Discussion:
Dauerregen im Sommer: Der Treibhauseffekt ist im vollem Gange
(zu alt für eine Antwort)
Fritz
2017-07-26 05:49:47 UTC
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<http://www.dw.com/de/dauerregen-im-sommer-der-treibhauseffekt-ist-im-vollem-gange/a-39825368>
Zitat:
»Heftige Unwetter mit Starkregen in Deutschland: Vollgelaufene Keller,
so viel Regen an einem Tag wie sonst in einem Monat. Und Klimaexperten
sagen: Daran muss sich Deutschland gewöhnen.«

»Schneller Wechsel von Hitze und heftigem Regen
Das sind Zustände, an die sich die Deutschen nach Ansicht von
Klimaforschern gewöhnen müssen. Der Treibhauseffekt lässt eben nicht nur
Eisberge schmelzen und den Meeresspiegel ansteigen, er hat auch immer
stärkere Auswirkungen auf Mitteleuropa. "Wir haben den schnellen Wechsel
von heißer Trockenheit und heftigen Regenfällen schon lange
vorhergesagt, jetzt wird das von Jahr zu Jahr deutlicher", sagt Mojib
Latif, Meteorologe und Klimaforscher am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für
Ozeanforschung in Kiel der DW. "Auch in Deutschland ist die
Durchschnittstemperatur seit etwa 1880 um 1,4 Grad gestiegen, das bleibt
nicht ohne Folgen." Einerseits verstärke sich durch die Erderwärmung
das subtropische Azorenhoch des Nordatlantiks, aber auch die Tiefs
blieben Europa erhalten. "Und mit jeden Grad an Temperatur-Steigerung
nimmt die mögliche Regenintensität um sieben Prozent zu", erklärt Latif.
Auch hätten die Wetterstationen lange Zeit nur die Regenmengen über
viele Tage und Wochen hinweg gemessen. Aber das Problem seien jetzt die
vielen kurzen, heftigen Regenfälle. "Da fehlen noch ausreichende
Messdaten für exakte Vorhersagen". Generell aber gelte: Wärmere Luft
kann mehr Wasser aufnehmen, die Regengüsse werden heftiger.«

»Arktis erwärmt sich schneller als andere Regionen
Aussagen, die auch der Meteorologe Peter Hoffmann von Potsdam-Institut
für Klimafolgenforschung (PIK) bestätigt.«

»Regen in Mitteleuropa gleich Trockenheit im Süden
So haben die Behörden in Rom wegen extremen Wassermangels Alarm
geschlagen. Die italienische Hauptstadt wird gerade von hohen
Temperaturen und extremer Trockenheit heimgesucht. Die Verantwortlichen
erwägen sogar eine stundenweise Abschaltung der Wasserversorgung in
Privathaushalten, nachdem das Niveau des Braccianer Sees, eines
Hauptreservoirs für Trinkwasser, 160 Zentimeter unter den Normalstand
gesunken ist.«
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Wolfgang Schwanke
2017-07-26 19:28:48 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
<http://www.dw.com/de/dauerregen-im-sommer-der-treibhauseffekt-ist-im-vol
lem-gange/a-39825368>
»Heftige Unwetter mit Starkregen in Deutschland: Vollgelaufene Keller,
so viel Regen an einem Tag wie sonst in einem Monat. Und Klimaexperten
sagen: Daran muss sich Deutschland gewöhnen.«
Daran ist Deutschland seit Jahrtausenden gewöhnt. Aber schön dass die
vom PIK das auch mitbekommen.
Post by Fritz
»Schneller Wechsel von Hitze und heftigem Regen
Das sind Zustände, an die sich die Deutschen nach Ansicht von
Klimaforschern gewöhnen müssen.
Jedes etwas aus der Reihe geratene Wetterereignis ruft die
Klimaaposteln auf den Plan, kannste die Uhr nach stellen.
--
John Peel is not enough

