wenn Dein Arbeitsplatz verlagert wird.
VW hat in der Zone im übrigen Arbeitsplätze geschaffen.
Viele Zonis arbeiten in Wolfsburg. Nicht wenige
Zulieferer kommen aus dem Osten.
Ich weiß jetzt nicht, wo die Verarschung dabei ist.
Post by Karsten Seckendorf
Post by Klaus-Peter Studer
"Deutschland - Der Abstieg eines Superstars"
Das tut jetzt wirklich weh. Hast Du wenigstens bei der EM patriotisch
mitgeheult als die Deppen rausgeflogen sind?
Du bist ja extrem blöd.
Lies das Buch, eh Du dir darüber ein Urteil erlauben willst.
Sehr schmeichelhaft ist das nicht, was über Deutschland
darin steht. Mit Fußball hat das schon gar nichts zu tun.
Post by Karsten Seckendorf
Und was habe ich damit zu tun?
Wenn Du so extrem ich-bezogen bist, dann ist das Dein
Problem.

Klaus
Harald M.
2004-07-12 05:57:39 UTC
Permalink
"Karsten Seckendorf" <***@web.de> schrieb im Newsbeitrag news:***@uni-berlin.de...
snip
Post by Karsten Seckendorf
Der Aufbau geht inzwischen hier vorbei gen Polen und Tschechien.
Und soll ich den Polen oder Tschechen die Schuld geben,
daß die Konzernlenker - auch bei VW - ihre Produktion dorthin
verlagern?
Meistens wird das nur als Druckmittel für Tarifverhandlungen
genutzt. Und alle ducken und knicken ein. Mann, wer
macht denn hier gegen wen Druck? Wer zwingt wen standig
zurückzustecken und noch mehr Kröten zu schlucken?
Glaubst Du wirklich, das das eine Verschörung der Ossis,
Polen, Tscheche... gegen die Wessis ist?
mfg,
Karsten
--
meine Sig macht gerade Urlaub
Ich habe vor im Herbst ein Auto zu kaufen und habe VW, OPEL und FORD
angemailt und gefragt, welches Auto konkret in Deutschland hergestellt
wird.
VW stellt nur noch riesige Wagen hier her, Opel große und groeßere, nur
Ford hat den Fiesta und den Fusion als kleine und bezahlbare Autos , die
auch bei uns gebaut werden im Programm.
Das sollten moeglichst viele Leute machen- immer wieder nachfragen und
betonen, dass wir nicht nach Tschechien, Polen oder Portugal pendeln
wollen und unseren Kindern eine solche Reise zur Ausbildung ersparen
moechten...

sic

--
Gruß v. Efeu-Netzwerk Phoenix
u. Peter, dem Plätzchenwolf:
http://de.geocities.com/thebabastar/Peterchen.html
***Client Countryboy,IBM DualPentiumPro NT4.0***
--
Mein Sinnspruch:
<Viel wissen bedeutet noch nicht Verstand !>
(Heraklit,gr. Philosoph 550-480 a Chr.)
Klaus-Peter Studer
2004-07-12 09:01:23 UTC
Permalink
Post by Harald M.
Ich habe vor im Herbst ein Auto zu kaufen und habe VW, OPEL und FORD
angemailt und gefragt, welches Auto konkret in Deutschland hergestellt
wird.
VW stellt nur noch riesige Wagen hier her, Opel große und groeßere, nur
Ford hat den Fiesta und den Fusion als kleine und bezahlbare Autos , die
auch bei uns gebaut werden im Programm.
Der Golf ist nicht riesig. Nur teuer.
Der Polo kommt aus Spanien.
Der Lupo aus Belgien.
Alles EU-Länder.

Klaus
Martin Ring
2004-07-12 17:58:43 UTC
Permalink
Post by Harald M.
Ich habe vor im Herbst ein Auto zu kaufen und habe VW, OPEL und FORD
angemailt und gefragt, welches Auto konkret in Deutschland hergestellt
wird.
VW stellt nur noch riesige Wagen hier her, Opel große und groeßere,
Also in Eisenach wird der Corsa montiert, wo allerdings die Teile herkommen
...

Kann man heute überhaupt noch sagen, wo eine Kiste gebaut wird?

Beim Skoda passen auch VW-Teile wie Bremsbeläge und Bremsscheiben, die man
genauso auf Audi oder Passat montieren kann.

Aber wo kommen die denn nun her? Auf den Scheinwerfern steht Hella, aber
Made in Tschechien, die Reifen sind neuerdings Goodyear und könnten in D
produziert werden.

Also ich weiss nicht was ein DEUTSCES AUTO ist.
Wolfgang Symmank
2004-07-12 06:28:00 UTC
Permalink
Karsten Seckendorf meinte zu "Re: Ost gegen West":

Hi Karsten! Hi all!! hierorts, den heutigen:)
... aendert nichts daran, dass ueber 1 Million Arbeitsplaetze in den
Osten verlagert worden sind oder Wessis hier ihren Arbeitsplatz fuer
billige Kraefte aus dem Osten raeumen mussten. .. usw. usw.
Dann verschleierst Du also vorsaetzlich die Zahl der Arbeitsplaetze
die durch die Treuhand erstmal platt gemacht wurden.
Dann verschleierst Du auch die Millionen, die an windige Westunternehmen
gezahlt wurden, die sich dann mit der Kohle aus dem Staub gemacht haben.
Bremer Vulkan schon vergessen? Pilz? Die Liste liese sich noch
lange fortsetzen. Das sind alles Deine Gelder, die Deine Entscheider an
Deinen lieben Unternehmerfreunde hinterhergeschmissen haben. usw.usw.
Herrlich! Einfach herrlich! Man hat uns endlich soweit, wo man ( bzw.so
gewisse Kreise) uns hin haben wollen. Das wir blind auf einander dreschen
und nicht merken, dass es ganz andere Nutzniesser sind. Teilweise haben
beide Seiten aus ihrer Sicht recht - aber eben nur teilweise. Und wenn man
es huebsch aus dem Zusammenhang reisst, ist der Kohl fett!:(

Was die Verlagerung der Arbeitsplaetze West ->Ost anbelangt, dazu wurde
schon einiges gesagt. Frag doch mal die Konzernbosse oder(eine Etage
tiefer) einige Unternehmer, warum sie zuerst in die ehem. DDR und nun
weiter nach Tschechien, Polen usw. ziehen - ganz zu schweigen von Fernost.
Das kann man den ehem. DDR-Buergern nicht anlasten! Profit wird doch
gemacht, wo am meisten zu holen ist.

Thema Treuhand ist auch ein weites Feld.Es ist doch auch Regierungs-und
oppositionsseitig inzwischen unbestritten, dass nach der Wende riesige
Fehler gemacht wurden, z.B. beim Plattwalzen der gesamten Industrie, der
Infrastruktur. Hier hat sich der Westen erstmal schamlos "bedient" - wobei
ich mit "der Westen" nicht die Arbeitnehmer meine.

Die *platteste* und auch unverschaemteste Luege haelt sich immer noch
hartnackig in den Koepfen, dass im Osten nichts platt gemacht werden
musste, weil angeblich schon alles am Boden lag. Eine Erfindung der
damaligen CDU-Regierung, der BLOED ua.! Wie kommt es den dann, dass
soviele angeblich platte Ost-Unternehmen ohne West-Hilfe wieder auf festen
Fuessen stehen? Dass Marken, die hier einst beliebt waren und mit der
Wende ploetzlich aus den Regalen verschwunden sind, weil der "West-Tausch"
eimsetzte, nun nach 14 Jahren wieder da sind und wieder gern gkauft
werden? Usw. usw.- ein unendliches Thema.

Eines faellt immer wieder unter den Tisch- ob Absicht oder Zufall: bei den
Transferleistungen wird immer wieder all zu gern vergessen, dass es einen
nicht unbedeutenden Rueckfluss der "(Ost)Toechter"(Unternehmen) an ihre
"(West)Muetter" gibt!! Das liest sich dann meistens so: Wieder mal so und
soviel in den undankbaren Osten gepumpt.. verschwiegen wird, dass der
Gewinn dann wieder retour fliest etc. pp.

Aber wir sollten letztendlich eines nicht tun - uns noch gegeneinander
ausspielen lassen. Im Moment siehts aber genauso aus, als ob das den
Strippenziehern trefflich gelaenge.

