Discussion:
Krim-Russen, Polen, Schlesier, Juden, IS-Araber - alle mit Selbstbestimmungsrecht ?
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Reichs Osmane
2017-03-05 11:37:56 UTC
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Raw Message
Territorialkonflikte gibt es immer wieder.


z.B. sind jüdische Terroristen 1946 in Palästina illegal eingedrungen um
Massenmord zu begehen und arabisches Land zu stehlen.


US-Juden und UNO haben diesem Terroristenjudenpack geholfen.




Wenn aber friedlich die Krim heim ins Reich geholt wird (wie damals
Österreich), gibts keine Hilfe.


Wenn Polen Land wollen, kriegen sie es immer, wenn deutsche Schlesier es
wollen, kriegen sie nichts.


Wenn IS Muslime einen Staat gründen - wenig anders als wie es die
Terrorjuden machten, werden sie diffamiert, nur weil es keine Juden
sind. Bei Juden geht es eben immer mit Terrorismus, das finden alle ganz
super (Gustloff usw.).




Was für ein Scheiß System ist das eigentlich?

Für mich ist IS ein super Staat und hoffe dass auch bald ganz Palästina
sich dem IS anschließt. Die Juden müssen da weg.
Ulf Gerkan
2017-03-05 14:36:03 UTC
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Raw Message
Post by Reichs Osmane
Territorialkonflikte gibt es immer wieder.
z.B. sind jüdische Terroristen 1946 in Palästina illegal eingedrungen um
Massenmord zu begehen und arabisches Land zu stehlen.
Die zionistische Zuwanderung nach Palästina begann bereits im 19.
Jahrhundert. Nach britischem Besatzungsrecht war die Zuwanderung in Grenzen
legal. Es gab da bestimmte Quoten. Diese Hürden wurden allerdings mittels
illegaler Zuwanderung gerissen. Der Plan war keineswegs, Land zu rauben oder
gar Massenmord zu begehen. Zunächst hatte man das Land, das man bearbeiten
wollte, Stück für Stück von arabischen Großgrundbesitzern gekauft. Für
letztere war das ein gutes Geschäft, da die Preise mit der Zuwanderung in
die Höhe schnellten. Palästinensischerseits reagierte man dennoch
vielerwärts mit einer ablehnenden Haltung den Zuwanderern gegenüber, während
ein anderer Teil der Einheimischen durchaus auch die neuen von den Juden
angebotenen Jobs dankbar annahm. Das war ähnlich wie bei uns heute in
Deutschland: Die einen kümmern sich vorbildlich um die Flüchtlinge, und die
anderen wollen sie am liebsten alle wieder abschieben.

In Palästina erfolgte die Zuwanderung (im Verhältnis zur ortsansässigen
Bevölkerung) aber in einer vielfach höheren Geschwindigkeit als 2015 in
Deutschland. Die Spannungen, die wir in Deutschland bei der vergleichsweise
marginalen Zuwanderung schon als derart gravierend empfinden, daß Merkel vor
dem türkischen "Sultan" Erdogan brav kuscht, um den Flüchtlingsdeal nicht zu
gefährden, diese Spannungen waren in Palästina angesichts der vielmals
höheren Zuwanderung bis zum Siedepunkt hochgekocht: Gewalt und Gegengewalt
eskalierten bis hin zum israelischen Unabhängigkeitskrieg.

