Discussion:
»Von Rechten lasse ich mir nichts diktieren«
(zu alt für eine Antwort)
Schorsch
2006-12-16 11:37:09 UTC
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<quote> »Von Rechten lasse ich mir nichts diktieren«
Bundessprecher der VVN-BdA kritisiert Aufstellung des Gedenksteins für
»Opfer des Stalinismus« in Berlin-Friedrichsfelde. Gespräch mit
Heinrich Fink

Foto: AP
Heinrich Fink ist Bundessprecher der Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA). Fink ist
Theologieprofessor und war Rektor der Humboldt-Universität in Berlin
Noch immer sorgt der am Montag auf dem Zentralfriedhof in
Berlin-Friedrichsfelde errichtete Gedenkstein mit der Inschrift »Den
Opfern des Stalinismus« für Wirbel. Viele der selbsternannten
DDR-Opfer monieren, daß sich dieser in unmittelbarer Nähe zu den
Ehrenmalen von kommunistischen Größen befinde. Der Gedenkstein wurde
zwar auf Vorschlag der Linkspartei.PDS errichtet - an deren Basis und
in antifaschistischen Initiativen mehren sich jedoch die kritischen
Stimmen. Was halten Sie denn von diesem Mahnmal?

Ich lehne es ab. Es ist mir unbegreiflich, warum sich ausgerechnet die
Linkspartei.PDS für diesen Stein stark gemacht hat. Natürlich ist es
richtig, daß unter Stalin Menschen verfolgt und ermordet worden sind.
Aber die Aufarbeitung der damaligen Ereignisse ist Sache der
Kommunisten und anderer fortschrittlichen Kräfte, die im übrigen auch
am meisten von der Verfolgung in der Stalin-Ära betroffen waren.
Hinweise von politisch rechts stehenden Verbänden brauchen wir als
politische Linke sicherlich nicht. Warum ausgerechnet meine Partei sich
bemüßigt sah, sich im vorauseilenden Gehorsam für einen solchen
Gedenkstein stark zu machen, ist mir schleierhaft.
Bei der Einweihung haben jedoch nur ein paar »Aufrechte« protestiert
...

Das mag sein. Jedoch weiß ich auch von mehreren Protestbriefen an die
für diesen Gedenkstein zuständige Lichtenberger Linkspartei.PDS. Ich
glaube außerdem auch nicht, daß es an der Basis eine Mehrheit für
diese Aktion gibt. Demgegenüber wären sicherlich viele Genossinnen
und Genossen dafür gewesen, einen Gedenkstein für die Opfer
rassistischer Gewalt in Berlin aufzustellen. Wenn ich mir ansehe, daß
die Neonazis aus NPD und militanten »Kameradschaften« immer
aggressiver und dreister agieren, wäre dies zumindest ein positiver,
wenn auch nur symbolischer Akt gewesen. Alternativ dazu hätte man auch
einen Gedenkstein für die im deutschen Faschismus und in seinem
Rechtsnachfolgerstaat verfolgten Kommunisten errichten können.
Wie erwähnt, haben auch die sogenannten Opfer der DDR ihre Probleme
mit der Plazierung des Steins. Ist es aber nicht vielmehr für die
politische Linke unerträglich, daß sich dieser Gedenkstein in der
Nähe von Gräbern von Humanisten und Kommunisten wie beispielsweise
dem von Markus Wolf befindet?

Sicherlich ist das unerträglich. Sogar mehr als das. Es ist eine
Verunglimpfung des Wirkens hochrangiger Vertreter der kommunistischen
Bewegung. Man darf ja auch nicht vergessen, welch dubioser
Personenkreis sich heutzutage unter dem Oberbegriff »Opfer des
Stalinismus« versammelt. Außerdem wird »Stalinismus« von den
Rechten als politischer Kampfbegriff verwendet. Und von denen lasse ich
mir seit jeher nichts diktieren.
Am zweiten Januarwochenende werden wieder Tausende an die Ermordung von
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und die anderen Opfer des
faschistischen Terrors erinnern und für eine sozialistische
Alternative zum herrschenden kapitalistischen Ausbeutersystem auf die
Straße gehen. Wird es im Zuge der Demonstration oder anderer
Veranstaltungen zu Protesten gegen den Gedenkstein kommen?

Ich gehe davon aus, daß es auf diese Provokation reagieren wird. Sei
es nun auf Transparenten und Flugblättern oder durch andere
Protestformen. Mit Sicherheit wird dieser Gedenkstein auch auf der
Rosa-Luxemburg-Konferenz der jungen Welt oder dem Antifajugendtreffen
der VVN-BdA angesprochen werden, die am Samstag vor der traditionellen
Luxemburg-Liebknecht-Demo stattfinden.
Werden Sie an der LL-Demo und den diversen Veranstaltungen teilnehmen?

Ja, natürlich. Neben Dutzenden von Genossinnen und Genossen habe auch
ich zur Teilnahme an der Demo aufgerufen. Gerade in Zeiten wie diesen
ist es dringend notwendig, seinen Protest auch sichtbar auf die Straße
zu tragen und sich offensiv für soziale Gerechtigkeit, Frieden,
Antifaschismus und gegen den grassierenden Antikommunismus zu
engagieren.
http://www.jungewelt.de/2006/12-16/054.php
Interview: Markus Bernhardt</quote>
peter van haag
2006-12-16 12:12:42 UTC
Permalink
"Schorsch" <***@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag news:***@73g2000cwn.googlegroups.com...

. Natürlich ist es richtig, daß unter Stalin Menschen verfolgt und ermordet
worden sind.
Aber die Aufarbeitung der damaligen Ereignisse ist Sache der
Kommunisten und anderer fortschrittlichen Kräfte...

das Ding ist gut: "Kommunisten und andere *fortschrittliche*
räfte -ROFL-

PvH
Jens Müller
2006-12-16 13:30:22 UTC
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Post by Schorsch
Ich lehne es ab. Es ist mir unbegreiflich, warum sich ausgerechnet die
Linkspartei.PDS für diesen Stein stark gemacht hat.
Es paßt perfekt zum Parteiprogramm, das die historischen Fehler des
Kommunismus und ähnlicher Ideologien anerkennt. Gleiches gilt für die
Kuba-Resolution des EP.

Daß gewisse reaktionäre Kräfte in der PDS anderer Meinung sind, ändert
nichts daran.
Schachspieler
2006-12-16 14:44:04 UTC
Permalink
Post by Jens Müller
Post by Schorsch
Ich lehne es ab. Es ist mir unbegreiflich, warum sich ausgerechnet die
Linkspartei.PDS für diesen Stein stark gemacht hat.
Es paßt perfekt zum Parteiprogramm, das die historischen Fehler des
Kommunismus und ähnlicher Ideologien anerkennt. Gleiches gilt für die
Kuba-Resolution des EP.
Daß gewisse reaktionäre Kräfte in der PDS anderer Meinung sind, ändert
nichts daran.
Die VVN sind reaktionäre Kräfte in der PDS ! Was für eine Aussage!
Die VVN war schon mal "reaktionär"-in der BRD , wo sie verboten worden
war , dann waren und sind diejenigen
Opfer des Faschismus reaktionär , die sich in der DDR beim Aufbau des
Staates engegiert hatten und heute sind sie es wieder !In der PDS ! Na
prima-deshalb bin ich auch nicht Mitglied der PDS geworden!

Schachspieler
Lars Braesicke
2006-12-16 21:35:47 UTC
Permalink
Post by Schachspieler
Post by Jens Müller
Post by Schorsch
Ich lehne es ab. Es ist mir unbegreiflich, warum sich ausgerechnet
die Linkspartei.PDS für diesen Stein stark gemacht hat.
Es paßt perfekt zum Parteiprogramm, das die historischen Fehler des
Kommunismus und ähnlicher Ideologien anerkennt. Gleiches gilt für die
Kuba-Resolution des EP.
Daß gewisse reaktionäre Kräfte in der PDS anderer Meinung sind,
ändert nichts daran.
Die VVN sind reaktionäre Kräfte in der PDS ! Was für eine Aussage!
Wer meint, daß man der Opfer des Stalinismus nicht gedenken solle, ist
reaktionär.

Lars
Schachspieler
2006-12-17 09:33:05 UTC
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Post by Lars Braesicke
Post by Schachspieler
Post by Jens Müller
Post by Schorsch
Ich lehne es ab. Es ist mir unbegreiflich, warum sich ausgerechnet
die Linkspartei.PDS für diesen Stein stark gemacht hat.
Es paßt perfekt zum Parteiprogramm, das die historischen Fehler des
Kommunismus und ähnlicher Ideologien anerkennt. Gleiches gilt für die
Kuba-Resolution des EP.
Daß gewisse reaktionäre Kräfte in der PDS anderer Meinung sind,
ändert nichts daran.
Die VVN sind reaktionäre Kräfte in der PDS ! Was für eine Aussage!
Wer meint, daß man der Opfer des Stalinismus nicht gedenken solle, ist
reaktionär.
Lars
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden. Heutzutage
rechnen sich aber jede Menge krimineller Elemente zu den Opfern des
Stalinismus ! Das ist das Problem! Zu denen rechnen sich solche
Terroristen , wie Burianek und Kneifel !

