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Symphonie erinnert an die Unschuldigen
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2018-06-11 16:31:33 UTC
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Katholiken haben am Sonntag in der Philharmonie mit einer Symphonie nicht nur der Shoah gedacht. Das Werk stammt vom Gründer des Neokatechumenalen Weges, einer geistlichen Gemeinschaft, die vor zehn Jahren vom Vatikan anerkannt wurde. Zwei Jahre später komponierte der Gründer die Symphonie. Acht Jahre später wurde sie erstmals in Berlin im Beisein von Vertretern des Judentums und Christentums aufgeführt. Die Symphonie erzählt die Leidensgeschichte Christi in fünf Sätzen. Sie soll Judentum und Christentum verbinden. Das Werk sei besonders den Opfern der Shoah gewidmet. Heiner Koch erinnerte an das Grauen und zeigte sich sichtlich erschüttert. Vertreten waren auch weitere hohe Würdenträger. Der Vatikanische Botschafter Pietro Parolin überbrachte ein Grußwort des Heiligen Vaters.
Carsten Thumulla
2018-06-11 17:13:47 UTC
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