Ciao Wolfgang (64, gelernter Ossi)- auch damals nicht in Chefetagen,
Funktionaer etc., einfach Ossi-Normalo wie 17 Millionen:)
--
A bas la guerre!
Hasso
2004-07-12 14:02:34 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Symmank
Hi Karsten! Hi all!! hierorts, den heutigen:)
... aendert nichts daran, dass ueber 1 Million Arbeitsplaetze in
den Osten verlagert worden sind oder Wessis hier ihren
Arbeitsplatz fuer billige Kraefte aus dem Osten raeumen mussten.
.. usw. usw.
Dann verschleierst Du also vorsaetzlich die Zahl der Arbeitsplaetze
die durch die Treuhand erstmal platt gemacht wurden.
Dann verschleierst Du auch die Millionen, die an windige
Westunternehmen gezahlt wurden, die sich dann mit der Kohle aus dem
Staub gemacht haben.
Bremer Vulkan schon vergessen? Pilz? Die Liste liese sich noch
lange fortsetzen. Das sind alles Deine Gelder, die Deine
Entscheider an Deinen lieben Unternehmerfreunde
hinterhergeschmissen haben. usw.usw.
Herrlich! Einfach herrlich! Man hat uns endlich soweit, wo man (
bzw.so gewisse Kreise) uns hin haben wollen. Das wir blind auf
einander dreschen und nicht merken, dass es ganz andere Nutzniesser
sind. Teilweise haben beide Seiten aus ihrer Sicht recht - aber eben
nur teilweise. Und wenn man es huebsch aus dem Zusammenhang reisst,
ist der Kohl fett!:(
Was die Verlagerung der Arbeitsplaetze West ->Ost anbelangt, dazu
wurde schon einiges gesagt. Frag doch mal die Konzernbosse oder(eine
Etage tiefer) einige Unternehmer, warum sie zuerst in die ehem. DDR
und nun weiter nach Tschechien, Polen usw. ziehen - ganz zu
schweigen von Fernost. Das kann man den ehem. DDR-Buergern nicht
anlasten! Profit wird doch gemacht, wo am meisten zu holen ist.
Thema Treuhand ist auch ein weites Feld.Es ist doch auch
Regierungs-und oppositionsseitig inzwischen unbestritten, dass nach
der Wende riesige Fehler gemacht wurden, z.B. beim Plattwalzen der
gesamten Industrie, der Infrastruktur. Hier hat sich der Westen
erstmal schamlos "bedient" - wobei ich mit "der Westen" nicht die
Arbeitnehmer meine.
Die *platteste* und auch unverschaemteste Luege haelt sich immer noch
hartnackig in den Koepfen, dass im Osten nichts platt gemacht werden
musste, weil angeblich schon alles am Boden lag. Eine Erfindung der
damaligen CDU-Regierung, der BLOED ua.! Wie kommt es den dann, dass
soviele angeblich platte Ost-Unternehmen ohne West-Hilfe wieder auf
festen Fuessen stehen? Dass Marken, die hier einst beliebt waren und
mit der Wende ploetzlich aus den Regalen verschwunden sind, weil der
"West-Tausch" eimsetzte, nun nach 14 Jahren wieder da sind und
wieder gern gkauft werden? Usw. usw.- ein unendliches Thema.
bei den Transferleistungen wird immer wieder all zu gern vergessen,
dass es einen nicht unbedeutenden Rueckfluss der
"(Ost)Toechter"(Unternehmen) an ihre "(West)Muetter" gibt!! Das
liest sich dann meistens so: Wieder mal so und soviel in den
undankbaren Osten gepumpt.. verschwiegen wird, dass der Gewinn dann
wieder retour fliest etc. pp.
Aber wir sollten letztendlich eines nicht tun - uns noch
gegeneinander ausspielen lassen. Im Moment siehts aber genauso aus,
als ob das den Strippenziehern trefflich gelaenge.
Ciao Wolfgang (64, gelernter Ossi)- auch damals nicht in Chefetagen,
Funktionaer etc., einfach Ossi-Normalo wie 17 Millionen:)
so einer der 40 Jahre im Sozialismus geträumt hat und jetzt die Rente
in West kassiert?


Hasso
Zacharias Mayer
2004-07-12 17:45:54 UTC
Permalink
Post by Hasso
Post by Wolfgang Symmank
Ciao Wolfgang (64, gelernter Ossi)- auch damals nicht in Chefetagen,
Funktionaer etc., einfach Ossi-Normalo wie 17 Millionen:)
so einer der 40 Jahre im Sozialismus geträumt hat und jetzt die Rente
in West kassiert?
evtl hat er mehr Kinder als Du und deswegen werden seine Kinder auch mehr
einzahlen.

So ist das bei einem Umlageverfahren, da spielen nur die momentanen
Einnahmen eien Rolle, nicht die von vor 20 Jahren.
Frank Bormann
2004-07-12 21:14:30 UTC
Permalink
Post by Hasso
so einer der 40 Jahre im Sozialismus geträumt hat und jetzt die Rente
in West kassiert?
Hasso
*Platz*
Wolfgang Symmank
2004-07-13 11:11:00 UTC
Permalink
Hasso meinte zu "Re: Man spielt uns gegeneinander aus(war Re: Ost gegen West)":

Hi Hasso! hierorts, den heutigen:)
Post by Hasso
so einer der 40 Jahre im Sozialismus geträumt hat und jetzt die Rente
in West kassiert?
Erstens: Du tust mir echt leid, hast nichts begriffen.
Zwotens: Ich habe nicht getraeumt, sondern ordentlich gearbeitet. Von
Arbeitsbeginn puenktlich frueh bis Arbeitsende. Ohne Fehlschichten,ohne
waehrend der Arbeit bzw. in Pausen zum Einkaufen von gerade vorraetiger
Mangelware, Friseur usw.zu gehen. Wenig krank. Mit *getraeumt* kann mir
keiner kommen! Diese Jacke ziehe ich mir nicht an.

BTW: *Fullquotings* sind in den newsgroups nicht sehr beliebt! :(
--
A bas la guerre!
Hasso
2004-07-13 18:45:35 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Symmank
Hi Hasso! hierorts, den heutigen:)
Post by Hasso
so einer der 40 Jahre im Sozialismus geträumt hat und jetzt die
Rente in West kassiert?
Erstens: Du tust mir echt leid, hast nichts begriffen.
Zwotens: Ich habe nicht getraeumt, sondern ordentlich gearbeitet. Von
Arbeitsbeginn puenktlich frueh bis Arbeitsende. Ohne
Fehlschichten,ohne waehrend der Arbeit bzw. in Pausen zum Einkaufen
von gerade vorraetiger Mangelware, Friseur usw.zu gehen. Wenig
krank. Mit *getraeumt* kann mir
keiner kommen! Diese Jacke ziehe ich mir nicht an.
BTW: *Fullquotings* sind in den newsgroups nicht sehr beliebt! :(
Musst dir auch meine Jacke nicht anziehen. Ich glaube schon dass ich es
begriffen habe, tatsächlich ist es doch so dass heute einer
international agierenden Konzernwirtschaft immer nur einige
nationalstaatliche Territorialregierungen gegenübestehen. Die großen
Wirtschaftseinheiten marschieren global und optimieren weltweit ihre
Entscheidungen von Material, Arbeitskraft, Steuer und Absatz. Die
kleinen nationalstaatlichen Sozialpolitiker können da nicht
gegenhalten. Sie werden gegeneinander ausgespielt, wollen es aber auch
nicht anders, da sie mit den Regierungen anderer Länder vereint,
persönlich Macht abgeben müssten. Und das wollen sie gar nicht,
jedenfalls nicht bevor sie das Volk nicht davon jagd. Und die
Schmerzgrenze ist in Deutschland dafür noch nicht erreicht. Deshalb
weiter drauf auf den kleinen damit es schneller geht.

Hasso
Wolfgang Symmank
2004-07-13 20:00:00 UTC
Permalink
Hasso meinte zu "Re: Man spielt uns gegeneinander aus(war Re: Ost gegenWest)":

Hi Hasso! hierorts, den heutigen:)
Post by Hasso
international agierenden Konzernwirtschaft immer nur einige
^^^^^^^^^^^^^^^^^
Post by Hasso
nationalstaatliche Territorialregierungen gegenübestehen. Die großen
^^^^^^^^^^^^^
Post by Hasso
Wirtschaftseinheiten marschieren global und optimieren weltweit ihre
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Post by Hasso
Schmerzgrenze ist in Deutschland dafür noch nicht erreicht. Deshalb
weiter drauf auf den kleinen damit es schneller geht.
eine einzige kleine Bitte haette ich noch: Kannst Du mir das bitte mal in
verstaendliches Deutsch uebersetzen? "nationalstaatlich agierend";
Wirtschaftseinheiten marschieren global und optimieren... das ist mir mit
Verlaub zu hoch bzw. geschwollen", sags doch bitte mit einfachen
Worten.Danke.
--
A bas la guerre!
Dirk Moebius
2004-07-14 07:41:57 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Symmank
Hi Hasso! hierorts, den heutigen:)
Post by Hasso
international agierenden Konzernwirtschaft immer nur einige
^^^^^^^^^^^^^^^^^
Post by Hasso
nationalstaatliche Territorialregierungen gegenübestehen. Die großen
^^^^^^^^^^^^^
Post by Hasso
Wirtschaftseinheiten marschieren global und optimieren weltweit ihre
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Post by Hasso
Schmerzgrenze ist in Deutschland dafür noch nicht erreicht. Deshalb
weiter drauf auf den kleinen damit es schneller geht.
eine einzige kleine Bitte haette ich noch: Kannst Du mir das bitte mal in
verstaendliches Deutsch uebersetzen? "nationalstaatlich agierend";
Wirtschaftseinheiten marschieren global und optimieren... das ist mir mit
Verlaub zu hoch bzw. geschwollen", sags doch bitte mit einfachen
Worten.Danke.
Die Bourgeoisie hat durch ihre Exploitation des Weltmarkts die Produktion
und Konsumption aller Länder kosmopolitisch gestaltet. Sie hat zum großen
Bedauern der Reaktionäre den nationalen Boden der Industrie unter den
Füßen weggezogen. Die uralten nationalen Industrien sind vernichtet worden
und werden noch täglich vernichtet. Sie werden verdrängt durch neue
Industrien, deren Einführung eine Lebensfrage für alle zivilisierten
Nationen wird, durch Industrien, die nicht mehr einheimische Rohstoffe,
sondern den entlegensten Zonen angehörige Rohstoffe verarbeiten und deren
Fabrikate nicht nur im Lande selbst, sondern in allen Weltteilen zugleich
verbraucht werden.
An die Stelle der alten, durch Landeserzeugnisse befriedigten Bedürfnisse
treten neue, welche die Produkte der entferntesten Länder und Klimate zu
ihrer Befriedigung erheischen. An die Stelle der alten lokalen und
nationalen Selbstgenügsamkeit und Abgeschlossenheit tritt ein allseitiger
Verkehr, eine allseitige Abhängigkeit der Nationen voneinander.


