Discussion:
Mollath
(zu alt für eine Antwort)
Tee Trinker
2013-08-16 06:28:44 UTC
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Was ist eigentlich, wenn der austickt und Jemand umnietet? Wer ist dann dafür
verantwortlich? Ich kann mir nicht vorstellen das man ihn so ganz grundlos in
der Psychatrie festgehalten wurde.
Wolfgang Schneider
2013-08-16 06:50:44 UTC
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Post by Tee Trinker
Was ist eigentlich, wenn der austickt und Jemand umnietet? Wer ist dann dafür
verantwortlich? Ich kann mir nicht vorstellen das man ihn so ganz grundlos in
der Psychatrie festgehalten wurde.
Ich warte stündlich darauf, dass er spurlos verschwindet oder einen
tödlichen Unfall erleidet.
Mollath weiß zu viel, und das was er sagt kann nun ernst genommen werden.
Damit stehen einige einflußreiche Bankster wegen Betrug und Untreue mit
einem Bein im Gefängnis...

Wolf
--
:Ich wollt Ich wäre eine Glühbirne. dfann ging mir Jeden tag ein
:Licht auf. [Wolfram 'WoKo' Kopp in dag°]
klaus r.
2013-08-16 07:38:42 UTC
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Post by Wolfgang Schneider
Ich warte stündlich darauf, dass er spurlos verschwindet oder einen
tödlichen Unfall erleidet.
Mollath weiß zu viel, und das was er sagt kann nun ernst genommen werden.
Damit stehen einige einflußreiche Bankster wegen Betrug und Untreue mit
einem Bein im Gefängnis...
Wolf
Zumal er gestern bei Beckmann keinen verwirrten Eindruck machte, der die
Einweisung in die Klapse rechtfertigen könnte.

Einige "Amigos", einschliesslich der bayrischen Justizministerin kommen
jetzt wahrscheinlich in's Grübeln. Es hängt jetzt eigentlich alles von
den Gerichten ab. Ob eine Krähe der anderen ein Auge aushackt? Wir werden
es sehen.

Gruss. Klaus
Holger Marzen
2013-08-16 08:05:26 UTC
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Post by klaus r.
Post by Wolfgang Schneider
Ich warte stündlich darauf, dass er spurlos verschwindet oder einen
tödlichen Unfall erleidet.
Mollath weiß zu viel, und das was er sagt kann nun ernst genommen werden.
Damit stehen einige einflußreiche Bankster wegen Betrug und Untreue mit
einem Bein im Gefängnis...
Wolf
Zumal er gestern bei Beckmann keinen verwirrten Eindruck machte, der die
Einweisung in die Klapse rechtfertigen könnte.
Einige "Amigos", einschliesslich der bayrischen Justizministerin kommen
jetzt wahrscheinlich in's Grübeln. Es hängt jetzt eigentlich alles von
den Gerichten ab. Ob eine Krähe der anderen ein Auge aushackt? Wir werden
es sehen.
Die bayerische Justizministerin wollte es in der Öffentlichkeit so
drehen, dass sie für seine Freilassung gesorgt habe. Dumm nur, dass der
Schuss nach hinten losgegangen ist.

Wir werden jetzt sehen, ob Filz dichter als der politische
Überlebenstrieb der einzelnen CSU-Politiker ist. Es bleibt spannend.
Wolfgang Kieckbusch
2013-08-16 11:20:34 UTC
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Post by klaus r.
Zumal er gestern bei Beckmann keinen verwirrten Eindruck machte,
der die Einweisung in die Klapse rechtfertigen könnte.
Wer anderer Leute Autoreifen so präpariert, dass die erst beim Fahren die Luft verlieren, begeht Mordversuch.
Er sollte also ordentlich zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt werden.

w.k.
Bea Fuchs
2013-08-16 11:32:58 UTC
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Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by klaus r.
Zumal er gestern bei Beckmann keinen verwirrten Eindruck machte,
der die Einweisung in die Klapse rechtfertigen könnte.
Wer anderer Leute Autoreifen so präpariert, dass die erst beim Fahren die Luft verlieren, begeht Mordversuch.
Er sollte also ordentlich zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt werden.
Wenn das Autoreifen präparieren, um jemanden umzubringen, bewiesen ist.

Bea
heinz tauer
2013-08-16 11:49:22 UTC
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Post by Bea Fuchs
Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by klaus r.
Zumal er gestern bei Beckmann keinen verwirrten Eindruck machte,
der die Einweisung in die Klapse rechtfertigen könnte.
Wer anderer Leute Autoreifen so präpariert, dass die erst beim Fahren die Luft verlieren, begeht Mordversuch.
Er sollte also ordentlich zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt werden.
Wenn das Autoreifen präparieren, um jemanden umzubringen, bewiesen ist.
G. Mollath hat nachweislich keine Autoreifen manipuliert oder zerstochen!
--
H.T.
Volker Wollny
2013-08-16 19:19:42 UTC
Permalink
Post by heinz tauer
G. Mollath hat nachweislich keine Autoreifen manipuliert oder zerstochen!
Das kann so nicht ganz stimmen: Negativa kann man nicht nachweisen.

wy
--
Ein gesparter Pfennig ist ein verdienter Pfennig -
und zwar ein steuerfrei verdienter!
http://selbstversorger-blog.over-blog.de/
http://fokko.wordpress.com
klaus r.
2013-08-16 11:58:35 UTC
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Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by klaus r.
Zumal er gestern bei Beckmann keinen verwirrten Eindruck machte,
der die Einweisung in die Klapse rechtfertigen könnte.
Wer anderer Leute Autoreifen so präpariert, dass die erst beim Fahren
die Luft verlieren, begeht Mordversuch.
Er sollte also ordentlich zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt werden.
Gilt das in deinem Verständnis auch für Tottreter? Wahrscheinlich eher
nicht.
Wolfgang Kieckbusch
2013-08-16 15:44:08 UTC
Permalink
Post by klaus r.
Gilt das in deinem Verständnis auch für Tottreter?
Wahrscheinlich eher nicht.
Wie kommst du feiger Anonymer "r." auf diese Wahrscheinlichkeit?
Selbstverständlich müssen solche Kriminellen von der Straße.
Der, auf den du ansprichst, hat ja gerade 4,5 Jahre bekommen.
Der Normalbürger, wie ich, empfindet das als zu gering.
Sein Verteidiger dagegen will Revision einlegen und auf Bewährung plädieren!
Wie sich so einer bewähren soll, erschließt sich mir nicht.
Aber ich bin auch kein Fachmann auf diesem Gebiet - ich habe nur eine Meinung!

w.k.
klaus r.
2013-08-16 17:56:19 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by klaus r.
Gilt das in deinem Verständnis auch für Tottreter?
Wahrscheinlich eher nicht.
Wie kommst du feiger Anonymer "r." auf diese Wahrscheinlichkeit?
Selbstverständlich müssen solche Kriminellen von der Straße.
Der, auf den du ansprichst, hat ja gerade 4,5 Jahre bekommen.
Der Normalbürger, wie ich, empfindet das als zu gering.
Sein Verteidiger dagegen will Revision einlegen und auf Bewährung plädieren!
Wie sich so einer bewähren soll, erschließt sich mir nicht.
Aber ich bin auch kein Fachmann auf diesem Gebiet - ich habe nur eine Meinung!
w.k.
Über das "feiger Anonymer" gehe ich mal grosszügig hinweg.

Der Rest ist seit langem ja wenigstens eine Aussage, an der man was fest
machen kann.

Wenn du jetzt noch begreifst, wo der Unterschied in den beiden
Freiheitsentzügen liegt, können wir weiter reden. Zeig mir einen Beweis,
wo steht, das Mollath das getan hat. Er ist wegen dieser Anklagepunkte
freigesprochen worden. In die Klapse ist er eingewiesen worden, ja warum
wohl. Mach dich mal schlau.

Klaus
Lohengrin
2013-08-16 19:27:17 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kieckbusch
Selbstverständlich müssen solche Kriminellen von der Straße.
Der, auf den du ansprichst, hat ja gerade 4,5 Jahre bekommen.
Der Normalbürger, wie ich, empfindet das als zu gering.
Sein Verteidiger dagegen will Revision einlegen und auf Bewährung plädieren!
Wie sich so einer bewähren soll, erschließt sich mir nicht.
Aber ich bin auch kein Fachmann auf diesem Gebiet - ich habe nur eine Meinung!
Vor dieser Aussage zieh ich meinen Hut. Bemerkenswert!
Lohengrin
2013-08-16 13:48:17 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by klaus r.
Zumal er gestern bei Beckmann keinen verwirrten Eindruck machte,
der die Einweisung in die Klapse rechtfertigen könnte.
Wer anderer Leute Autoreifen so präpariert, dass die erst beim Fahren die Luft verlieren, begeht Mordversuch.
Er sollte also ordentlich zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt werden.
Du bist wirklich ratten-verblödet.
Merkst Du nicht, dass das eine Schmieren-Komödie mit gekauftem Richter
und gekauftem Gutachter, verfilzten Amigos etc war?
Die Hypovereins-Schwarzgeld Hexe kannte so einige Leute mit Einfluss,
die wären mit-aufgeflogen, wenn raus gekommen wäre, /für wen/ sie ihre
Schwarzgeldtransfers organisiert. Das sind CSU-Bonzen.
Das nahe liegendste ist, dass wenn die Reifen tatsächlich so gefährlich
präpariert waren, dass es die Handlanger selbst waren, um den
Whistleblower aus dem Weg zu räumen. Genasi wie das gefälschte
psychiatrische Gutachten, wo der Arzt den Patienten nicht einmal pers zu
Gesicht bekommen hatte. Der Psychiater ist auch ein CSU-Spetzl, der
Richter auch. Mollath hatte ja in allem Recht was seine
Anschuldigungen anging.
Sowas nennt man Komplott. Bayrische Justizministerin Merk hat geholfen
das zu vertuschen, jetzt hat sie schnell die Seite gewechselt, weil es
zu offensichtlich wurde, was da gespielt wurde.

Der Skandal ist übrigens grösser als der Fall Mollath:
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/n%C3%BCrnberg/kunde-hinterliess-mollaths-ex-frau-ein-millionenerbe-1.3024112
http://opablog.net/2013/03/13/mollath-skandal-martin-maske-ein-mann-im-hintergrund/
http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/die-story-im-ersten-der-fall-mollath?documentId=15028746

Guck Dir mal an, was in Bayern abgeht, mit Polizei und Justiz.
Ständig Übergriffe von Bullen gegen Bürger, wer sich wehrt wird
diffamiert und kriminalisiert. Rosenheimer Pol-Präs verprügelt
eigenhändig Leute die Anzeige erstatten und schlägt Radfahrer
krankenhausreif. Rechtsbeugung gehört mit dazu zum System Bayern.

Kieckbusch so ein Depp wie Du ist der menschliche Mörtel für Faschismus
und Diktaturen, weil die jede Lüge der Obrigkeit glauben und mit dem
Finger auf den Juden zeigen.
Der Jude ist hier Gustl Mollath, der mit dem Finger auf ihn zeigt bist
Du, der merkbefreite Teetrinker und sonstige hirnfreie Armleuchter.
Fritz
2013-08-16 13:57:49 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
Kieckbusch so ein Depp wie Du ist der menschliche Mörtel für Faschismus
und Diktaturen, weil die jede Lüge der Obrigkeit glauben und mit dem
Finger auf den Juden zeigen.
Der Jude ist hier Gustl Mollath, der mit dem Finger auf ihn zeigt bist
Du, der merkbefreite Teetrinker und sonstige hirnfreie Armleuchter.
Mit deinem Wirbel wirkst du selbst höchst unglaubwürdig!

Fernab was an dem Fall Mollath dran ist oder nicht - mit deinem Stil
konterkarierst du Jede Kritik an der Justiz und Politik!
--
Fritz
liberté, égalité, fraternité
Grenzenlose Freiheit, die ständig die Grundsätze von Gleichheit,
Brüderlichkeit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Unversehrtheit der
Person missachtet, pervertiert sehr rasch zur Unfreiheit!
Lohengrin
2013-08-16 15:08:48 UTC
Permalink
Post by Fritz
Post by Lohengrin
Kieckbusch so ein Depp wie Du ist der menschliche Mörtel für Faschismus
und Diktaturen, weil die jede Lüge der Obrigkeit glauben und mit dem
Finger auf den Juden zeigen.
Der Jude ist hier Gustl Mollath, der mit dem Finger auf ihn zeigt bist
Du, der merkbefreite Teetrinker und sonstige hirnfreie Armleuchter.
Mit deinem Wirbel wirkst du selbst höchst unglaubwürdig!
Fernab was an dem Fall Mollath dran ist oder nicht - mit deinem Stil
konterkarierst du Jede Kritik an der Justiz und Politik!
Der Teetrinker ist doch merkbefreit und der Kieckbusch ist so links wie
der Daumen der linken Hand. Spricht Bände, wenn Leute die sich selbst
als links und liberal und grün wählend deklarieren, Justizopfer
anschwärzen und keinen Millimeter hinter die Kulissen sehen.
Und anständiges Benehmen in dieser unterirdischen Trollsenke
ist vergebliche Liebesmühe.
Wolfgang Kieckbusch
2013-08-16 15:39:07 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
Du bist wirklich ratten-verblödet.
Ein Toast auf das Internet!
Da kann jeder feige Anonyme andere Leute nach Herzenslust beleidigen und seine Herkunft veröffentlichen.

w.k.
Der Habakuk.
2013-08-16 15:43:21 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by Lohengrin
Du bist wirklich ratten-verblödet.
Ein Toast auf das Internet!
Da kann jeder feige Anonyme andere Leute nach Herzenslust beleidigen und seine Herkunft veröffentlichen.
Besonders vom fernen Teneriffa aus, gell!
--
Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!
Lohengrin
2013-08-16 15:50:06 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by Lohengrin
Du bist wirklich ratten-verblödet.
Ein Toast auf das Internet!
Da kann jeder feige Anonyme andere Leute nach Herzenslust beleidigen und seine Herkunft veröffentlichen.
anonym gibts dank nsa nicht mehr, das findest du
überzeugter linksliberaler bestimmt ganz hervorragend.
Fritz
2013-08-17 06:05:45 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
Post by Wolfgang Kieckbusch
Ein Toast auf das Internet!
Da kann jeder feige Anonyme andere Leute nach Herzenslust beleidigen und seine Herkunft veröffentlichen.
anonym gibts dank nsa nicht mehr, das findest du
überzeugter linksliberaler bestimmt ganz hervorragend.
Wetten, dass NSA, BND, GCHQ, u.a. Geheimdienste auch einen Read-Only
(Cancel vom Postings unmöglich) NNTP Server (mir ALLEN weltweit
verfügbaren Gruppen) mitlaufen haben und diesen auch auf verdächtigen
Inhalt durchforsten. Beim Usenet ist das aufgrund der reinen
Text-Bezogenheit sogar sehr einfach und die Datenmenge des weltweiten
Usenets ist vergleichsweise sehr, sehr gering!

Wenn sie zudem (vermutlich) überall die Verbindungsdaten mitschneiden,
ist es für die Geheimdienste ein Leichtes *Jeden* einzelnen User (egal
ob RealName oder NickName) zuzuordnen.