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Fritz
2017-07-27 07:17:55 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Schwanke
Jedes etwas aus der Reihe geratene Wetterereignis ruft die
Klimaaposteln auf den Plan, kannste die Uhr nach stellen.
Im Gegensatz zu dir haben sie alle Wetter- Klimadaten weltweit zur Hand
- die sind sogar Jahrtausende zurückreichend (Holz, Eisbohrkerne)
und vor allem sie können interpretieren ....
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Stefan
2017-07-27 07:54:21 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
Post by Wolfgang Schwanke
Jedes etwas aus der Reihe geratene Wetterereignis ruft die
Klimaaposteln auf den Plan, kannste die Uhr nach stellen.
Im Gegensatz zu dir haben sie alle Wetter- Klimadaten weltweit zur Hand
- die sind sogar Jahrtausende zurückreichend (Holz, Eisbohrkerne)
und vor allem sie können interpretieren ....
Interpretation ist ein subjektiver Vorgang, der nichts mit
Erkenntnisgewinn zu tun hat. Es bedeutet nichts anderes, als dass man
vorliegende Fakten so bearbeitet, dass sie zur eigenen Meinung passen.

Abgesehen davon sind Wetter- und Kimadaten aus der Vergangenheit höchst
zweifelhaft. Nicht nur, wenn es um indirekte Methoden wie die Analyse
von jahrtausendealten Bohrkernen oder Holz geht, sondern auch wenn es um
alte Messdaten geht.

Einmal wegen der früher zur Verfügung stehenden Messtechnik, dann aber
auch wegen geänderter Rahmenbedingungen, z.B. Änderungen der Landschaft
in der Nähe von Meßstationen. Manch eine Meßstation, die vor 50 Jahren
am Waldrand stand steht heute mitten auf einem Acker, in einer Stadt
oder woanders.

Wenn die Veränderungen groß genug sind, kann man natürlich Veränderungen
feststellen. Aber wer Temperaturänderungen im Zehntel-Grad Bereich
diskutiert macht sich mit solchen Methoden lächerlich.
Fritz
2017-07-27 08:15:39 UTC
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Raw Message
Post by Stefan
Post by Fritz
Post by Wolfgang Schwanke
Jedes etwas aus der Reihe geratene Wetterereignis ruft die
Klimaaposteln auf den Plan, kannste die Uhr nach stellen.
Im Gegensatz zu dir haben sie alle Wetter- Klimadaten weltweit zur
Hand - die sind sogar Jahrtausende zurückreichend (Holz, Eisbohrkerne)
und vor allem sie können interpretieren ....
Interpretation ist ein subjektiver Vorgang, der nichts mit
Erkenntnisgewinn zu tun hat. Es bedeutet nichts anderes, als dass man
vorliegende Fakten so bearbeitet, dass sie zur eigenen Meinung passen.
Abgesehen davon sind Wetter- und Kimadaten aus der Vergangenheit höchst
zweifelhaft. Nicht nur, wenn es um indirekte Methoden wie die Analyse
von jahrtausendealten Bohrkernen oder Holz geht, sondern auch wenn es um
alte Messdaten geht.
Dass alte Messdaten immer unschärfer werden je länger sie zurückliegen
ist ja klar - aber sie zeigen trotzdem einen guten Ablauf des Klimas
über diese Zeit. Die neuen Daten ergeben natürlich ein weit präziseres
Bild ab.
Und denkst du, dass Meteorologen und Klimaforscher ihre Prognosen mit
Tarotkarten legen?
Die können sie sicherlich wissenschaftlich untermauern.
Zudem sind Prognosen 'Wahrscheinlichkeitsbänder' .... schon mal gesehen?
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Ole Jansen
2017-07-27 08:55:02 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
Und denkst du, dass Meteorologen und Klimaforscher ihre Prognosen mit
Tarotkarten legen?
Übersteigt der Vorhersagehorizont eine gewisse Zeit sind Tarotkarten
gleichwertig.

OJ:

Auf einer Meterologenkonferenz sind Wissenschaftler am Angeben.