Solltest Du aber schonmal gehört haben, der Text ist schon älter.
Karl Marx, Manifest der Kommunistischen Partei, 1848


HTH

Dirk
--
Es ist nicht Deine Schuld, daß die Welt ist, wie sie ist,
es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt.
BB, FU, RG
Hasso
2004-07-14 08:35:34 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Symmank
Hi Hasso! hierorts, den heutigen:)
Post by Hasso
international agierenden Konzernwirtschaft immer nur einige
^^^^^^^^^^^^^^^^^
Post by Hasso
nationalstaatliche Territorialregierungen gegenübestehen. Die großen
^^^^^^^^^^^^^
Post by Hasso
Wirtschaftseinheiten marschieren global und optimieren weltweit ihre
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Post by Hasso
Schmerzgrenze ist in Deutschland dafür noch nicht erreicht. Deshalb
weiter drauf auf den kleinen damit es schneller geht.
eine einzige kleine Bitte haette ich noch: Kannst Du mir das bitte
mal in verstaendliches Deutsch uebersetzen? "nationalstaatlich
agierend"; Wirtschaftseinheiten marschieren global und optimieren...
das ist mir mit Verlaub zu hoch bzw. geschwollen", sags doch bitte
mit einfachen
Worten.Danke.
Das waren sehr einfache Worte die ich gebraucht habe, viel einfacher
als es weiter unten der Dirk Moebius mit Karl-Marx gesagt hat.
Einfacher kann ich es nicht weil: wie soll man 2 * 2 = 4 einfacher
ausdrücken?


Hasso
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 18:43:12 UTC
Permalink
Post by Hasso
Die Abstimmungen im Bundesrat zu Harz IV waren klar eine Abstimmung Ost
gegen West. Das ist das Ergebnis von 15 Jahren deutscher Einheit. Im
Westen ist man offensichtlich zu wirklicher Solidarität nicht fähig.
Sie geht offensichtlich nicht über die Zurverfügungstellung von
Gebrauchtwagen hinaus. Scheißladen.
Was ist denn daran unsolidarisch, wenn Ihr nicht wieder
Sonderechte eingeräumt bekommt. Die gefundene Regelung ist
für beide Hälften Deutschlands gut oder schlecht.
Jedesmal wenn der Osten kein Extrazubrot erhält, dann fängt
im Osten das Zähneklappern an. Hier haben immer mehr
die Schnauze gestrichen voll. Wir zahlen jedes Jahr gut 100 Milliarden
Euro für Transferleistungen. Wir zahlen für überhöhte Ostrenten.
Die Unternehmen haben Milliarden dafür bekommen, daß sie
hier die Betriebe geschlossen und ein paar Kilometer im Osten
neu eröffnet haben. Die wenigen Steuern haben die Unternehmen
dann nicht mehr hier in die kommunalen Kassen, sondern im
Osten eingezahlt. Die Westkrankenkassen zahlen Milliarden
Euro an Transferzahlungen, damit eure Beiträge nicht zu hoch
steigen. Anstatt, daß das alles etwas Anerkennung findet,
tut ihr noch so, als wäre das alles gar nichts.
Ohne Euch hätten wir nicht die Probleme die wir heute
haben. Unsere Rentenkassen wären nicht ausgeplündert,
die Krankenkassenbeiträge lägen weit unter den derzeitigen
Sätzen. Die Städte und Gemeinden hätten erheblich weniger
Defizite und brauchten ihre Bürger nicht so belasten.
Die Arbeitslosigkeit läge bei ca. 2 Millionen und nicht über
3 Millionen, wie zur Zeit.
Wir hätten kein Staatsdefizit von 4%, sondern einen fast
ausgeglichenen Staatshaushalt.
Bei Euch an der Oderbruch und an der Elbe saufen die Dörfer
ab. Im Wessten wird gesammelt. Der Staat zahlt zusätzlich
Milliarden. Im Westen saufen die Städte an Rhein und Donau
ab, und keinen interessiert es.
Aber von Euch kommt nur jammern und wehklagen.

Klaus
Karsten Seckendorf
2004-07-11 19:01:58 UTC
Permalink
___________________________
/| /| | |
||__|| | Please don't |
/ O O\__ feed |
/ \ the trolls |
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/ |\____\ \ ||
/ | | | |\____/ ||
/ \|_|_|/ | __||
/ / \ |____| ||
/ | | /| | --|
| | |// |____ --|
* _ | |_|_|_| | \-/
*-- _--\ _ \ // |
/ _ \\ _ // | /
* / \_ /- | - | |
* ___ c_c_c_C/ \C_c_c_c____________
--
meine Sig macht gerade Urlaub
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 19:18:01 UTC
Permalink
"Karsten Seckendorf" <***@web.de> schrieb

Gehen Dir die Argumente aus?

Klaus
Karsten Seckendorf
2004-07-11 19:27:29 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Gehen Dir die Argumente aus?
Nein, ich sehe aber keinen Sinn darin, diese billigen
Anti-Ossi-uns-ging-es-ohne-Euch-viel-besser-Parolen
ernst zu nehmen.

Du scheinst wirklich sternhagelblöd zu sein.
Sorry, aber ein halbwegs vernünftig denkender Mensch
würde so einen Haufen Unsinn innerhalb
kürzester Zeit von sich geben.

Und dann noch blöd fragen "Gehen Dir die
Argumente aus?"

mfg,
Karsten
--
meine Sig macht gerade Urlaub
Martin Ring
2004-07-11 19:30:39 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
Post by Klaus-Peter Studer
Gehen Dir die Argumente aus?
Nein, ich sehe aber keinen Sinn darin, diese billigen
Anti-Ossi-uns-ging-es-ohne-Euch-viel-besser-Parolen
ernst zu nehmen.
Für Studer ist jeder ein Feind, der keinen VW's kauft (er arbeitet dort)
z.b. Polen, Tschechen, Necher, Ossis
Post by Karsten Seckendorf
Du scheinst wirklich sternhagelblöd zu sein.
Boah, das hast du aber schnell gemerkt.


--
Karsten Seckendorf
2004-07-11 19:38:23 UTC
Permalink
Post by Martin Ring
Für Studer ist jeder ein Feind, der keinen VW's kauft (er arbeitet dort)
z.b. Polen, Tschechen, Necher, Ossis
*LOL*. Ich wäre um ein Haar dort Oracle-Admin geworden.
Tja, dann kam (vor ca. einem halben Jahr) der Einstellungsstop.

Nun programmiere ich für einen Zulieferer von VW eine Software,
die dann im "gelobten" Werksgelände ihren Dienst verrichtet.

Ist schon toll was die "großen" so alles können: Machbarkeitsstudien,
Brainstormings und, und, und - ohne Ende. Aber wenns dann
konkret wird, dann wird eine Ausschreibung gemacht.

Ich kann manchmal vor lachen nicht...

mfg,
Karsten
--
meine Sig macht gerade Urlaub
Martin Ring
2004-07-11 19:51:54 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
Ist schon toll was die "großen" so alles können: Machbarkeitsstudien,
Brainstormings und, und, und - ohne Ende.
Die Fachleute brauchen eben eine Weil bis ihnen irgendwelche Teil-Fachleute
erklärt haben wies läuft ;-)
Post by Karsten Seckendorf
Aber wenns dann
konkret wird, dann wird eine Ausschreibung gemacht.
Das geht ja noch, ich dachte dann bekommt die Firma des Sohnes eines
Aufsichtsratsmitglieds, der gerade mit dem Studium fertig ist, den Auftrag?
Post by Karsten Seckendorf
Ich kann manchmal vor lachen nicht...
Die Frage ist, war es jemals anders?

Der einuige Unterschied zur DDR-Misswirtschaft ist doch nur, das es im
Westen immer mal eins aufs Dach gibt.

http://de.news.yahoo.com/040711/12/44112.html
Volkswagen Gewinnwarnung (ich würde ja von Verlustwarnung reden, bevor hier
jemand sein Wörterbuch strapaziert)
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 20:46:31 UTC
Permalink
Post by Martin Ring
Die Frage ist, war es jemals anders?
Der einuige Unterschied zur DDR-Misswirtschaft ist doch nur, das es im
Westen immer mal eins aufs Dach gibt.
LOL
Da gab es noch viel mehr Unterschiede.
Bei uns muß man nicht 18 Jahre auf ein Auto warten.
Bei uns wird in moderne Technik investiert.
VW Mosel kannst Du ja einmal besichtigen.
Wir kennen noch eurer "Spitzenprodukte" Made
in DDR. Die Zone durfte ich einmal lange
vor der Wiedervereinigung besichtigen
Wenn es schlecht läuft, dann sitzen hier die
Leute auf der Straße. Hier bekommt man
schneller einen Arschtritt als man sich bücken kann.