Das Usenet ist für Geheimdienste nicht einmal eine 'Aufwärmrunde'!
--
Fritz
liberté, égalité, fraternité
Grenzenlose Freiheit, die ständig die Grundsätze von Gleichheit,
Brüderlichkeit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Unversehrtheit der
Person missachtet, pervertiert sehr rasch zur Unfreiheit!
klaus r.
2013-08-17 06:58:03 UTC
Permalink
Post by Fritz
Post by Lohengrin
Post by Wolfgang Kieckbusch
Ein Toast auf das Internet!
Da kann jeder feige Anonyme andere Leute nach Herzenslust beleidigen
und seine Herkunft veröffentlichen.
Post by Fritz
Post by Lohengrin
anonym gibts dank nsa nicht mehr, das findest du
überzeugter linksliberaler bestimmt ganz hervorragend.
Wetten, dass NSA, BND, GCHQ, u.a. Geheimdienste auch einen Read-Only
(Cancel vom Postings unmöglich) NNTP Server (mir ALLEN weltweit
verfügbaren Gruppen) mitlaufen haben und diesen auch auf verdächtigen
Inhalt durchforsten. Beim Usenet ist das aufgrund der reinen
Text-Bezogenheit sogar sehr einfach und die Datenmenge des weltweiten
Usenets ist vergleichsweise sehr, sehr gering!
Wenn sie zudem (vermutlich) überall die Verbindungsdaten mitschneiden,
ist es für die Geheimdienste ein Leichtes *Jeden* einzelnen User (egal
ob RealName oder NickName) zuzuordnen.
Das Usenet ist für Geheimdienste nicht einmal eine 'Aufwärmrunde'!
Das sehe ich auch so. Wer sich einbildet, hier anonym zu schreiben ist
sicher auf dem Holzweg.

Aus dieser Erkenntnis heraus erklärt sich vielleicht auch zum Teil das
Verhalten von euch "Aufrechten". Immer schön pc schreiben. Da ist man auf
der sicheren Seite.
Fritz
2013-08-17 13:29:45 UTC
Permalink
Post by klaus r.
Post by Fritz
Das Usenet ist für Geheimdienste nicht einmal eine 'Aufwärmrunde'!
Das sehe ich auch so. Wer sich einbildet, hier anonym zu schreiben ist
sicher auf dem Holzweg.
Zumindest den Geheimdiensten gegenüber.
Post by klaus r.
Aus dieser Erkenntnis heraus erklärt sich vielleicht auch zum Teil das
Verhalten von euch "Aufrechten". Immer schön pc schreiben. Da ist man auf
der sicheren Seite.
LOL
willst damit klar sagen *du* gehörst nicht zu 'Den Aufrechten'?
Das wäre doch der Umkehrschluss deines Satzes.
--
Fritz
liberté, égalité, fraternité
Grenzenlose Freiheit, die ständig die Grundsätze von Gleichheit,
Brüderlichkeit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Unversehrtheit der
Person missachtet, pervertiert sehr rasch zur Unfreiheit!
klaus r.
2013-08-17 16:57:18 UTC
Permalink
Post by klaus r.
Aus dieser Erkenntnis heraus erklärt sich vielleicht auch zum Teil das
Verhalten von euch "Aufrechten". Immer schön pc schreiben. Da ist man
auf der sicheren Seite.
LOL willst damit klar sagen *du* gehörst nicht zu 'Den Aufrechten'?
Das wäre doch der Umkehrschluss deines Satzes.
In euren Augen wohl eher nicht. Aber damit kann ich leben.
Lohengrin
2013-08-17 08:05:25 UTC
Permalink
Post by Fritz
Post by Lohengrin
Post by Wolfgang Kieckbusch
Post by Wolfgang Kieckbusch
Ein Toast auf das Internet!
Da kann jeder feige Anonyme andere Leute nach Herzenslust beleidigen
und seine Herkunft veröffentlichen.
anonym gibts dank nsa nicht mehr, das findest du
überzeugter linksliberaler bestimmt ganz hervorragend.
Wetten, dass NSA, BND, GCHQ, u.a. Geheimdienste auch einen Read-Only
(Cancel vom Postings unmöglich) NNTP Server (mir ALLEN weltweit
verfügbaren Gruppen) mitlaufen haben und diesen auch auf verdächtigen
Inhalt durchforsten. Beim Usenet ist das aufgrund der reinen
Text-Bezogenheit sogar sehr einfach und die Datenmenge des weltweiten
Usenets ist vergleichsweise sehr, sehr gering!
Wenn sie zudem (vermutlich) überall die Verbindungsdaten mitschneiden,
ist es für die Geheimdienste ein Leichtes *Jeden* einzelnen User (egal
ob RealName oder NickName) zuzuordnen.
Das Usenet ist für Geheimdienste nicht einmal eine 'Aufwärmrunde'!
ja sicher können die das, aber da hier nur deppen am start sind und
keine bombenleger, interessiert die dass nicht auch nicht wenn man
schreibt amerika muss zerstört werden oder obama ist ein christlicher
hurensohn.
Fritz
2013-08-17 13:31:04 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
ja sicher können die das, aber da hier nur deppen am start sind und
keine bombenleger, interessiert die dass nicht auch nicht wenn man
schreibt amerika muss zerstört werden oder obama ist ein christlicher
hurensohn.
Was Die davon halten merkst eh, wenn du versuchst in die USA einzureisen!
--
Fritz
liberté, égalité, fraternité
Grenzenlose Freiheit, die ständig die Grundsätze von Gleichheit,
Brüderlichkeit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Unversehrtheit der
Person missachtet, pervertiert sehr rasch zur Unfreiheit!
Lohengrin
2013-08-17 20:12:08 UTC
Permalink
Post by Fritz
Post by Lohengrin
ja sicher können die das, aber da hier nur deppen am start sind und
keine bombenleger, interessiert die dass nicht auch nicht wenn man
schreibt amerika muss zerstört werden oder obama ist ein christlicher
hurensohn.
Was Die davon halten merkst eh, wenn du versuchst in die USA einzureisen!
ich hab gar nix gegen die usa gesagt, fritzchen-schlau.
Fritz
2013-08-18 05:49:26 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
Post by Fritz
Post by Lohengrin
ja sicher können die das, aber da hier nur deppen am start sind und
keine bombenleger, interessiert die dass nicht auch nicht wenn man
schreibt amerika muss zerstört werden oder obama ist ein christlicher
hurensohn.
Was Die davon halten merkst eh, wenn du versuchst in die USA einzureisen!
ich hab gar nix gegen die usa gesagt, fritzchen-schlau.
Lies deine eigenen Zeilen!
--
Fritz
liberté, égalité, fraternité
Grenzenlose Freiheit, die ständig die Grundsätze von Gleichheit,
Brüderlichkeit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Unversehrtheit der
Person missachtet, pervertiert sehr rasch zur Unfreiheit!
Lohengrin
2013-08-18 09:07:06 UTC
Permalink
Post by Fritz
Post by Lohengrin
Post by Fritz
Post by Fritz
Post by Lohengrin
ja sicher können die das, aber da hier nur deppen am start sind und
keine bombenleger, interessiert die dass nicht auch nicht wenn man
schreibt amerika muss zerstört werden oder obama ist ein christlicher
hurensohn.
Was Die davon halten merkst eh, wenn du versuchst in die USA
einzureisen!
ich hab gar nix gegen die usa gesagt, fritzchen-schlau.
Lies deine eigenen Zeilen!
Mausi, das war Konjunktiv!
Lohengrin
2013-08-18 09:15:17 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
Post by Fritz
Post by Lohengrin
Post by Fritz
Post by Lohengrin
Post by Lohengrin
ja sicher können die das, aber da hier nur deppen am start sind und
keine bombenleger, interessiert die dass nicht auch nicht wenn man
schreibt amerika muss zerstört werden oder obama ist ein
christlicher
Post by Lohengrin
hurensohn.
Was Die davon halten merkst eh, wenn du versuchst in die USA
einzureisen!
ich hab gar nix gegen die usa gesagt, fritzchen-schlau.
Lies deine eigenen Zeilen!
Mausi, das war Konjunktiv!
also im Sinne von konditional, lol.
Wie stehts eigentlich mit südamerika,
kontrolliert die nsa auch die visa-vergabe in ihrem vorhof?
Fritz
2013-08-18 14:57:07 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
Post by Fritz
Lies deine eigenen Zeilen!
Mausi, das war Konjunktiv!
Du bist Mausi, Vorsicht Katzen fressen gerne Mäuse!
--
Fritz (The Cat)
Lohengrin
2013-08-19 19:33:57 UTC
Permalink
Post by Fritz
Post by Lohengrin
Post by Fritz
Lies deine eigenen Zeilen!
Mausi, das war Konjunktiv!
Du bist Mausi, Vorsicht Katzen fressen gerne Mäuse!
Ja Mausi, weiss ich doch. Bist ein ganz wildes Katzi.
Kriegst auch ein Brecki, aber dann wieder brav.
Und nicht wieder die Gardinen zerkratzen, wenn Herrchen weg ist.
Volker Wollny
2013-08-17 19:17:45 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kieckbusch
Wer anderer Leute Autoreifen so präpariert, dass die erst beim Fahren die Luft verlieren, begeht Mordversuch.
Das könnte man so sehen. In der Theorie. Aber: Ich persönlich habe eine
halbe, wenn nicht drei Viertel Million Kilometer mit verschiedenen Autos
- und daher auch den einen oder anderen Plattfuß - auf dem Buckel, bin
aber jedoch noch nie wegen eines platten Reifens in Bedrängnis geraten -
geschweige denn gar in Lebensgefahr.
Post by Wolfgang Kieckbusch
Er sollte also ordentlich zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt werden.
Sollte er. Wenn man es ihm beweisen kann.

Kann man das?

wy
--
Ein gesparter Pfennig ist ein verdienter Pfennig -
und zwar ein steuerfrei verdienter!
http://selbstversorger-blog.over-blog.de/
http://fokko.wordpress.com
f***@uni-hamburg.de
2013-08-16 07:56:38 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schneider
Ich warte stündlich darauf, dass er spurlos verschwindet oder einen
tödlichen Unfall erleidet.
Mollath weiß zu viel, und das was er sagt kann nun ernst genommen werden.
Damit stehen einige einflußreiche Bankster wegen Betrug und Untreue mit
einem Bein im Gefängnis...
Könnte es sein, daß du zuviele Amikrimis guckst? :P
Wenn da, sagnwama, ein paar Kinderdetektive über eine Fabrik
stolpern, die die Umwelt versaut, schickt der Besitzer zehn
Minuten später einen gedungenen (und ziemlich unfähigen)
Auftragsmörder hinterher, anstatt einfach die Bestechungsgelder
bei den zuständigen Behörden, Politikern und Lokalzeitungen
zu erhöhen :-)

Denn bei soviel Sauereien, wie in Deutschland passieren,
hätte sich nach deiner Vorstellung die Bevölkerung wohl
schon halbiert...
--
Hauke Reddmann <:-EX8 ***@uni-hamburg.de
Hund frißt Hund jeden Tag - Pal jetzt NEU mit Menschgeschmack
Hund frißt Hund heißt der Sport - hoff', du stehst auf Völkermord
(Der Nachwuchs)
Gerald Gruner
2013-08-17 14:20:24 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Schneider
Mollath weiß zu viel, und das was er sagt kann nun ernst genommen werden.
Damit stehen einige einflußreiche Bankster wegen Betrug und Untreue mit
einem Bein im Gefängnis...
Und was ist mit Richtern, Gutachtern und den juristischen Amigos, die die
eigentlichn Täter/Ausführenden waren?

Das gesamte Justizsystem steht am Scheideweg, wo sich nun zeigen muss, ob
dort Vetternwirtschaft und das "Krähenprinzip" wichtiger sind als der
Rechtsstaat. Bei Mollath und der bisherigen "Behandlung" seines Falls durch
die Justiz strich alles für ersteres. Es wird sich zeigen müssen, ob das
nur punktuell gilt oder weitere Justizkreise betrifft.
So gesehen ist der "Fall Mollath" und seine _weitere_ Behandlung nun die
Gretchenfrage der Justiz. Aber ich befürchte, die Antwort wird traurig sein
und das "Krähenprinzip" siegen... :-(

MfG
Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
bastian
2013-08-16 09:28:44 UTC
Permalink
Wer würde sich nicht etwas ungewöhnlich verhalten nachdem was ihm seine Frau,
Behörden, Bank usw angetan haben.
Firma weg, Vermögen weg, Strafverfahren...

Wenn man sowas als Rechtfertigung für langjähriges Wegsperren in der Psych.
nimmt dann müßte eigentlich
Bayern von der männlichen Einwohnerschaft völlig entvölkert sein.

Otto sagte:

In Deutschland werden 3 neue Irrenanstalten eingerichtet.
1x Hamburg, einmal Bremen und Bayern wird überdacht....
Walter Schmid
2013-08-16 11:26:04 UTC
Permalink
Post by bastian
Wer würde sich nicht etwas ungewöhnlich verhalten nachdem was ihm seine Frau,
Behörden, Bank usw angetan haben.
Firma weg, Vermögen weg, Strafverfahren...
Wenn man sowas als Rechtfertigung für langjähriges Wegsperren in der Psych.
nimmt dann müßte eigentlich
Bayern von der männlichen Einwohnerschaft völlig entvölkert sein.
Mich erstaunt, dass das Ganze als Fall von Politik und Justiz
abgehandelt wird. Ob einer krank ist oder nicht, können im
Zweifelsfall ausschliesslich Aerzte entscheiden. So lange die
Aerzte nicht glaubhaft machen können, M. sei krank und
fremdgefährdend /gewesen/ und heute dank Therapie und Heilung
nicht mehr, sind sie die Hauptverdächtigen. Ich würde sie auf
Schadenersatz verklagen.

Gruss

Walter
Hermann Jurksch
2013-08-17 11:30:00 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Mich erstaunt, dass das Ganze als Fall von Politik und Justiz
abgehandelt wird. Ob einer krank ist oder nicht, können im
Zweifelsfall ausschliesslich Aerzte entscheiden. So lange die
Aerzte nicht glaubhaft machen können, M. sei krank und
fremdgefährdend /gewesen/ und heute dank Therapie und Heilung
nicht mehr, sind sie die Hauptverdächtigen. Ich würde sie auf
Schadenersatz verklagen.
Bei der Beurteilung, ob eine wahnhafte Störung vorliegt, ist die Kenntnis
der realen Verhältnisse wichtig. Der Psychiater kann z.B. nicht klären, ob
die Anschuldigungen Mollaths gegenüber zahlreichen Personen ihre
Berechtigung haben oder einer psychischen Krankheit entspringen.
Bei der Beurteilung der Gefährlichkeit geht schließlich auch mit ein, was
derjenige bislang an rechtswidrigem Verhalten gezeigt hat. Der Psychiater
kann nicht klären, ob M. Reifen zerstochen hat, seine Frau angegriffen
oder sich nur zur Wehr gesetzt hat.
Die psychiatrischen Gutachten haben sich daher auf zumindest zum Teil
falsche Informationen gestützt, was den Gutachtern jedoch nicht
zugerechnet werden kann, sondern den anderen involvierten Instanzen.

MfG
Hermann
Walter Schmid
2013-08-17 17:35:14 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Mich erstaunt, dass das Ganze als Fall von Politik und Justiz
abgehandelt wird. Ob einer krank ist oder nicht, können im
Zweifelsfall ausschliesslich Aerzte entscheiden. So lange die
Aerzte nicht glaubhaft machen können, M. sei krank und
fremdgefährdend /gewesen/ und heute dank Therapie und Heilung
nicht mehr, sind sie die Hauptverdächtigen. Ich würde sie auf
Schadenersatz verklagen.
Bei der Beurteilung, ob eine wahnhafte Störung vorliegt, ist die Kenntnis
der realen Verhältnisse wichtig. Der Psychiater kann z.B. nicht klären, ob
die Anschuldigungen Mollaths gegenüber zahlreichen Personen ihre
Berechtigung haben oder einer psychischen Krankheit entspringen.
Das führt nur zu einer /vorläufigen/ Diagnose. In 7 Jahren
Klinikaufenthalt kann man dann aus eigener Anschauung
feststellen, ob diese vorläufige Diagnose richtig war oder nicht.
Offensichtlich war sie falsch, denn sonst hätte man M. auch jetzt
nicht freilassen dürfen.
Post by Hermann Jurksch
Bei der Beurteilung der Gefährlichkeit geht schließlich auch mit ein, was
derjenige bislang an rechtswidrigem Verhalten gezeigt hat. Der Psychiater
kann nicht klären, ob M. Reifen zerstochen hat, seine Frau angegriffen
oder sich nur zur Wehr gesetzt hat.
Die psychiatrischen Gutachten haben sich daher auf zumindest zum Teil
falsche Informationen gestützt, was den Gutachtern jedoch nicht
zugerechnet werden kann, sondern den anderen involvierten Instanzen.
Das sehe ich anders. Wenn viele Jahre alte Behauptungen eigenen
Beobachtungen in der Klinik widersprechen, sind diese
Behauptungen zu bezweifeln und es kann aus ihnen deshalb keine
Krankheit diagnostiziert werden.

