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SPD im freien Fall: Nur noch 16,5 Prozent
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Genderer
2018-02-13 05:54:18 UTC
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12.02.2018
SPD im freien Fall: Nur noch 16,5 Prozent
Nach den Turbulenzen um den scheidenden SPD-Chef Martin
Schulz kommen die deutschen Sozialdemokraten in einer
neuen Umfrage nur noch auf 16,5 Prozent.

Damit liegt die SPD gerade einmal 1,5 Prozentpunkte vor
der AfD, die unverändert 15 Prozent erreicht, wie aus
einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA
hervorgeht, die die "Bild"-Zeitung am Montag online
veröffentlichte.

Auch die Unionsparteien verlieren demnach an Zustimmung:
Gemeinsam erreichen CDU und CSU nur noch 29,5 Prozent
(minus einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche). Damit
kommen SPD und Union zusammen auf 46 Prozent und
verfehlen erneut eine parlamentarische Mehrheit
als große Koalition.
[...]
http://www.krone.at/1639044

Wohin das sozialistische Gedankengut führt, sehen
wir ja in der Praxis im rohstoffreichen *Venezuela*

Wenn ich nur Schulz und Nahles sehe, frage ich mich,
wer wählt solche Leute. Warum wählen sie nicht mal
AfD, das sind die einzigen, die wirklich gegen die
irre Zuwanderungspolitik von Angela Merkel stehen.

Zeigt nur Mut zum Selber-Denken, getraut euch in eine
2. Epoche der Aufklärung [1] ihr seid nicht dummes Wahl-
vieh [1] wie euch Grokoz und Politikschranzen einreden!

Wir Österreicher haben schließlich auch nicht
nur aus Jux türkis/blau gewählt!

g

[1]
Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben, und
sorgfältig verhüteten, dass diese ruhigen Geschöpfe ja
keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie
einsperreten, wagen durften; so zeigen sie ihnen
nachher die Gefahr, die ihnen drohet,wenn sie es
versuchen allein zu gehen.

Nun ist diese Gefahr zwar eben so gross nicht, denn sie
würden durch einigemahl Fallen wohl endlich gehen lernen;
allein ein Beispiel von der Art macht doch schüchtern,
und schrekt gemeiniglich von allen ferneren Versuchen ab.
Es ist also fuer jeden einzelnen Menschen schwer .,....
Quelle
http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/kant_aufklaerung_1784?p=17
Mr. Burns
2018-02-13 05:53:44 UTC
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Post by Genderer
12.02.2018
SPD im freien Fall: Nur noch 16,5 Prozent
Neuwahlen mit dem Ziel Schwarz-Blau
F. Werner
2018-02-13 06:40:39 UTC
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12.02.2018 SPD im freien Fall: Nur noch 16,5 Prozent Nach den
Turbulenzen um den scheidenden SPD-Chef Martin Schulz kommen die
deutschen Sozialdemokraten in einer neuen Umfrage nur noch auf 16,5
Prozent.
Wer immer Martin Schulz zum SPD-Vorsitzenden gemacht hat (vermutlich er
selbst) dürfte als Totengräber der SPD gelten. Einen etablierten
Europa-Politiker in Zeiten des großen Staats- und Politik-Misstrauens zu
installieren, war kein Schulz-Zug sondern eher ein Bummelzug.

Leider hat man den Knall in Berlin immer noch nicht gehört. Zwar bin ich
für Olaf Scholz, den Pragmatiker vom Format eines Gerhard Schröder, aber
das Beste für die SPD wären Leute aus der dritten Reihe. Nur werden dann
viele "verdiente" Parteimitglieder nicht mehr mit Ämtern bedacht.

Ich bin mal gespannt. Die fallenden Barometer-Werte der etablierten
Parteien dürften der Hauptgrund für die Vermeidung von Neuwahlen sein.
Eine Angela Merkel kommt nicht mehr aus Neuwahlen ohne schwere
politische Blessuren heraus.

FW
Erika Ciesla
2018-02-13 16:21:49 UTC
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Post by F. Werner
12.02.2018 SPD im freien Fall: Nur noch 16,5 Prozent Nach den
Turbulenzen um den scheidenden SPD-Chef Martin Schulz kommen die
deutschen Sozialdemokraten in einer neuen Umfrage nur noch auf 16,5
Prozent.
Wer immer Martin Schulz zum SPD-Vorsitzenden gemacht hat (vermutlich
er selbst) dürfte als Totengräber der SPD gelten.
Er macht das Loch vielleicht zu, aber wer hob es aus?