Es rechnen sich auch zu den Opfern des Stalinismus jene , die in
Nürnberg als Kriegsverbrecher verurteilt wurden und ihre Strafe in
sowj. Lagern absitzen mußten!
Also immer langsam mit den Pferden!

Schachspieler
Ulrich Heymach
2006-12-17 11:41:08 UTC
Permalink
Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden
....

Strickt ihr da wieder, wie dereinst in Buchenwald, der
antifaschistischen Gedenkstätte der DDR, an einer Legende?

Die wirklich echten Opfer des Stalinismus waren doch nur die
Kommunisten, wie ja auch die wahren Opfer des Faschismus nur Kommunisten
waren?
Schachspieler
2006-12-17 12:21:03 UTC
Permalink
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden
....
Strickt ihr da wieder, wie dereinst in Buchenwald, der
antifaschistischen Gedenkstätte der DDR, an einer Legende?
Die wirklich echten Opfer des Stalinismus waren doch nur die
Kommunisten, wie ja auch die wahren Opfer des Faschismus nur Kommunisten
waren?
Hast den Satz nicht richtig gelesen! Zu den ersten Opfern zählten vor
allem die
Kommunisten ,lange bevor der Run auf die Juden losging! Dann waren es
die Sozialdemokraten , Gewerkschafter , Kirchenleute , Menschen aus dem
Bürgertum , die nicht mittun wollten,eben Menschen aus anderen
politischen Strömungen-wie geschrieben.
Buchenwald-eine antifaschistische Gedenkstätte der DDR Stimmt! Gab es
so was in der BRD überhaupt ? Wohl nicht! Denn die VVN war ja damals
verfassungsfeindlich und verboten! Stimmt ?
Welche Legende meinst Du eigentlich? Die des Antifaschismus der DDR ?

Schachspieler
Ulrich Heymach
2006-12-17 12:54:38 UTC
Permalink
Post by Schachspieler
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden
....
Strickt ihr da wieder, wie dereinst in Buchenwald, der
antifaschistischen Gedenkstätte der DDR, an einer Legende?
Die wirklich echten Opfer des Stalinismus waren doch nur die
Kommunisten, wie ja auch die wahren Opfer des Faschismus nur Kommunisten
waren?
Hast den Satz nicht richtig gelesen! Zu den ersten Opfern zählten vor
allem die
Kommunisten ,lange bevor der Run auf die Juden losging! Dann waren es
die Sozialdemokraten , Gewerkschafter , Kirchenleute , Menschen aus dem
Bürgertum , die nicht mittun wollten,eben Menschen aus anderen
politischen Strömungen-wie geschrieben.
Du hast sie richtig gut gefressen,
die Legende des Antifaschismus der DDR.


Aber selbst wenn man sich auf die zeitliche Abfolge des
Vernichtungsfeldzuges einlassen wollte, was ich explizit nicht tue:

Macht das irgend eine Art der Qualifizierung der Verfolgung und des
Widerstandes deutlich?
Wie war das mit dem gemeinsamen Kampf gegen den Faschismus?
Immer noch nur unter der Führung der Kommunisten?

Ich habe euren Antifaschismus desöfteren in Buchenwald erleben dürfen.
Ich weiß wovon ich berichte.
Post by Schachspieler
Buchenwald-eine antifaschistische Gedenkstätte der DDR Stimmt! Gab es
so was in der BRD überhaupt ? Wohl nicht! Denn die VVN war ja damals
verfassungsfeindlich und verboten! Stimmt ?
Der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten
gehöre ich seit dem Jahre 1977 als legales Mitglied in der
Bundesrepublik an. Nur mal so angemerkt.

Ansonsten scheinst du wirklich nicht viel zu wissen über Gedenkstätten
in der Bundesrepublik und ihre Arbeit.
Das ist nichts Schlimmes.
Ich würde Dir dann aber zur Befriedigung deines Bedürfnisses nach
Information empfehlen nicht nassforsch, überheblich und arrogant daher
zu kommen, sondern fragend.

Aber auch das will ich Dir nicht wirklich übel nehmen. Man weiß ja auch
um die Probleme des Generals Gerd Bastian sich den Erkenntnissen der
Grünen zu nähern.

In diesem Zusammenhang mein chapeau vor Petra Kelly, die man nicht oft
genug grüßen kann.
Post by Schachspieler
Welche Legende meinst Du eigentlich? Die des Antifaschismus der DDR ?
Jo.
Post by Schachspieler
Schachspieler
Schachspieler
2006-12-17 13:32:08 UTC
Permalink
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden
....
Strickt ihr da wieder, wie dereinst in Buchenwald, der
antifaschistischen Gedenkstätte der DDR, an einer Legende?
Die wirklich echten Opfer des Stalinismus waren doch nur die
Kommunisten, wie ja auch die wahren Opfer des Faschismus nur Kommunisten
waren?
Hast den Satz nicht richtig gelesen! Zu den ersten Opfern zählten vor
allem die
Kommunisten ,lange bevor der Run auf die Juden losging! Dann waren es
die Sozialdemokraten , Gewerkschafter , Kirchenleute , Menschen aus dem
Bürgertum , die nicht mittun wollten,eben Menschen aus anderen
politischen Strömungen-wie geschrieben.
Du hast sie richtig gut gefressen,
die Legende des Antifaschismus der DDR.
Die solltest Du mir mal etwas genauer erzählen!
Post by Ulrich Heymach
Ich habe euren Antifaschismus desöfteren in Buchenwald erleben dürfen.
Ich weiß wovon ich berichte.
Dann tu es doch einfach!
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Buchenwald-eine antifaschistische Gedenkstätte der DDR Stimmt! Gab es
so was in der BRD überhaupt ? Wohl nicht! Denn die VVN war ja damals
verfassungsfeindlich und verboten! Stimmt ?
Der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten
gehöre ich seit dem Jahre 1977 als legales Mitglied in der
Bundesrepublik an. Nur mal so angemerkt.
Dafür meine Hochachtung-ich meine das so , wie ich es sage!
Der Frage nach dem Verbot der VVN bist Du aber ausgewichen!
Post by Ulrich Heymach
Ansonsten scheinst du wirklich nicht viel zu wissen über Gedenkstätten
am Hohen Betzen-zum Beispiel ?(Tschuldigung , ich hab`Dich
unterbrochen!)
Post by Ulrich Heymach
in der Bundesrepublik und ihre Arbeit.
Das ist nichts Schlimmes.
Ich würde Dir dann aber zur Befriedigung deines Bedürfnisses nach
Information empfehlen nicht nassforsch, überheblich und arrogant daher
zu kommen, sondern fragend.
Ich werde mich bessern und frage deshalb ganz freundlich ,
1.warum die VVN einst verboten worden war-warum die KPD verboten
wurde. Und ich möchte auch bitte sehr gerne wissen ,
2.warum bei Euch die FDJ verboten wurde ,
3.warum Globke Staatsekretär werden mußte und Filbinger
Ministerpräsident und...und...
4.warum SS-Angehörige anderer Nationen (Letten) aus Deutschland Renten
beziehen
5..warum andere Nazikriegsverbrecher bei Euch so klimpflich davonkamen
!
6.Warum eine SPD-geführte Regierung unbedingt im Kosovo mit Krieg
führen mußte?