Theoretisch wäre Gemeingefährlichkeit ohne psychische Krankheit
möglich. Aber dann hätte M. erst recht nicht 7 Jahre in eine
Klinik gehört. Das wäre Missbrauch der Psychiatrie. In einem
Rechtsstaat muss sich die Psychiatrie nicht missbrauchen lassen.
Wenn sie es trotzdem zulässt, gehören die Aerzte auf die
Anklagebank.

Ich weiss, Aerzte haben den besseren Ruf als Politiker. Aber ob
zurecht, möchte ich bezweifeln. Ich selbst habe mit Politikern
noch nie schlechte Erfahrungen gemacht - aber mit Aerzten schon.

Gruss

Walter
Hermann Jurksch
2013-08-18 00:39:00 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Das führt nur zu einer /vorläufigen/ Diagnose. In 7 Jahren
Klinikaufenthalt kann man dann aus eigener Anschauung
feststellen, ob diese vorläufige Diagnose richtig war oder nicht.
Offensichtlich war sie falsch, denn sonst hätte man M. auch jetzt
nicht freilassen dürfen.
Die Freilassung war eine Entscheidung des zuständigen Gerichtes, weil die
Rechtsgrundlage für die Unterbringung entfallen ist. Die Frage, ob eine
Gefährlichkeit für die Allgemeinheit besteht, wurde in diesem Zusammenhang
überhaupt nicht gestellt. Deine Folgerung entbehrt jeder Grundlage.
Du mußt schon jedes einzelne Gutachten, das mit der Unterbringung zu tun
hatte, Dir genau ansehen unter Berücksichtigung des jeweiligen allgemeinen
Kenntnisstandes zur Zeit der Erstellung.
Post by Walter Schmid
Das sehe ich anders. Wenn viele Jahre alte Behauptungen eigenen
Beobachtungen in der Klinik widersprechen, sind diese
Behauptungen zu bezweifeln und es kann aus ihnen deshalb keine
Krankheit diagnostiziert werden.
Welche Behauptungen sollten denn durch Beobachtungen entkräftet werden?
Ein Ermittlungsverfahren hinsichtlich der Mollathschen Beschuldigungen
wurde nie eingeleitet. Sein Verhalten gegenüber Personen, die zu seinem
"Wahnsystem" gehören oder gegenüber seiner Ehefrau war unter
Klinikbedingungen ebenfalls nicht zu beobachten.
Post by Walter Schmid
Theoretisch wäre Gemeingefährlichkeit ohne psychische Krankheit
möglich. Aber dann hätte M. erst recht nicht 7 Jahre in eine
Klinik gehört. Das wäre Missbrauch der Psychiatrie. In einem
Rechtsstaat muss sich die Psychiatrie nicht missbrauchen lassen.
Wenn sie es trotzdem zulässt, gehören die Aerzte auf die
Anklagebank.
Was willst Du denen vorwerfen? Daß Mollath jede Therapie abgelehnt hat?
Daß sie einen Gerichtsbeschluß zur Unterbringung umgesetzt haben?

MfG
Hermann
Walter Schmid
2013-08-18 06:22:27 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Das führt nur zu einer /vorläufigen/ Diagnose. In 7 Jahren
Klinikaufenthalt kann man dann aus eigener Anschauung
feststellen, ob diese vorläufige Diagnose richtig war oder nicht.
Offensichtlich war sie falsch, denn sonst hätte man M. auch jetzt
nicht freilassen dürfen.
Die Freilassung war eine Entscheidung des zuständigen Gerichtes, weil die
Rechtsgrundlage für die Unterbringung entfallen ist.
Dass die Rechtsgrundlage falsch war, hätten die Psychiater
schneller feststellen können.
Post by Hermann Jurksch
Die Frage, ob eine
Gefährlichkeit für die Allgemeinheit besteht, wurde in diesem Zusammenhang
überhaupt nicht gestellt. Deine Folgerung entbehrt jeder Grundlage.
Du mußt schon jedes einzelne Gutachten, das mit der Unterbringung zu tun
hatte, Dir genau ansehen unter Berücksichtigung des jeweiligen allgemeinen
Kenntnisstandes zur Zeit der Erstellung.
Und um einzusehen, dass ein Fehler vorlag, braucht man 7 Jahre?
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Das sehe ich anders. Wenn viele Jahre alte Behauptungen eigenen
Beobachtungen in der Klinik widersprechen, sind diese
Behauptungen zu bezweifeln und es kann aus ihnen deshalb keine
Krankheit diagnostiziert werden.
Welche Behauptungen sollten denn durch Beobachtungen entkräftet werden?
M. sei so schwer psychisch krank, so dass eine geschlossene
Unterbringung notwendig sei. Das lässt sich in einigen Monaten
überprüfen, nicht in Jahren.
Post by Hermann Jurksch
Ein Ermittlungsverfahren hinsichtlich der Mollathschen Beschuldigungen
wurde nie eingeleitet. Sein Verhalten gegenüber Personen, die zu seinem
"Wahnsystem" gehören oder gegenüber seiner Ehefrau war unter
Klinikbedingungen ebenfalls nicht zu beobachten.
Ich behaupte ja nicht, nur Aerzte hätten Fehler gemacht.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Theoretisch wäre Gemeingefährlichkeit ohne psychische Krankheit
möglich. Aber dann hätte M. erst recht nicht 7 Jahre in eine
Klinik gehört. Das wäre Missbrauch der Psychiatrie. In einem
Rechtsstaat muss sich die Psychiatrie nicht missbrauchen lassen.
Wenn sie es trotzdem zulässt, gehören die Aerzte auf die
Anklagebank.
Was willst Du denen vorwerfen?
Einen Gesunden 7 Jahre lang als Kranken akzeptiert zu haben und
so der Justiz einen Grund zur widerrechtlichen Internierung
geliefert zu haben.
Post by Hermann Jurksch
Daß Mollath jede Therapie abgelehnt hat?
Wer Therapie ablehnt, ist entweder nicht krank oder derart schwer
krank, dass man es schnell merkt.
Post by Hermann Jurksch
Daß sie einen Gerichtsbeschluß zur Unterbringung umgesetzt haben?
Dass sie einen Gerichtsbeschluss mit klinisch falscher Grundlage
immer noch exekutierten als die Fehldiagnose längst feststand. Da
hätte man den Insassen für eine Revision des Urteils unterstützen
müssen, statt einfach auf einen neuen Gerichtsbeschluss zu
warten. So lange ein Mensch in der Obhut der Psychiater ist, muss
in erster Linie diese für ihn sorgen - und nicht nur das
grundsätzlich schwerfällige und weit weg residierende Gericht.

Gruss

Walter
Hermann Jurksch
2013-08-18 11:24:00 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Dass die Rechtsgrundlage falsch war, hätten die Psychiater
schneller feststellen können.
Es ist weder die Aufgabe von Psychiatern, die Rechtsgrundlage von
Unterbringungen zu prüfen, noch hätte es eine Konsequenz gehabt, wenn
diese diese für nichtig erachtet hätten.
Post by Walter Schmid
Und um einzusehen, dass ein Fehler vorlag, braucht man 7 Jahre?
Auch das ist keine Aufgabe der Psychiatrie. Abgesehen davon hat M. wohl
jede Therapie verweigert. Daher dürfte auch niemand in der Lage gewesen
sein, sich ein positives Bild von ihm zu machen.
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Welche Behauptungen sollten denn durch Beobachtungen entkräftet werden?
M. sei so schwer psychisch krank, so dass eine geschlossene
Unterbringung notwendig sei. Das lässt sich in einigen Monaten
überprüfen, nicht in Jahren.
Es ist nicht Aufgabe der Psychiater, ständig die Sachgrundlage von
Unterbringungsbeschlüssen zu hinterfragen. Dafür gibt es vom Gericht
festgesetzte Nachprüfungstermine und vom Gericht bestellte Gutachter.
Post by Walter Schmid
Ich behaupte ja nicht, nur Aerzte hätten Fehler gemacht.
Und ich behaupte auch nicht, sie hätten keine Fehler gemacht, sondern
lediglich, daß die Ärzte nicht die Hauptverantwortlichen für den
Gesamtverlauf sind.
Post by Walter Schmid
Einen Gesunden 7 Jahre lang als Kranken akzeptiert zu haben und
so der Justiz einen Grund zur widerrechtlichen Internierung
geliefert zu haben.
Du stellst Dir die Differenzierung zwischen gesund und krank viel zu
einfach vor. Das siehst Du regelmäßig an in die Hose gegangenen
Entlassungen bei vermeintlich guter Sozialprognose.
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Daß Mollath jede Therapie abgelehnt hat?
Wer Therapie ablehnt, ist entweder nicht krank oder derart schwer
krank, dass man es schnell merkt.
Ein Satz, der erst einmal zu beweisen wäre.
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Daß sie einen Gerichtsbeschluß zur Unterbringung umgesetzt haben?
Dass sie einen Gerichtsbeschluss mit klinisch falscher Grundlage
immer noch exekutierten als die Fehldiagnose längst feststand. Da
hätte man den Insassen für eine Revision des Urteils unterstützen
müssen, statt einfach auf einen neuen Gerichtsbeschluss zu
warten. So lange ein Mensch in der Obhut der Psychiater ist, muss
in erster Linie diese für ihn sorgen - und nicht nur das
grundsätzlich schwerfällige und weit weg residierende Gericht.
Daß niemand von der geistigen Gesundheit des Herrn M. so weit überzeugt
war, daß er sich für ihn weit aus dem Fenster gelehnt hätte, ist so
ziemlich das Einzige, was Du aus dem Verlauf ableiten kannst. Schalte mal
Deinen Verstand ein: Würdest Du ein ungefragtes Gegengutachten erstellen,
aufgrund dessen ein M. dann vielleicht entlassen wird, und dann das Risiko
tragen, daß der dann vielleicht 2 Tage später seine Exfrau meuchelt?

MfG
Hermann
Walter Schmid
2013-08-18 15:58:14 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Dass die Rechtsgrundlage falsch war, hätten die Psychiater
schneller feststellen können.
Es ist weder die Aufgabe von Psychiatern, die Rechtsgrundlage von
Unterbringungen zu prüfen,
oh doch: wenn die Rechtsgrundlage auf einer schlampigen und
später als falsch erkannten Krankheitsdiagnose beruht, und die
Person ihrer Obhut anvertraut ist.
Post by Hermann Jurksch
noch hätte es eine Konsequenz gehabt, wenn
diese diese für nichtig erachtet hätten.
Jeder, der als Berufsmann ein Unrecht erkennt, ist moralisch
verpflichtet dagegen zu klagen. Aerzten, die andere Interessen
verfolgfen als die des Patienten, gehört die Approbation
entzogen. (Im schweren Krankheitsfall keine eine Internierung
auch gegen den Willen des Patienten durchaus in seinem Interesse
sein, aber der lag hier nicht vor).
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Und um einzusehen, dass ein Fehler vorlag, braucht man 7 Jahre?
Auch das ist keine Aufgabe der Psychiatrie. Abgesehen davon hat M. wohl
jede Therapie verweigert. Daher dürfte auch niemand in der Lage gewesen
sein, sich ein positives Bild von ihm zu machen.
wessen Aufgabe ist es denn, eine falsche Diagnose zu korrigieren???
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Welche Behauptungen sollten denn durch Beobachtungen entkräftet werden?
M. sei so schwer psychisch krank, so dass eine geschlossene
Unterbringung notwendig sei. Das lässt sich in einigen Monaten
überprüfen, nicht in Jahren.
Es ist nicht Aufgabe der Psychiater, ständig die Sachgrundlage von
Unterbringungsbeschlüssen zu hinterfragen. Dafür gibt es vom Gericht
festgesetzte Nachprüfungstermine und vom Gericht bestellte Gutachter.
Wenn das so ist: dann armes Deutschland!
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Ich behaupte ja nicht, nur Aerzte hätten Fehler gemacht.
Und ich behaupte auch nicht, sie hätten keine Fehler gemacht, sondern
lediglich, daß die Ärzte nicht die Hauptverantwortlichen für den
Gesamtverlauf sind.
Ohne Aerzteunterlassung wäre M. nach spätestens 1 Jahr frei
gekommen. Damit tragen die Aerzte 6/7 der Schuld, wenn es um eine
Entschädigung geht.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Einen Gesunden 7 Jahre lang als Kranken akzeptiert zu haben und
so der Justiz einen Grund zur widerrechtlichen Internierung
geliefert zu haben.
Du stellst Dir die Differenzierung zwischen gesund und krank viel zu
einfach vor. Das siehst Du regelmäßig an in die Hose gegangenen
Entlassungen bei vermeintlich guter Sozialprognose.
In diesen Fällen geht es um schwerere Delikte als häusliche
Gewalt oder Verleumdung. Und genau solche Leute lässt man immer
wieder frei herumlaufen - manchmal von einer Schaar Polizisten
begleitet. Was man schweren Straftätern gewährt, wurde M. verweigert.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Daß Mollath jede Therapie abgelehnt hat?
Wer Therapie ablehnt, ist entweder nicht krank oder derart schwer
krank, dass man es schnell merkt.
Ein Satz, der erst einmal zu beweisen wäre.
Wenn jemand 7 Jahre lang nicht als krank auffällt, ist er gesund.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Daß sie einen Gerichtsbeschluß zur Unterbringung umgesetzt haben?
Dass sie einen Gerichtsbeschluss mit klinisch falscher Grundlage
immer noch exekutierten als die Fehldiagnose längst feststand. Da
hätte man den Insassen für eine Revision des Urteils unterstützen
müssen, statt einfach auf einen neuen Gerichtsbeschluss zu
warten. So lange ein Mensch in der Obhut der Psychiater ist, muss
in erster Linie diese für ihn sorgen - und nicht nur das
grundsätzlich schwerfällige und weit weg residierende Gericht.
Daß niemand von der geistigen Gesundheit des Herrn M. so weit überzeugt
war, daß er sich für ihn weit aus dem Fenster gelehnt hätte, ist so
ziemlich das Einzige, was Du aus dem Verlauf ableiten kannst. Schalte mal
Deinen Verstand ein: Würdest Du ein ungefragtes Gegengutachten erstellen,
aufgrund dessen ein M. dann vielleicht entlassen wird, und dann das Risiko
tragen, daß der dann vielleicht 2 Tage später seine Exfrau meuchelt?
Gab es Hinweise, dass diese Gefahr wirklich bestand? Nach 1 Jahr
Klinik kann man eine solche Gefahr abschätzen - vorausgesetzt man
hat den Klienten nicht vernachlässigt...