Japan: "Wir haben weltweit die größten und schnellsten Computer
zur Klimasimulation. Die Eintreffwahrscheinlichkeit unsere 10-Tage
Vorhersage ist inzwischen besser als 57,3%!"

USA: "Unsere Computer sind zwar etwas langsamer, aber wir haben
die besseren Mathematiker. Wir schaffen 57,7%!"

Polen: "Wir haben nur gebrauchte PC Computer und Wetterfrösche.
Wir schaffen 60%."

Die Anderen "Ernsthaft? Wie?!"

Polen: "Wir schauen deutsches Fernsehen und sagen Gegenteil."
Fritz
2017-07-27 14:05:59 UTC
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Raw Message
Post by Ole Jansen
Post by Fritz
Und denkst du, dass Meteorologen und Klimaforscher ihre Prognosen mit
Tarotkarten legen?
Übersteigt der Vorhersagehorizont eine gewisse Zeit sind Tarotkarten
gleichwertig.
Zwischen lokaler Wettervorhersage und dem Trend des Klimas besteht eben
ein großer Unterschied!
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Ole Jansen
2017-07-27 14:32:21 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
Post by Ole Jansen
Post by Fritz
Und denkst du, dass Meteorologen und Klimaforscher ihre Prognosen mit
Tarotkarten legen?
Übersteigt der Vorhersagehorizont eine gewisse Zeit sind Tarotkarten
gleichwertig.
Zwischen lokaler Wettervorhersage und dem Trend des Klimas besteht eben
ein großer Unterschied!
Das Tarot lügt nie.
Eventuell hat man es nur nicht richtig verstanden ;-)

O.J.
Peter Mayer
2017-07-27 08:37:32 UTC
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Post by Stefan
Abgesehen davon sind Wetter- und Kimadaten aus der Vergangenheit höchst
zweifelhaft. Nicht nur, wenn es um indirekte Methoden wie die Analyse
von jahrtausendealten Bohrkernen oder Holz geht, sondern auch wenn es um
alte Messdaten geht.
Ganau mit dieser Argumentation lehnen die radikalen Kreationisten die
Altersbestimmung per C-14 Methode ab.

Gruß Peter
Stefan
2017-07-27 13:13:32 UTC
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Raw Message
Post by Peter Mayer
Post by Stefan
Abgesehen davon sind Wetter- und Kimadaten aus der Vergangenheit höchst
zweifelhaft. Nicht nur, wenn es um indirekte Methoden wie die Analyse
von jahrtausendealten Bohrkernen oder Holz geht, sondern auch wenn es um
alte Messdaten geht.
Ganau mit dieser Argumentation lehnen die radikalen Kreationisten die
Altersbestimmung per C-14 Methode ab.
Gruß Peter
Ich bin kein Krationist, aber bei der Interpretation von C-14 Messungen
sollte man auch vorsichtig sein.
Fritz
2017-07-27 14:10:48 UTC
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Raw Message
Post by Stefan
Post by Peter Mayer
Post by Stefan
Abgesehen davon sind Wetter- und Kimadaten aus der Vergangenheit höchst
zweifelhaft. Nicht nur, wenn es um indirekte Methoden wie die Analyse
von jahrtausendealten Bohrkernen oder Holz geht, sondern auch wenn es um
alte Messdaten geht.
Ganau mit dieser Argumentation lehnen die radikalen Kreationisten die
Altersbestimmung per C-14 Methode ab.
Gruß Peter
Ich bin kein Krationist, aber bei der Interpretation von C-14 Messungen
sollte man auch vorsichtig sein.
Hier geht es in diesem Punkt im die Klimaforschung der vergangenen Zeiten.
Eisbohrkerne, Jahresringe von Bäumen (diese Datenbank wurde aus
weltweiten Funden erstellt und abgeglichen), Geologie und
Meeresforschung (Sedimentschichten mit Ablagerungen von Tieren),
Tundraböden, usw. ergeben ein umfassendes Bild des vergangenen Klimas.
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
DonCaron
2017-07-27 14:36:49 UTC
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Jahresringe von Bäumen (diese Datenbank wurde aus weltweiten Funden
erstellt und abgeglichen)
nicht diese, sondern ortsbezogen, wenn Funde vorhanden sind.
--
DonCaron
Fritz
2017-07-27 14:58:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by DonCaron
Jahresringe von Bäumen (diese Datenbank wurde aus weltweiten Funden
erstellt und abgeglichen)
nicht diese, sondern ortsbezogen, wenn Funde vorhanden sind.
Die Datenbanken sind weltweit verfügbar und auch abgleichbar.
Sicherlich kann man, bei genügend großer Fund-Anzahl ausreißer
herausfiltern.