Ob Du mir das bitte beantwortet könntest, lieber Ulli ?
Post by Ulrich Heymach
Aber auch das will ich Dir nicht wirklich übel nehmen. Man weiß ja auch
um die Probleme des Generals Gerd Bastian sich den Erkenntnissen der
Grünen zu nähern.
nachdem er von den Realitäten in der BRD die Nase voll hatte!Es endete
im Selbstmord! ?? Bei mir aber nicht!
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Welche Legende meinst Du eigentlich? Die des Antifaschismus der DDR ?
Laß uns darüber diskutieren! Ich wollte sowieso ein Thema dazu
aufmachen!
Gleich gehts los-ich lade Dich ein !Titel:"Verlogener Antifaschismus in
der DDR ?"
Post by Ulrich Heymach
Jo.
Post by Schachspieler
Schachspieler
P.S. Die Selbstbefreiung des Lagers Buchenwald -so wie filmisch
dargestellt- ist tatsächlich eine Legende! Genauso wie die , daß
Deutschland von den Amerikanern befreit wurde , wie im Film "Die
Brücke von Remagen" dargestellt wurde bzw suggeriert wird.!
Carla Schneider
2006-12-17 14:28:52 UTC
Permalink
Schachspieler wrote:
[...]
Post by Schachspieler
Ich werde mich bessern und frage deshalb ganz freundlich ,
1.warum die VVN einst verboten worden war-warum die KPD verboten
wurde.
Weil es kommunistische Organisationen waren.
Post by Schachspieler
Und ich möchte auch bitte sehr gerne wissen ,
2.warum bei Euch die FDJ verboten wurde ,
Das gleiche.
Die BRD hatte wie die DDR ihre Besatzungsmaechte die ihre Interessen hatten.
Wichtigstes Interesse war ihr Besatzungszone zu halten.
Wenn in der BRD die Kommunisten (auf demokratischem Weg) die Macht uebernommen
haetten, haetten die Besatzungsmaechte militaerisch eingreifen muessen -
das waere sehr unschoen gewesen, deshalb wollte man lieber den Anfaengen wehren.
Post by Schachspieler
3.warum Globke Staatsekretär werden mußte und Filbinger
Ministerpräsident und...und...
Erfolgreiche Politiker eben.
Post by Schachspieler
4.warum SS-Angehörige anderer Nationen (Letten) aus Deutschland Renten
beziehen
Weil sie freiwillig Dienst in der SS geleistet haben.
Post by Schachspieler
5..warum andere Nazikriegsverbrecher bei Euch so klimpflich davonkamen
Warum sollen deutsche Kriegsverbrecher schlimmer bestraft werden als
z.B. U.S. Kriegsverbrecher oder sowjetische ?
Post by Schachspieler
!
6.Warum eine SPD-geführte Regierung unbedingt im Kosovo mit Krieg
führen mußte?
Buendnisverpflichtungen ?
Nebenbei es gab tatsaechlich ein Deutsches Interesse daran: Man wollte
verhindern dass 100000ende Kosovo Albaner nach Deutschland einwandern,
als Fluechtlinge vor dem dortigen Krieg zwischen Serbischer Armee und
albanischen Freischaerlern. Man war entschlossen diesen Krieg dort
zu beenden - mit Gewalt.
Aber das ist natuerlich nur eine Vermutung - die Wahrheit werden
die Historiker in 70 bis 100 Jahren herausfinden.
Post by Schachspieler
Ob Du mir das bitte beantwortet könntest, lieber Ulli ?
Post by Ulrich Heymach
Aber auch das will ich Dir nicht wirklich übel nehmen. Man weiß ja auch
um die Probleme des Generals Gerd Bastian sich den Erkenntnissen der
Grünen zu nähern.
nachdem er von den Realitäten in der BRD die Nase voll hatte!Es endete
im Selbstmord! ?? Bei mir aber nicht!
Man sagt Gerd Bastian hat Petra Kelly erschossen - warum wissen wir nicht.
Danach hat er angeblich Selbstmord begangen.

Von seinem bekannten Lebenslauf her wuerde ich vermuten dass Bastian ein
Agent der DDR Auslandspionage oder des KGB gewesen sein koennte.
Vielleicht wurde er von jemandem deswegen erpresst.
--
http://www.geocities.com/carla_sch/index.html
Schachspieler
2006-12-17 17:00:20 UTC
Permalink
Post by Carla Schneider
[...]
Post by Schachspieler
Ich werde mich bessern und frage deshalb ganz freundlich ,
1.warum die VVN einst verboten worden war-warum die KPD verboten
wurde.
Weil es kommunistische Organisationen waren.
Und so was gehört verboten ! Nicht ganz unlogisch ! Dummerweise waren
aber in der VVN auch jede Menge Leute , die mit den Ideen des
Kommunismus gar nichts am Hut hatten-war das evtl. auch verboten!
Post by Carla Schneider
Post by Schachspieler
Und ich möchte auch bitte sehr gerne wissen ,
2.warum bei Euch die FDJ verboten wurde ,
Das gleiche.
Na ja , dann ist ja alles klar! Frau Merkel war aber auch bei der
Truppe! War wohl sogar ne kleine Funktionärin !Ist das auch verboten?
Post by Carla Schneider
Die BRD hatte wie die DDR ihre Besatzungsmaechte die ihre Interessen hatten.
Wichtigstes Interesse war ihr Besatzungszone zu halten.
Wenn in der BRD die Kommunisten (auf demokratischem Weg) die Macht uebernommen
haetten, haetten die Besatzungsmaechte militaerisch eingreifen muessen -
das waere sehr unschoen gewesen, deshalb wollte man lieber den Anfaengen wehren.
Was denn-auf demokratischen Wege die Macht übernehmen und von den
Besatzsmächten
dafür eins drüber zu kriegen-ist sowas demokratisch?
Post by Carla Schneider
Post by Schachspieler
3.warum Globke Staatsekretär werden mußte und Filbinger
Ministerpräsident und...und...
Erfolgreiche Politiker eben.
Stimmt sogar! Der Globke hat einst sehr erfolgreich
geholfen,dieRassengesetzgebung der Nazis umzusetzen! Das darf man nicht
unterschätzen-die Leistung meine ich!
Na ja-und Leute wie den Filbinger , der sich als Marinerichter bewährt
hatte , brauchte man auch wieder-beim Verbot der VVN z.B.
Post by Carla Schneider
Post by Schachspieler
4.warum SS-Angehörige anderer Nationen (Letten) aus Deutschland Renten
beziehen
Weil sie freiwillig Dienst in der SS geleistet haben.
Und das war dann in der BRD plötzlich nicht mehr verboten-bloß die
VVN ?
Post by Carla Schneider
Post by Schachspieler
5..warum andere Nazikriegsverbrecher bei Euch so klimpflich davonkamen
Warum sollen deutsche Kriegsverbrecher schlimmer bestraft werden als
z.B. U.S. Kriegsverbrecher oder sowjetische ?
Da hast Du recht!
Post by Carla Schneider
Post by Schachspieler
!
6.Warum eine SPD-geführte Regierung unbedingt im Kosovo mit Krieg
führen mußte?
Buendnisverpflichtungen ?
Und was bestimmt die Verfassung dazu?
Post by Carla Schneider
Nebenbei es gab tatsaechlich ein Deutsches Interesse daran: Man wollte
verhindern dass 100000ende Kosovo Albaner nach Deutschland einwandern,
als Fluechtlinge vor dem dortigen Krieg zwischen Serbischer Armee und
albanischen Freischaerlern. Man war entschlossen diesen Krieg dort
zu beenden - mit Gewalt.
Aber das ist natuerlich nur eine Vermutung - die Wahrheit werden
die Historiker in 70 bis 100 Jahren herausfinden.
Post by Schachspieler
Ob Du mir das bitte beantwortet könntest, lieber Ulli ?
Post by Ulrich Heymach
Aber auch das will ich Dir nicht wirklich übel nehmen. Man weiß ja auch
um die Probleme des Generals Gerd Bastian sich den Erkenntnissen der
Grünen zu nähern.
nachdem er von den Realitäten in der BRD die Nase voll hatte!Es endete
im Selbstmord! ?? Bei mir aber nicht!
Man sagt Gerd Bastian hat Petra Kelly erschossen - warum wissen wir nicht.
Danach hat er angeblich Selbstmord begangen.
Von seinem bekannten Lebenslauf her wuerde ich vermuten dass Bastian ein
Agent der DDR Auslandspionage oder des KGB gewesen sein koennte.
Vielleicht wurde er von jemandem deswegen erpresst.
Ich glaube , Du mußt Dich bei Bastian postuhm noch entschuldigen!
Früher war das immer so: Was man sich nicht erklären konnte , hat man
einfach irgendwelchen Göttern angelastet ! Heute ist das immer noch
so-Unerklärliches und Unfaßbares wird immer irgendwelchen
Geheimdiensten angedichtet! Sehr bequem!

Carla-ich danke Dir!

Schachspieler
Carla Schneider
2006-12-17 19:35:05 UTC
Permalink
Post by Schachspieler
Post by Carla Schneider
[...]
Post by Schachspieler
Ich werde mich bessern und frage deshalb ganz freundlich ,
1.warum die VVN einst verboten worden war-warum die KPD verboten
wurde.
Weil es kommunistische Organisationen waren.
Und so was gehört verboten ! Nicht ganz unlogisch ! Dummerweise waren
aber in der VVN auch jede Menge Leute , die mit den Ideen des
Kommunismus gar nichts am Hut hatten-war das evtl. auch verboten!
Wenn Nichtkommunisten in einer kommunistischen Organisation Mitglied
werden aendert das nichts am Charakter der Organisation.
Post by Schachspieler
Post by Carla Schneider
Post by Schachspieler
Und ich möchte auch bitte sehr gerne wissen ,
2.warum bei Euch die FDJ verboten wurde ,
Das gleiche.
Na ja , dann ist ja alles klar! Frau Merkel war aber auch bei der
Truppe! War wohl sogar ne kleine Funktionärin !Ist das auch verboten?
Damals waren die Verhaeltnisse grundlegend anders als heute.
In Deutschland standen sich die Truppen der Siegermaechte des zweiten Weltkrieges
direkt gegenueber. Keiner konnte garantieren dass der kalte Krieg kalt bleibt.
Im Kriegsfall haetten die kommunistischen Organisationen besondere Aufgaben
bekommen, den Verteidigungswillen der BRD Bevoelkerung zu schwaechen,
was Wiederumg die Kriegfuehrung der USA beeintraechtigt haette.
In der DDR war es sicher genauso - nur anders herum.

