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Tuerkei untersagt Abgeordneten-Reise zu Nato-Stuetzpunkt Konya
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Werner Sondermann
2017-07-14 15:21:33 UTC
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*Türkei untersagt Abgeordneten-Reise zu Nato-Stützpunkt Konya*

Berlin (dpa) - Die Türkei hat einen für kommenden Montag geplanten
Besuch von Bundestagsabgeordneten auf dem Nato-Stützpunkt im türkischen
Konya untersagt.

Das Auswärtige Amt informierte die Obleute des Verteidigungsausschusses
am Freitag darüber, dass die Türkei mit Hinweis auf den Zustand der
bilateralen Beziehungen um eine Verschiebung gebeten habe, wie der
Auschussvorsitzende Wolfgang Hellmich der Deutschen Presse-Agentur
sagte.
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Erst der Luftwaffenstützpunkt Incirlik und jetzt auch der
Nato-Stützpunkt in Konya.

Wahrscheinlich ist das jetzt eine Retourkutsche dafür, daß sie den
Sultan Tayyip in der BRD nicht zu seinem Volk haben sprechen lassen
während des G20-Gipfels.

Die Gewährung von Asyl für türkische Offiziere in Deutschland darf man
dabei natürlich auch nicht außer Acht lassen. Darüber wird er noch immer
stinkig sein, weil bestimmt auch Putschisten darunter sind.

--------------------------------------------------------
*Erdogan erneuert bei G20 Kritik an Auftrittsverbot in Deutschland*

08.07.2017

Hamburg (dpa) - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat
beim G20-Gipfel in Hamburg erneut in scharfen Worten das Auftrittsverbot
gegen seine Person am Rande des Treffens kritisiert. Er bezeichnete die
von der Bundesregierung verhängte Maßnahme am Samstag zum Abschluss des
Gipfels erneut als «politischen Selbstmord». «Und das kommt wie ein
Bumerang zurück und trifft eines Tages sie selbst.» Erdogan sagte, er
hätte sich gewünscht, zu seinen Landsleuten in Deutschland zu sprechen.
Angesichts von drei Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln in der
Bundesrepublik könne man bei einem solchen Auftrittsverbot «nicht von
Freiheiten reden».
--------------------------------------------------------

Aber was wollen die deutschen Abgeordneten da unten eigentlich? Die
Bundeswehr ist doch längst keine Bürgerarmee mehr, sondern eine reine
Berufsarmee.

w.




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Konya liegt im Südwesten der Türkei. Von dort starten
Awacs-Aufklärungsflugzeuge der Nato, die zum Kampf gegen die Terrormiliz
"Islamischer Staat" (IS) eingesetzt werden. Deutsche Soldaten bilden ein
Drittel der Besatzungen. Auf dem Stützpunkt sind außerdem zehn bis 20
deutsche Soldaten als Bodenpersonal stationiert.

<http://tinyurl.com/y7revsmu>
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noebbes
2017-07-14 15:46:07 UTC
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Post by Werner Sondermann
*Türkei untersagt Abgeordneten-Reise zu Nato-Stützpunkt Konya*
Berlin (dpa) - Die Türkei hat einen für kommenden Montag geplanten
Besuch von Bundestagsabgeordneten auf dem Nato-Stützpunkt im türkischen
Konya untersagt.
Das Auswärtige Amt informierte die Obleute des Verteidigungsausschusses
am Freitag darüber, dass die Türkei mit Hinweis auf den Zustand der
bilateralen Beziehungen um eine Verschiebung gebeten habe, wie der
Auschussvorsitzende Wolfgang Hellmich der Deutschen Presse-Agentur
sagte.
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Erst der Luftwaffenstützpunkt Incirlik und jetzt auch der
Nato-Stützpunkt in Konya.
Wahrscheinlich ist das jetzt eine Retourkutsche dafür, daß sie den
Sultan Tayyip in der BRD nicht zu seinem Volk haben sprechen lassen
während des G20-Gipfels.
Die Gewährung von Asyl für türkische Offiziere in Deutschland darf man
dabei natürlich auch nicht außer Acht lassen. Darüber wird er noch immer
stinkig sein, weil bestimmt auch Putschisten darunter sind.
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*Erdogan erneuert bei G20 Kritik an Auftrittsverbot in Deutschland*
08.07.2017
Hamburg (dpa) - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat
beim G20-Gipfel in Hamburg erneut in scharfen Worten das Auftrittsverbot
gegen seine Person am Rande des Treffens kritisiert. Er bezeichnete die
von der Bundesregierung verhängte Maßnahme am Samstag zum Abschluss des
Gipfels erneut als «politischen Selbstmord». «Und das kommt wie ein
Bumerang zurück und trifft eines Tages sie selbst.» Erdogan sagte, er
hätte sich gewünscht, zu seinen Landsleuten in Deutschland zu sprechen.
Angesichts von drei Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln in der
Bundesrepublik könne man bei einem solchen Auftrittsverbot «nicht von
Freiheiten reden».
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Aber was wollen die deutschen Abgeordneten da unten eigentlich? Die
Bundeswehr ist doch längst keine Bürgerarmee mehr, sondern eine reine
Berufsarmee.
Zieht man die deutschen Söldner eben auch aus Konya ab, am Besten bleibt
kein einziger Deutscher mehr da.

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