Gruss

Walter
Hermann Jurksch
2013-08-18 17:55:00 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Es ist weder die Aufgabe von Psychiatern, die Rechtsgrundlage von
Unterbringungen zu prüfen,
oh doch: wenn die Rechtsgrundlage auf einer schlampigen und
später als falsch erkannten Krankheitsdiagnose beruht, und die
Person ihrer Obhut anvertraut ist.
Keiner stellt sich hin und fertigt ungefragt ein Gegengutachten.
Allenfalls könnte dem zuständigen Gericht eine wider ursprüngliche
Erwartung rasche Besserung mit Empfehlung einer Vorverlegung des
Prüfungstermins für die Unterbringung gemeldet werden. - Aber wie stellt
man eine Besserung fest, wenn der Betroffene jede Therapie verweigert?
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
noch hätte es eine Konsequenz gehabt, wenn
diese diese für nichtig erachtet hätten.
Jeder, der als Berufsmann ein Unrecht erkennt, ist moralisch
verpflichtet dagegen zu klagen.
"moralisch verpflichtet" - vergiß solche Argumentationen.
Post by Walter Schmid
Aerzten, die andere Interessen
verfolgfen als die des Patienten, gehört die Approbation
entzogen.
Du willst allen Ärzten die Approbation entziehen - interessant.
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Auch das ist keine Aufgabe der Psychiatrie. Abgesehen davon hat M. wohl
jede Therapie verweigert. Daher dürfte auch niemand in der Lage gewesen
sein, sich ein positives Bild von ihm zu machen.
wessen Aufgabe ist es denn, eine falsche Diagnose zu korrigieren???
s. oben
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Es ist nicht Aufgabe der Psychiater, ständig die Sachgrundlage von
Unterbringungsbeschlüssen zu hinterfragen. Dafür gibt es vom Gericht
festgesetzte Nachprüfungstermine und vom Gericht bestellte Gutachter.
Wenn das so ist: dann armes Deutschland!
Sachgrundlagen waren hier
- Mollath wurde tätlich gegenüber seiner Frau
- Mollath hat Reifen zerstochen
- Mollath beschultigt unberechtigt Leute irgendwelche Steuerstraftaten
Wie sollte ein Psychiater hier Ermittlungen betreiben? Auch in jedem Knast
sitzen Leute, die völlig glaubhaft versichern, nichts Strafwürdiges getan
zu haben. Und jeder Justizvollzugsbeamte weiß sogar, daß ein kleiner
Prozentsatz seiner Insassen Opfer eines Justizirrtums sein kann. Nun, was
soll der denn machen?
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Ich behaupte ja nicht, nur Aerzte hätten Fehler gemacht.
Und ich behaupte auch nicht, sie hätten keine Fehler gemacht, sondern
lediglich, daß die Ärzte nicht die Hauptverantwortlichen für den
Gesamtverlauf sind.
Ohne Aerzteunterlassung wäre M. nach spätestens 1 Jahr frei
gekommen. Damit tragen die Aerzte 6/7 der Schuld, wenn es um eine
Entschädigung geht.
Entschuldige, wenn ich schmunzle. Deine Bewertung ist nicht rational,
sondern ergebnisorientiert.
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Du stellst Dir die Differenzierung zwischen gesund und krank viel zu
einfach vor. Das siehst Du regelmäßig an in die Hose gegangenen
Entlassungen bei vermeintlich guter Sozialprognose.
In diesen Fällen geht es um schwerere Delikte als häusliche
Gewalt oder Verleumdung. Und genau solche Leute lässt man immer
wieder frei herumlaufen - manchmal von einer Schaar Polizisten
begleitet. Was man schweren Straftätern gewährt, wurde M. verweigert.
Das behauptete Würgen der Ehefrau bis zur Bewußtlosigkeit ist _keine_
Bagatelltat. Die nähere Aufarbeitung ist wohl wegen der attestierten
Schuldunfähigkeit nicht erfolgt.
Post by Walter Schmid
Wenn jemand 7 Jahre lang nicht als krank auffällt, ist er gesund.
Du kannst 7 Jahre lang mit einem Aneurysma herumlaufen, ohne als krank
aufzufallen. Und im 8. Jahr kippst Du quasi tot um.
Und Mollath war ja auffällig. Er ließ ja von seinem Wahnsystem Bank
nicht ab. (Aus Sicht der Psychiater)
Post by Walter Schmid
Gab es Hinweise, dass diese Gefahr wirklich bestand? Nach 1 Jahr
Klinik kann man eine solche Gefahr abschätzen - vorausgesetzt man
hat den Klienten nicht vernachlässigt...
Gab es denn Hinweise, daß die Gefahr _nicht_ mehr bestand? Von seinem
"Wahnsystem" hat sich Mollath nie distanziert. Seine mutmaßlichen Taten
richteten sich nur gegen Akteure innerhalb dieses Wahnsystems.

Mollath wäre in kürzester Zeit aus der Psychiatrie rausgekommen, wenn er
"Krankheitseinsicht" gezeigt und sich nach kurzer Zeit von seinem "Wahn"
distanziert hätte. Allerdings hätten dann alle seine Beschuldigungen das
Etikett "Wahn" gehabt, und wären für den beschuldigten Personenkreis
völlig entschärft gewesen. Nun, jetzt sind sie es dank Verjährung und 7-
jähriger Zeit für "Verdunkelungen".

Eine ähnliche Problematik gibt es auch für Leute, die unschuldig
verurteilt werden. Sie bekommen die höchsten Strafen und haben die
geringsten Chancen auf eine vorzeitige Entlassung, sofern sie nicht die
vorgeworfene Tat gestehen.

Was mich übrigens sehr interessieren würde, sind die Umsätze der Exfrau
als Geistheilerin ...

MfG
Hermann
Walter Schmid
2013-08-19 10:01:10 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Keiner stellt sich hin und fertigt ungefragt ein Gegengutachten.
Irgendjemand hat die tägliche Verantwortung in der Klinik, und
wenn dieser merkt, dass jemand nicht dorthin gehört, muss er
tätig werden. Sonst ist es unterlassene Hilfeleistung - und diese
ist strafbar.
Post by Hermann Jurksch
Allenfalls könnte dem zuständigen Gericht eine wider ursprüngliche
Erwartung rasche Besserung mit Empfehlung einer Vorverlegung des
Prüfungstermins für die Unterbringung gemeldet werden. - Aber wie stellt
man eine Besserung fest, wenn der Betroffene jede Therapie verweigert?
Bei Gesunden ist keine Besserung notwendig - und Therapie erst
recht nicht. Nicht jeder Erregungszustand ist eine Krankheit.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
noch hätte es eine Konsequenz gehabt, wenn
diese diese für nichtig erachtet hätten.
Jeder, der als Berufsmann ein Unrecht erkennt, ist moralisch
verpflichtet dagegen zu klagen.
"moralisch verpflichtet" - vergiß solche Argumentationen.
traurig.
Post by Hermann Jurksch
[...]
Sachgrundlagen waren hier
- Mollath wurde tätlich gegenüber seiner Frau
- Mollath hat Reifen zerstochen
- Mollath beschultigt unberechtigt Leute irgendwelche Steuerstraftaten
Wie sollte ein Psychiater hier Ermittlungen betreiben? Auch in jedem Knast
sitzen Leute, die völlig glaubhaft versichern, nichts Strafwürdiges getan
zu haben. Und jeder Justizvollzugsbeamte weiß sogar, daß ein kleiner
Prozentsatz seiner Insassen Opfer eines Justizirrtums sein kann. Nun, was
soll der denn machen?
Es geht hier nur um psychische Krankheit. Ob diese vorliegt oder
nicht, kann erst nach genügend langer Beobachtung (und nicht
aufgrund von Fremdberichten) zweifelsfrei festgestellt werden.
Aber 7 Jahre braucht es nicht dazu.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Ich behaupte ja nicht, nur Aerzte hätten Fehler gemacht.
Und ich behaupte auch nicht, sie hätten keine Fehler gemacht, sondern
lediglich, daß die Ärzte nicht die Hauptverantwortlichen für den
Gesamtverlauf sind.
Ohne Aerzteunterlassung wäre M. nach spätestens 1 Jahr frei
gekommen. Damit tragen die Aerzte 6/7 der Schuld, wenn es um eine
Entschädigung geht.
Entschuldige, wenn ich schmunzle. Deine Bewertung ist nicht rational,
sondern ergebnisorientiert.
Was ausser dem Ergebnis der Freilassung soll denn zählen? Er war
nie schwer krank.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Du stellst Dir die Differenzierung zwischen gesund und krank viel zu
einfach vor. Das siehst Du regelmäßig an in die Hose gegangenen
Entlassungen bei vermeintlich guter Sozialprognose.
In diesen Fällen geht es um schwerere Delikte als häusliche
Gewalt oder Verleumdung. Und genau solche Leute lässt man immer
wieder frei herumlaufen - manchmal von einer Schaar Polizisten
begleitet. Was man schweren Straftätern gewährt, wurde M. verweigert.
Das behauptete Würgen der Ehefrau bis zur Bewußtlosigkeit ist _keine_
Bagatelltat. Die nähere Aufarbeitung ist wohl wegen der attestierten
Schuldunfähigkeit nicht erfolgt.
Dann wäre er heute noch schuldunfähig und dürfte nicht frei
herumlaufen.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Wenn jemand 7 Jahre lang nicht als krank auffällt, ist er gesund.
Du kannst 7 Jahre lang mit einem Aneurysma herumlaufen, ohne als krank
aufzufallen. Und im 8. Jahr kippst Du quasi tot um.
Und Mollath war ja auffällig. Er ließ ja von seinem Wahnsystem Bank
nicht ab. (Aus Sicht der Psychiater)
Ich kann mich nur wiederholen: Wer nur EINEN Wahngedanken hat,
ist nicht krank! Sonst müssten alle PDS-ler, Muslime, und
Schwulenhasser usw. eingesperrt werden.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Gab es Hinweise, dass diese Gefahr wirklich bestand? Nach 1 Jahr
Klinik kann man eine solche Gefahr abschätzen - vorausgesetzt man
hat den Klienten nicht vernachlässigt...
Gab es denn Hinweise, daß die Gefahr _nicht_ mehr bestand? Von seinem
"Wahnsystem" hat sich Mollath nie distanziert. Seine mutmaßlichen Taten
richteten sich nur gegen Akteure innerhalb dieses Wahnsystems.
Mollath wäre in kürzester Zeit aus der Psychiatrie rausgekommen, wenn er
"Krankheitseinsicht" gezeigt und sich nach kurzer Zeit von seinem "Wahn"
distanziert hätte. Allerdings hätten dann alle seine Beschuldigungen das
Etikett "Wahn" gehabt, und wären für den beschuldigten Personenkreis
völlig entschärft gewesen. Nun, jetzt sind sie es dank Verjährung und 7-
jähriger Zeit für "Verdunkelungen".
Eine ähnliche Problematik gibt es auch für Leute, die unschuldig
verurteilt werden. Sie bekommen die höchsten Strafen und haben die
geringsten Chancen auf eine vorzeitige Entlassung, sofern sie nicht die
vorgeworfene Tat gestehen.
Die Frage "schuldig oder nicht?" hat ganz andere Probleme als die
Frage "krank oder nicht?" Bei der ersten gibt es immer eine
Wahrheit - aber sie kann auf ewig unbekannt bleiben. Die Frage
"krank oder nicht" ist Alltag der Psychiatrie - und sie kann
immer beantwortet werden. Es kann viel Zeit brauchen - aber nicht
7 Jahre.

Gruss

Walter
Hermann Jurksch
2013-08-19 15:21:00 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Keiner stellt sich hin und fertigt ungefragt ein Gegengutachten.
Irgendjemand hat die tägliche Verantwortung in der Klinik, und
wenn dieser merkt, dass jemand nicht dorthin gehört, muss er
tätig werden.
Wie sollte man das denn im konkreten Fall bemerken?
Post by Walter Schmid
Sonst ist es unterlassene Hilfeleistung - und diese
ist strafbar.
Lies Dir 323 c StGB durch, ich sehe hier die Voraussetzungen nicht
gegeben.
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Allenfalls könnte dem zuständigen Gericht eine wider ursprüngliche
Erwartung rasche Besserung mit Empfehlung einer Vorverlegung des
Prüfungstermins für die Unterbringung gemeldet werden. - Aber wie stellt
man eine Besserung fest, wenn der Betroffene jede Therapie verweigert?
Bei Gesunden ist keine Besserung notwendig - und Therapie erst
recht nicht. Nicht jeder Erregungszustand ist eine Krankheit.
Mollath galt als krank, und er hat jede Therapie verweigert. Folglich hat
an ihn wohl kaum einer einen größeren Gedanken verschwendet, sondern man
hat lediglich dem Unterbringungsbeschluß durchgesetzt.
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
"moralisch verpflichtet" - vergiß solche Argumentationen.
traurig.
Von moralischen Verpflichtungen wird stets dann gelabert, wenn es darum
geht, jemand zu irgendetwas zu nötigen. So wird dann aus einem
Organisationsverschulden von Kliniken via angebliche moralische
Verpflichtung eine Legion unbezahlter Überstunden. (Statt daß sich die
betroffenen Assistenten mal klarmachen, daß sie gar keine Patienten haben,
sondern nur die Erfüllungsgehilfen der behandelnden Ärzte (weitgehend =
Chefs) sind, die die Versorgung _ihrer_ Patienten sicherzustellen haben.)
Post by Walter Schmid
Es geht hier nur um psychische Krankheit. Ob diese vorliegt oder
nicht, kann erst nach genügend langer Beobachtung (und nicht
aufgrund von Fremdberichten) zweifelsfrei festgestellt werden.
Aber 7 Jahre braucht es nicht dazu.
An seinem "Wahnsystem" hielt Mollath fest. Daß seine Vorwürfe real waren,
konnten die Ärzte nicht feststellen, genausowenig wie der
Justizvollzugsbeamte feststellen kann, daß der einarmige Unbekannte die
Ehefrau getötet hat und nicht der inhaftierte Ehemann.
Post by Walter Schmid
Was ausser dem Ergebnis der Freilassung soll denn zählen? Er war
nie schwer krank.
Nun, ohne Unterbringungsbeschluß wäre er wohl ruck zuck wieder draußen
gewesen.
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Das behauptete Würgen der Ehefrau bis zur Bewußtlosigkeit ist _keine_
Bagatelltat. Die nähere Aufarbeitung ist wohl wegen der attestierten
Schuldunfähigkeit nicht erfolgt.
Dann wäre er heute noch schuldunfähig und dürfte nicht frei
herumlaufen.
Er war retrospektiv wohl nie schuldunfähig.
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Wenn jemand 7 Jahre lang nicht als krank auffällt, ist er gesund.
Du kannst 7 Jahre lang mit einem Aneurysma herumlaufen, ohne als krank
aufzufallen. Und im 8. Jahr kippst Du quasi tot um.
Und Mollath war ja auffällig. Er ließ ja von seinem Wahnsystem Bank
nicht ab. (Aus Sicht der Psychiater)
Ich kann mich nur wiederholen: Wer nur EINEN Wahngedanken hat,
ist nicht krank! Sonst müssten alle PDS-ler, Muslime, und
Schwulenhasser usw. eingesperrt werden.
Wahnkranke muß man im Regelfall nicht einsperren. Die sind häufig gut
sozial integriert und nur dann auffällig, wenn sich direkte
Berührungspunkte zu ihrem Wahnsystem ergeben. - Und sicher gibt es
fließende Übergänge von Religionszugehörigkeit zum religiösen Wahn.
Post by Walter Schmid
Die Frage "schuldig oder nicht?" hat ganz andere Probleme als die
Frage "krank oder nicht?" Bei der ersten gibt es immer eine
Wahrheit - aber sie kann auf ewig unbekannt bleiben. Die Frage
"krank oder nicht" ist Alltag der Psychiatrie - und sie kann
immer beantwortet werden. Es kann viel Zeit brauchen - aber nicht
7 Jahre.
Auch bei schuldig oder nicht, gibt es nicht immer eine Wahrheit. Derselbe
Sachverhalt kann für den einen klare Putativnotwehr und für den anderen
ein klares Tötungsdelikt sein. Genauso hast Du das Problem, psychisch
krank scharf abzugrenzen.