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Wenn ich DAS Bild sehe, dann springt mir heute noch das Messer in der
Tasche auf!

■ Das war übrigens der Grund, warum ich damals aus der SPD austrat.

👋😀 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪
Hans
2018-02-13 16:48:04 UTC
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Post by Erika Ciesla
Post by F. Werner
12.02.2018 SPD im freien Fall: Nur noch 16,5 Prozent Nach den
Turbulenzen um den scheidenden SPD-Chef Martin Schulz kommen die
deutschen Sozialdemokraten in einer neuen Umfrage nur noch auf 16,5
Prozent.
Wer immer Martin Schulz zum SPD-Vorsitzenden gemacht hat (vermutlich
er selbst) dürfte als Totengräber der SPD gelten.
Er macht das Loch vielleicht zu, aber wer hob es aus?
http://bc02.rp-online.de/polopoly_fs/former-german-chancellor-gerhard-schroeder-left-1.4665534.1415823922!httpImage/2755375072.jpg_gen/derivatives/d950x950/2755375072.jpg
Wenn ich DAS Bild sehe, dann springt mir heute noch das Messer in der
Tasche auf!
■ Das war übrigens der Grund, warum ich damals aus der SPD austrat.
Wie man überhaupt in eine Partei EINtreten kann, ist mir allerdings
schleierhaft...

Hans
F. Werner
2018-02-15 10:15:11 UTC
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Post by Erika Ciesla
Post by F. Werner
Wer immer Martin Schulz zum SPD-Vorsitzenden gemacht hat
(vermutlich er selbst) dürfte als Totengräber der SPD gelten.
Er macht das Loch vielleicht zu, aber wer hob es aus?
Wenn ich DAS Bild sehe, dann springt mir heute noch das Messer in
der Tasche auf!
■ Das war übrigens der Grund, warum ich damals aus der SPD austrat.
Schröder war der Grund, warum ich damals in die SPD eintrat. So
unterschiedlich können die Ansichten sein. :-)

Schröder hat die Wahlen gewonnen (wenn auch mit den GRÜNEN). Er konnte
die Wahlen nur gewinnen, wenn er die Autoindustrie und die Finanzmärkte
zufrieden lassen würde. Das hat er ja gemacht.

Die Frage ist, warum wählen die Deutschen immer diese neoliberalen
Rechtslenker, auch wenn sie in linken Parteien sind?

Die Antwort ist: weil sie Angst um ihren Arbeitsplatz haben, ihre Rente
und ihre Krankenversicherung. Dabei war es doch der allseits beliebte
Kohlkopf, der diesen Systemen den Garaus gemacht hat.

Haben die Deutschen daraus gelernt? Nein.

Sie hätten stark links wählen müssen letztes Jahr. Denn der Wohlstand,
der in schlechten Zeiten verschwindet, muss in guten Zeiten verteilt
werden. Jedenfalls wenn man eine normale Marktwirtschaft haben will.

Links gewählt haben sie ja auch: niemand war linker als Kanzlerin
Merkel. Sogar Adenauer hätte gegen sie geputscht. Dagegen hat die
nationalkonservative AfD nur knapp 13 % bekommen. Bei dem infernalischen
Lärm, den sie veranstaltet hat, ist das eigentlich ein erbärmliches
Ergebnis, wird aber von allen hochgejazzt.

"Nazis *erstmals* im Bundestag". Welcher Altersklasse kann man das
eigentlich aufbinden? Wo doch fast der gesamte Bundestag der
Adenauer-Ära auch alten Nazis bestand und Globke, offizieller Rassist
Hitlers, sogar noch Kanzleramtsminister wurde.

Und verdenken kann man es den Wählern auch nicht. Die einzige linke
Partei in Deutschland ist belastet, stellt sich nicht ihrer
Vergangenheit und gehört immer noch nicht zum Establishment.

Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit wird ja nicht mehr belohnt. Und die Leute
wollen weder Ehrlichkeit noch Aufrichtigkeit.