Meine Quellen schon gelesen?
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Paul
2017-07-27 15:22:07 UTC
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Raw Message
Post by Stefan
Post by Peter Mayer
Post by Stefan
Abgesehen davon sind Wetter- und Kimadaten aus der Vergangenheit höchst
zweifelhaft. Nicht nur, wenn es um indirekte Methoden wie die Analyse
von jahrtausendealten Bohrkernen oder Holz geht, sondern auch wenn es um
alte Messdaten geht.
Ganau mit dieser Argumentation lehnen die radikalen Kreationisten die
Altersbestimmung per C-14 Methode ab.
Gruß Peter
Ich bin kein Krationist, aber bei der Interpretation von C-14 Messungen
sollte man auch vorsichtig sein.
Sicher ist C14 nicht der Weisheit letzter Schluss, aber wenn man seine
Möglichkeiten und Grenzen kennt und beachtet, dann ist es ein sehr
brauchbares Werkzeug.

Paule
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
30 Tage kostenlos und ohne Risiko testen?
http://www.emsisoft.de/de/software/antimalware/?id=5716961
direkter Download:
http://download.emsisoft.com/EmsisoftAntiMalwareSetup_5716961
Fritz
2017-07-27 15:36:08 UTC
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Raw Message
Post by Paul
Sicher ist C14 nicht der Weisheit letzter Schluss, aber wenn man seine
Möglichkeiten und Grenzen kennt und beachtet, dann ist es ein sehr
brauchbares Werkzeug.
Und es gibt Referenzmarken - wie z.B. bei den Sedimentschichten die K/T
Grenze.
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Peter Mayer
2017-07-27 15:52:00 UTC
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Raw Message
Post by Stefan
Post by Peter Mayer
Post by Stefan
Abgesehen davon sind Wetter- und Kimadaten aus der Vergangenheit höchst
zweifelhaft. Nicht nur, wenn es um indirekte Methoden wie die Analyse
von jahrtausendealten Bohrkernen oder Holz geht, sondern auch wenn es um
alte Messdaten geht.
Ganau mit dieser Argumentation lehnen die radikalen Kreationisten die
Altersbestimmung per C-14 Methode ab.
Ich bin kein Krationist, aber bei der Interpretation von C-14 Messungen
sollte man auch vorsichtig sein.
Auch bei der C-14 Methode verwendet man Baumringe um den C-14 Gehalt der
Vergangenheit zu kalibrieren. Und wie bei den Klimadaten, sind diese
Daten natürlich fehleranfällig. Dennoch ist die C-14 Methode eine
bewährte Methode zur Altersbestimmung, die ihren Nutzen und ihre
Richtigkeit häufig bestätigt hat. Natürlich hast Du recht, wenn Du
meinst dass man bei der Interpretation vorsichtig sein muss. Deshalb
läßt man das sinnvollerweise auch keine Laien wie mich das machen,
sondern nimmt dafür Fachleute, die das schon häufiger gemacht haben.

Aber genausowenig wie die Kreationisten recht haben, dass die C-14
Methode nie funktionieren kann, haben die recht, die glauben, man könnte
aus Baumringen nicht auch Aussagen zum Klima der Vergangenheit treffen.

