Discussion:
Merkel digitalisiert Lindner weg
(zu alt für eine Antwort)
Dig und Dov
2018-03-12 17:33:14 UTC
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Raw Message
Eigentlich wollte Lindner doch digitalisieren. Jetzt kommt
aber Merkel und digitalisiert zuerst.

Müsste Lindner jetzt nicht stinkig auf Merkel sein?


Dig und Dov
F. Werner
2018-03-13 06:16:09 UTC
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Raw Message
Eigentlich wollte Lindner doch digitalisieren. Jetzt kommt aber
Merkel und digitalisiert zuerst.
Müsste Lindner jetzt nicht stinkig auf Merkel sein?
Ist er doch. Nicht nur auf Facebook bemängelt er, dass der Tiger
"Digitalisierung" als Bettvorleger "Staatssekretärin Bär" gelandet ist.

Der "Digitale Vorbehalt", den die BitCOM gefordert hat, ist schon
nützlicher. Bei jedem Gesetzesvorhaben soll eine Stellungnahme oder ein
Veto-Recht der Digitalisierungsbeauftragten möglich sein. So können neue
"analoge" Vorhaben vermieden werden, die später teuer digitalisiert
werden müssen.

Ich frage mich allerdings, angesichts mehrerer Maschinen, die seit
Jahren nützliche Werkzeuge in meinem Alltag sind, was mit
"Digitalisierung" eigentlich gemeint ist:

Handy als Wecker, Heizungscomputer, programmierte Standheizung im Auto,
Navigationssystem, Digitale Verkehrsschilder, Parkleitsystem, Parkplatz
bezahlen per Handy, Notebook mit Dateien in der Cloud, Heimfahrt mit
Stauwarner, Thermomix anwerfen, Amazon Video auf 60 Zoll, Filmgeschichte
per Tablet, Telefonat per Handy. Das ist mein Alltag. Mehr zu
digitalisieren ist doch kaum.

Baustellen sind auf jeden Fall die Schulen und die Arztpraxen.

Schon wenn die Lehrer die Hausaufgaben oder überhaupt die Kommunikation
mal nicht mit Zetteln, die sie den Kindern zustecken, sondern per E-Mail
gemacht hätten, wären wir zufriedener, informierter gewesen.

Besuche beim Arzt münden nicht in Rechnungen und Befunden. Das wird
alles noch "erzählt", Rezepte nach wie vor auf Papier geschrieben.

FW
Lutz Beck
2018-03-13 09:08:23 UTC
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Post by F. Werner
Besuche beim Arzt münden nicht in Rechnungen und Befunden. Das wird
alles noch "erzählt", Rezepte nach wie vor auf Papier geschrieben.
Bei den meisten ist die Dateneingabe u. der Datenverkehr schon
digitalisiert. Manche haben sogar Diktatprogramme schon seit ca. 10-15
Jahren (wobei der Tippsenarbeitsplatz entfällt). Was dabei aber
noch bedenklich wäre: Die Verschickung dieser komplexen
personenbezogenen Dateien (samt Diagr., Abb. u. Clips aus der
Histologie u. Radiologie sowie Psychiatrie) Hausarzt/Internist <==>
Fachärzte + Labor + Kliniken auf diese Weise: unverschlüsselt.

Und quasi alles ist WinOS-basiert und vermutl. fast überall mit
"Würmern, Backdoors, Trojaner" verseucht, welche beim Kopieren u.
Übertragen an "Dritte" "Schwerarbeit" leisten dürften.

Aber was soll's: Der brave Bundesdeutsche habe "nix zum Verbergen". :-)
[Ginge es nach dem Gusto u. Willen der Labertären, so hätten wir nichts
mehr aus unseren, jetzt noch einigermaßen geltenden, amtl.
"Privacy"-Gepflogenheiten. Dann könnte ein jeder x-beliebiger
"Detektiv" alle medizin. u. fiskal. + Bankdaten eines jeden Bürgers
kopieren und an einen "Dritten" (Kunden) weiterleiten.]

Lutz

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