Heute droht kein kommunistischer Angriff mehr, deshalb sind
potentielle Kommunisten keine so grosse Gefahr mehr.
Post by Schachspieler
Post by Carla Schneider
Die BRD hatte wie die DDR ihre Besatzungsmaechte die ihre Interessen hatten.
Wichtigstes Interesse war ihr Besatzungszone zu halten.
Wenn in der BRD die Kommunisten (auf demokratischem Weg) die Macht uebernommen
haetten, haetten die Besatzungsmaechte militaerisch eingreifen muessen -
das waere sehr unschoen gewesen, deshalb wollte man lieber den Anfaengen wehren.
Was denn-auf demokratischen Wege die Macht übernehmen und von den
Besatzsmächten
dafür eins drüber zu kriegen-ist sowas demokratisch?
Nein, das waere hoechst undemokratisch gewesen, deshalb wollte man es auch
unbedingt vermeiden. Aber dir ist doch wohl klar dass die Westmaechte wegen
einer demokratischen Entscheidung des Deutschen Volkes ihre Besatzungszonen
genausowenig aufgegeben haetten wie die Sowjetunion.
Post by Schachspieler
Post by Carla Schneider
Post by Schachspieler
3.warum Globke Staatsekretär werden mußte und Filbinger
Ministerpräsident und...und...
Erfolgreiche Politiker eben.
Stimmt sogar! Der Globke hat einst sehr erfolgreich
geholfen,dieRassengesetzgebung der Nazis umzusetzen! Das darf man nicht
unterschätzen-die Leistung meine ich!
Er war eben ein karriere Jurist, und hat immer den Politikern
geholfen ihre Plaene zu verwirklichen die gerade an der Macht waren.
Post by Schachspieler
Na ja-und Leute wie den Filbinger , der sich als Marinerichter bewährt
hatte , brauchte man auch wieder-beim Verbot der VVN z.B.
Die Arbeit Filbingers als Marine Richter spielte keine Rolle in seiner Karriere
als Politiker.
Post by Schachspieler
Post by Carla Schneider
Post by Schachspieler
4.warum SS-Angehörige anderer Nationen (Letten) aus Deutschland Renten
beziehen
Weil sie freiwillig Dienst in der SS geleistet haben.
Und das war dann in der BRD plötzlich nicht mehr verboten-bloß die
VVN ?
Die SS war und ist in der Bundesrepublik eine verbotene Organisation, aber natuerlich
nicht rueckwirkend. Bis Kriegsende war die SS legal.
Post by Schachspieler
Post by Carla Schneider
Post by Schachspieler
5..warum andere Nazikriegsverbrecher bei Euch so klimpflich davonkamen
Warum sollen deutsche Kriegsverbrecher schlimmer bestraft werden als
z.B. U.S. Kriegsverbrecher oder sowjetische ?
Da hast Du recht!
Genau. Im Nuernberger Prozess wollte man noch Rache, da war das egal.
Aber schon ein paar Jahre spaeter brauchten beide Seiten die Deutschen
als Verbuendete im kalten Krieg.
Post by Schachspieler
Post by Carla Schneider
Post by Schachspieler
!
6.Warum eine SPD-geführte Regierung unbedingt im Kosovo mit Krieg
führen mußte?
Buendnisverpflichtungen ?
Und was bestimmt die Verfassung dazu?
Wir haben gar keine Verfassung, was wir haben ist ein Grundgesetz das uns
die Siegermaechte (West) gegeben haben. Die gleichen Siegermaechte denen Deutschland
beim Kosovo Krieg ein bischen geholfen haben, mit ein paar Radarflugzeugen.
Post by Schachspieler
Post by Carla Schneider
Nebenbei es gab tatsaechlich ein Deutsches Interesse daran: Man wollte
verhindern dass 100000ende Kosovo Albaner nach Deutschland einwandern,
als Fluechtlinge vor dem dortigen Krieg zwischen Serbischer Armee und
albanischen Freischaerlern. Man war entschlossen diesen Krieg dort
zu beenden - mit Gewalt.
Aber das ist natuerlich nur eine Vermutung - die Wahrheit werden
die Historiker in 70 bis 100 Jahren herausfinden.
Post by Schachspieler
Ob Du mir das bitte beantwortet könntest, lieber Ulli ?
Post by Ulrich Heymach
Aber auch das will ich Dir nicht wirklich übel nehmen. Man weiß ja auch
um die Probleme des Generals Gerd Bastian sich den Erkenntnissen der
Grünen zu nähern.
nachdem er von den Realitäten in der BRD die Nase voll hatte!Es endete
im Selbstmord! ?? Bei mir aber nicht!
Eben. Warum sollte dann ein Politiker deswegen Selbstmord begehen ?
Der wuerde doch eher versuchen die Realitaeten zu aendern.
Post by Schachspieler
Post by Carla Schneider
Man sagt Gerd Bastian hat Petra Kelly erschossen - warum wissen wir nicht.
Danach hat er angeblich Selbstmord begangen.
Von seinem bekannten Lebenslauf her wuerde ich vermuten dass Bastian ein
Agent der DDR Auslandspionage oder des KGB gewesen sein koennte.
Vielleicht wurde er von jemandem deswegen erpresst.
Ich glaube , Du mußt Dich bei Bastian postuhm noch entschuldigen!
Aber nur wenn wir die Wahrheit darueber wissen. Vielleicht sind beide ja auch
von Agenten erschossen worden die dann alles entsprechend praeparierten.
Das Problem ist , es macht keinen Sinn - aber vielleicht gibt
es ja Dinge die wir nicht wissen.

Aber abgesehen davon, die oestlichen Geheimdienste waren immer interessiert
Bundeswehrsoldaten als Agenten anzuwerben. Besonders effektiv ist es natuerlich
einen ueberzeugten Kommunisten in die Offizierslaufbahn einzuschleusen.
Warum soll nicht so jemand auch General geworden sein ?
1989 hat sich dann allerdings die CIA die Liste der DDR
Auslandsagenten gesichert, um sie selbst zu nutzen. Bastian wollte aufgrund
seiner Ueberzeugung nicht fuer die CIA arbeiten, da wurde er mit seiner
Arbeit fuer das MfS erpresst und sah nur noch einen Ausweg - das waere doch
plausibel.
Post by Schachspieler
Früher war das immer so: Was man sich nicht erklären konnte , hat man
einfach irgendwelchen Göttern angelastet ! Heute ist das immer noch
so-Unerklärliches und Unfaßbares wird immer irgendwelchen
Geheimdiensten angedichtet! Sehr bequem!
Es koennte natuerlich auch ein banales Eifersuchtsdrama gewesen sein,
das glaube ich aber nicht, bei jemandem wie Bastian. Er muss wirklich in
einer ausweglosen Situation gewesen sein um soetwas zu tun.
Post by Schachspieler
Carla-ich danke Dir!
Schachspieler
--
http://www.geocities.com/carla_sch/index.html
Ulrich Heymach
2006-12-17 14:30:00 UTC
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Post by Schachspieler
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden
....
Strickt ihr da wieder, wie dereinst in Buchenwald, der
antifaschistischen Gedenkstätte der DDR, an einer Legende?
Die wirklich echten Opfer des Stalinismus waren doch nur die
Kommunisten, wie ja auch die wahren Opfer des Faschismus nur Kommunisten
waren?
Hast den Satz nicht richtig gelesen! Zu den ersten Opfern zählten vor
allem die
Kommunisten ,lange bevor der Run auf die Juden losging! Dann waren es
die Sozialdemokraten , Gewerkschafter , Kirchenleute , Menschen aus dem
Bürgertum , die nicht mittun wollten,eben Menschen aus anderen
politischen Strömungen-wie geschrieben.
Du hast sie richtig gut gefressen,
die Legende des Antifaschismus der DDR.
Die solltest Du mir mal etwas genauer erzählen!
Ich hab mal die Gruppen hier rausgenommen, die mit unserem Gespräch hier
nicht belästigt werden möchten, deine Genehmigung vorausgesetzt.
Post by Schachspieler
Post by Ulrich Heymach
Ich habe euren Antifaschismus desöfteren in Buchenwald erleben dürfen.
Ich weiß wovon ich berichte.
Dann tu es doch einfach!
Na das habe ich doch getan.
Is nich schwierig.

Uns haben die Märchenerzähler vom Kommunistischen Widerstand mit dem
Zeigestock an der Nachbildung des Lagers, an der sie alle, alle gesessen
haben die Jugendlichen der DDR erzählt, wie sie, von den Kommunisten
organisiert und durchgeführt um die Uhrzeit, die am Glockenturm
angehalten wurde, die SS-Wachmannschaften überwältigten und das Lager
befreiten.

Sie haben uns erzählt, wie der Faschismus in der Bundesrepublik
Deutschland wütet und wie er in der DDR besiegt wurde.
Sehen wir ja allerorten da, wo dieser Antifaschismus der DDR am
nachhaltigsten seine Früchte getragen hat.