Gruß Peter

Heinz Schmitz
2017-07-27 08:16:11 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
Post by Wolfgang Schwanke
Jedes etwas aus der Reihe geratene Wetterereignis ruft die
Klimaaposteln auf den Plan, kannste die Uhr nach stellen.
Im Gegensatz zu dir haben sie alle Wetter- Klimadaten weltweit zur Hand
- die sind sogar Jahrtausende zurückreichend (Holz, Eisbohrkerne)
und vor allem sie können interpretieren ....
Es scheint aber so, als liessen sie alle Werte weg, die nicht in ihr
Weltbild passen:
http://principia-scientific.org/drop-sunspot-activity-warning-global-cooling/
"January 4, 2017
In 2010 a leading member of the United Nation's IPCC said,
"One has to free oneself from the illusion that international
climate policy is environmental policy. This has almost
nothing to do with environmental policy anymore." Now
it's not about saving the environment but about
redistributing wealth, said Ottmar Edenhofer, a co-chair of
the IPCC's Working Group III and a lead author of the
IPCC's Fourth Assessment Report (2007). "We redistribute
the world's wealth by climate policy.""
Grüße,
H.

PS
Macht 2017 zu dem Jahr, in dem Rot-Grün endgültig abgehängt wird.
Yes, You can!
Fritz
2017-07-27 14:13:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Heinz Schmitz
Post by Fritz
Post by Wolfgang Schwanke
Jedes etwas aus der Reihe geratene Wetterereignis ruft die
Klimaaposteln auf den Plan, kannste die Uhr nach stellen.
Im Gegensatz zu dir haben sie alle Wetter- Klimadaten weltweit zur Hand
- die sind sogar Jahrtausende zurückreichend (Holz, Eisbohrkerne)
und vor allem sie können interpretieren ....
Es scheint
Scheint sehr seriös ....
whois principia-scientific.org/
Registry Registrant ID: C125782280-LROR
Registrant Name: Domain Privacy Service FBO Registrant
Registrant Organization:
Registrant Street: 560 E TIMPANOGOS PKWY
Registrant City: Orem
Registrant State/Province: Utah
Registrant Postal Code: 84097
Registrant Country: US
Admin Name: Domain Privacy Service FBO Registrant
Quintessenz - nicht überall wo scientific draufsteht ist tru-science
drinnen!

Alles wirkt, die Sonnenzyklen sind bekannt und stehen unter ständiger
Beobachtung.
Detto alle Zyklen der Erdachse und der Erdbahn.

Wie oftmals gesagt - alles wirkt

[SchmitzSprüchln gesnippt]
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
Klaus K
2017-07-27 10:14:37 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
Post by Wolfgang Schwanke
Jedes etwas aus der Reihe geratene Wetterereignis ruft die
Klimaaposteln auf den Plan, kannste die Uhr nach stellen.
Im Gegensatz zu dir haben sie alle Wetter- Klimadaten weltweit zur Hand
- die sind sogar Jahrtausende zurückreichend (Holz, Eisbohrkerne)
So viel zum Thema Holz:
Baumringe sind in der Wissenschaft als Zeiger vergangener
Klimabedingungen geschätzt. Denn das Wachstum eines Baums hängt unter
anderem von der Temperatur und dem Niederschlag ab. Als Klimaforscher
möchte man einen dieser Faktoren isolieren und ihn anhand der
Baumringdicke oder Spätholzdichte rekonstruieren. Man erhofft sich davon
Aufschluss über kurz- und langfristige Schwankungen von Temperatur und
Niederschlag. Doch das Unterfangen stösst auf grundsätzliche
Schwierigkeiten, wie unsere Studie aus dem zu Ende gehenden nationalen
Forschungsschwerpunkt (NCCR) Klima zeigt.

Wie isolieren Wissenschaftler die einzelnen Faktoren aus Baumringdaten?
Manche vertrauen auf die Statistik und gehen davon aus, dass nur der
temperaturgeprägte Teil auch mit der Temperatur korrelieren wird. Den
Rest betrachten sie als „Rauschen“. Der unerwünschte Rest kann
allerdings die rekonstruierten Schwankungen allerdings erheblich
beeinflussen.
Ein verzerrtes Bild?