Klaus
Martin Ring
2004-07-11 20:55:01 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Da gab es noch viel mehr Unterschiede.
Nun, die Gewerkschaften sitzen bei VW auch in der Betriebsleitung, also kein
soo grosser Unterschied.
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 21:04:38 UTC
Permalink
Post by Martin Ring
Nun, die Gewerkschaften sitzen bei VW auch in der Betriebsleitung, also kein
soo grosser Unterschied.
Hallo Martin.
Du kannst ja auch anders.

Ganz in der Betriebsleitung sitzen sie nicht.
Sie haben ein eingeschränktes Mitspracherecht.
Das die Hochpreis und Edelpolitik falsch ist,
sagt unser Betriebsrat seit Jahren.
Darüber hat er aber kein Mitspracherecht.
Auch nicht, wenn Arbeitsplätze verlagert werden.
Nur über die Gestaltung der Arbeitsplätze hier.

Klaus
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 21:37:47 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
Tja, dann kam (vor ca. einem halben Jahr) der Einstellungsstop.
Nun programmiere ich für einen Zulieferer von VW eine Software,
die dann im "gelobten" Werksgelände ihren Dienst verrichtet.
Ach, nee
Da betrifft es Dich natürlich nicht, wenn
der Auftraggeber langsam aber sicher den Bach abgeht.

Klaus
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 20:17:34 UTC
Permalink
Post by Martin Ring
Für Studer ist jeder ein Feind, der keinen VW's kauft (er arbeitet dort)
z.b. Polen, Tschechen, Necher, Ossis
Noch so ein Zoni
Das ihr seit 1989 nichts dazu gelernt hattet, nicht lernfähig seit,
daß merkt man den Zonis hier zu deutlich an.
Wenn Du zu blöd bist, den Zusammenhang zwischen Absatz,
also dem Verkauf unserer Waren (aller deutschen Waren),
auf der einen Seite, und der Zahl der Arbeitsplätze
und die Höhe der Steuereinnahmen auf der anderen Seite
zu erkennen, dann ist das schlimm genug.
Aber zumindest solltest Du etwas des Lesen mächtig sein.
Ich hatte nicht speziell über VW geschrieben, sondern
über Loewe. Loewe mußte vor kurzem Personal
entlassen. Aldi und Co verkaufen nicht wenige
Billigimporte aus Fern-Ost.
Schön ist das, wenn Polen, Tschechen und Koreaner
an Euch Zonis viel Geld verdienen.
Wenn die Menschen dort dadurch Arbeit finden.
Den Menschen hier bringt das nicht in Arbeit
und Brot. Auch nicht Deinen Landsleuten.
VW hat übrigens nicht nur in Mosel Arbeitsplätze.
Außerdem gibt es einige Zulieferbetriebe in der
Ostzone. Alle Arbeitsplätze hängen in Deutschland
direkt oder indirekt von unserer Industrie ab.
Auch der Bäcker von nebenan, oder der Friseurbetrieb
in Magdeburg. Die Industrie kann nur solange Arbeitsplätze
anbieten, solange die Waren auch gekauft werden.
Die Menschen können nur solange Geld ausgeben,
solange sie ein Einkommen haben.
Diese extrem einfachen Zusammenhänge sind für
Kleingeister wie Dich nicht fassbar, oder es
ist Euch egal, wenn Freunde, Nachbarn, Verwandte
und Bekannte ihren Arbeitsplatz verlieren.
Nur totale Schwachköpfe können glauben, daß das
sie nie betreffen wird.
Post by Martin Ring
Post by Karsten Seckendorf
Du scheinst wirklich sternhagelblöd zu sein.
Boah, das hast du aber schnell gemerkt.
Dafür bist Du viel zu blöd, um Dir so ein Urteil erlauben
zu können.

Klaus
Martin Ring
2004-07-11 20:30:59 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Martin Ring
Für Studer ist jeder ein Feind, der keinen VW's kauft (er arbeitet dort)
z.b. Polen, Tschechen, Necher, Ossis
Noch so ein Zoni
Das ihr seit 1989 nichts dazu gelernt hattet, nicht lernfähig seit,
daß merkt man den Zonis hier zu deutlich an.
Wenn Du zu blöd bist, den Zusammenhang zwischen Absatz,
also dem Verkauf unserer Waren (aller deutschen Waren),
auf der einen Seite, und der Zahl der Arbeitsplätze
und die Höhe der Steuereinnahmen auf der anderen Seite
zu erkennen, dann ist das schlimm genug.
Aber zumindest solltest Du etwas des Lesen mächtig sein.
Ich hatte nicht speziell über VW geschrieben, sondern
über Loewe. Loewe mußte vor kurzem Personal
entlassen. Aldi und Co verkaufen nicht wenige
Billigimporte aus Fern-Ost.
Schön ist das, wenn Polen, Tschechen und Koreaner
an Euch Zonis viel Geld verdienen.
Wenn die Menschen dort dadurch Arbeit finden.
Den Menschen hier bringt das nicht in Arbeit
und Brot. Auch nicht Deinen Landsleuten.
VW hat übrigens nicht nur in Mosel Arbeitsplätze.
Außerdem gibt es einige Zulieferbetriebe in der
Ostzone. Alle Arbeitsplätze hängen in Deutschland
direkt oder indirekt von unserer Industrie ab.
Auch der Bäcker von nebenan, oder der Friseurbetrieb
in Magdeburg. Die Industrie kann nur solange Arbeitsplätze
anbieten, solange die Waren auch gekauft werden.
Die Menschen können nur solange Geld ausgeben,
solange sie ein Einkommen haben.
Diese extrem einfachen Zusammenhänge sind für
Kleingeister wie Dich nicht fassbar, oder es
ist Euch egal, wenn Freunde, Nachbarn, Verwandte
und Bekannte ihren Arbeitsplatz verlieren.
Nur totale Schwachköpfe können glauben, daß das
sie nie betreffen wird.
Post by Martin Ring
Post by Karsten Seckendorf
Du scheinst wirklich sternhagelblöd zu sein.
Boah, das hast du aber schnell gemerkt.
Dafür bist Du viel zu blöd, um Dir so ein Urteil erlauben
zu können.
Klaus
Karsten Seckendorf
2004-07-11 20:49:37 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Noch so ein Zoni
Das ihr seit 1989 nichts dazu gelernt hattet, nicht lernfähig seit,
Also nu reichts - die andern mal weghören - : Du Microsoft-Outlook-Express-
Kasper kannst nicht mal nen vernünftigen Newsreader benutzen,
kommst aber daher mit "nicht lernfähig".
Post by Klaus-Peter Studer
Wenn Du zu blöd bist, den Zusammenhang zwischen Absatz,
also dem Verkauf unserer Waren (aller deutschen Waren),
auf der einen Seite, und der Zahl der Arbeitsplätze
und die Höhe der Steuereinnahmen auf der anderen Seite
zu erkennen, dann ist das schlimm genug.
Welchen Zusammenhang gibt es denn da? Bitte werf mal
eine konkrete Formel in den Raum, mit der man anhand
der verkauften Waren die Anzahl der Arbeitsplätze ermitteln
kann.
Du stellst eine Relation auf - belege Sie!
Und komm nicht mit ähm so geht das nicht.
Zeig uns dummen Ossis, dass Du oberschlauer Wessi einfach
alles kannst.
Post by Klaus-Peter Studer
Aber zumindest solltest Du etwas des Lesen mächtig sein.
Ich hatte nicht speziell über VW geschrieben, sondern
über Loewe. Loewe mußte vor kurzem Personal
entlassen. Aldi und Co verkaufen nicht wenige
Billigimporte aus Fern-Ost.
Wann, Du Obertroll, hat Aldi Loewe-Fernsehgeräte
im Sortiment gehabt? Wann?
Post by Klaus-Peter Studer
Schön ist das, wenn Polen, Tschechen und Koreaner
an Euch Zonis viel Geld verdienen.
Und schön, dass es dort soviele Idoten gibt, die Autos
von VW kaufen, oder? Komplexe Zusammenhänge kannst Du
wohl nicht verarbeiten?
Post by Klaus-Peter Studer
Wenn die Menschen dort dadurch Arbeit finden.
Den Menschen hier bringt das nicht in Arbeit
und Brot. Auch nicht Deinen Landsleuten.
Dann stopp endlich den VW-Verkauf ins Ausland!
Post by Klaus-Peter Studer
VW hat übrigens nicht nur in Mosel Arbeitsplätze.
Außerdem gibt es einige Zulieferbetriebe in der
Ostzone. Alle Arbeitsplätze hängen in Deutschland
direkt oder indirekt von unserer Industrie ab.
Auch der Bäcker von nebenan, oder der Friseurbetrieb
in Magdeburg. Die Industrie kann nur solange Arbeitsplätze
anbieten, solange die Waren auch gekauft werden.
Die Menschen können nur solange Geld ausgeben,
solange sie ein Einkommen haben.
Diese extrem einfachen Zusammenhänge sind für
Kleingeister wie Dich nicht fassbar, oder es
ist Euch egal, wenn Freunde, Nachbarn, Verwandte
und Bekannte ihren Arbeitsplatz verlieren.
Nur totale Schwachköpfe können glauben, daß das
sie nie betreffen wird.
Und Du tappst noch immer im dunklen und merkst
nicht in was für einer Welt Du lebst.
Mit welchem unbrauchbaren Wiso-Buch hat man
Dir denn das Hirn weichgeklopft?