Wir durften erfahren, daß die einzig wirklich echten Widerstandskämpfer
Kommunisten waren,aber das hatten wir ja schon...
Post by Schachspieler
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Buchenwald-eine antifaschistische Gedenkstätte der DDR Stimmt! Gab es
so was in der BRD überhaupt ? Wohl nicht! Denn die VVN war ja damals
verfassungsfeindlich und verboten! Stimmt ?
Der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten
gehöre ich seit dem Jahre 1977 als legales Mitglied in der
Bundesrepublik an. Nur mal so angemerkt.
Dafür meine Hochachtung-ich meine das so , wie ich es sage!
Der Frage nach dem Verbot der VVN bist Du aber ausgewichen!
Was willst du von mir?
Ich bin im Jahre 1961 geboren.
1977 bin ich in diese Vereinigung eingetreten.
Daselbst führe ich, momentan selten, meist privat, antifaschistische
Stadtführungen durch das Frankfurt des Nationalsozialismus, die Stätten
der Vefolgung und des Widerstandes durch.
Mir kannste viel worwerfen, wennsde willst, aber sicher nicht das was de
grad vorhast.
Post by Schachspieler
Post by Ulrich Heymach
Ansonsten scheinst du wirklich nicht viel zu wissen über Gedenkstätten
am Hohen Betzen-zum Beispiel ?(Tschuldigung , ich hab`Dich
unterbrochen!)
Nein, über die vielfältige, gute Gedenkstättenarbeit in der alten und
der unter Einverleibung der DDR zustandegekommenen Bundesrepublik
Deutschland.
Post by Schachspieler
Post by Ulrich Heymach
in der Bundesrepublik und ihre Arbeit.
Das ist nichts Schlimmes.
Ich würde Dir dann aber zur Befriedigung deines Bedürfnisses nach
Information empfehlen nicht nassforsch, überheblich und arrogant daher
zu kommen, sondern fragend.
Ich werde mich bessern und frage deshalb ganz freundlich ,
1.warum die VVN einst verboten worden war-warum die KPD verboten
wurde.
Du wirst Dir darauf deinen Reim machen.
Als ich politisch aktiv wurde gab es mittlerweile die DKP, die von der
DDR finanzierte kleinstbürgerliche Variante der stalinistischen SED und
in die VVN, wie gesagt, bin ich damals eingetreten.

Und ich möchte auch bitte sehr gerne wissen ,
Post by Schachspieler
2.warum bei Euch die FDJ verboten wurde ,
hat zwar ales nix mit dem Thema zu tun, über das wir uns hier gerade
miteinander unterhalten, aber auch da weisste ja nu den von Edel-Sude,
ähh Sudel-Ede und den Kennern der Marterie "richtige" Sicht der Dinge.
Was soll ich Dir da noch erzählen?

Aber vielleicht kannste mir ja mal erklären, warum in der DDR meine
Organisation, der ich mal in Hessen als Landesvorsitzender vorstand, die
nach dem Krieg wiedergegründete Nachfolgeorganisation der SAJ, die
Sozialistische Jugend Deutschlands in der DDR verboten war.

Und die SPD, warum war die in der DDR verboten?
Warum war eigentlich politische Betätigung in der DDR,die nicht von der
Führung der Arbeiterklasse abgesegnet wurde verboten?

Was willste mir hier eigentlich erzählen, Schachspieler?
Post by Schachspieler
3.warum Globke Staatsekretär werden mußte und Filbinger
Ministerpräsident und...und...
Sie mußten es nicht.
Ich habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelebt.

Ich hätts, jedenfalls mit meinem heutigen politischen Engagement sicher
auch getan.

Aber weißt du,

In der Bundesrepublik Deutschland ist das anders gewesen, als in der
DDR. Ich muß den Staatsapparat nicht verteidigen, oder gar vertreten.
Ich durfte gegen meinen stellvertretenden Parteivorsitzenden und
Bundeskanzler Helmut Schmidt im Bonner Hofgarten demonstrieren gehen...
Post by Schachspieler
4.warum SS-Angehörige anderer Nationen (Letten) aus Deutschland Renten
beziehen
Nun, ""eure Leute" beziehen ja nu hier auch ne ganz gute Rente.
Post by Schachspieler
5..warum andere Nazikriegsverbrecher bei Euch so klimpflich davonkamen
Wie gesagt, das findet nicht meine Billigung.
Aber wenn du dich da als jemand, der es für nötig hält sich auch heute
noch vor den Staatsapparat der DDR zu stellen reinwaschen willst:

Is nich.
Wer der DDR als gewendeter Nazikriegsverbrecher talentiert und mit der
Aussicht auf Erfolg seine antifaschistischen Dienste anbieten konnte,
der konnte auch da was werden.
Post by Schachspieler
6.Warum eine SPD-geführte Regierung unbedingt im Kosovo mit Krieg
führen mußte?
Das beantworte ich Dir nicht in deinem Bild-Zeitungs-Stil ;-)
Post by Schachspieler
Ob Du mir das bitte beantwortet könntest, lieber Ulli ?
Post by Ulrich Heymach
Aber auch das will ich Dir nicht wirklich übel nehmen. Man weiß ja auch
um die Probleme des Generals Gerd Bastian sich den Erkenntnissen der
Grünen zu nähern.
nachdem er von den Realitäten in der BRD die Nase voll hatte!Es endete
im Selbstmord! ?? Bei mir aber nicht!
Na dann bin ich ja wenigstens hier beruhigt.
Post by Schachspieler
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Welche Legende meinst Du eigentlich? Die des Antifaschismus der DDR ?
Laß uns darüber diskutieren! Ich wollte sowieso ein Thema dazu
aufmachen!
Gleich gehts los-ich lade Dich ein !Titel:"Verlogener Antifaschismus in
der DDR ?"
Jo.
Und mach dich drauf gefasst, daß das Fragezeichen zum Ausrufezeichen
wird. Kannste in 2 Länderparlamenten begutachten, das Ergebnis dieses
Katheterantifaschismus.
Post by Schachspieler
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Schachspieler
P.S. Die Selbstbefreiung des Lagers Buchenwald -so wie filmisch
dargestellt- ist tatsächlich eine Legende! Genauso wie die , daß
Deutschland von den Amerikanern befreit wurde , wie im Film "Die
Brücke von Remagen" dargestellt wurde bzw suggeriert wird.!
Na, da hammer ja schomma einen Anfang der Entzauberung gemacht.
Fr Zellinger
2006-12-30 11:20:01 UTC
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Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden
....
Strickt ihr da wieder, wie dereinst in Buchenwald, der
antifaschistischen Gedenkstätte der DDR, an einer Legende?
Die wirklich echten Opfer des Stalinismus waren doch nur die
Kommunisten, wie ja auch die wahren Opfer des Faschismus nur Kommunisten
waren?
Aus der Distanz der Geschichte wissen wir, daß das größte Verbrechen Stalins
war, daß er keine Konten in den Steuerparadisen hatte. :->

Hätte er die sozialistische Sache verraten, dann würden die Toten nicht
gezählt werden. Oder die Vollstrecker wären Schuld dran. :->

f.
Schachspieler
2006-12-31 17:00:16 UTC
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Post by Fr Zellinger
Post by Ulrich Heymach
Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden
....
Strickt ihr da wieder, wie dereinst in Buchenwald, der
antifaschistischen Gedenkstätte der DDR, an einer Legende?
Die wirklich echten Opfer des Stalinismus waren doch nur die
Kommunisten, wie ja auch die wahren Opfer des Faschismus nur Kommunisten
waren?
Aus der Distanz der Geschichte wissen wir, daß das größte Verbrechen Stalins
war, daß er keine Konten in den Steuerparadisen hatte. :->
Hätte er die sozialistische Sache verraten, dann würden die Toten nicht
gezählt werden. Oder die Vollstrecker wären Schuld dran. :->
f.
Stalin hat die sozialistische Sache gar nicht verraten können, weil
ihm diese völlig unbekannt war. Ihm ging es nicht um den Sozialismus ,
ihm ging es um die absolute Macht. Stalin war kein Sozialist-geschweige
denn ein Kommunist-er war schlicht und einfach ein
machtbesessener,brutaler Egoist -ein Tyrann , ein Verbrecher!
Ohne Stalin wäre die Weltgeschichte vermutlich ganz anders
verlaufen-eine Hypothese , die sich leider nicht beweisen läßt!