MfG
Hermann
Walter Schmid
2013-08-20 09:38:07 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Keiner stellt sich hin und fertigt ungefragt ein Gegengutachten.
Irgendjemand hat die tägliche Verantwortung in der Klinik, und
wenn dieser merkt, dass jemand nicht dorthin gehört, muss er
tätig werden.
Wie sollte man das denn im konkreten Fall bemerken?
In einer Kinik sollte das extrem einfach sein. Dort spinnen alle,
nur einer nicht. Dieser gehört entlassen.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Sonst ist es unterlassene Hilfeleistung - und diese
ist strafbar.
Lies Dir 323 c StGB durch, ich sehe hier die Voraussetzungen nicht
gegeben.
Formalrechtlich hast du recht. Aber wenn jemand bevormundet ist,
muss sich jemand sachgerecht für ihn einsetzen, sonst handelt er
unprofessionell.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Allenfalls könnte dem zuständigen Gericht eine wider ursprüngliche
Erwartung rasche Besserung mit Empfehlung einer Vorverlegung des
Prüfungstermins für die Unterbringung gemeldet werden. - Aber wie stellt
man eine Besserung fest, wenn der Betroffene jede Therapie verweigert?
Bei Gesunden ist keine Besserung notwendig - und Therapie erst
recht nicht. Nicht jeder Erregungszustand ist eine Krankheit.
Mollath galt als krank, und er hat jede Therapie verweigert. Folglich hat
an ihn wohl kaum einer einen größeren Gedanken verschwendet, sondern man
hat lediglich dem Unterbringungsbeschluß durchgesetzt.
Offensichtlich ein zu korrigierender Irrtum.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
"moralisch verpflichtet" - vergiß solche Argumentationen.
traurig.
Von moralischen Verpflichtungen wird stets dann gelabert, wenn es darum
geht, jemand zu irgendetwas zu nötigen. So wird dann aus einem
Organisationsverschulden von Kliniken via angebliche moralische
Verpflichtung eine Legion unbezahlter Überstunden. (Statt daß sich die
betroffenen Assistenten mal klarmachen, daß sie gar keine Patienten haben,
sondern nur die Erfüllungsgehilfen der behandelnden Ärzte (weitgehend =
Chefs) sind, die die Versorgung _ihrer_ Patienten sicherzustellen haben.)
Post by Walter Schmid
Es geht hier nur um psychische Krankheit. Ob diese vorliegt oder
nicht, kann erst nach genügend langer Beobachtung (und nicht
aufgrund von Fremdberichten) zweifelsfrei festgestellt werden.
Aber 7 Jahre braucht es nicht dazu.
An seinem "Wahnsystem" hielt Mollath fest. Daß seine Vorwürfe real waren,
konnten die Ärzte nicht feststellen, genausowenig wie der
Justizvollzugsbeamte feststellen kann, daß der einarmige Unbekannte die
Ehefrau getötet hat und nicht der inhaftierte Ehemann.
Nochmals: er hatte nur genau 1 (vermeintliches) Wahnsystem. Das
ist nie eine Krankheit, selbst wenn es ein wirklicher Wahn ist!
Post by Hermann Jurksch
[Rest gelesen, nichts Neues]
Gruss

Walter
Hermann Jurksch
2013-08-20 15:13:00 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
In einer Kinik sollte das extrem einfach sein. Dort spinnen alle,
nur einer nicht. Dieser gehört entlassen.
Nicht sehr sachbezogen, dieser Kommentar.
Post by Walter Schmid
Formalrechtlich hast du recht. Aber wenn jemand bevormundet ist,
muss sich jemand sachgerecht für ihn einsetzen, sonst handelt er
unprofessionell.
Unprofessionell ist es, sich in Sachen einzumischen, die nicht in den
eigenen Aufgabenbereich fallen. Unterbringungsbeschlüsse sind Sache der
Gerichte.
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Mollath galt als krank, und er hat jede Therapie verweigert. Folglich hat
an ihn wohl kaum einer einen größeren Gedanken verschwendet, sondern man
hat lediglich dem Unterbringungsbeschluß durchgesetzt.
Offensichtlich ein zu korrigierender Irrtum.
Nochmals: Unterbringungsbeschlüsse sind Sachen der Gerichte.
Post by Walter Schmid
Nochmals: er hatte nur genau 1 (vermeintliches) Wahnsystem. Das
ist nie eine Krankheit, selbst wenn es ein wirklicher Wahn ist!
Belege diese Behauptung doch mal.

MfG
Hermann
Walter Schmid
2013-08-21 11:55:56 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
In einer Kinik sollte das extrem einfach sein. Dort spinnen alle,
nur einer nicht. Dieser gehört entlassen.
Nicht sehr sachbezogen, dieser Kommentar.
Post by Walter Schmid
Formalrechtlich hast du recht. Aber wenn jemand bevormundet ist,
muss sich jemand sachgerecht für ihn einsetzen, sonst handelt er
unprofessionell.
Unprofessionell ist es, sich in Sachen einzumischen, die nicht in den
eigenen Aufgabenbereich fallen. Unterbringungsbeschlüsse sind Sache der
Gerichte.
Aufgrund korrekter Diagnosen.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Mollath galt als krank, und er hat jede Therapie verweigert. Folglich hat
an ihn wohl kaum einer einen größeren Gedanken verschwendet, sondern man
hat lediglich dem Unterbringungsbeschluß durchgesetzt.
Offensichtlich ein zu korrigierender Irrtum.
Nochmals: Unterbringungsbeschlüsse sind Sachen der Gerichte.
Jeder Gerichtsbeschluss, der auf falschen Annahmen beruht, muss
korrigierbar sein. Die Korrektur kann jeder freie Mensch selbst
beantragen, für den Bevormundeten muss es die Betreuung tun. Das
sind die Aerzte.
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Nochmals: er hatte nur genau 1 (vermeintliches) Wahnsystem. Das
ist nie eine Krankheit, selbst wenn es ein wirklicher Wahn ist!
Belege diese Behauptung doch mal.
Jeder Kommunist glaubt gegen alle Argumente, dass der Sozialismus
die Lage der Menschen verbessert. Jeder Ultraliberale glaubt,
dass der Markt alles regelt. Jeder Islamist glaubt, dass der
Koran 1:1 von Gott stammt. Das sind alles Wahnsysteme, die keine
Krankheiten sind. Diese Menschen handeln im Alltag so rational
wie jeder normale Mensch. Genau so kommt mir Herr Mollat vor. Mit
dem Unterschied, dass seine Weltsicht gar kein Wahn war. Also ist
er nicht nur freizulassen, sondern auch massiv zu entschädigen.

Gruss

Walter
Hermann Jurksch
2013-08-21 14:12:00 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Unprofessionell ist es, sich in Sachen einzumischen, die nicht in den
eigenen Aufgabenbereich fallen. Unterbringungsbeschlüsse sind Sache der
Gerichte.
Aufgrund korrekter Diagnosen.
09/07 lag das Gutachten Dr. Simmerl vor, das für eine Entlassung
hinreichend gewesen wäre. Auf <http://www.gustl-for-help.de/chronos.html>
sei auf
2007-10-30 Die Richterin Fleischmann der Strafvollstreckungskammer
Straubing des Landgerichts Regensburg mahnt in einer Verfügung an die
Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth an: "anliegend übersende ich Ihnen das
im Betreuungsverfahren erholte Sachverständigengutachten Dr. Simmerl vom
26.09.2007. Wie mir die zuständigen Betreuungsrichter ... mündlich
mitgeteilt haben, wäre aus ihrer Sicht zu überprüfen, ob die
Unterbringungsvoraussetzungen weiterhin vorliegen."
hingewiesen.
Superschnell wurde darauf reagiert und 06/08 ein Gutachten von Prof. Dr.
Kröber veranlaßt, das nach bewährter Aktenlage wieder die Gefährlichkeit
feststellte.
Wo Du eine Chance einer Einflußnahme der behandelnden und der diesen
nachgeordneten Ärzte von Mollath auf die Unterbringung siehst, kann ich
nicht nachvollziehen.
Post by Walter Schmid
Jeder Gerichtsbeschluss, der auf falschen Annahmen beruht, muss
korrigierbar sein. Die Korrektur kann jeder freie Mensch selbst
beantragen, für den Bevormundeten muss es die Betreuung tun. Das
sind die Aerzte.
Mollath war ab Ende 2007 nicht mehr zwangsweise gesetzlich betreut. Er war
damit der einzige, der Anträge stellen konnte - und so ganz untätig ist er
ja auch nicht geblieben.
Post by Walter Schmid
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Nochmals: er hatte nur genau 1 (vermeintliches) Wahnsystem. Das
ist nie eine Krankheit, selbst wenn es ein wirklicher Wahn ist!
Belege diese Behauptung doch mal.
Jeder Kommunist glaubt gegen alle Argumente, dass der Sozialismus
die Lage der Menschen verbessert. Jeder Ultraliberale glaubt,
dass der Markt alles regelt. Jeder Islamist glaubt, dass der
Koran 1:1 von Gott stammt. Das sind alles Wahnsysteme, die keine
Krankheiten sind.
Das ist aber eine politische Entscheidung, keine medizinische.
Post by Walter Schmid
Diese Menschen handeln im Alltag so rational
wie jeder normale Mensch. Genau so kommt mir Herr Mollat vor.
In allen 3 Gruppen gibt es Leute, die für ihr Wahnsystem über Leichen
gehen. So etwas würde ich schon therapiebedürftig krank nennen. Und bei
Mollath sah es nach Aktenlage schon so aus, als ob er aus seinem "Wahn"
heraus gefährlich werden könnte.
Post by Walter Schmid
Mit
dem Unterschied, dass seine Weltsicht gar kein Wahn war. Also ist
er nicht nur freizulassen, sondern auch massiv zu entschädigen.
Leider dürfte eine Entschädigung bundesrepublikanisch karg ausfallen. Wo
aber sein ursprüngliches Vermögen hin ist, ist ja auch noch zu klären.

MfG
Hermann
Bernd Kohlhaas
2013-08-21 15:24:00 UTC
Permalink
Hallo,

"Hermann Jurksch" schrieb
Post by Hermann Jurksch
Leider dürfte eine Entschädigung bundesrepublikanisch karg
ausfallen.
Ich denke, man (Freistaat Bayern) wird mit aller Kraft versuchen, um
eine Entschädigung herum zu kommen. Nicht wegen des Geldes, das wären
Peanuts, sondern wegen des damit verbundenen Eingeständnisses der
Rechtsbeugung.
--
Bernd Kohlhaas
***@gmx.de
Hermann Jurksch
2013-08-21 20:27:00 UTC
Permalink
Post by Bernd Kohlhaas
Hallo,
"Hermann Jurksch" schrieb
Post by Hermann Jurksch
Leider dürfte eine Entschädigung bundesrepublikanisch karg
ausfallen.
Ich denke, man (Freistaat Bayern) wird mit aller Kraft versuchen, um
eine Entschädigung herum zu kommen. Nicht wegen des Geldes, das wären
Peanuts, sondern wegen des damit verbundenen Eingeständnisses der
Rechtsbeugung.
Mal sehen, ob das wohl gelingt.

MfG
Hermann

Lohengrin
2013-08-17 22:35:48 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Walter Schmid
Mich erstaunt, dass das Ganze als Fall von Politik und Justiz
abgehandelt wird. Ob einer krank ist oder nicht, können im
Zweifelsfall ausschliesslich Aerzte entscheiden. So lange die
Aerzte nicht glaubhaft machen können, M. sei krank und
fremdgefährdend /gewesen/ und heute dank Therapie und Heilung
nicht mehr, sind sie die Hauptverdächtigen. Ich würde sie auf
Schadenersatz verklagen.
Bei der Beurteilung, ob eine wahnhafte Störung vorliegt, ist die Kenntnis
der realen Verhältnisse wichtig. Der Psychiater kann z.B. nicht klären, ob
die Anschuldigungen Mollaths gegenüber zahlreichen Personen ihre
Berechtigung haben oder einer psychischen Krankheit entspringen.
Bei der Beurteilung der Gefährlichkeit geht schließlich auch mit ein, was
derjenige bislang an rechtswidrigem Verhalten gezeigt hat. Der Psychiater
kann nicht klären, ob M. Reifen zerstochen hat, seine Frau angegriffen
oder sich nur zur Wehr gesetzt hat.
Die psychiatrischen Gutachten haben sich daher auf zumindest zum Teil
falsche Informationen gestützt, was den Gutachtern jedoch nicht
zugerechnet werden kann, sondern den anderen involvierten Instanzen.
V.a. hatte der vom Gericht bestellte Psychiater Klaus Leipziger niemals
persönlich Kontakt zu Mollath, als er diese Diagnose stellte.
D.h. er hat ihn nicht einmal befragt oder mit ihm gesprochen.
Der Psychiater Hans Simmerl hatte dann 2007 Mollath erneut untersucht
um seine Geschäftsfähigkeit einzuschätzen. Der hat seine Arbeit
handwerklich korrekt durchgeführt und eingehend mit Mollath gesprochen
und danach eine psychotische Störung eindeutig ausgeschlossen.
Dieses Gutachten wurde seitens der Gerichts ignoriert, gleichwohl
wurde es inhaltlich von weiteren Psychiatern bestätigt.

Tief blicken lässt auch der Umstand dass sich Richter Brixner
bei der Steuerfahndung Nürnberg rechtswidrig und amtsanmassend
intervenierte damit Mollats Anschuldigung zu Geldwäsche und
Steuerhinterziehung als paranoider Irrsinn anzusehen
seien und gar nicht erst bearbeitet werden sollen.
Dem wurde seitens der Steuerfahndung folge geleistet.
Mollat = Spinner wurde in die Akten eingetragen.

Richter Brixner hatte langjährig persönlichen Kontakt zu Petra
Mollaths Geliebtem, dem Ex-Hypovereinsbank Manager Martin Maske,
der ebenfalls tief in den Geldwäsche-Skandal involviert ist.

Beate Merk noch 2012 zu Mollath:
"Seine Gefährlichkeit ist der Grund dafür dass er untergebracht ist."
Und obwohl die Hypovereinsvereinbank in ihrer internen Revision
Mollaths Angaben als völlig zutreffend und als Insiderwissen bezeichnet
sagte Merk: "Die Angaben haben sich als nicht zutreffend erweisen"
Bewusste Falschaussage der Justizministerin, die den Skandal deckelte.

Nun hat sie ja ganz schnell die Seiten gewechselt.

http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/die-story-im-ersten-der-fall-mollath?documentId=15028746
Hermann Jurksch
2013-08-18 01:45:00 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
V.a. hatte der vom Gericht bestellte Psychiater Klaus Leipziger niemals
persönlich Kontakt zu Mollath, als er diese Diagnose stellte.
D.h. er hat ihn nicht einmal befragt oder mit ihm gesprochen.
Hat er das verschwiegen?
Hat er das unterlassen oder lag das schlicht und einfach an der fehlenden
Mitarbeit Mollaths?
Post by Lohengrin
Der Psychiater Hans Simmerl hatte dann 2007 Mollath erneut untersucht
um seine Geschäftsfähigkeit einzuschätzen. Der hat seine Arbeit
handwerklich korrekt durchgeführt und eingehend mit Mollath gesprochen
und danach eine psychotische Störung eindeutig ausgeschlossen.
Dieses Gutachten wurde seitens der Gerichts ignoriert, gleichwohl
wurde es inhaltlich von weiteren Psychiatern bestätigt.
Das (und auch Deine weiteren Ausführungen) ist aber nicht den Ärzten
zuzurechnen. Der Vorposter meinte, das Hauptproblem der Geschichte
bei den Ärzten lokalisieren zu können. Ich denke eher, daß das
Zusammenwirken verschiedener Akteure mit gleicher Tendenz das Problem war.

MfG
Hermann
Lohengrin
2013-08-18 09:04:40 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
V.a. hatte der vom Gericht bestellte Psychiater Klaus Leipziger niemals
persönlich Kontakt zu Mollath, als er diese Diagnose stellte.
D.h. er hat ihn nicht einmal befragt oder mit ihm gesprochen.
Hat er das verschwiegen?
Hat er das unterlassen oder lag das schlicht und einfach an der fehlenden
Mitarbeit Mollaths?
Er hat sich nicht die Mühe gemacht.
Es lag /nicht/ an Mollaths Weigerung, mWn.
Er hat ihn vom Schreibtisch aus "psychiatrisiert".
Die Personen, gegen sich die Geldwäsche-Vorwürfe richten
hat er als Beleg dafür genommen, dass er durch Hinzufügen weiterer
Verdächtiger sein Wahngebilde stabilisieren würde.
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Der Psychiater Hans Simmerl hatte dann 2007 Mollath erneut untersucht
um seine Geschäftsfähigkeit einzuschätzen. Der hat seine Arbeit
handwerklich korrekt durchgeführt und eingehend mit Mollath gesprochen
und danach eine psychotische Störung eindeutig ausgeschlossen.
Dieses Gutachten wurde seitens der Gerichts ignoriert, gleichwohl
wurde es inhaltlich von weiteren Psychiatern bestätigt.
Das (und auch Deine weiteren Ausführungen) ist aber nicht den Ärzten
zuzurechnen. Der Vorposter meinte, das Hauptproblem der Geschichte
bei den Ärzten lokalisieren zu können. Ich denke eher, daß das
Zusammenwirken verschiedener Akteure mit gleicher Tendenz das Problem war.
Stimm ich Dir zu, im Kern steht der Richter, der wohl auf Geheiss und
Weisung von Leuten die selbst Dreck am Stecken haben, agiert hat.
Der erster Psychiater, wir wollen den Namne nicht unter den Tisch fallen
lassen, Leipziger, trägt mE aber eindeutig mit Schuld.
Das "Gutachten" ist aus medizinischer Sicht nicht tragbar / haltbar. Man
kann bislang nicht nachweisen, dass er es auf Bestellung
von Richter Brixner, der ja ein Spezi der Beschuldigten Petra+Martin
Maske ist - also befangen - angefertigt hat, aber einen Grund muss es
schon haben, dass er ohne Ansehen der Person Mollaths zu dem Schluss
kam, den der Richter wollte.