Bevor Du weiter so umnachtet durch die
Gegend trollst, hier ein Tipp:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3430174147/qid=1089578624/ref=sr_8_xs_ap_i2_xgl14/028-6607313-0933318

mfg,
Karsten
--
meine Sig macht gerade Urlaub
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 21:24:58 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
Welchen Zusammenhang gibt es denn da? Bitte werf mal
eine konkrete Formel in den Raum, mit der man anhand
der verkauften Waren die Anzahl der Arbeitsplätze ermitteln
kann.
Das ist doch Schwachsinn was Du von Dir gibst.
Loewe hat auf Grund des schwachen Absatzes einen
großen Teil seiner Beschäftigten entlassen.
Das ist beweiß genug für Zusammenhänge.
Bei VW führt eine Auslastung von 75% zur Krisenstimmung
Auch andere Betriebe entlassen Personal. Die Begründung
ist fast immer die Gleiche: auf Grund des schwachen
Absatzes.
Wer den Zusammenhand zwischen Absatz und
Arbeitsplätzen abstreitet, der beweißt nur, daß er
von Wirtschaft nichts versteht.
Die Zeiten der DDR sind längst vorbei.
Informieren Dich über die Fa.Loewe dann hast Du die
zahlen die Du suchst.
Post by Karsten Seckendorf
Post by Klaus-Peter Studer
Aber zumindest solltest Du etwas des Lesen mächtig sein.
Ich hatte nicht speziell über VW geschrieben, sondern
über Loewe. Loewe mußte vor kurzem Personal
entlassen. Aldi und Co verkaufen nicht wenige
Billigimporte aus Fern-Ost.
Wann, Du Obertroll, hat Aldi Loewe-Fernsehgeräte
im Sortiment gehabt? Wann?
Bist Du so blöd oder tust Du nur so?
Der Markt für Fernseher ist da. Nur kaufen die Leute
keine Fernseher von Loewe, Philips oder Metz beim
Fachhandel, sie kaufen die Billigangebote bei Aldi
und Co.
Post by Karsten Seckendorf
Und schön, dass es dort soviele Idoten gibt, die Autos
von VW kaufen, oder? Komplexe Zusammenhänge kannst Du
wohl nicht verarbeiten?
Ich schon, Du nicht.
Der Export boomt.
Der Binnenmarkt liegt am Boden. Viele Arbeitsplätze werden
in den Osten verlagert. Die Japaner und Koreaner
verkaufen hier so viele Autos wie nie zuvor.
Die geben aber weder Dir noch irgend einem
anderen Bürger dieses Landes einen Arbeitsplatz.
In der Zone ist der Marktanteil der ausländischen
Hersteller schon bei ca 50%.
Geht der Trend so weiter, dann muß nicht nur VW entlassen.
Davon sind viele Zulieferbetriebe betroffen.
Davon sind viele Handwerksbetriebe der Umgebung und
viele Händler betroffen.
Der Trend geht nun nicht gerade zu Opel.
Dann wäre das zu verschmerzen. Der Trend geht
zu Importautos.

Loewe hat auf Grund der schwachen Nachfrage bereits Personal
entlassen. Deinen Schwachsinn, daß es keine Zusammenhänge
zwischen Absatz und Arbeitsplätzen gibt, kannst Du Deiner
kommunistischen Oma erzählen.
Ralf Schulz
2004-07-12 09:28:55 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Bist Du so blöd oder tust Du nur so?
Der Markt für Fernseher ist da. Nur kaufen die Leute
keine Fernseher von Loewe, Philips oder Metz beim
Fachhandel, sie kaufen die Billigangebote bei Aldi
und Co.
Das liegt aber nicht daran, dass die Leute blöd sind, sondern weil ihr zur
Kauflust zur Verfügung stehende Mittel in den letzten Jahren geschrumpft
ist. Ich hatte z.B. seit 5 Jahren keine reelle Lohnerhöhung, im Gegenteil,
ich muß jetzt eine Absenkung hinnehmen. Wie gerne würde ich auch VW,BMW
oder Benz fahren oder mir nen Loewe oder Metz kaufen, allein es geht nicht.
Wenn man keine periodischen Lohnerhöhungen bekommt (wie die Beamten, die
Statisktiken über Preise verfassen), dann merkt man, wie teuer alles
geweorden ist.
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Karsten Seckendorf
Und schön, dass es dort soviele Idoten gibt, die Autos
von VW kaufen, oder? Komplexe Zusammenhänge kannst Du
wohl nicht verarbeiten?
Ich schon, Du nicht.
Der Export boomt.
Wieso kann ein VW im europäischen Ausland billiger sein, wie der selbe in D
hergestellte Wagen in D? Und wieso werden Leute, die ein EuRo-Reimport
fahren wollen, Steine in den Weg gelegt wenn es um den Service für diesen
Wagen geht?
Post by Klaus-Peter Studer
Der Binnenmarkt liegt am Boden. Viele Arbeitsplätze werden
in den Osten verlagert. Die Japaner und Koreaner
verkaufen hier so viele Autos wie nie zuvor.
Die geben aber weder Dir noch irgend einem
anderen Bürger dieses Landes einen Arbeitsplatz.
In der Zone ist der Marktanteil der ausländischen
Hersteller schon bei ca 50%.
Liegt vielleicht daran, das wir im Osten schnell westdeutsche Preise, aber
nur ostdeutsche Löhne hatten. Mit der "Anpassung" ans westdeutsche
Preisniveau war man nämlich sehr fix vor allem was Lebenswichtige Produkte
angeht und die Miete.
Post by Klaus-Peter Studer
Geht der Trend so weiter, dann muß nicht nur VW entlassen.
Davon sind viele Zulieferbetriebe betroffen.
Zulieferbetriebe werden von den Autokonzernen zu massiven Preisnachlässen
gezwungen, die sich logischerweise in den Löhnen der
Zulieferbetriebsmitarbeiter oder bei Entlassungen wiederfinden. So fängt
der Kreislauf an.
Post by Klaus-Peter Studer
Loewe hat auf Grund der schwachen Nachfrage bereits Personal
entlassen. Deinen Schwachsinn, daß es keine Zusammenhänge
zwischen Absatz und Arbeitsplätzen gibt, kannst Du Deiner
kommunistischen Oma erzählen.
Loewe hat sich aber auch auf seinen Lorbeeren ausgeruht und den Anschluß
ans FLAT-TV-Geschäft verpaßt. Nicht nur, dass aus D keine wirklichen
Innovationen mehr kommen, nein auch die alten Erfindungen werden im Ausland
schon überholt.
Dirk Bindmann
2004-07-11 22:58:52 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Noch so ein Zoni
Das ihr seit 1989 nichts dazu gelernt hattet, nicht lernfähig seit,
daß merkt man den Zonis hier zu deutlich an.
Dass "seid" nicht mit t geschrieben wird, wie man den Plusquamperfekt
richtig verwendet, eine Konjunktion von einem Artikel oder Pronomen
unterscheidet und wo ein Satzschlusszeichen hingehört, das mussten wir
nicht dazulernen. Das haben wir nämlich alles schon in unserer
Zonenschule gelernt.

Gute Besserung!
Dirk
Frank Bormann
2004-07-11 20:43:58 UTC
Permalink
Post by Martin Ring
Post by Karsten Seckendorf
Post by Klaus-Peter Studer
Gehen Dir die Argumente aus?
Nein, ich sehe aber keinen Sinn darin, diese billigen
Anti-Ossi-uns-ging-es-ohne-Euch-viel-besser-Parolen
ernst zu nehmen.
Für Studer ist jeder ein Feind, der keinen VW's kauft (er arbeitet dort)
z.b. Polen, Tschechen, Necher, Ossis
Na, da müssen wir doch gleich mal rausstellen, dass unsereins
Original-Rüsselsheim fährt. Und nicht erst seit gestern.

;-))

FB
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 21:05:34 UTC
Permalink
Post by Frank Bormann
Na, da müssen wir doch gleich mal rausstellen, dass unsereins
Original-Rüsselsheim fährt. Und nicht erst seit gestern.
Das freud mich.

klaus
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 20:03:17 UTC
Permalink
Post by Karsten Seckendorf
Du scheinst wirklich sternhagelblöd zu sein.
Sorry, aber ein halbwegs vernünftig denkender Mensch
würde so einen Haufen Unsinn innerhalb
kürzester Zeit von sich geben.
Dann kannst Du mit Sicherheit alles wiederlegen.
Die Unternehmen bekommen also kein Geld dafür,
daß sie ihre Betriebe in den Osten verlagert hatten?

Beispiel. Schubert Helme (Formel 1) Braunschweig
Wurde nach Magdeburg verlagert (Abgesehen von der
Verwaltung). Subventionen liegen bei ca. 48%

Es gibt keine Transferzahlungen?
Die Westkrankenkassen müssen nicht dafür zahlen,
daß die Beiträge im Osten relativ niedrig bleiben?