Der Krieg war durchaus kein Zweck der Zugewanderten. Er hätte bei einer
minimalen Kenntnis der Psyche des Menschen aber angesichts des grassierenden
Virus namens "Nationalismus" vorhersehbar sein müssen. Die Briten hätten das
ihnen nicht gehörende palästinensische Land nicht einfach für die
Zuwanderung Fremder öffnen dürfen.
Post by Reichs Osmane
US-Juden und UNO haben diesem Terroristenjudenpack geholfen.
Die entscheidenden Waffenlieferungen bezog der entstehende Staat Israel aus
der Tschechoslowakei. Die UNO hatte eine müde Teilungsresolution
verabschiedet, die als Resolution der Vollversammlung absolut unverbindlich
war und ist und weder von Palästinensern noch von Israelis beachtet wurde.
Post by Reichs Osmane
Wenn aber friedlich die Krim heim ins Reich geholt wird (wie damals
Österreich), gibts keine Hilfe.
Tja, da wird eben mit zweierlei Maß gemessen. Die Vereinigung von BRD und
DDR hatte man in langen Verhandlungen erlangt. Dafür war im Fall der Krim
angesichts der eskalierenden russophoben Gewalt des Maidan keine Zeit. Die
Krim hätte problemlos in der Ukraine verbleiben können, wenn dort nicht der
russophobe Mob zu blutiger Tat geschritten wäre.
Post by Reichs Osmane
Wenn Polen Land wollen, kriegen sie es immer, wenn deutsche Schlesier es
wollen, kriegen sie nichts.
Polen hat nach dem zweiten Weltkrieg weite Gebiete an die Sowjetunion
verloren. Die Vertreibung der Schlesier war zweifellos ein Unrecht an den
Altvorderen. Sie haben ihr Leid größtenteils mit ins Grab genommen. Kann man
ihnen da noch etwas wiedergutmachen?! Ich meine doch, daß ein Toter nichts
davon hat, wenn seinen Nachkommen etwas gegeben wird, das sie nie als das
ihre gekannt haben. Soll man junge Polen aus Schlesein vertreiben?! Soll man
den Lebenden Unrecht tun, um den Toten ein Recht zu gewähren, von dem sie
nichts haben können?!
Post by Reichs Osmane
Wenn IS Muslime einen Staat gründen - wenig anders als wie es die
Terrorjuden machten, werden sie diffamiert, nur weil es keine Juden
sind. Bei Juden geht es eben immer mit Terrorismus, das finden alle ganz
super (Gustloff usw.).
Gustloff?? Wenn der IS seinen Staat im Einklang mit der ortsansässigen
Bevölkerung bilden und keine Unschuldigen drangsalieren würde, könnte man
ihn lassen. "Dummerweise" (heißt: Gott sei Dank) will die Mehrheit der
syrischen Bevölkerung aber nicht unter IS-Regime leben. Das sollte man
respektieren, wie man vor 100 Jahren es hätte respektieren müssen, daß
arabischerseits keine hinreichende Akzeptanz für eine Zuwanderung Fremder
bestand.
Post by Reichs Osmane
Was für ein Scheiß System ist das eigentlich?
Es gibt hier immerhin Schulen und offene Bibliotheken, deren Nutzung ich
empfehle.
Post by Reichs Osmane
Für mich ist IS ein super Staat und hoffe dass auch bald ganz Palästina
sich dem IS anschließt. Die Juden müssen da weg.
Man kann nicht altes Unrecht mit neuem Unrecht beantworten. Die Vertreibung
von Lebenden kann keinem Toten eine Genugtuung verschaffen. Uns Lebenden
bleibt nur die Aufgabe, dem Entstehen eines neuen Unrechts rechtzeitig den
Weg zu verbauen. Was vertreibt der IS Jesiden oder Christen?! Wenn es
Unrecht war, Palästinenser aus Palästina zu vertreiben, dann ist es auch
Unrecht, Christen und Jesiden aus ihren angestammten Wohngebieten zu
vertreiben. Also: Weg mit dem IS!

Und genauso sollte man auch mit den Unterstützern ("Freunde Syriens" etc)
des Terrors in Syrien aufräumen. Ohne diese ausländischen Geld- und
Waffengeber wäre der syrische Bürgerkrieg längst zu Ende und viele Millionen
wären niemals vertrieben worden.

Ulf

f'up gesetzt
--
www.ulf-gerkan.de
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