Besser ist es, schon im Voraus eine Auswahl der Baumstandorte zu
treffen. So nehmen die Wissenschaftler oft Proben von Bäumen, die
entlang von Trockengrenzen wachsen, wo das Baumwachstum vor allem vom
Niederschlag abhängt. Oder sie nehmen Baumproben entlang von
Kältegrenzen, wo die Temperatur entscheidend ist. Erstere werden zur
Niederschlagsrekonstruktion, letztere zur Temperaturrekonstruktion
herangezogen.

Aber selbst dieses Vorgehen funktioniert nicht gut genug, wie wir in
unserer neuen Studie zeigen konnten. Die Aufteilung in temperatur- und
niederschlagssensitive Baumringzeitreihen ist nicht in der Lage, einen
wesentlichen Unterschied zwischen der Temperaturschwankungen und der
Niederschlagsschwankungen richtig darzustellen.

Sowohl lange instrumentelle Klimamessreihen als auch Klimamodelle zeigen
nämlich, dass beim Niederschlag kurzfristige Schwankungen (Jahr-zu-Jahr)
und langfristige Schwankungen (über Jahrzehnte) etwa gleich stark
ausgeprägt sind, während bei der Temperatur die langfristigen über die
kurzfristigen dominieren. Bei den Baumringen dominieren sowohl beim
Niederschlag wie bei der Temperatur die langfristigen Schwankungen – und
dies auch bei der Temperatur so stark, dass sie nicht die instrumentell
gemessenen Temperaturen wiedergeben.
Sorgfältige Auswahl ist nötig