Schachspieler
lt.U.Heymann ein Stalinist
Hermann Jurksch
2006-12-31 19:16:00 UTC
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Post by Schachspieler
Stalin hat die sozialistische Sache gar nicht verraten können, weil
ihm diese völlig unbekannt war. Ihm ging es nicht um den Sozialismus ,
ihm ging es um die absolute Macht. Stalin war kein Sozialist-geschweige
denn ein Kommunist-er war schlicht und einfach ein
machtbesessener,brutaler Egoist -ein Tyrann , ein Verbrecher!
Ohne Stalin wäre die Weltgeschichte vermutlich ganz anders
verlaufen-eine Hypothese , die sich leider nicht beweisen läßt!
Hm, ich glaube nicht an eine von Einzelpersonen geprägte Weltgeschichte,
sondern eher an sich wandelnde Rahmenbedingungen ("Strömungen des Zeit-
geistes"), die Leute eines bestimmten Schlages zu einer bestimmten Zeit an
die Macht kommen lassen. Wäre es nicht Stalin gewesen, hätte es einen
würdigen Vertreter gegeben. Das scheinbar paranoide Verhalten von Despoten
erklärt sich hieraus - zumindest in der Anfangsphase lauert tatsächlich
hinter jeder Tür ein Dolch, der eine Machtübernahme erreichen möchte.

MfG
Schachspieler
2007-01-01 10:39:54 UTC
Permalink
Post by Hermann Jurksch
Post by Schachspieler
Stalin hat die sozialistische Sache gar nicht verraten können, weil
ihm diese völlig unbekannt war. Ihm ging es nicht um den Sozialismus ,
ihm ging es um die absolute Macht. Stalin war kein Sozialist-geschweige
denn ein Kommunist-er war schlicht und einfach ein
machtbesessener,brutaler Egoist -ein Tyrann , ein Verbrecher!
Ohne Stalin wäre die Weltgeschichte vermutlich ganz anders
verlaufen-eine Hypothese , die sich leider nicht beweisen läßt!
Hm, ich glaube nicht an eine von Einzelpersonen geprägte Weltgeschichte,
sondern eher an sich wandelnde Rahmenbedingungen ("Strömungen des Zeit-
geistes"), die Leute eines bestimmten Schlages zu einer bestimmten Zeit an
die Macht kommen lassen. Wäre es nicht Stalin gewesen, hätte es einen
würdigen Vertreter gegeben. Das scheinbar paranoide Verhalten von Despoten
erklärt sich hieraus - zumindest in der Anfangsphase lauert tatsächlich
hinter jeder Tür ein Dolch, der eine Machtübernahme erreichen möchte.
MfG
Selbstverständlich sind einzelne Personen niemals allein
ausschlaggebend für den Verlauf der Weltgeschichte-in bestimmten
Phasen können sie aber enormen Einfluß darauf nehmen.Beispiel:
Napoleon !

mfg Schachspieler
Hermann Jurksch
2007-01-01 14:27:00 UTC
Permalink
Post by Schachspieler
Selbstverständlich sind einzelne Personen niemals allein
ausschlaggebend für den Verlauf der Weltgeschichte-in bestimmten
Napoleon !
Es fehlt uns - gottseidank oder leider - hier die Möglichkeit des
Experimentes, um Thesen zu erhärten. Ich glaube, daß viele welt-
bewegende Entscheidungen weit weniger frei erfolgten, als Du
vielleicht annimmst. Napoleon konnte beispielsweise aus dem Exil
zurückkehren, weil in den Köpfen vieler Leute in allen möglichen
Entscheidungsebenen dafür Akzeptanz bestand. Umgekehrt konnte er
sich praktisch nicht dagegen entscheiden, weil die Rolle, die
er hatte, nur von einer Person mit einer bestimmten Charakterstruktur
besetzt werden konnte. Natürlich ist die Weltgeschichte nicht so
deterministisch, wie das jetzt vielleicht in meine Worte hinein-
interpretiert werden könnte. Die vielen Zufälle aber, die sie prägen,
gehen nicht auf das Konto einiger weniger, sondern letztlich aller
Menschen und sind oft keiner Person eindeutig zuzuordnen.
Das ist auch im Kleinen, z.B. dem Kaninchenzüchterverein, zu beob-
achten. Wenige Leute geben die Richtung vor, müssen aber dabei
die Stimmung der Mitglieder sorgfältig beachten. Das plötzlich
aufkommende Gerücht von Unregelmäßigkeiten in der Vereinskasse
- niemand weiß, wer es in die Welt gesetzt hat - kann einen grund-
legenden Strategiewechsel des Vorstandes bewirken, ohne jemals in
der Vereinschronik Erwähnung zu finden.

MfG
Hermann
Otto Huber
2007-01-01 13:14:03 UTC
Permalink
Post by Schachspieler
Stalin hat die sozialistische Sache gar nicht verraten können, weil
ihm diese völlig unbekannt war. Ihm ging es nicht um den Sozialismus ,
ihm ging es um die absolute Macht. Stalin war kein Sozialist-geschweige
denn ein Kommunist-er war schlicht und einfach ein
machtbesessener,brutaler Egoist -ein Tyrann , ein Verbrecher!
Ohne Stalin wäre die Weltgeschichte vermutlich ganz anders
verlaufen-eine Hypothese , die sich leider nicht beweisen läßt!
Bräuchte man gutes Material über die Zeiten nach der Revolution und VOR
Stalin.
Tendenzen müssten sich ja dort schon abzeichnen.
Ilja Schmelzer
2007-01-04 13:26:38 UTC
Permalink
Post by Schachspieler
Stalin hat die sozialistische Sache gar nicht verraten können, weil
ihm diese völlig unbekannt war. Ihm ging es nicht um den Sozialismus ,
ihm ging es um die absolute Macht. Stalin war kein Sozialist-geschweige
denn ein Kommunist-er war schlicht und einfach ein
machtbesessener,brutaler Egoist -ein Tyrann , ein Verbrecher!
Ohne Stalin wäre die Weltgeschichte vermutlich ganz anders
verlaufen-eine Hypothese , die sich leider nicht beweisen läßt!
Schachspieler
lt.U.Heymann ein Stalinist
Stalin hat ja in der russischen Revolution selbst keine so große Rolle
gespielt, die Führungsfiguren waren Lenin und Trotzki. Bis Lenins
Tod wäre also vermutlich alles ziemlich ähnlich verlaufen.

Dann lese man in aller Ruhe Archipelag Gulag, dort steht auch genügend
über die Leninschen KZs. Ja, die hießen schon zu Lenins Zeiten
"Konzlager". Und es geht nicht nur um die Bezeichnung.

Was natürlich nicht heißt, dass die Weltgeschichte nach 1924
nicht anders hätte verlaufen können. Nur wäre der Kommunismus
trotzdem Synonym für eines der schlimmsten Menschheitsverbrechen
überhaupt.

Ilja
Schachspieler
2007-01-08 08:45:16 UTC
Permalink
Post by Ilja Schmelzer
Post by Schachspieler
Stalin hat die sozialistische Sache gar nicht verraten können, weil
ihm diese völlig unbekannt war. Ihm ging es nicht um den Sozialismus ,
ihm ging es um die absolute Macht. Stalin war kein Sozialist-geschweige
denn ein Kommunist-er war schlicht und einfach ein
machtbesessener,brutaler Egoist -ein Tyrann , ein Verbrecher!
Ohne Stalin wäre die Weltgeschichte vermutlich ganz anders
verlaufen-eine Hypothese , die sich leider nicht beweisen läßt!
Schachspieler
lt.U.Heymann ein Stalinist
Was natürlich nicht heißt, dass die Weltgeschichte nach 1924
nicht anders hätte verlaufen können. Nur wäre der Kommunismus
trotzdem Synonym für eines der schlimmsten Menschheitsverbrechen
überhaupt.
Ilja
Aus der Sicht der Großgrundbesitzer Rußlands , aus der Sicht des
alten Adels Rußlands und aus der Sicht der Kapitalisten mag das so
sein!

Schachspieler

Lars Braesicke
2006-12-17 11:54:45 UTC
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Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden.
Eben.
Post by Schachspieler
Heutzutage
rechnen sich aber jede Menge krimineller Elemente zu den Opfern des
Stalinismus ! Das ist das Problem! Zu denen rechnen sich solche
Terroristen , wie Burianek und Kneifel !
Burianek ist tot. Er kann sich "heutzutage" zu nichts mehr rechnen.
Post by Schachspieler
Es rechnen sich auch zu den Opfern des Stalinismus jene , die in
Nürnberg als Kriegsverbrecher verurteilt wurden und ihre Strafe in
sowj. Lagern absitzen mußten!
Also immer langsam mit den Pferden!
Und deshalb darf man der Opfer des Stalinismus nicht gedenken?
Solle man raufschreiben "Den Opfern des Stalinismus, außer Burianek,
Kneifel ..."
oder wie?

Lars
Lars Braesicke
2006-12-17 12:00:28 UTC
Permalink
Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden.
Eben.
Nicht vergessen hinzuzufügen ist, daß auch die vielen, die aus
unpolitischen (religiösen, kulturellen, künstlerischen) Gründen und
jenen, die völlig ohne Grund verfolgt wurden, gedacht werden muß.

Lars
Ulrich Heymach
2006-12-17 12:36:23 UTC
Permalink
Post by Lars Braesicke
Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden.
Eben.
Nicht vergessen hinzuzufügen ist, daß auch die vielen, die aus
unpolitischen (religiösen, kulturellen, künstlerischen) Gründen und
jenen, die völlig ohne Grund verfolgt wurden, gedacht werden muß.
Vielleicht auch jenen, die aus politischen Gründen verfolgt wurden
beispielsweise deswegen, weil sie keine Kommunisten werden wollten?

