Discussion:
Was für ein Supergau im Paradies.
(zu alt für eine Antwort)
Horst Nietowski
2018-04-06 14:51:25 UTC
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Raw Message
"Angst vor Verdrängung? Verlust der Identität? Hatte Thors Hammer hier
im Grünen zu oft auf die Weichholz-Rasta-Köpfe geklöppelt, dass man
darin nun schon verdächtig wienerisch denkt?"

"Kreuzbergs alternatives Projekt „Areal Ratiborstraße“ macht dicht, die
Wagenburg zieht die Zugbrücke hoch, die Werkstätte verrammelt sich mit
der letzten ökologischen Tischlerplatte. Die Angst kam in dieser grünen
Oase in dem Moment an, als Monika Herrmann, die grüne
Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, ausgerechnet dieses
zwischen üppigem Grün versteckte Idyll quasi für vogelfrei erklärte und
hier eine Chance sah, ein alternatives interkulturelles Wohnen für
Zugvögel zu veranstalten. Oder schlimmer noch: eine dieser modularen
Flüchtlingsunterkünfte (MUF) hochzuziehen, ausgerechnet dort, wo noch
kein Weichholzer mit Handsäge nach dem Hartholz schielte."

*GROEHL*, voll auf die Zwoelf, unbedingt lesen:

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/die-kreuzberger-identitaeren/
Horst Nietowski
2018-04-06 20:06:35 UTC
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Raw Message
Post by Horst Nietowski
"Angst vor Verdrängung? Verlust der Identität? Hatte Thors Hammer hier
im Grünen zu oft auf die Weichholz-Rasta-Köpfe geklöppelt, dass man
darin nun schon verdächtig wienerisch denkt?"
"Kreuzbergs alternatives Projekt „Areal Ratiborstraße“ macht dicht,
die Wagenburg zieht die Zugbrücke hoch, die Werkstätte verrammelt sich
mit der letzten ökologischen Tischlerplatte. Die Angst kam in dieser
grünen Oase in dem Moment an, als Monika Herrmann, die grüne
Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, ausgerechnet
dieses zwischen üppigem Grün versteckte Idyll quasi für vogelfrei
erklärte und hier eine Chance sah, ein alternatives interkulturelles
Wohnen für Zugvögel zu veranstalten. Oder schlimmer noch: eine dieser
modularen Flüchtlingsunterkünfte (MUF) hochzuziehen, ausgerechnet
dort, wo noch kein Weichholzer mit Handsäge nach dem Hartholz schielte."
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/die-kreuzberger-identitaeren/
Die gleiche Geschichte habe ich schon auf der Achse des Guten gelesen.
Ja, finde ich gut. Sollen sie ihre Rapefugees haben, freue ich mich
drüber, bin ja Antirassist. :-)
"Dabei hatte die Idee der Bezirksbürgermeisterin durchaus Charme: Warum
nicht die tapferen Refugees-Welcome-Veteranen mit denen in der gelebten
Praxis zusammenbringen, denen ihre Zuneigung schon so lange im
Theoretischen gilt? Nägel mit Köpfen machen. Also ein Musterbeispiel der
Integration schaffen, das weit über Kreuzberg hinaus leuchtet und so
auch die Akzeptanz für dieses Wagenburg-Handwerker-Experiment erhöht?
Zwei Fliegen mit einer Klappe? Leider falsch gedacht. Denn schon
berichtete die Berliner TAZ zur Reaktion der Bewohner auf die Pläne von
Monika Herrmann: „Das gab zuletzt mächtig Stunk, denn das Gelände steht
nicht leer – auch wenn das auf Luftaufnahmen wegen des vielen Grüns so
aussehen mag. In den Kleinbetrieben dort arbeiten rund 80 Menschen – und
die haben nun verständlicherweise Angst vor Verdrängung.“ "

*BRUHAHA*!
Bernd Nawothnig
2018-04-07 11:06:14 UTC
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Post by Horst Nietowski
Post by Horst Nietowski
"Angst vor Verdrängung? Verlust der Identität? Hatte Thors Hammer hier
im Grünen zu oft auf die Weichholz-Rasta-Köpfe geklöppelt, dass man
darin nun schon verdächtig wienerisch denkt?"
"Kreuzbergs alternatives Projekt „Areal Ratiborstraße“ macht dicht,
die Wagenburg zieht die Zugbrücke hoch, die Werkstätte verrammelt sich
mit der letzten ökologischen Tischlerplatte. Die Angst kam in dieser
grünen Oase in dem Moment an, als Monika Herrmann, die grüne
Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, ausgerechnet
dieses zwischen üppigem Grün versteckte Idyll quasi für vogelfrei
erklärte und hier eine Chance sah, ein alternatives interkulturelles
Wohnen für Zugvögel zu veranstalten. Oder schlimmer noch: eine dieser
modularen Flüchtlingsunterkünfte (MUF) hochzuziehen, ausgerechnet
dort, wo noch kein Weichholzer mit Handsäge nach dem Hartholz schielte."
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/die-kreuzberger-identitaeren/
Die gleiche Geschichte habe ich schon auf der Achse des Guten gelesen.
Ja, finde ich gut. Sollen sie ihre Rapefugees haben, freue ich mich
drüber, bin ja Antirassist. :-)
"Dabei hatte die Idee der Bezirksbürgermeisterin durchaus Charme: Warum
nicht die tapferen Refugees-Welcome-Veteranen mit denen in der gelebten
Praxis zusammenbringen, denen ihre Zuneigung schon so lange im
Theoretischen gilt? Nägel mit Köpfen machen. Also ein Musterbeispiel der
Integration schaffen, das weit über Kreuzberg hinaus leuchtet und so
auch die Akzeptanz für dieses Wagenburg-Handwerker-Experiment erhöht?
Zwei Fliegen mit einer Klappe? Leider falsch gedacht. Denn schon
berichtete die Berliner TAZ zur Reaktion der Bewohner auf die Pläne von
Monika Herrmann: „Das gab zuletzt mächtig Stunk, denn das Gelände steht
nicht leer – auch wenn das auf Luftaufnahmen wegen des vielen Grüns so
aussehen mag. In den Kleinbetrieben dort arbeiten rund 80 Menschen – und
die haben nun verständlicherweise Angst vor Verdrängung.“ "
*BRUHAHA*!
Sehr schön, ich hab's eben gelesen. Ja, Tichy sollte man unbedingt
öfter lesen, ebenso wie Broder.




Bernd
--
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