"Die Konsolidierung der ostdeutschen Krankenkassen
wird auf den Finanzkraftausgleich und die erste Stufe des
gesamtdeutschen Risikostrukturausgleichs zurückgeführt.
Dieser West-Ost-Transfer von insgesamt 4,8 Mrd.
Mark im gesamten Jahr 2001 liegt rund 2 Mrd.
Mark höher als im Vorjahr. Bereits im Jahr 2000 war
die hohe Verschuldung der GKV-Ost abgebaut worden."

Die Städte im Westen zahlen keinen Aufbau-Ost?
Ich kennen die Zahlen von Braunschweig,
allerdings älteren Datums:

"1999 - 35 Millionen DM für "Kosten der deutschen Einheit"
Finanzlücke ca 47 Millionen"

Alles läßt sich belegen

Wenn Du zu blöd bist, um diese Fakten anzuerkennen,
dann solltest Du Dir Deine dämlichen Beiträge ganz sparen

Klaus
Michael Friedrich
2004-07-11 19:27:44 UTC
Permalink
Klaus-Peter Studer schrieb...
Post by Klaus-Peter Studer
Gehen Dir die Argumente aus?
Glaub ich nicht, aber was du geschrieben hast, ist ein Schmarrn.

mf
mfg
--
.
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 20:04:29 UTC
Permalink
Post by Michael Friedrich
Glaub ich nicht, aber was du geschrieben hast, ist ein Schmarrn.
Falsch. Es ist belegbar.

Eure Sprüche sind keine Argumente.

Klaus
Michael Friedrich
2004-07-11 21:51:21 UTC
Permalink
Am Sun, 11 Jul 2004 22:04:29 +0200 schrieb Klaus-Peter Studer
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Michael Friedrich
Glaub ich nicht, aber was du geschrieben hast, ist ein Schmarrn.
Falsch. Es ist belegbar.
Was belegbar?
Dasß das Geld für den Osten von Wessis-Abzockern eingestrichen worden ist?
Oder vielleicht von Seilschaften, die mit Westunternehmen Geschäfte machen?
Oder die neue Regelleistung vom ALG2: 345 Euro für West und 331 Euro für
Ost?

Das "Gejammere" über diese Ungleichbehandlung hat nichts mehr mit
Überempfindlichkeit zu tun.

Dein Geschrei über zuviel Solidarität ist genauso überflüssig wie Kropf.
Post by Klaus-Peter Studer
Eure Sprüche sind keine Argumente.
Ja, ja, ist ja schon gut ...


mfg
mf
--
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer
zusammen. (H.Geißler)
Juergen Neu
2004-07-11 20:00:11 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Aber von Euch kommt nur jammern und wehklagen.
tja Meister Studer, wenns um obriges Thema geht, bist Du im Jammern doch
Weltmeister.

MfG Jürgen
--
Signatur-Error!
Klaus-Peter Studer
2004-07-11 21:01:21 UTC
Permalink
Post by Juergen Neu
tja Meister Studer, wenns um obriges Thema geht, bist Du im Jammern doch
Weltmeister.
Melden ich jetzt alle Deppen zu Wort?
Versuch es einmal mit Argumenten.
Und dann erklärt mir einmal wann ich hier
gejammert hatte
Beispiel LOEWE. Ich arbeite nicht bei Loewe.
Beispiel SIEMENS - 40 Stundenwoche.
Ich arbeite nicht bei Siemens
Beispiel NIEDRIGLOHN - ich verdiene
realtiv gut. Jedenfalls mehr als 7 Euro die Stunde
Beispiel ARBEITSLOSIGKEIT - ich habe, noch,
Arbeit
Beispiel KOPFPRÄMIE - die würde mich nun
wirklich nicht treffen. Familien schon.

Die Beispiele: Alles Themen bei denen
ich mich zu Wort gemeldet hatte.

Wollen wir einmal nur ein einziges
Eurer netten Meinungsmeldungen anführen:
" Ich bin so super, superqualifiziert, mich
kann man gar nicht entlassen"
Thema - Zusammenhang zwischen Verkauf unserer
Produkte und den Arbeitsplätzen in unserem
Land. Das hatte ich am Beispiel LOEWE festgemacht.
LOEWE nicht VW. Man könnte noch Metz, Miele,
Bosch, Siemens, Metabo, AEG, Bauknecht
anführen.
Weiß Du, die Arbeitsplätze dort könnten mir
genauso am Arsch vorbeigehen wie Euch.
Aber unkündbar und nie betroffen seit Ihr und
nicht ich
Die Arbeitsplätze im Osten betrifft das auch.
Außerdem hatte ich immer und ganz bewußt
von WIR "gesprochen und nicht ihr geschrieben.
Aber auch das ist vollkommen untergegangen.
"Wir haben selber Schuld, wenn hier die Arbeitsplätze
verloren gehen". Was kam war die gesamte Ostdeutsche
Mißgunst und der Neid gegenüber VW Arbeitern.
Gerade von den "unkündbaren" Deppen.
Dann sind diese Leute noch zu feige und
erklären nicht wieviel sie verdienen und womit.
Das macht sie angreifbar

Klaus
Juergen Neu
2004-07-11 21:42:39 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Melden ich jetzt alle Deppen zu Wort?
bist Du nicht gesund oder was ist mit Dir los?
Post by Klaus-Peter Studer
Die Beispiele: Alles Themen bei denen ich mich zu Wort gemeldet
hatte.
alles schön und gut aber es ging aber um das Ost-West Thema und das
(be)trifft Dich, nach Deinen Beißreflexen zu urteilen, anscheinend ganz
besonders hart.
Post by Klaus-Peter Studer
Außerdem hatte ich immer und ganz bewußt von WIR "gesprochen und
nicht ihr geschrieben.
Du bist auch ein Zoni? Du bist auch ein Ossi? Du bist auch ein Depp...na
dann.
Post by Klaus-Peter Studer
Gerade von den "unkündbaren" Deppen.
wer soll das sein?

Jürgen
--
Signatur-Error!
Hasso
2004-07-12 04:22:46 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Hasso
Die Abstimmungen im Bundesrat zu Harz IV waren klar eine Abstimmung
Ost gegen West. Das ist das Ergebnis von 15 Jahren deutscher
Einheit. Im Westen ist man offensichtlich zu wirklicher Solidarität
nicht fähig. Sie geht offensichtlich nicht über die
Zurverfügungstellung von Gebrauchtwagen hinaus. Scheißladen.
Was ist denn daran unsolidarisch, wenn Ihr nicht wieder
Sonderechte eingeräumt bekommt. Die gefundene Regelung ist
für beide Hälften Deutschlands gut oder schlecht.
Jedesmal wenn der Osten kein Extrazubrot erhält, dann fängt
im Osten das Zähneklappern an. Hier haben immer mehr
die Schnauze gestrichen voll. Wir zahlen jedes Jahr gut 100
Milliarden Euro für Transferleistungen. Wir zahlen für überhöhte
Ostrenten.
Es ist nun mal Aufgabe der Politik für Gerechtigkeit zu sorgen. Und
wenn die Politiker schon nicht in der Lage sind Arbeitsplätze zu
schaffen oder es eben nicht wollen, weil ihnen eingeredet wurde, dass
sie das nicht können, dann müssen sie eben die Rahmenbedingungen so
setzen, dass Wohlstand und Arbeit ahlbwegs gerecht über das ganze Land
verteilt werden. Das sollte auch der letzte kapieren. Das können eben
Markt und Wettbewerb allein nicht leisten. Wenn sie aber selbst das
nicht wollen wie bei Harz IV dann sollen sie verschwinden, dann werden
Sie Last und nützen nicht mehr.
Post by Klaus-Peter Studer
Die Unternehmen haben Milliarden dafür bekommen, daß sie
hier die Betriebe geschlossen und ein paar Kilometer im Osten
neu eröffnet haben. Die wenigen Steuern haben die Unternehmen
dann nicht mehr hier in die kommunalen Kassen, sondern im
Osten eingezahlt. Die Westkrankenkassen zahlen Milliarden
Euro an Transferzahlungen, damit eure Beiträge nicht zu hoch
steigen. Anstatt, daß das alles etwas Anerkennung findet,
tut ihr noch so, als wäre das alles gar nichts.
Hallo, Junge, die politischen Fehler der vergangenen Regierungsjahre
willst du ja wohl nicht den Ostdeutschen vorwerfen oder?
Post by Klaus-Peter Studer
Ohne Euch hätten wir nicht die Probleme die wir heute
haben. Unsere Rentenkassen wären nicht ausgeplündert,
die Krankenkassenbeiträge lägen weit unter den derzeitigen
Sätzen. Die Städte und Gemeinden hätten erheblich weniger
Defizite und brauchten ihre Bürger nicht so belasten.
Die Arbeitslosigkeit läge bei ca. 2 Millionen und nicht über
3 Millionen, wie zur Zeit.
Wir hätten kein Staatsdefizit von 4%, sondern einen fast
ausgeglichenen Staatshaushalt.
Na ich habe auch schon gehört, dass der Westen mit der Einheit noch mal
Glück hatte und seine gesamte Absatzproblematik noch mal um ein Paar
Jahre verschieben konnnte qweil der Ostbedarf eneorm war. Und weil die
Westunternehmen oim Osten absetzen wollten hat die (west) Politik dafür
gesorgt dass auch Geld unter die Leute kommt.
Post by Klaus-Peter Studer
Bei Euch an der Oderbruch und an der Elbe saufen die Dörfer
ab. Im Wessten wird gesammelt. Der Staat zahlt zusätzlich
Milliarden. Im Westen saufen die Städte an Rhein und Donau
ab, und keinen interessiert es.
Aber von Euch kommt nur jammern und wehklagen.
Und mit Wessis können die Bonzen machen was sie wollen, ihr seit
uneins, unsolidarisch, feige im Betrieb und haltet überall die Schnauze
wo es etwa zu sagen gilt, steckt den Kopf in den Sand, werden den
Unternehmen sogar bei der 50-Stundenwoche entgegenkommen und fühlt euch
gegenüber dem Polen erhaben. Lächerlich.