Und dabei denke ich auch, aber nicht nur an meine sozialdemokratischen
Genossinnen und Genossen.

Wird man ja wohl mal dürfen.
Post by Lars Braesicke
Lars
Lars Braesicke
2006-12-17 19:30:03 UTC
Permalink
Post by Ulrich Heymach
Post by Lars Braesicke
Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus
anderen politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h
e n Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden.
Eben.
Nicht vergessen hinzuzufügen ist, daß auch die vielen, die aus
unpolitischen (religiösen, kulturellen, künstlerischen) Gründen und
jenen, die völlig ohne Grund verfolgt wurden, gedacht werden muß.
Vielleicht auch jenen, die aus politischen Gründen verfolgt wurden
beispielsweise deswegen, weil sie keine Kommunisten werden wollten?
Na gut, die hat mein Vorposter erwähnt: "und auch derer aus anderen
politischen Strömungen"
Post by Ulrich Heymach
Und dabei denke ich auch, aber nicht nur an meine sozialdemokratischen
Genossinnen und Genossen.
Wird man ja wohl mal dürfen.
Du sagst es.

Lars
Schachspieler
2006-12-17 12:58:12 UTC
Permalink
Post by Lars Braesicke
Post by Schachspieler
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden.
Eben.
Post by Schachspieler
Heutzutage
rechnen sich aber jede Menge krimineller Elemente zu den Opfern des
Stalinismus ! Das ist das Problem! Zu denen rechnen sich solche
Terroristen , wie Burianek und Kneifel !
Burianek ist tot. Er kann sich "heutzutage" zu nichts mehr rechnen.
Post by Schachspieler
Es rechnen sich auch zu den Opfern des Stalinismus jene , die in
Nürnberg als Kriegsverbrecher verurteilt wurden und ihre Strafe in
sowj. Lagern absitzen mußten!
Also immer langsam mit den Pferden!
Und deshalb darf man der Opfer des Stalinismus nicht gedenken?
Solle man raufschreiben "Den Opfern des Stalinismus, außer Burianek,
Kneifel ..."
oder wie?
Lars
Wir machen das ganz pragmatisch! Wir schreiben einfach drunter
" Kriminelle Straftäter ausgenommen!"
Was hälst Du eigentlich davon , daß Burianek zum Tode verurteilt
wurde? War der nicht einer der Terroristen , die von Hildebrandt
aufgehetzt wurden ? Wofür der Hildebrandt später auch noch das
Bundesverdienstkreuz bekam ? Der Bütefisch hatte das Ding auch!Und der
Gehlen!

Tja , die Opfer des Stalinismus-ist tatsächlich kompliziert mit denen:
Vielleicht ein 3 Beispiele von Opfern des Stalinismus:

In Waldheim wurden u.a. ein Staatsanwalt namens Hahn hingerichtet.
Dieser war Teilnehmer an der Eutanasie-Konferenz,Mitverantwortlicher
für die Ermordung von sechszigtausend Geisteskranken sowie Tbc-kranken
aus KZs .Tatort: Landespflege-und Heilanstalt Bernburg.

Hingerichtet wurde:Heinicker! Lagerführer des KZ Hohnstein!Persönlich
verantwortlich für Die Ermordung von 9 Häftlingen

Hingerichtet wurde: Standartenführer Kendiza , an dessen Händen viel
Blut polnischer Bürger kebte!

Diese 3 (und jede Menge anderer!) werden in der BRD bei der Auflistung
von Opfern des Stalinismus so aufgeführt:

Hahn, Generalstaatsanwalt, Hamburg
Heinicker, SA-Führer
Kendiza,Ernst , Treuhänder der Arbeit,Posen

Von deren Verbrechen kein Wort!

Tatsächlich Opfer des Stalinismus? Wenn man allerdings ins Verhältnis
setzt , wie die BRD-Justiz mit derartigen Leuten umging-dann schon.

Während der Nazizeit wurden rund 30 000 Todesurteile gefällt. Wenn
mann dagegen hält , wie die dafür Verantwortlichen in der BRD
bestraft wurden , kommen auf 1 Todesurteil noch nicht mal 8 Stunden
Haft !
Der Todesrichter Rehse hatte 200 Todesurteile zu verantworten!
Freispruch!! in der BRD!!

Denkmäler-auch so eine Sache!
Wann wird es ein Denkmal für die von der BRD-Justiz Verfolgten geben?
Nach 1951 wurde seitens der BRD-Justiz gegen hundertfünfzigtausend
Westdeutsche wegen "Staatsgefährdung""Geheimbündelei"
"Rädeslsführerschaft" und anderer schwammiger Delikte ermittelt ,wo
statt der Tat die Gesinnung zählte!.
60 000 Leute landeten deshalb in Gefängnissen der BRD! "Zahlen , die
einem ausgewachsenen Polizeistaat alle Ehre machen" (Zitat:Werner
Maihofer , einstmals Bundesinnenminister)
Also noch mal:Immer langsam mit den Pferden!

Schachspieler
lt.U.Heymach ein Stalinist!
Joachim Schmid
2006-12-17 13:20:05 UTC
Permalink
(Ausrufezeichengespicktes politisches Räsonieren)
Könnt ihr bitte eure Crossposting-Orgien mit wechselseitigen
Polit-Attacken aus dsg rauslassen? Danke.

F'up gesetzt

Joachim
Carla Schneider
2006-12-17 13:52:34 UTC
Permalink
Post by Schachspieler
Post by Lars Braesicke
Post by Schachspieler
Post by Jens Müller
Post by Schorsch
Ich lehne es ab. Es ist mir unbegreiflich, warum sich ausgerechnet
die Linkspartei.PDS für diesen Stein stark gemacht hat.
Es paßt perfekt zum Parteiprogramm, das die historischen Fehler des
Kommunismus und ähnlicher Ideologien anerkennt. Gleiches gilt für die
Kuba-Resolution des EP.
Daß gewisse reaktionäre Kräfte in der PDS anderer Meinung sind,
ändert nichts daran.
Die VVN sind reaktionäre Kräfte in der PDS ! Was für eine Aussage!
Wer meint, daß man der Opfer des Stalinismus nicht gedenken solle, ist
reaktionär.
Lars
Die Frage ist , wer die Opfer des Stalinismus tatsächlich sind !
Tausende Kommunisten
wurden z.B. Opfer des Stalinismus .Diesen und auch derer aus anderen
politischen Strömungen , die wegen ihrer p o l i t i s c h e n
Haltung verfolgt wurden ,sollte und muß gedacht werden. Heutzutage
rechnen sich aber jede Menge krimineller Elemente zu den Opfern des
Stalinismus ! Das ist das Problem! Zu denen rechnen sich solche
Terroristen , wie Burianek und Kneifel !
Interessante Geschichte, von denen hatte ich bisher nie gehoert.


http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Kneifel
------------
Nach systemkritischen Äußerungen im Rahmen einer Brigadediskussion seines Betriebes
wurde er nach sechs Monaten Untersuchungshaft am 28. August 1975 zu zehn Monaten
Gefängnis verurteilt, die er in Magdeburg verbrachte. Danach verlor er seinen ursprünglichen
Arbeitsplatz, bis er in einer kleinen Metallfirma eine neue Einstellung fand.
Am 9. März 1980, nach eigener Aussage als Reaktion auf den Einmarsch sowjetischer
Truppen in Afghanistan, fuhr Kneifel zum Panzerdenkmal des T-34 in Chemnitz-Hilbersdorf
und brachte dort gegen 21.30 Uhr eine aus frei verfügbaren Materialien im Vorfeld bereits
zusammengebaute Bombe unter dem Panzer an. Er selbst gibt später an, sein Ziel sei es gewesen,
den Panzer vom Sockel zu sprengen, um ein Zeichen zu setzen. Gegen 22 Uhr explodierte die
Bombe, ohne die gewünschte Wirkung zu entfalten. Neben einem abgesprengten Rad des Panzers
werden zahlreiche Fensterscheiben in der Umgebung in Mitleidenschaft gezogen, Menschen
werden bis auf leichte Schnittwunden nicht betroffen.

Nach längeren erfolglosen, aber äußerst umfangreich vorangetriebenen, Ermittlungen von
Polizei und Staatssicherheit gelingt es schließlich, durch eine Abhöraktion bei einem
Pfarrer der jungen Gemeinde des Sohnes von Josef Kneifel, den Täter zu ermitteln.
Möglich wurde dies, da der Pfarrer zwar meldete, dass er über den Täter Bescheid wisse,
aber an das Beichtgeheimnis gebunden sei.