Die ganzen anderen Übergriffe, Rechtsbeugungen und Amtsanmassung nicht
nur aber v.a. von Richter Brixner, werden in der WDR Doku dargestellt,
sollte man sich anschauen, da schlackern einem die Zehen

http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/die-story-im-ersten-der-fall-mollath?documentId=15028746
Hermann Jurksch
2013-08-18 11:45:00 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
Post by Hermann Jurksch
Hat er das verschwiegen?
Hat er das unterlassen oder lag das schlicht und einfach an der fehlenden
Mitarbeit Mollaths?
Er hat sich nicht die Mühe gemacht.
Es lag /nicht/ an Mollaths Weigerung, mWn.
Er hat ihn vom Schreibtisch aus "psychiatrisiert".
Der Richter hätte bei Fehlen eines Untersuchungsbefundes ohne plausible
Begründung ein großes Problem, das dann offensichtlich bereits für einen
Laien als mangelhaft erkenntliche Gutachten als Beweis zu würdigen.
Post by Lohengrin
Die Personen, gegen sich die Geldwäsche-Vorwürfe richten
hat er als Beleg dafür genommen, dass er durch Hinzufügen weiterer
Verdächtiger sein Wahngebilde stabilisieren würde.
Wenn die Geldwäschegeschichte tatsächlich aus den Fingern gesogen wäre,
dann träfe diese Beurteilung auch zu. Und den Psychiatern blieb nichts
anderes übrig, als die Darstellung der Ermittlungsbehörden, an den
Vorwürfen Mollaths sei nichts dran, zu glauben.
Post by Lohengrin
Stimm ich Dir zu, im Kern steht der Richter, der wohl auf Geheiss und
Weisung von Leuten die selbst Dreck am Stecken haben, agiert hat.
Der erster Psychiater, wir wollen den Namne nicht unter den Tisch fallen
lassen, Leipziger, trägt mE aber eindeutig mit Schuld.
Das "Gutachten" ist aus medizinischer Sicht nicht tragbar / haltbar. Man
kann bislang nicht nachweisen, dass er es auf Bestellung
von Richter Brixner, der ja ein Spezi der Beschuldigten Petra+Martin
Maske ist - also befangen - angefertigt hat, aber einen Grund muss es
schon haben, dass er ohne Ansehen der Person Mollaths zu dem Schluss
kam, den der Richter wollte.
Was da genau gelaufen ist, können letztendlich nur die Ermittlungsbehörden
klären. Die bisherigen Informationen in der Presse sprechen natürlich
dafür, daß in allen involvierten Bereichen sehr fragwürdige Dinge
geschehen sind.
Post by Lohengrin
Die ganzen anderen Übergriffe, Rechtsbeugungen und Amtsanmassung nicht
nur aber v.a. von Richter Brixner, werden in der WDR Doku dargestellt,
sollte man sich anschauen, da schlackern einem die Zehen
http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/die-story-im-er
sten-der-fall-mollath?documentId=15028746
Warten wir mal den Verlauf ab. Da sind noch einige höchst überraschende
Wendungen drin.

MfG
Hermann
Lohengrin
2013-08-18 13:05:05 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Post by Hermann Jurksch
Hat er das verschwiegen?
Hat er das unterlassen oder lag das schlicht und einfach an der fehlenden
Mitarbeit Mollaths?
Er hat sich nicht die Mühe gemacht.
Es lag /nicht/ an Mollaths Weigerung, mWn.
Er hat ihn vom Schreibtisch aus "psychiatrisiert".
Der Richter hätte bei Fehlen eines Untersuchungsbefundes ohne plausible
Begründung ein großes Problem, das dann offensichtlich bereits für einen
Laien als mangelhaft erkenntliche Gutachten als Beweis zu würdigen.
Offensichtlich hatte der Richter diese Probleme nicht wirklich.
Ich kenn' mich bei den Leitlinien und Vorschriften, wie ein Psychaiter
ein Gutachten zu erstellen hat, nun nicht wirklich aus.
Aber wenn er als /Arzt/, den Patienten nicht einmal pers. untersucht,
also ihn nicht zu Gesicht bekommt und nicht mit ihm spricht, dann ist
dass eine derartig weitreichende Bewertung, die einen Menschen de facto
seiner Mündigkeit, Würde, Freizügigkeit etc beraubt, mindestens grob
fahrlässig.
Auch wenn das von den Leitlinien seines Standes gedeckt werden sollte,
ist es nicht wirklich professionell, nach "Aktenlage" die Psyche eines
Menschen einzuschubladisieren, weil die Aktenlage diese eben
nicht wirklich erfasst.
Ich würde mich so weit aus dem Fenster lehnen wollen um zu sagen, dass
ein professionell vorgehender Psychiater eine Gutachten über 1 Person,
die er nicht kennt, gar nicht nicht abgeben würde.
Würde jetzt allerdings weitere Recherche bedeuten, heraus zu arbeiten,
wie da de facto verfahren wird. Und ob Psychose-Diagnosen ohne Ansehen
der Person rechtl. OK sind.
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Die Personen, gegen sich die Geldwäsche-Vorwürfe richten
hat er als Beleg dafür genommen, dass er durch Hinzufügen weiterer
Verdächtiger sein Wahngebilde stabilisieren würde.
Wenn die Geldwäschegeschichte tatsächlich aus den Fingern gesogen wäre,
dann träfe diese Beurteilung auch zu.
Das kann er, der Psychiater, aber nicht beurteilen, er MUSS auch die
Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es zutreffende Vorwürfe sind, weil
dann ist es eben kein Wahn, was es ja auch nicht wahr.
Post by Hermann Jurksch
Und den Psychiatern blieb nichts
Post by Lohengrin
anderes übrig, als die Darstellung der Ermittlungsbehörden, an den
Vorwürfen Mollaths sei nichts dran, zu glauben.
Er könnte die Beurteilung aber auch ablehnen, weil die Voraussetzungen
für eine eindeutige Beurteilung nicht gegeben sind, wenn er dann nicht
einmal das Objekt der Psychiatrisierung interviewt, steht sein
"Gutachten" auf völlig tönernen Füßen.
Man müsste hier auch klären, welche "Kenntnisse" über die Ermittlungs-
akten dem Psychiater überhaupt vorlagen und aufgrund welcher Dokumente
er meinte, Mollath sei wahnsinnig.
Und ob das nicht auf "Zuruf" Brixners stattfand.
Dass ein Psychiater Akteneinsicht bei ein Ermittlungsverfahren erhält,
wäre mir jedenfalls neu, aber vll ist dem ja dennoch so.

Die Argumentationskette der "Psychiatrisierer" dreht sich ja auch im
Kreis:
Ermittlungsbehörden sagen, die Vorwürfe seien Mist,
weil er paranoid ist.
Psychiater sagt, er ist paranoid,
weil an den Vorwürfen nichts dran ist.
Und die Vorwürfe werden nicht untersucht, weil Richter Brixner 2J vor
dem Prozess bei der Steuerfahndung Nürnberg durch Kompetenzanmassung
dafür sorgt, dass Mollath als Spinner verleumdet wird, und die nicht
einmal prüfen, ob er vielleicht doch Recht hat...

Klingt's?
Brixner hat dafür gesorgt, dass Mollath in die Klapse kommt, Brixner
kennt Petra Masek und ihren Lover Martin Maske persönlich.
Der Psychiater ist nicht der Hauptschuldige, der hat einfach ein paar
Textbausteine zusammengeflickt und dem Richter einen Freundschaftdienst
zu Ungunsten Mollaths erwiesen. Also Chefarzt "darf" der sowas ja.

Apropos Textbausteine:
Gegen Psychiater Klaus Leipziger werden Plagiatsvorwürfe erhoben
wg seiner Doktorarbeit:
<URL:http://www.heise.de/tp/blogs/8/154722>
<URL:http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/plagiatsverdacht-klaus-leipziger-bayreuth-100.html>

Für mich ist da alles klar im CSU-Drecksau-Stadel.
Dass sich am Ende herausstellt, dass Mollath doch auch nur ansatzweise
psychotisch ist/war, halt ich für ausgeschlossen.
Das die Verantwortlichen bestraft werden, leider ebenso für
unwahrscheinlich. Wenn das Plagiatsvorwurf sich als zutreffend erweisen
würde, und Leipziger seinen gesalbten Plagiatoren-Arsch kostet sollte,
würde es mich freuen.
Hermann Jurksch
2013-08-18 16:02:00 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
Offensichtlich hatte der Richter diese Probleme nicht wirklich.
Ich kenn' mich bei den Leitlinien und Vorschriften, wie ein Psychaiter
ein Gutachten zu erstellen hat, nun nicht wirklich aus.
Aber wenn er als /Arzt/, den Patienten nicht einmal pers. untersucht,
also ihn nicht zu Gesicht bekommt und nicht mit ihm spricht, dann ist
dass eine derartig weitreichende Bewertung, die einen Menschen de facto
seiner Mündigkeit, Würde, Freizügigkeit etc beraubt, mindestens grob
fahrlässig.
Das kommt ganz auf die Fragestellung an. Wenn eine Unterbringung an die
Mitwirkung des Betroffenen im Rahmen einer Begutachtung zwingend gebunden
wäre, gäbe es praktisch keine Unterbringungen.
Post by Lohengrin
Auch wenn das von den Leitlinien seines Standes gedeckt werden sollte,
ist es nicht wirklich professionell, nach "Aktenlage" die Psyche eines
Menschen einzuschubladisieren, weil die Aktenlage diese eben
nicht wirklich erfasst.
Du mußt die Fragen im Gutachtenauftrag heranziehen.
Post by Lohengrin
Ich würde mich so weit aus dem Fenster lehnen wollen um zu sagen, dass
ein professionell vorgehender Psychiater eine Gutachten über 1 Person,
die er nicht kennt, gar nicht nicht abgeben würde.
Würde jetzt allerdings weitere Recherche bedeuten, heraus zu arbeiten,
wie da de facto verfahren wird. Und ob Psychose-Diagnosen ohne Ansehen
der Person rechtl. OK sind.
S. oben. Wenn im Gutachtenauftrag sinngemäß steht, daß Herr M. prinzipiell
nicht zu einer Begutachtung bereit ist und gefragt wird, ob nach Aktenlage
mehr für eine Gefahr für die Allgemeinheit als dagegen spricht, warum
sollte der Gutachter dann das Gutachten zurückweisen.
Post by Lohengrin
Das kann er, der Psychiater, aber nicht beurteilen, er MUSS auch die
Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es zutreffende Vorwürfe sind, weil
dann ist es eben kein Wahn, was es ja auch nicht wahr.
Nein, genau das muß er nicht. Der glaubt schlicht und einfach das, was ihm
an Informationen übermittelt wird. ("Aus Bl. xyz der Akte geht hervor, daß
diese Anschuldigungen haltlos sind.") Du hättest auch ein Problem, wenn Du
gemäß Polizeiprotokoll nackt im Stadtpark, Jesus habe Dir aufgetragen,
alle Huren dieser Welt zu enthaupten, predigend aufgegriffen worden
wärest. Niemand würde dieses Protokoll bezweifeln.
Post by Lohengrin
Er könnte die Beurteilung aber auch ablehnen, weil die Voraussetzungen
für eine eindeutige Beurteilung nicht gegeben sind, wenn er dann nicht
einmal das Objekt der Psychiatrisierung interviewt, steht sein
"Gutachten" auf völlig tönernen Füßen.
Auch das ist ein Denkfehler. Der Gutachter muß nur vertreten können, was
er schreibt. Und der wird ganz detailliert aufführen, welche Faktenbasis
relevant für seine Schlußfolgerungen war.
Post by Lohengrin
Man müsste hier auch klären, welche "Kenntnisse" über die Ermittlungs-
akten dem Psychiater überhaupt vorlagen und aufgrund welcher Dokumente
er meinte, Mollath sei wahnsinnig.
Das dürfte im jeweiligen Gutachten ganz klar aufgeführt sein.
Post by Lohengrin
Und ob das nicht auf "Zuruf" Brixners stattfand.
Dass ein Psychiater Akteneinsicht bei ein Ermittlungsverfahren erhält,
wäre mir jedenfalls neu, aber vll ist dem ja dennoch so.
Da das Verhalten des zu Begutachtenden, das überhaupt zur Begutachtung
geführt hat, relevant ist, ist ein Einblick nicht zu vermeiden.
Post by Lohengrin
Die Argumentationskette der "Psychiatrisierer" dreht sich ja auch im
Ermittlungsbehörden sagen, die Vorwürfe seien Mist,
weil er paranoid ist.
Psychiater sagt, er ist paranoid,
weil an den Vorwürfen nichts dran ist.
Und die Vorwürfe werden nicht untersucht, weil Richter Brixner 2J vor
dem Prozess bei der Steuerfahndung Nürnberg durch Kompetenzanmassung
dafür sorgt, dass Mollath als Spinner verleumdet wird, und die nicht
einmal prüfen, ob er vielleicht doch Recht hat...
Das ist kein Kreis. Wem ist denn nun zuzurechnen, daß Ermittlungen
unterblieben sind?
Post by Lohengrin
Klingt's?
Brixner hat dafür gesorgt, dass Mollath in die Klapse kommt, Brixner
kennt Petra Masek und ihren Lover Martin Maske persönlich.
Der Psychiater ist nicht der Hauptschuldige, der hat einfach ein paar
Textbausteine zusammengeflickt und dem Richter einen Freundschaftdienst
zu Ungunsten Mollaths erwiesen. Also Chefarzt "darf" der sowas ja.
Ohne Kenntnis der Aktenlage sollte man mit derartigen Behauptungen
vorsichtig sein.
Post by Lohengrin
Gegen Psychiater Klaus Leipziger werden Plagiatsvorwürfe erhoben
<URL:http://www.heise.de/tp/blogs/8/154722>
<URL:http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/plagiatsverdacht-klaus-leipzig
er-bayreuth-100.html>
Das ist für den Fall irrelevant.
Post by Lohengrin
Für mich ist da alles klar im CSU-Drecksau-Stadel.
Dass sich am Ende herausstellt, dass Mollath doch auch nur ansatzweise
psychotisch ist/war, halt ich für ausgeschlossen.
Das die Verantwortlichen bestraft werden, leider ebenso für
unwahrscheinlich. Wenn das Plagiatsvorwurf sich als zutreffend erweisen
würde, und Leipziger seinen gesalbten Plagiatoren-Arsch kostet sollte,
würde es mich freuen.
Warte den Verlauf ab.