Hasso
Harald M.
2004-07-12 06:02:10 UTC
Permalink
Post by Hasso
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Hasso
Die Abstimmungen im Bundesrat zu Harz IV waren klar eine Abstimmung
Ost gegen West. Das ist das Ergebnis von 15 Jahren deutscher
Einheit. Im Westen ist man offensichtlich zu wirklicher Solidarität
nicht fähig. Sie geht offensichtlich nicht über die
Zurverfügungstellung von Gebrauchtwagen hinaus. Scheißladen.
Was ist denn daran unsolidarisch, wenn Ihr nicht wieder
Sonderechte eingeräumt bekommt. Die gefundene Regelung ist
für beide Hälften Deutschlands gut oder schlecht.
Jedesmal wenn der Osten kein Extrazubrot erhält, dann fängt
im Osten das Zähneklappern an. Hier haben immer mehr
die Schnauze gestrichen voll. Wir zahlen jedes Jahr gut 100
Milliarden Euro für Transferleistungen. Wir zahlen für überhöhte
Ostrenten.
Es ist nun mal Aufgabe der Politik für Gerechtigkeit zu sorgen. Und
wenn die Politiker schon nicht in der Lage sind Arbeitsplätze zu
schaffen oder es eben nicht wollen, weil ihnen eingeredet wurde, dass
sie das nicht können, dann müssen sie eben die Rahmenbedingungen so
setzen, dass Wohlstand und Arbeit ahlbwegs gerecht über das ganze Land
verteilt werden. Das sollte auch der letzte kapieren. Das können eben
Markt und Wettbewerb allein nicht leisten. Wenn sie aber selbst das
nicht wollen wie bei Harz IV dann sollen sie verschwinden, dann werden
Sie Last und nützen nicht mehr.
Post by Klaus-Peter Studer
Die Unternehmen haben Milliarden dafür bekommen, daß sie
hier die Betriebe geschlossen und ein paar Kilometer im Osten
neu eröffnet haben. Die wenigen Steuern haben die Unternehmen
dann nicht mehr hier in die kommunalen Kassen, sondern im
Osten eingezahlt. Die Westkrankenkassen zahlen Milliarden
Euro an Transferzahlungen, damit eure Beiträge nicht zu hoch
steigen. Anstatt, daß das alles etwas Anerkennung findet,
tut ihr noch so, als wäre das alles gar nichts.
Hallo, Junge, die politischen Fehler der vergangenen Regierungsjahre
willst du ja wohl nicht den Ostdeutschen vorwerfen oder?
Post by Klaus-Peter Studer
Ohne Euch hätten wir nicht die Probleme die wir heute
haben. Unsere Rentenkassen wären nicht ausgeplündert,
die Krankenkassenbeiträge lägen weit unter den derzeitigen
Sätzen. Die Städte und Gemeinden hätten erheblich weniger
Defizite und brauchten ihre Bürger nicht so belasten.
Die Arbeitslosigkeit läge bei ca. 2 Millionen und nicht über
3 Millionen, wie zur Zeit.
Wir hätten kein Staatsdefizit von 4%, sondern einen fast
ausgeglichenen Staatshaushalt.
Na ich habe auch schon gehört, dass der Westen mit der Einheit noch mal
Glück hatte und seine gesamte Absatzproblematik noch mal um ein Paar
Jahre verschieben konnnte qweil der Ostbedarf eneorm war. Und weil die
Westunternehmen oim Osten absetzen wollten hat die (west) Politik dafür
gesorgt dass auch Geld unter die Leute kommt.
Post by Klaus-Peter Studer
Bei Euch an der Oderbruch und an der Elbe saufen die Dörfer
ab. Im Wessten wird gesammelt. Der Staat zahlt zusätzlich
Milliarden. Im Westen saufen die Städte an Rhein und Donau
ab, und keinen interessiert es.
Aber von Euch kommt nur jammern und wehklagen.
Und mit Wessis können die Bonzen machen was sie wollen, ihr seit
uneins, unsolidarisch, feige im Betrieb und haltet überall die Schnauze
wo es etwa zu sagen gilt, steckt den Kopf in den Sand, werden den
Unternehmen sogar bei der 50-Stundenwoche entgegenkommen und fühlt euch
gegenüber dem Polen erhaben. Lächerlich.
Hasso
Genau getroffen !


--
Gruß v. Efeu-Netzwerk Phoenix
u. Peter, dem Plätzchenwolf:
http://de.geocities.com/thebabastar/Peterchen.html
***Client Countryboy,IBM DualPentiumPro NT4.0***
--
Mein Sinnspruch:
<Viel wissen bedeutet noch nicht Verstand !>
(Heraklit,gr. Philosoph 550-480 a Chr.)
Klaus-Peter Studer
2004-07-12 09:26:54 UTC
Permalink
Post by Hasso
Es ist nun mal Aufgabe der Politik für Gerechtigkeit zu sorgen.
Selbst wenn das stimmen sollte, dann bleibt immer noch die
Frage offen, was man unter Gerechtigkeit zu verstehen hat.
Post by Hasso
Und
wenn die Politiker schon nicht in der Lage sind Arbeitsplätze zu
schaffen oder es eben nicht wollen, weil ihnen eingeredet wurde, dass
sie das nicht können, dann müssen sie eben die Rahmenbedingungen so
setzen, dass Wohlstand und Arbeit ahlbwegs gerecht über das ganze Land
verteilt werden.
Dadurch, daß sie Arbeitsplätze im Westen vernichten,
in dem sie die Verlagerung dieser Arbeitsplätze in den
Osten subventionieren? Dafür zahlen dann nicht nur die
Noch-Arbeitnehmer Steuern, sondern auch die Kommunen
im Westen, die der Abwanderung tatenlos zusehen müssen.
Die Politik hätte die Rahmenbedingungen dafür schaffen sollen,
daß im Osten Arbeitsplätze *entstehen*.
Arbeitsplätze kann die Politik nur im eigenen Bereich
(Öffentliche Dienst) schaffen. Wenn die Wirtschaft Arbeitsplätze
schaffen soll, dann muß man ihr auch die Chance dazu geben.
Einen Teil dazu muß der Staat beitragen, einen weiteren
Teil müssen wir dazu leisten. Wenn wir nicht einmal
unsere eigenen Waren kaufen, dann können wir nicht
erwarten, daß Arbeitsplätze entstehen.
Im Gegenteil. Es werden so auch Arbeitsplätze vernichtet.
Betroffen davon sind wir alle.

http://www.pfeilinfo.de/PO-WI-GE/GEWERKSCHAFTSSCHLAF/gewerkschaftsschlaf.html

"Die Kehrseite dieses Erfolges: Die Binnennachfrage ist zu schwach. Sie
müsste einen
wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Arbeitsplätze entstehen. Von der
Binnennachfrage
hängen schließlich vier Fünftel der Arbeitsplätze ab."
taz
Post by Hasso
Hallo, Junge, die politischen Fehler der vergangenen Regierungsjahre
willst du ja wohl nicht den Ostdeutschen vorwerfen oder?
Nein. Aber das Gerede von der fehlenden Solidarität und
die dauernden Rufe nach Sonderrechten
Post by Hasso
Na ich habe auch schon gehört, dass der Westen mit der Einheit noch mal
Glück hatte und seine gesamte Absatzproblematik noch mal um ein Paar
Jahre verschieben konnnte qweil der Ostbedarf eneorm war. Und weil die
Westunternehmen oim Osten absetzen wollten hat die (west) Politik dafür
gesorgt dass auch Geld unter die Leute kommt.
Das stimmt auch. Außerdem wurden viele Ossis von den lieben
Verwandten über den Tisch gezogen.
Post by Hasso
Wessis können die Bonzen machen was sie wollen, ihr seit
uneins, unsolidarisch, feige im Betrieb und haltet überall die Schnauze
wo es etwa zu sagen gilt, steckt den Kopf in den Sand, werden den
Unternehmen sogar bei der 50-Stundenwoche entgegenkommen
Das ist auch wahr. Aber bei den letzten großen Streiks
im Osten in der Metallindustrie, hatten die Kollegen im Osten
auch kein besseres Bild abgegeben.
Post by Hasso
und fühlt euch
gegenüber dem Polen erhaben. Lächerlich.
Falsch. Wir fühlen uns weder gegenüber Polen noch
gegenüber einem anderes osteuropäischen Land erhaben.
Es geht um unsere Arbeitsplätze. Um die Arbeitsplätze
in Deutschland. Die Verlagerung von Arbeitsplätzen
betrifft nicht nur die Wessis.