Am 9. März 1981 wurde Kneifel, der die Gerichtsbarkeit nicht anerkennt, vom Bezirksgericht
Karl-Marx-Stadt zu lebenslanger Haft verurteilt. Seine Frau Irmgard erhielt zwei Jahre
Gefängnis als Mitwisserin, Freund Horst K. zwölf Jahre, der Sohn eine Bewährungsstrafe.
-------------

Der Grund fuer seinen Anschlag ist so wie man sich den Kommunismus vorstellt.
Jemand vertritt in einer Diskussion "die falsche Meinung" und schon wird er dafuer
eingesperrt.
Post by Schachspieler
Es rechnen sich auch zu den Opfern des Stalinismus jene , die in
Nürnberg als Kriegsverbrecher verurteilt wurden und ihre Strafe in
sowj. Lagern absitzen mußten!
Deine beiden Beispiele passen da schon mal nicht.
Burianek wurde 1952 hingerichtet.

Ueber das Panzerdenkmal in Chemnitz habe ich nur herausgefunden dass es nicht mehr
existiert. Wann werden die bestraft die es tatsaechlich abgerissen haben ?
--
http://www.geocities.com/carla_sch/index.html
Jens Müller
2006-12-17 14:07:27 UTC
Permalink
Post by Carla Schneider
Ueber das Panzerdenkmal in Chemnitz habe ich nur herausgefunden dass es nicht mehr
existiert. Wann werden die bestraft die es tatsaechlich abgerissen haben ?
Wenn es Kommunisten waren, ist es ok. Die dürfen das, weil gut.
Schachspieler
2006-12-17 14:25:52 UTC
Permalink
Post by Jens Müller
Post by Carla Schneider
Ueber das Panzerdenkmal in Chemnitz habe ich nur herausgefunden dass es nicht mehr
existiert. Wann werden die bestraft die es tatsaechlich abgerissen haben ?
Wenn es Kommunisten waren, ist es ok. Die dürfen das, weil gut.
Es war nach der Wende!

Schachspieler
Ulrich Heymach
2006-12-17 14:43:40 UTC
Permalink
Post by Jens Müller
Post by Carla Schneider
Ueber das Panzerdenkmal in Chemnitz habe ich nur herausgefunden dass es nicht mehr
existiert. Wann werden die bestraft die es tatsaechlich abgerissen haben ?
Wenn es Kommunisten waren, ist es ok. Die dürfen das, weil gut.
Die waren es aber nicht.
Die haben auch nicht Karl-Marx-Stadt wieder umbenannt.

Da haben meines Wissens demokratische Entscheidungen zu geführt.
Jens Müller
2006-12-17 06:49:47 UTC
Permalink
Post by Schachspieler
Die VVN sind reaktionäre Kräfte in der PDS ! Was für eine Aussage!
Die VVN war schon mal "reaktionär"-in der BRD , wo sie verboten worden
war , dann waren und sind diejenigen
Opfer des Faschismus reaktionär ,
Wie alt ist eigentlich der durchschnittliche "Verfolgte des Naziregimes"?

Naja, daß zB ein ehemaliger Stasi-Spitzel wie Herr Prof. Fink kein
Interesse an der Aufarbeitung kommunistischen Unrechts hat, ist ja eh klar.
Schachspieler
2006-12-17 09:38:22 UTC
Permalink
Post by Jens Müller
Post by Schachspieler
Die VVN sind reaktionäre Kräfte in der PDS ! Was für eine Aussage!
Die VVN war schon mal "reaktionär"-in der BRD , wo sie verboten worden
war , dann waren und sind diejenigen
Opfer des Faschismus reaktionär ,
Wie alt ist eigentlich der durchschnittliche "Verfolgte des Naziregimes"?
Naja, daß zB ein ehemaliger Stasi-Spitzel wie Herr Prof. Fink kein
Interesse an der Aufarbeitung kommunistischen Unrechts hat, ist ja eh klar.
Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes , ein gewisser Herr Kinkel
, später Justizminister,später Außenminister, später stellv.
Bundeskanzler-der schon !
Allerdings hat der kein Interesse an der Aufarbeitung der jüngsten
Vergangenheit der BRD.

Wer sind denn eigentlich heute die Spitzel des Verfassungsschutzes ,
des BND und anderer Geheimdienste ? Wird man doch mal fragen dürfen !

Letzte Frage: Warum wurde denn eigentlich die VVN damals verboten ?

Schachspieler

Dat ist der Unterschied!
Peter Veith
2006-12-17 10:41:59 UTC
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Post by Schachspieler
Warum wurde denn eigentlich die VVN damals verboten ?
Anbei etwas Basis-Wissen:

#22.2.1947
Gründung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) in Berlin.
Nach entsprechenden Ausfällen in Westberlin stufte man auch in der BRD die
mit Landesverbänden vertretene VVN als »radikale Organisation« ein; ihre
Mitglieder wurden seit September 1950 von Tätigkeiten im öffentlichen Dienst
ausgeschlossen; das in Frankfurt a. M. eingerichtete gesamtdeutsche Büro des
'Rates der VVN' wurde am 2.8.1951 unter Einsatz von Polizei geschlossen.
Über einen Verbotsantrag in der BRD wurde m.W. nie entschieden.

21.2.1953
Selbstauflösung und parallele Gründung des "Komitee der Antifaschistischen
Widerstandskämpfer" (KdAW) als "Nachfolgeorganisation" in der DDR. Anfang
1990 stellte deren Leitung ihre Tätigkeit ein.

Nach Okt. 1990
Die PDS übergab das - bei Auflösung der VVN im Jahre 1953 durch das ZK der
SED verwahrte - Vermögen der VVN i.H.v. ca. 2,6 Mio. DM an den neugebildeten
Interessenverband ehemaliger Teilnehmer am antifaschistischen Widerstand,
Verfolgter des Naziregimes und Hinterbliebener e.V. (IVVdN).

1991 beschlagnahmte die 'Treuhandanstalt' die Konten des IVVdN zu Gunsten
der BRD.

Ergänzend: VdN - Verfolgte des Naziregimes,
_staatliche_ Einrichtungen zur Betreuung von in der DDR lebenden anerkannten
Verfolgten des Naziregimes. Es gab 1949-1990 VdN-Referate bei den Räten der
Kreise und Bezirke.#

HINT
Veith
--
Strukturen, Bilder & Geschichte(n) der LSK/LV
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Jens Müller
2006-12-17 11:47:15 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Schachspieler
Warum wurde denn eigentlich die VVN damals verboten ?
#22.2.1947
Gründung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) in Berlin.
Nach entsprechenden Ausfällen in Westberlin stufte man auch in der BRD die
mit Landesverbänden vertretene VVN als »radikale Organisation« ein; ihre
Mitglieder wurden seit September 1950 von Tätigkeiten im öffentlichen Dienst
ausgeschlossen; das in Frankfurt a. M. eingerichtete gesamtdeutsche Büro des
'Rates der VVN' wurde am 2.8.1951 unter Einsatz von Polizei geschlossen.
Über einen Verbotsantrag in der BRD wurde m.W. nie entschieden.
Aha. Rechtsstaat in Vollendung. Naja, der Staat in der Zeit war ja eh
leicht faschistoid, eine offene Gesellschaft gab es damals jedenfalls nicht.
Post by Peter Veith
1991 beschlagnahmte die 'Treuhandanstalt' die Konten des IVVdN zu Gunsten
der BRD.
Begründung?
Peter Aufdecker
2006-12-17 12:03:31 UTC
Permalink
Post by Jens Müller
Post by Peter Veith
1991 beschlagnahmte die 'Treuhandanstalt' die Konten des
IVVdN zu Gunsten der BRD.
Begründung?
Denkbar wäre: Um die Kohle einer sinnvolleren Verwendung
zuzuführen?
--
Ich dumm, ich elektrische Gaslaterne.
(Detlef Bosau in dcpm <elp8mk$d05$***@geiz-ist-geil.priv.at>)
Peter Veith
2006-12-17 12:03:35 UTC
Permalink
Post by Jens Müller
Post by Peter Veith
1991 beschlagnahmte die 'Treuhandanstalt' die Konten des IVVdN zu Gunsten
der BRD.
Begründung?
m.W. "verschleiertes SED-Vermögen".

Veith
--
Strukturen, Bilder & Geschichte(n) der LSK/LV
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Ulrich Heymach
2006-12-17 11:21:32 UTC
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Post by Jens Müller
Post by Schachspieler
Die VVN sind reaktionäre Kräfte in der PDS ! Was für eine Aussage!
Die VVN war schon mal "reaktionär"-in der BRD , wo sie verboten worden
war , dann waren und sind diejenigen
Opfer des Faschismus reaktionär ,
Wie alt ist eigentlich der durchschnittliche "Verfolgte des Naziregimes"?
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes hat sich seit über 30
Jahren den Zusatz gegeben - Bund der Antifaschisten.

Die gibts noch, solange es Faschisten gibt.
Ich bin da übrigens auch Mitglied.
Post by Jens Müller
Naja, daß zB ein ehemaliger Stasi-Spitzel wie Herr Prof. Fink kein
Interesse an der Aufarbeitung kommunistischen Unrechts hat, ist ja eh klar.
Möglich.
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