MfG
Hermann
Lohengrin
2013-08-18 21:06:57 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Offensichtlich hatte der Richter diese Probleme nicht wirklich.
Ich kenn' mich bei den Leitlinien und Vorschriften, wie ein Psychaiter
ein Gutachten zu erstellen hat, nun nicht wirklich aus.
Aber wenn er als /Arzt/, den Patienten nicht einmal pers. untersucht,
also ihn nicht zu Gesicht bekommt und nicht mit ihm spricht, dann ist
dass eine derartig weitreichende Bewertung, die einen Menschen de facto
seiner Mündigkeit, Würde, Freizügigkeit etc beraubt, mindestens grob
fahrlässig.
Das kommt ganz auf die Fragestellung an. Wenn eine Unterbringung an die
Mitwirkung des Betroffenen im Rahmen einer Begutachtung zwingend gebunden
wäre, gäbe es praktisch keine Unterbringungen.
Ja genau: Wenn.
Aber um diese Frage ging es nicht im Gutachtensauftrags an KL.
GM war, als KL in untersuchen sollte, bereits zwangs-eingewiesen
worden, um eine max. 5-wöchige Untersuchung ggn seien Willen zu
ermöglichen. (nebenbei bemerkt, an beiden Händen gefesselt, wobei er
verletzt wurde, was der aufnehmende Arzt dokumentierte, aber das ist
ein anderes Thema ein anders Thema ist auch, dass seine Wohnung vor der
Zwangseinweisung ohne Genehmigung durchsucht wurde).
KL sollte ein Gutachten über GMs allg. Geisteszustand machen und v.a.
die Frage, ob eine paranoide Störung vorläge, und damit keine
Schuldfähigkeit, klären, für den laufenden Prozess in dem GM
Körperverletzung zN seiner Noch-Frau Petra vorgeworfen wurde.
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Auch wenn das von den Leitlinien seines Standes gedeckt werden sollte,
ist es nicht wirklich professionell, nach "Aktenlage" die Psyche eines
Menschen einzuschubladisieren, weil die Aktenlage diese eben
nicht wirklich erfasst.
Du mußt die Fragen im Gutachtenauftrag heranziehen.
Das hab ich nun.
Resultat ist wie von mir vermutet, dass Leipzigers Vorgehen alle
psychiatrischen Mindeststandards verletzte. Sein "Gutachten" ist also
nicht nur inhaltlich untauglich, es ist es auch formal.
Und zwar weil "kein persönliches Explorationsgespräch" statt fand.
QED.
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Ich würde mich so weit aus dem Fenster lehnen wollen um zu sagen, dass
ein professionell vorgehender Psychiater eine Gutachten über 1 Person,
die er nicht kennt, gar nicht nicht abgeben würde.
Würde jetzt allerdings weitere Recherche bedeuten, heraus zu arbeiten,
wie da de facto verfahren wird. Und ob Psychose-Diagnosen ohne Ansehen
der Person rechtl. OK sind.
S. oben. Wenn im Gutachtenauftrag sinngemäß steht, daß Herr M. prinzipiell
nicht zu einer Begutachtung bereit ist und gefragt wird, ob nach Aktenlage
mehr für eine Gefahr für die Allgemeinheit als dagegen spricht, warum
sollte der Gutachter dann das Gutachten zurückweisen.
Wenn er kein Explorationsgespräch führen kann, kann er die Frage nun mal
nicht beantworten. Ein Arzt kann auch keinen Krebs diagnostizieren wenn
er die dafür nötigen Untersuchungen nicht durchgeführt hat,
auch wenn es daran liegt, dass der Patient das nicht will.
Konsequenterweise hätte man einen Arzt/Klinik finden bzw. suchen müssen,
mit dem GM einverstanden gewesen wäre.
So wie Du argumentierst, ist die Diagnose "Paranoia" die - für Dich
gerechtfertigte - Strafe dafür, dass GM nicht mitspielte.
Die Diagnose darf aber nur gestellt werden, wenn die Mindestkriterien
zur Untersuchung eingehalten werden - und die Untersuchungen dann eben
dieses Ergebnis liefern. Das war nun mal nicht der Fall.
Ich kann auch keine Proteine auf ihren Asparaginsäure-Gehalt hin prüfen
und weil die Probe nicht ordentlich zubereitet wurde, als Ergebnis den
stat. Mittelwert liefern. Dann hab ich: 'Kein Ergebnis' als Ergebnis,
wenn ich sauber arbeite und seriös bin.
Die korrekte Diagnose wäre ergo gewesen: Kein Ergebnis, da Untersuchung
nicht den Standards entsprechend durchgeführt werden konnte.
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Das kann er, der Psychiater, aber nicht beurteilen, er MUSS auch die
Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es zutreffende Vorwürfe sind, weil
dann ist es eben kein Wahn, was es ja auch nicht wahr.
Nein, genau das muß er nicht. Der glaubt schlicht und einfach das, was ihm
an Informationen übermittelt wird. ("Aus Bl. xyz der Akte geht hervor, daß
diese Anschuldigungen haltlos sind.") Du hättest auch ein Problem, wenn Du
gemäß Polizeiprotokoll nackt im Stadtpark, Jesus habe Dir aufgetragen,
alle Huren dieser Welt zu enthaupten, predigend aufgegriffen worden
wärest. Niemand würde dieses Protokoll bezweifeln.
Das könnte eben auch durch einen Drogenrausch zu Stande kommen und
nicht ausschl. durch eine - endogene - Psychose. Das muss ein
Psychiater wissen und berücksichtigen.
Bei einer rausch-induzierten Psychose-ähnlichem Zustand wäre dann
aber eben keine Psychose zu diagnostizieren und auch keine
Schuld-unfähigkeit. Deine Argumentation, dass wenn man die Person nicht
untersucht, man halt frei ist, irgendwas zu schreiben, ist absurd.
Der Arzt müsste sagen, dass er keine endgültigen, belastbaren
Befund erstellen kann.
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Er könnte die Beurteilung aber auch ablehnen, weil die Voraussetzungen
für eine eindeutige Beurteilung nicht gegeben sind, wenn er dann nicht
einmal das Objekt der Psychiatrisierung interviewt, steht sein
"Gutachten" auf völlig tönernen Füßen.
Auch das ist ein Denkfehler. Der Gutachter muß nur vertreten können, was
er schreibt. Und der wird ganz detailliert aufführen, welche Faktenbasis
relevant für seine Schlußfolgerungen war.
Nope.
Das ist keine Doktorarbeit oder wissenschaftl Arbeit im Elfenbeinturm
wo das Ziel ist, dass der Autor seine These erfolgreich verteidigen
kann.
Es geht um die belastbare u soweit als möglich objektive
Diagnose des Ist-Zustandes einer Person, da kann man nicht aufgrund
mangelhafter Unterlagen einfach die Lücken mit Gutdünken füllen.
Das nennt man dann Pfusche.
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Man müsste hier auch klären, welche "Kenntnisse" über die Ermittlungs-
akten dem Psychiater überhaupt vorlagen und aufgrund welcher Dokumente
er meinte, Mollath sei wahnsinnig.
Das dürfte im jeweiligen Gutachten ganz klar aufgeführt sein.
Also der Psychiater hatte wie ich jetzt weiß Zugriff auf die
Ermittlungsakten.
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Und ob das nicht auf "Zuruf" Brixners stattfand.
Dass ein Psychiater Akteneinsicht bei ein Ermittlungsverfahren erhält,
wäre mir jedenfalls neu, aber vll ist dem ja dennoch so.
Da das Verhalten des zu Begutachtenden, das überhaupt zur Begutachtung
geführt hat, relevant ist, ist ein Einblick nicht zu vermeiden.
Post by Lohengrin
Die Argumentationskette der "Psychiatrisierer" dreht sich ja auch im
Ermittlungsbehörden sagen, die Vorwürfe seien Mist,
weil er paranoid ist.
Psychiater sagt, er ist paranoid,
weil an den Vorwürfen nichts dran ist.
Und die Vorwürfe werden nicht untersucht, weil Richter Brixner 2J vor
dem Prozess bei der Steuerfahndung Nürnberg durch Kompetenzanmassung
dafür sorgt, dass Mollath als Spinner verleumdet wird, und die nicht
einmal prüfen, ob er vielleicht doch Recht hat...
Das ist kein Kreis.
Der Kreis ist:
Polizei sagt: Ist wahnsinnig => Steuervorwürfe werden nicht untersucht.
Psych sagt: Steuervorwürfe sind haltlos (weil ja nicht untersucht) =>
also ist alles Wahn. Das ist ein Kreis, durch zwei Punkte verlaufend.
Kausalkette, deren Ergebnis die Bedingung ist.
Post by Hermann Jurksch
Wem ist denn nun zuzurechnen, daß Ermittlungenunterblieben sind?
U.a. dem Intervenieren Brixners bei der Steuerfahndung, zu dem er ja
nicht befugt war. Interveniert dürften aber sich noch andere haben. so
wie die völlig stimmigen Vorwürfe mit Bausch und Bogen abgebügelt
wurden...
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Klingt's?
Brixner hat dafür gesorgt, dass Mollath in die Klapse kommt, Brixner
kennt Petra Masek und ihren Lover Martin Maske persönlich.
Der Psychiater ist nicht der Hauptschuldige, der hat einfach ein paar
Textbausteine zusammengeflickt und dem Richter einen Freundschaftdienst
zu Ungunsten Mollaths erwiesen. Also Chefarzt "darf" der sowas ja.
Ohne Kenntnis der Aktenlage sollte man mit derartigen Behauptungen
vorsichtig sein.
Es ist bereits relativ viel bekannt aus den Akten und allen
Geschehnissen drumherum. Das kann man lesen.
Sicher löblich nichts für erwiesen zu erhalten, bevor kein ein Urteil
erfolgt, gleichwohl auch blauäugig, was das Vertrauen in die
Wahrheitsfindungskompetenz u. in diesem Fall v.a. Aufklärungswillen von
Justiz und Polizei angeht.
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Gegen Psychiater Klaus Leipziger werden Plagiatsvorwürfe erhoben
<URL:http://www.heise.de/tp/blogs/8/154722>
<URL:http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/plagiatsverdacht-klaus-leipzig
er-bayreuth-100.html>
Das ist für den Fall irrelevant.
Es zeigt welche Methoden der Herr anzuwenden gewohnt ist, und was ihm
Standards und Normen bedeuten, u. auch wie er in seine Position kam,
somit deutlich relevant.
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Für mich ist da alles klar im CSU-Drecksau-Stadel.
Dass sich am Ende herausstellt, dass Mollath doch auch nur ansatzweise
psychotisch ist/war, halt ich für ausgeschlossen.
Das die Verantwortlichen bestraft werden, leider ebenso für
unwahrscheinlich. Wenn das Plagiatsvorwurf sich als zutreffend erweisen
würde, und Leipziger seinen gesalbten Plagiatoren-Arsch kostet sollte,
würde es mich freuen.
Warte den Verlauf ab.
Die bayrische Justiz schafft sicher ihre eigene Wahrheiten, aber die
tatsächliche Wirklichkeit existiert auch ohne einen Prozess, mit
welchem Ausgang auch immer.

PS: Dies klärt viele Fragen:

<URL:http://www.gustl-for-help.de/chronos.html>
Hermann Jurksch
2013-08-19 00:40:00 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
Resultat ist wie von mir vermutet, dass Leipzigers Vorgehen alle
psychiatrischen Mindeststandards verletzte. Sein "Gutachten" ist also
nicht nur inhaltlich untauglich, es ist es auch formal.
Und zwar weil "kein persönliches Explorationsgespräch" statt fand.
QED.
Formal ist das in Ordnung, denn die Beweismittel wurden sicherlich
aufgeführt, auch die fehlende Exploration wurde wohl nicht verheimlicht.
Inhaltlich läßt sich hierüber trefflich streiten - das mögen die Gutachter
in kommenden Verfahren beurteilen. Aber auch hinsichtlich Schuldfähigkeit
besteht das Problem darin, daß man bei Nichtmitwirkung des Betreffenden
letztendlich irgendwie zu einer Beurteilung kommen muß. "Schuldfähigkeit
weder zu belegen noch auszuschließen" gibt es wohl in der Strafprozeß-
ordnung nicht. - Und auch hier wird Mollath nicht der Erste gewesen sein,
bei dem sich das als hochproblematisch herausgestellt hat.
Post by Lohengrin
Post by Hermann Jurksch
S. oben. Wenn im Gutachtenauftrag sinngemäß steht, daß Herr M. prinzipiell
nicht zu einer Begutachtung bereit ist und gefragt wird, ob nach Aktenlage
mehr für eine Gefahr für die Allgemeinheit als dagegen spricht, warum
sollte der Gutachter dann das Gutachten zurückweisen.
Wenn er kein Explorationsgespräch führen kann, kann er die Frage nun mal
nicht beantworten. Ein Arzt kann auch keinen Krebs diagnostizieren wenn
er die dafür nötigen Untersuchungen nicht durchgeführt hat,
auch wenn es daran liegt, dass der Patient das nicht will.
Es lagen ja Informationen vor (schriftliche Aufzeichnungen, Angriff auf
die Ehefrau, Reifenstechereien). Die fehlende Exploration hat nur die
Fehlerwahrscheinlichkeit des Gutachtens deutlich erhöht, was aber Mollath
zuzurechnen ist.
Post by Lohengrin
Konsequenterweise hätte man einen Arzt/Klinik finden bzw. suchen müssen,
mit dem GM einverstanden gewesen wäre.
Dann wären wir heute noch mitten im alten Verfahren, sofern man ihn dann
aus Fristgründen nicht hätte freilassen müssen. So wirklich praktisch ist
Dein Ansatz für Strafprozesse nicht.
Post by Lohengrin
So wie Du argumentierst, ist die Diagnose "Paranoia" die - für Dich
gerechtfertigte - Strafe dafür, dass GM nicht mitspielte.
Von Strafe habe ich nichts geschrieben.
Post by Lohengrin
Die Diagnose darf aber nur gestellt werden, wenn die Mindestkriterien
zur Untersuchung eingehalten werden - und die Untersuchungen dann eben
dieses Ergebnis liefern. Das war nun mal nicht der Fall.
Wurde diese Diagnose gestellt oder nicht doch eher eine Verdachtsdiagnose
formuliert. Nicht nur Juristen schätzen Zwischentöne in ihren
Formulierungen. "A liegt vor", "Vom Vorliegen von A ist auszugehen", "Es
fanden sich zahlreiche|einige Anhaltspunkte für das Vorliegen von A", "Es
fanden sich keine|nur wenige Anhaltspunkte für das Nichtvorliegen von A",
"Das Vorliegen von A ist nicht auszuschließen", um mal Beispiele zu
nennen. Was der Richter dann aus "Eine Gefährdung der Allgemeinheit ist
nicht auszuschließen" macht, das ist Interpretationsfrage.
Post by Lohengrin
Ich kann auch keine Proteine auf ihren Asparaginsäure-Gehalt hin prüfen
und weil die Probe nicht ordentlich zubereitet wurde, als Ergebnis den
stat. Mittelwert liefern. Dann hab ich: 'Kein Ergebnis' als Ergebnis,
wenn ich sauber arbeite und seriös bin.
Wenn man die Frage an Dich geeignet formuliert, dann spuckst Du halt den
Mittelwert aus. Abgesehen davon ist eine psychiatrische Begutachtung nicht
mit einer Messung vergleichbar, obwohl man natürlich versucht, dem immer
näherzukommen.
Post by Lohengrin
Die korrekte Diagnose wäre ergo gewesen: Kein Ergebnis, da Untersuchung
nicht den Standards entsprechend durchgeführt werden konnte.
Gehe ruhig davon aus, daß die Gutachten schon so formuliert sind, daß man
dem Gutachter kaum ans Bein pinkeln kann. Ich verstehe Dein Unbehagen
wegen der Unsicherheiten, aber einen praktikablen Vorschlag für das
Vorgehen in einem solchen Verfahren wirst Du auch nicht haben.
Post by Lohengrin
Post by Hermann Jurksch
Nein, genau das muß er nicht. Der glaubt schlicht und einfach das, was ihm
an Informationen übermittelt wird. ("Aus Bl. xyz der Akte geht hervor, daß
diese Anschuldigungen haltlos sind.") Du hättest auch ein Problem, wenn Du
gemäß Polizeiprotokoll nackt im Stadtpark, Jesus habe Dir aufgetragen,
alle Huren dieser Welt zu enthaupten, predigend aufgegriffen worden
wärest. Niemand würde dieses Protokoll bezweifeln.
Das könnte eben auch durch einen Drogenrausch zu Stande kommen und
nicht ausschl. durch eine - endogene - Psychose. Das muss ein
Psychiater wissen und berücksichtigen.
Bei einer rausch-induzierten Psychose-ähnlichem Zustand wäre dann
aber eben keine Psychose zu diagnostizieren und auch keine
Schuld-unfähigkeit.
In meinem Beispiel habe ich auf die Gefahr für die Allgemeinheit
abgezielt. Hier würdest Du bei fehlender Mitwirkung auch von einer Gefahr
ausgehen - und wegen der Unsicherheit der Einschätzung eine zeitlich sehr
naheliegende Überprüfung empfehlen.
Post by Lohengrin
Deine Argumentation, dass wenn man die Person nicht
untersucht, man halt frei ist, irgendwas zu schreiben, ist absurd.
Das sage ich ja nicht.
Post by Lohengrin
Der Arzt müsste sagen, dass er keine endgültigen, belastbaren
Befund erstellen kann.
Was willst Du? Der hat ganz sicher exakt aufgeführt, auf welche
Informationen er sich stützt. Hast Du das Gutachten gelesen? Kennst Du
alle verwendeten Informationen? Verfügst Du über hinreichende Kenntnisse
und Erfahrungen, um zu entscheiden, ob die Schlußfolgerungen aus den
zugrundeliegenden Fakten zweifelsfrei unzulässig war?
Du machst hier genau das, was Du dem Gutachter vorwirfst, nämlich aus
einer unzureichenden Faktenbasis zu schließen.
Post by Lohengrin
Post by Hermann Jurksch
Auch das ist ein Denkfehler. Der Gutachter muß nur vertreten können, was
er schreibt. Und der wird ganz detailliert aufführen, welche Faktenbasis
relevant für seine Schlußfolgerungen war.
Nope.
Das ist keine Doktorarbeit oder wissenschaftl Arbeit im Elfenbeinturm
wo das Ziel ist, dass der Autor seine These erfolgreich verteidigen
kann.
Nein, es ist hier viel schlimmer: Es geht um die Haftung des Gutachters.
Und genau deshalb wird akribisch auch wirklich alles aufgeführt, was ihm
vorlag.
Post by Lohengrin
Es geht um die belastbare u soweit als möglich objektive
Diagnose des Ist-Zustandes einer Person, da kann man nicht aufgrund
mangelhafter Unterlagen einfach die Lücken mit Gutdünken füllen.
Das nennt man dann Pfusche.
Schuldunfähigkeit beispielsweise bezieht sich noch nicht einmal auf den
Ist-Zustand. Wiederum: Du kennst die Faktenbasis des Gutachtens nicht,
aber Du folgerst zwingend, diese sei unzureichend.
Post by Lohengrin
Also der Psychiater hatte wie ich jetzt weiß Zugriff auf die
Ermittlungsakten.
Hattest Du etwas anderes erwartet? Damit hatte er z.B. Einblick in jedes
Verhörprotokoll, in sämtliche schriftlichen Äußerungen von Mollath, die in
der Akte waren usw. Wie umfangreich das war, weiß ich natürlich nicht.
Post by Lohengrin
Polizei sagt: Ist wahnsinnig => Steuervorwürfe werden nicht untersucht.
Psych sagt: Steuervorwürfe sind haltlos (weil ja nicht untersucht) =>
also ist alles Wahn. Das ist ein Kreis, durch zwei Punkte verlaufend.
Kausalkette, deren Ergebnis die Bedingung ist.
Nein. Man hat die Steuervorwürfe ohne Grundlage als haltlos bezeichnet.
(Das ist den Ermittlungsbehörden zuzurechnen)
Unter der Prämisse haltloser Steuervorwürfe schloß der Psychiater dann
fälschlich auf eine Wahnhafte Störung.
Und a posteriori wurde dann damit die Nichtermittlung der Steuervorwürfe
begründet.
Post by Lohengrin
Post by Hermann Jurksch
Wem ist denn nun zuzurechnen, daß Ermittlungenunterblieben sind?
U.a. dem Intervenieren Brixners bei der Steuerfahndung, zu dem er ja
nicht befugt war. Interveniert dürften aber sich noch andere haben. so
wie die völlig stimmigen Vorwürfe mit Bausch und Bogen abgebügelt
wurden...
Und das ist natürlich nicht den psychiatrischen Gutachten zuzurechnen.
Post by Lohengrin
Post by Hermann Jurksch
Ohne Kenntnis der Aktenlage sollte man mit derartigen Behauptungen
vorsichtig sein.
Es ist bereits relativ viel bekannt aus den Akten und allen
Geschehnissen drumherum. Das kann man lesen.
Sicher löblich nichts für erwiesen zu erhalten, bevor kein ein Urteil
erfolgt, gleichwohl auch blauäugig, was das Vertrauen in die
Wahrheitsfindungskompetenz u. in diesem Fall v.a. Aufklärungswillen von
Justiz und Polizei angeht.
Glauben kannst Du viel, mit Tatsachenbehauptungen über einzelnde Personen
wäre ich zurückhaltender.
Post by Lohengrin
Es zeigt welche Methoden der Herr anzuwenden gewohnt ist, und was ihm
Standards und Normen bedeuten, u. auch wie er in seine Position kam,
somit deutlich relevant.
Jetzt warte doch mal ab, was bei der Prüfung der Dissertation herauskommt.
Nicht jedes nicht gekennzeichnete Zitat hat das gleiche Gewicht. Sachen,
die in jedem Lehrbuch stehen, dürften z.B. überhaupt nicht relevant sein.
Post by Lohengrin
Post by Hermann Jurksch
Warte den Verlauf ab.
Die bayrische Justiz schafft sicher ihre eigene Wahrheiten, aber die
tatsächliche Wirklichkeit existiert auch ohne einen Prozess, mit
welchem Ausgang auch immer.
Das ist immer und überall so. Nur, wer kann sich sicher sein, die ganze
Wahrheit zu kennen?
Post by Lohengrin
<URL:http://www.gustl-for-help.de/chronos.html>
Ja, nur die prinzipielle Problematik bleibt auch nach Auflösung des Falles
Mollath weiter bestehen.

MfG
Hermann
Walter Schmid
2013-08-18 16:03:11 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Lohengrin
Die Personen, gegen sich die Geldwäsche-Vorwürfe richten
hat er als Beleg dafür genommen, dass er durch Hinzufügen weiterer
Verdächtiger sein Wahngebilde stabilisieren würde.
Wenn die Geldwäschegeschichte tatsächlich aus den Fingern gesogen wäre,
dann träfe diese Beurteilung auch zu. Und den Psychiatern blieb nichts
anderes übrig, als die Darstellung der Ermittlungsbehörden, an den
Vorwürfen Mollaths sei nichts dran, zu glauben.
Wenn jemand nur in *einem* Gebiet Wahnvorstellungen hat - und
sonst keine: Dann ist er nicht krank. Sonst wären alle Mitglieder
einer politischen Partei krank. Irgend einen Wahn hat jeder!
(Helmut Schmidt sprach von "Visionen")

Gruss

Walter
Hermann Jurksch
2013-08-18 17:58:00 UTC
Permalink
Post by Walter Schmid
Wenn jemand nur in *einem* Gebiet Wahnvorstellungen hat - und
sonst keine: Dann ist er nicht krank. Sonst wären alle Mitglieder
einer politischen Partei krank. Irgend einen Wahn hat jeder!
(Helmut Schmidt sprach von "Visionen")
Lies mal über F 22.0 (ICD 10) nach.

MfG
Hermann
Gerald Gruner
2013-08-18 16:02:21 UTC
Permalink
Post by Lohengrin
Das "Gutachten" ist aus medizinischer Sicht nicht tragbar / haltbar. Man
kann bislang nicht nachweisen, dass er es auf Bestellung von Richter
Brixner, der ja ein Spezi der Beschuldigten Petra+Martin Maske ist -
also befangen - angefertigt hat, aber einen Grund muss es schon haben,
dass er ohne Ansehen der Person Mollaths zu dem Schluss kam, den der
Richter wollte.
DAS wäre genau die Punkte, die die Justiz sehr sorgfältig und ohne Ansehen
der Person (selbst wenn die eine Robe getragen haben sollte) ermitteln und
offenlegen müsste, wenn ihr daran gelegen ist, sich wieder rein zu waschen
und zu zeigen, dass bei ihr der Rechtsstaat *vor* dem Korpsgeist steht.
Man wird sehen...

Und wenn sie das wirklich tun sollten, sollten sie auch mal mit eisernem
Besen durch das Gutachter-Netzwerk fegen, in dem anscheinend (ARD-Bericht)
eine sehr enge Verbrüderung der Gutachter und Richter Ganu und Gäbe ist,
was zu solchen Fällen wie Mollath führen kann, aber auch schon einige
Stufen darunter arge Zweifel an der Neutralität und Unabhängigkeit und
damit dem Wert des Gutachtens als solchem aufkommen lässt.

MfG
Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
Bernd Kohlhaas
2013-08-18 16:54:43 UTC
Permalink
Hallo,

"Gerald Gruner" schrieb
Post by Lohengrin
Das "Gutachten" ist aus medizinischer Sicht nicht tragbar /
haltbar. Man kann bislang nicht nachweisen, dass er es auf
Bestellung von Richter Brixner, der ja ein Spezi der Beschuldigten
Petra+Martin Maske ist - also befangen - angefertigt hat, aber
einen Grund muss es schon haben, dass er ohne Ansehen der Person
Mollaths zu dem Schluss kam, den der Richter wollte.
Es gibt ja noch eine Möglichkeit, welche hier m.E. noch nicht
diskutiert wurde.
Der Richter kann durchaus auch das Ergebnis des Gutachtens in die von
ihm gewünschten Bahnen lenken: über die von ihm dem Gutachter
aufgetragenen Fragestellungen.
So habe ich es erlebt bei zu erstellenden Gutachten für das
Familiengericht.
--
Bernd Kohlhaas
***@gmx.de
Gerald Gruner
2013-08-18 20:37:02 UTC
Permalink
Post by Bernd Kohlhaas
Hallo,
"Gerald Gruner" schrieb
Nein, das schrieb der "Gerald Gruner" NICHT, sondern "Lohengrin"!
Ist es wirklich so unfassbar schwierig, auf das Posting zu antworten,
dessen Text du dort zitierst?
Und wenn du dazu nicht in der Lage bist, dann lösch doch wenigstens nicht
den *richtigen* Namen darüber.

Leute gibt's... :-(
Post by Bernd Kohlhaas
Post by Lohengrin
Das "Gutachten" ist aus medizinischer Sicht nicht tragbar /
haltbar. Man kann bislang nicht nachweisen, dass er es auf
Bestellung von Richter Brixner, der ja ein Spezi der Beschuldigten
Petra+Martin Maske ist - also befangen - angefertigt hat, aber
einen Grund muss es schon haben, dass er ohne Ansehen der Person
Mollaths zu dem Schluss kam, den der Richter wollte.
Es gibt ja noch eine Möglichkeit, welche hier m.E. noch nicht
diskutiert wurde.
Der Richter kann durchaus auch das Ergebnis des Gutachtens in die von
ihm gewünschten Bahnen lenken: über die von ihm dem Gutachter
aufgetragenen Fragestellungen.
So habe ich es erlebt bei zu erstellenden Gutachten für das
Familiengericht.
MfG
Gerald, kopfschüttelnd
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
Hermann Jurksch
2013-08-18 18:17:00 UTC
Permalink
Post by Gerald Gruner
Post by Lohengrin
Das "Gutachten" ist aus medizinischer Sicht nicht tragbar / haltbar. Man
kann bislang nicht nachweisen, dass er es auf Bestellung von Richter
Brixner, der ja ein Spezi der Beschuldigten Petra+Martin Maske ist -
also befangen - angefertigt hat, aber einen Grund muss es schon haben,
dass er ohne Ansehen der Person Mollaths zu dem Schluss kam, den der
Richter wollte.
DAS wäre genau die Punkte, die die Justiz sehr sorgfältig und ohne Ansehen
der Person (selbst wenn die eine Robe getragen haben sollte) ermitteln und
offenlegen müsste, wenn ihr daran gelegen ist, sich wieder rein zu waschen
und zu zeigen, dass bei ihr der Rechtsstaat *vor* dem Korpsgeist steht.
Man wird sehen...
Und genau zu solchen Vermutungen werden sich wahrscheinlich keine Beweise
finden lassen unabhängig davon, was tatsächlich geschehen ist. Die füllen
jetzt 100000 Seiten Ermittlungsakten, und die Chance ist hoch, daß auch
bei korrektester Ermittlung am Ende die Einstellung sämtlicher Verfahren
steht.

MfG
Hermann
Gerald Gruner
2013-08-18 20:37:02 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Gerald Gruner
Post by Lohengrin
Das "Gutachten" ist aus medizinischer Sicht nicht tragbar / haltbar. Man
kann bislang nicht nachweisen, dass er es auf Bestellung von Richter
Brixner, der ja ein Spezi der Beschuldigten Petra+Martin Maske ist -
also befangen - angefertigt hat, aber einen Grund muss es schon haben,
dass er ohne Ansehen der Person Mollaths zu dem Schluss kam, den der
Richter wollte.
DAS wäre genau die Punkte, die die Justiz sehr sorgfältig und ohne Ansehen
der Person (selbst wenn die eine Robe getragen haben sollte) ermitteln und
offenlegen müsste, wenn ihr daran gelegen ist, sich wieder rein zu waschen
und zu zeigen, dass bei ihr der Rechtsstaat *vor* dem Korpsgeist steht.
Man wird sehen...
Und genau zu solchen Vermutungen werden sich wahrscheinlich keine Beweise
finden lassen unabhängig davon, was tatsächlich geschehen ist. Die füllen
jetzt 100000 Seiten Ermittlungsakten, und die Chance ist hoch, daß auch
bei korrektester Ermittlung am Ende die Einstellung sämtlicher Verfahren
steht.
Wahrscheinlich. Und sei es nur, um alle Fakten unter einem riesigen Berg
Papier zu verstecken. Am Ende wird nichts rauskommen.
Ist das nicht traurig für den Rechtsstaat?

MfG
Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
Hermann Jurksch
2013-08-19 01:01:00 UTC
Permalink
Post by Gerald Gruner
Wahrscheinlich. Und sei es nur, um alle Fakten unter einem riesigen Berg
Papier zu verstecken. Am Ende wird nichts rauskommen.
Ist das nicht traurig für den Rechtsstaat?
Nein, das ist zu erwarten. Vermuten ist halt viel einfacher als
gerichtsfest beweisen.

MfG
Hermann
Lohengrin
2013-08-16 13:29:19 UTC
Permalink
Post by Tee Trinker
Was ist eigentlich, wenn der austickt und Jemand umnietet? Wer ist dann dafür
verantwortlich? Ich kann mir nicht vorstellen das man ihn so ganz grundlos in
der Psychatrie festgehalten wurde.
Fehlt er Dir?
Vielleicht erbarmt sich ja ein Pfleger Deiner und Unsrer
und dosiert den Tee etwas würziger, dann hätten wir endlich Ruhe.
Volker Wollny
2013-08-17 09:07:53 UTC
Permalink
Post by Tee Trinker
Was ist eigentlich, wenn der austickt und Jemand umnietet?
Restrisiko. Schließlich lässt man ja sogar Dich frei herum laufen, da
trotz allem doch noch als Mensch angesehen wirst.
Post by Tee Trinker
Wer ist dann dafür
verantwortlich?
Er selbst. So wie jeder andere auch.
Post by Tee Trinker
Ich kann mir nicht vorstellen das man ihn so ganz grundlos in
der Psychatrie festgehalten wurde.
Natürlich nicht. Es gab sogar wichtig Gründe. Aber wenn Du das bis jetzt
noch nicht verstanden hast, hat es auch keinen Zweck, es Dir noch einmal
zu erklären.

Frag am besten mal Deinen Vormund.

wy
--
Ein gesparter Pfennig ist ein verdienter Pfennig -
und zwar ein steuerfrei verdienter!
http://selbstversorger-blog.over-blog.de/
http://fokko.wordpress.com
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