Klaus
Hasso
2004-07-12 14:30:29 UTC
Permalink
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Hasso
Es ist nun mal Aufgabe der Politik für Gerechtigkeit zu sorgen.
Selbst wenn das stimmen sollte, dann bleibt immer noch die
Frage offen, was man unter Gerechtigkeit zu verstehen hat.
ja, was soll sie denn sonst, die Politik? Und über Gerechtigkeit zu
diskutieren lohnt wohl, da hast du Recht, aber deiner Frage kann mal
wohl auch entnehmen, dass du noch nicht so viel über Gerechtigkeit
nachgedacht hast.
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Hasso
Und
wenn die Politiker schon nicht in der Lage sind Arbeitsplätze zu
schaffen oder es eben nicht wollen, weil ihnen eingeredet wurde,
dass sie das nicht können, dann müssen sie eben die
Rahmenbedingungen so setzen, dass Wohlstand und Arbeit ahlbwegs
gerecht über das ganze Land verteilt werden.
Dadurch, daß sie Arbeitsplätze im Westen vernichten,
in dem sie die Verlagerung dieser Arbeitsplätze in den
Osten subventionieren?
das ist nicht nur ein Ost-West-Problem, aber der Wessi ist kämpferisch
ein Pfeife, feige und unsolidarisch. Seit Jahrzehnten schluckt er
widerspruchslos die ungleiche und damit ekelhaft ungerechte Verteilung
der Arbeitsplätze zwischen Badenwürtemberg und Bremerhafen und lässt
sich das unter dem Stichwort Flexibilität anlasten. Tatsächlich sollte
die Politik flexibel sein und auf Strukturkrisen in Gebieten durch
Förderungen reagieren, nicht den Menschen die Heimat nehmen.
Post by Klaus-Peter Studer
Dafür zahlen dann nicht nur die
Noch-Arbeitnehmer Steuern, sondern auch die Kommunen
im Westen, die der Abwanderung tatenlos zusehen müssen.
es zahlen auch alle im Osten Steuern und Soli
Post by Klaus-Peter Studer
Die Politik hätte die Rahmenbedingungen dafür schaffen sollen,
daß im Osten Arbeitsplätze *entstehen*.
jawohl
Post by Klaus-Peter Studer
Arbeitsplätze kann die Politik nur im eigenen Bereich
(Öffentliche Dienst) schaffen.
Unsinn, Politik sammelt die Steuern ein und kann sie in der Subvention
so einsetzen, dass gezielt Wirtschaft an bestimmte Standorte gelenkt
wird
Post by Klaus-Peter Studer
Wenn die Wirtschaft Arbeitsplätze
schaffen soll, dann muß man ihr auch die Chance dazu geben.
jawohl
Post by Klaus-Peter Studer
Einen Teil dazu muß der Staat beitragen
nicht immer notwendig, entseht ind er Regel auch von allein
Post by Klaus-Peter Studer
einen weiteren Teil müssen wir dazu leisten. Wenn wir nicht einmal
unsere eigenen Waren kaufen, dann können wir nicht
erwarten, daß Arbeitsplätze entstehen.
Im Gegenteil. Es werden so auch Arbeitsplätze vernichtet.
Betroffen davon sind wir alle
aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen, sonst kann st du gleich
den Markt abschaffen
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Hasso
Hallo, Junge, die politischen Fehler der vergangenen Regierungsjahre
willst du ja wohl nicht den Ostdeutschen vorwerfen oder?
Nein. Aber das Gerede von der fehlenden Solidarität und
die dauernden Rufe nach Sonderrechten
das Kampf und Widerstand gegen die Ungerechtigkeiten, du kannst ja
alles schlucken
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Hasso
Na ich habe auch schon gehört, dass der Westen mit der Einheit noch
mal Glück hatte und seine gesamte Absatzproblematik noch mal um ein
Paar Jahre verschieben konnnte qweil der Ostbedarf eneorm war. Und
weil die Westunternehmen oim Osten absetzen wollten hat die (west)
Politik dafür gesorgt dass auch Geld unter die Leute kommt.
Das stimmt auch. Außerdem wurden viele Ossis von den lieben
Verwandten über den Tisch gezogen.
Post by Hasso
Wessis können die Bonzen machen was sie wollen, ihr seit
uneins, unsolidarisch, feige im Betrieb und haltet überall die
Schnauze wo es etwa zu sagen gilt, steckt den Kopf in den Sand,
werden den Unternehmen sogar bei der 50-Stundenwoche entgegenkommen
Das ist auch wahr. Aber bei den letzten großen Streiks
im Osten in der Metallindustrie, hatten die Kollegen im Osten
auch kein besseres Bild abgegeben.
wohl auch weil im Westen zum Beispiel bei VW niemand bereit war mal
mitzuziehen
Post by Klaus-Peter Studer
Post by Hasso
und fühlt euch
gegenüber dem Polen erhaben. Lächerlich.
Falsch. Wir fühlen uns weder gegenüber Polen noch
gegenüber einem anderes osteuropäischen Land erhaben.
Es geht um unsere Arbeitsplätze. Um die Arbeitsplätze
in Deutschland. Die Verlagerung von Arbeitsplätzen
betrifft nicht nur die Wessis.
das gibts nicht mehr "unsere Arnbeitsplätze oder Arbeitsplätze in
Deutschland", das ist Geschwätz oder hast du noch nichts von
Globalisierung gehört? Unternehmen kennen keine nationale Solidarität
mehr

Hasso
Harald M.
2004-07-12 05:35:13 UTC
Permalink
Post by Hasso
Die Abstimmungen im Bundesrat zu Harz IV waren klar eine Abstimmung Ost
gegen West. Das ist das Ergebnis von 15 Jahren deutscher Einheit. Im
Westen ist man offensichtlich zu wirklicher Solidarität nicht fähig.
Sie geht offensichtlich nicht über die Zurverfügungstellung von
Gebrauchtwagen hinaus. Scheißladen.
Hasso
Es ist politische Ignoranz gegen das Volk, dem man eine konkrete
Mitsprache nicht zutraut,- deshalb diese vielen Fehlleistungen
fehlqualifizierter Leute, die zumindest ueber Parteispenden erfreut den
Firmen die sie eigentlich kontrollieren sollen- nichts "boeses" mehr
antun...


--
Gruß v. Efeu-Netzwerk Phoenix
u. Peter, dem Plätzchenwolf:
http://de.geocities.com/thebabastar/Peterchen.html
***Client Countryboy,IBM DualPentiumPro NT4.0***
--
Mein Sinnspruch:
<Viel wissen bedeutet noch nicht Verstand !>
(Heraklit,gr. Philosoph 550-480 a Chr.)
Frank Werner
2004-07-12 17:43:16 UTC
Permalink
Post by Hasso
Die Abstimmungen im Bundesrat zu Harz IV waren klar eine Abstimmung Ost
gegen West. Das ist das Ergebnis von 15 Jahren deutscher Einheit. Im
Westen ist man offensichtlich zu wirklicher Solidarität nicht fähig.
Sie geht offensichtlich nicht über die Zurverfügungstellung von
Gebrauchtwagen hinaus. Scheißladen.
Fast vierzehn Jahre lang haben wir 1.250 Milliarden EURO ausgegeben, um dem
Osten zu helfen. Finanziert wurden Altmänner-Hobbys wie schöne Kirchen und
tolle Fassaden neben einer Besiedlungsprämie, damit die Ossis im Osten
bleiben.

Wie wäre es, wenn wir diese beiden Projektziele mal abwerten? Wem schadet
es, wenn in Dresden alte Häuser eingestampft und gegen wirtschaftliche
Bürogebäude ersetzt werden? Wem schadet es, wenn Dörfer, in denen niemand
mehr Arbeit findet, menschenleer sind?

Ich fürchte, dass ich (40) in meinem Arbeitsleben sonst niemals von der
Solidaritätssteuer wegkomme.

Frank Werner
--
www.linkkontor.mynetcologne.de
Martin Ring
2004-07-12 18:01:10 UTC
Permalink
Post by Frank Werner
Fast vierzehn Jahre lang haben wir 1.250 Milliarden EURO ausgegeben, um dem
Osten zu helfen. Finanziert wurden Altmänner-Hobbys wie schöne Kirchen und
tolle Fassaden neben einer Besiedlungsprämie, damit die Ossis im Osten
bleiben.
Das haste aber mal schön gesagt.
Ingo Menger
2004-07-14 11:45:21 UTC
Permalink
Post by Frank Werner
Wie wäre es, wenn wir diese beiden Projektziele mal abwerten? Wem schadet
es, wenn in Dresden alte Häuser eingestampft und gegen wirtschaftliche
Bürogebäude ersetzt werden? Wem schadet es, wenn Dörfer, in denen niemand
mehr Arbeit findet, menschenleer sind?
Wenn ein ganze Land wie MP menschenleer wird, dann schadet das
niemandem - außer denen, die in MP regieren wollen.
Post by Frank Werner
Ich fürchte, dass ich (40) in meinem Arbeitsleben sonst niemals von der
Solidaritätssteuer wegkomme.
Das kommst Du so oder so nicht.
Wurde nicht zu Kaisers Zeiten eine Sektsteuer zur Kriegsfinanzierung
eingeführt? Die gibt es auch immer noch.
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