Offenbar reagieren Bäume also auf einzelne klimatisch extreme Jahre
weniger stark als auf längere Kälte- oder Trockenperioden. Ausserdem
lassen sich gleichzeitige Temperatur- und Niederschlagseinflüsse auf das
Baumwachstum nicht eindeutig voneinander trennen. Bäume sind – wie
eingangs erwähnt – sensitive Klimaindikatoren, aber sie sind nicht an
jedem Ort und auf jeder Zeitskala gleich sensitiv. Wenn dieser Umstand
bei Klimarekonstruktionen nicht berücksichtigt wird, kann unter
Umständen ein verzerrtes Bild des rekonstruierten Klimas entstehen.
Deshalb mahnt unsere Studie generell zu mehr Vorsicht bei der Auswahl
von «Proxies» für Klimarekonstruktionen. Neu entwickelte Methoden, zum
Beispiel Modelle, die das Wachstum von Bäumen simulieren, können uns bei
der richtigen Auswahl der «Proxies» und dem Prozessverständnis helfen,
so dass sich die Qualität zukünftiger Rekonstruktionen weiter verbessert.
Fritz
2017-07-27 14:22:11 UTC
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Raw Message
Post by Klaus K
Post by Fritz
Post by Wolfgang Schwanke
Jedes etwas aus der Reihe geratene Wetterereignis ruft die
Klimaaposteln auf den Plan, kannste die Uhr nach stellen.
Im Gegensatz zu dir haben sie alle Wetter- Klimadaten weltweit zur
Hand - die sind sogar Jahrtausende zurückreichend (Holz, Eisbohrkerne)
Baumringe sind in der Wissenschaft als Zeiger vergangener
Klimabedingungen geschätzt. Denn das Wachstum eines Baums hängt unter
anderem von der Temperatur und dem Niederschlag ab. Als Klimaforscher
möchte man einen dieser Faktoren isolieren und ihn anhand der
Baumringdicke oder Spätholzdichte rekonstruieren. Man erhofft sich davon
Aufschluss über kurz- und langfristige Schwankungen von Temperatur und
Niederschlag. Doch das Unterfangen stösst auf grundsätzliche
Schwierigkeiten, wie unsere Studie aus dem zu Ende gehenden nationalen
Forschungsschwerpunkt (NCCR) Klima zeigt.
Wie isolieren Wissenschaftler die einzelnen Faktoren aus Baumringdaten?
Manche vertrauen auf die Statistik und gehen davon aus, dass nur der
temperaturgeprägte Teil auch mit der Temperatur korrelieren wird. Den
Rest betrachten sie als „Rauschen“. Der unerwünschte Rest kann
allerdings die rekonstruierten Schwankungen allerdings erheblich
beeinflussen.
Ein verzerrtes Bild?
Besser ist es, schon im Voraus eine Auswahl der Baumstandorte zu
treffen. So nehmen die Wissenschaftler oft Proben von Bäumen, die
entlang von Trockengrenzen wachsen, wo das Baumwachstum vor allem vom
Niederschlag abhängt. Oder sie nehmen Baumproben entlang von
Kältegrenzen, wo die Temperatur entscheidend ist. Erstere werden zur
Niederschlagsrekonstruktion, letztere zur Temperaturrekonstruktion
herangezogen.
Aber selbst dieses Vorgehen funktioniert nicht gut genug, wie wir in
unserer neuen Studie zeigen konnten. Die Aufteilung in temperatur- und
niederschlagssensitive Baumringzeitreihen ist nicht in der Lage, einen
wesentlichen Unterschied zwischen der Temperaturschwankungen und der
Niederschlagsschwankungen richtig darzustellen.
Sowohl lange instrumentelle Klimamessreihen als auch Klimamodelle zeigen
nämlich, dass beim Niederschlag kurzfristige Schwankungen (Jahr-zu-Jahr)
und langfristige Schwankungen (über Jahrzehnte) etwa gleich stark
ausgeprägt sind, während bei der Temperatur die langfristigen über die
kurzfristigen dominieren. Bei den Baumringen dominieren sowohl beim
Niederschlag wie bei der Temperatur die langfristigen Schwankungen – und
dies auch bei der Temperatur so stark, dass sie nicht die instrumentell
gemessenen Temperaturen wiedergeben.
Sorgfältige Auswahl ist nötig
Offenbar reagieren Bäume also auf einzelne klimatisch extreme Jahre
weniger stark als auf längere Kälte- oder Trockenperioden. Ausserdem
lassen sich gleichzeitige Temperatur- und Niederschlagseinflüsse auf das
Baumwachstum nicht eindeutig voneinander trennen. Bäume sind – wie
eingangs erwähnt – sensitive Klimaindikatoren, aber sie sind nicht an
jedem Ort und auf jeder Zeitskala gleich sensitiv. Wenn dieser Umstand
bei Klimarekonstruktionen nicht berücksichtigt wird, kann unter
Umständen ein verzerrtes Bild des rekonstruierten Klimas entstehen.
Deshalb mahnt unsere Studie generell zu mehr Vorsicht bei der Auswahl
von «Proxies» für Klimarekonstruktionen. Neu entwickelte Methoden, zum
Beispiel Modelle, die das Wachstum von Bäumen simulieren, können uns bei
der richtigen Auswahl der «Proxies» und dem Prozessverständnis helfen,
so dass sich die Qualität zukünftiger Rekonstruktionen weiter verbessert.
Diese Klimaerkennung aus Jahresringen wurde AFAIK weltweit erstellt und
abgeglichen. Damit kann man lokale Ausreißer erkennen und eliminieren.

Ein sehr aufschlussreicher Artikel dazu:
<https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/informationsportal-klimawandel/klimaforschung/klimarekonstruktion/baumringe>

<https://de.wikipedia.org/wiki/Dendrochronologie>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Jahresringtabelle>

<https://www.swr.de/swr2/wissen/wie-klima-geschichte-macht/-/id=661224/did=12350206/nid=661224/1jxgd2t/index.html>

<https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13361522/Baumringe-offenbaren-Geschichte-der-El-Ninos.html>

<http://www.klima.org/glossar/j/jahresringe/>
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn
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