Die GRÜNEN haben sich ihrer Vergangenheit ehrlich und öffentlich
gestellt. Heraus kam, dass eine kleine Gruppe 1985 in Düsseldorf beim
Parteitag einen unsittlichen Antrag gestellt hat. Seit dem werden alle
GRÜNEN pauschal einfach mal der Pädophilie verdächtigt. Was sind dagegen
schon ein paar waschechte Nazigrößen wie Kiesinger, Filbinger oder
Globke? Rechte mögen die Deutschen lieber.

Aufrichtigkeit wird sich auch Christian Lindner zukünftig überlegen.
Seine offene Strategie, lieber nicht in eine Regierung zu gehen, statt
Postenschacherei zu veranstalten, wird vom Volk als Abhauen vor der
Verantwortung gewertet.

"Ich hatte es schon im Ohr", sagte er neulich, "Ich kann mir aussuchen,
was in der Presse steht: entweder 'Lindner opfert seine Ideale einem
Ministeramt' oder 'Lindner scheut die Verantwortung'".

Beides ist falsch und zeugt von politischer Unreife. Aber beides ist in
Deutschland normal. Die Leute sind nach 30 Jahren RTL intellektuell
einfach nicht mehr in der Lage, ein Problem von der Ursache her zu erfassen.

Dazu trägt auch die Medienlandschaft in Deutschland bei, die fest in
staatlicher und der Hand einiger weniger Zeitungsmogule ist. Den
Zeitungsmogulen nicht allein die Deutungshoheit zu überlassen ist auch
der Grund, warum die GEZ immer noch nicht Geschichte ist.

Letztlich, liebe Erika, sind wir also alles selbst schuld.

FW

Gerald Gruner
2018-02-13 19:35:57 UTC
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Post by F. Werner
12.02.2018 SPD im freien Fall: Nur noch 16,5 Prozent Nach den
Turbulenzen um den scheidenden SPD-Chef Martin Schulz kommen die
deutschen Sozialdemokraten in einer neuen Umfrage nur noch auf 16,5
Prozent.
Wer immer Martin Schulz zum SPD-Vorsitzenden gemacht hat (vermutlich er
selbst) dürfte als Totengräber der SPD gelten. Einen etablierten
Europa-Politiker in Zeiten des großen Staats- und Politik-Misstrauens zu
installieren, war kein Schulz-Zug sondern eher ein Bummelzug.
Aber einer mit 100% Zustimmung - mindestens.
Und auch jetzt im Koalitionsvertrag spielt die SPD weiter die
Europa-First-Karte. Vielleicht sollte sie dazu mal ihre Mitglieder befragen
und zu einigen weiteren Themen.
Post by F. Werner
Leider hat man den Knall in Berlin immer noch nicht gehört. Zwar bin ich
für Olaf Scholz, den Pragmatiker vom Format eines Gerhard Schröder, aber
das Beste für die SPD wären Leute aus der dritten Reihe. Nur werden dann
viele "verdiente" Parteimitglieder nicht mehr mit Ämtern bedacht.
Und das würden die SPD-Bonzen niemals zulassen.(Die der anderen Parteien
auch nicht.) Der persönliche Machterhalt ist die wichtigste Regel.
Post by F. Werner
Ich bin mal gespannt. Die fallenden Barometer-Werte der etablierten
Parteien dürften der Hauptgrund für die Vermeidung von Neuwahlen sein.
Eine Angela Merkel kommt nicht mehr aus Neuwahlen ohne schwere
politische Blessuren heraus.
Und die anderen zumeist auch nicht. DAS ist der primäre Grund, warum die
GroKo wohl "halten" wird, koste es (den Bürger), was es wolle: 4 Jahre
Abgeordneter sind 4 Jahre gute Diäten. Und einige kommen damit sicherlich
sogar auf die Mindestzeit für eine Pension, von der ein Arbeiter auch nach
40 Beitragsjahren nur träumen kann.

MfG
Gerald
--
Was gibt es Blamableres, als dass die Linke keinerlei Argumente mehr gegen
Nazis hat, weil ihr ihre eigenen ethischen Kriterien abhanden gekommen
sind durch eine radikale "Toleranz", die grundsätzlich kultur-
relativistisch und somit menschenrechtsfeindlich ist? (Prof. Flaig zeit.de)
Fressenhauer
2018-02-13 18:07:19 UTC
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Nahles soll als Frontfrau der SPD künftig auf die Kacke hauen und auf die Fresse geben.
Jaja, wartet nur ab wenn die Nahles den Arbeitslosen und Rentnern alle
eins auf die Fresse gibt...


Fressenhauer
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