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Bischöfe streiten um Leib Christi: Peter Kohlgraf will Hinweis geben
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c***@gmail.com
2018-06-11 12:46:25 UTC
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Im Streit der Bischöfe um die Hostienverteilung an natürliche Ehepartner will der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf es bei einem Hinweis auf den Leib Christi belassen. Gläubige mit dem Wunsch nach mehr Kommunion mit der katholischen Kirche könnten an der Kommunionbank keine individuelle Katechese erwarten. Dazu müssten sie außerhalb des Gottesdienstes das Gespräch mit dem Pfarrer suchen. Wie sein Kölner Bruder Rainer Maria will er Ausnahmen bei der Sakramentenspendung nicht zur Norm erheben. Gegen Verwirrung im Bischofskollegium hatte Kardinal Woelki den Heiligen Vater um Vermittlung gegeben. Dieser wollte einer Verdunkelung des katholischen Glaubens mit Blick auf die Einheit der Getauften jedoch keinen Vorschub leisten.
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2018-06-11 17:21:22 UTC
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Die politische Meinung:

Der Mainzer Bischof und Bischof Oster wissen natürlich auch, dass der Fronleichnamszug gelaufen ist.

Aber Sie geben natürlich dem Papst mit auf dem Weg zum Weltkirchenrat: Geh auf alle Getauften und alle Menschen zu, aber geh nicht zu weit.
Der Habakuk.
2018-06-11 17:49:12 UTC
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Der Mainzer Bischof und Bischof Oster wissen natürlich auch, dass der
Fronleichnamszug gelaufen ist.
Aber Sie geben natürlich dem Papst mit auf dem Weg zum
Weltkirchenrat: Geh auf alle Getauften und alle Menschen zu, aber geh
nicht zu weit.
Nimms nicht allzu persönlich, bzw sei nicht gekränkt. Aber: wie kommt
man nur dazu, sein Leben so zu verschwenden, indem man sich mit so
völlig belanglosen artifiziellen Nebensächlichkeiten abgibt, statt etwas
Vernünftiges damit anzustellen??
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
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2018-06-11 21:53:48 UTC
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Post by Der Habakuk.
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Der Mainzer Bischof und Bischof Oster wissen natürlich auch, dass der
Fronleichnamszug gelaufen ist.
Aber Sie geben natürlich dem Papst mit auf dem Weg zum
Weltkirchenrat: Geh auf alle Getauften und alle Menschen zu, aber geh
nicht zu weit.
Nimms nicht allzu persönlich, bzw sei nicht gekränkt. Aber: wie kommt
man nur dazu, sein Leben so zu verschwenden, indem man sich mit so
völlig belanglosen artifiziellen Nebensächlichkeiten abgibt, statt etwas
Vernünftiges damit anzustellen??
Das sollten sich eigentlich alle fragen:

Wofür lebe ich? Wo komme ich her, wo gehe ich hin?
c***@gmail.com
2018-06-12 12:09:37 UTC
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Bonn. Im Streit um die Eucharistie ist der griechisch-orthodoxe Metropolit Augoustinos Rainer Maria Woelki einen Schritt entgegenkommen: Eine Ausnahme dürfe nicht zur Regel gemacht werden, sagte der Metropolit am Montag in Bonn. Der Erzbischof von Köln hatte sich beim Heiligen Vater dafür eingesetzt, eine Ausnahme nicht zur Regel zu machen. Woelki bedankte sich für die Wegweisung. Andere Kollegen im Bischofsamt hatten Unsicherheit angemeldet, einem gutwilligen Ehepartner die Kommunionspendung zu verweigern, nur weil er nicht katholisch ist. Bruder Rainer Maria wollte jedoch einer Theologie der zittrigen Hand nicht das Wort reden. Er erinnerte daran, dass es für postmoderne Menschen ohne Jesus als moralisches Vorbild beim Jüngsten Gericht keine Erlösung gibt und bedauerte Irrtümer.
Lars Bräsicke
2018-06-12 17:57:25 UTC
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Im Streit der Bischöfe um die Hostienverteilung an natürliche Ehepartner will der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf es bei einem Hinweis auf den Leib Christi belassen. Gläubige mit dem Wunsch nach mehr Kommunion mit der katholischen Kirche könnten an der Kommunionbank keine individuelle Katechese erwarten. Dazu müssten sie außerhalb des Gottesdienstes das Gespräch mit dem Pfarrer suchen. Wie sein Kölner Bruder Rainer Maria will er Ausnahmen bei der Sakramentenspendung nicht zur Norm erheben. Gegen Verwirrung im Bischofskollegium hatte Kardinal Woelki den Heiligen Vater um Vermittlung gegeben. Dieser wollte einer Verdunkelung des katholischen Glaubens mit Blick auf die Einheit der Getauften jedoch keinen Vorschub leisten.
Schon absurd, was Leute daraus machen, dass Joschi Nazareth ne Runde
Brot mit Rotwein an seine Kumpels ausgegeben hatte.

Noch dunker geht kaum.
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2018-06-12 20:20:17 UTC
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Post by Lars Bräsicke
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Im Streit der Bischöfe um die Hostienverteilung an natürliche Ehepartner will der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf es bei einem Hinweis auf den Leib Christi belassen. Gläubige mit dem Wunsch nach mehr Kommunion mit der katholischen Kirche könnten an der Kommunionbank keine individuelle Katechese erwarten. Dazu müssten sie außerhalb des Gottesdienstes das Gespräch mit dem Pfarrer suchen. Wie sein Kölner Bruder Rainer Maria will er Ausnahmen bei der Sakramentenspendung nicht zur Norm erheben. Gegen Verwirrung im Bischofskollegium hatte Kardinal Woelki den Heiligen Vater um Vermittlung gegeben. Dieser wollte einer Verdunkelung des katholischen Glaubens mit Blick auf die Einheit der Getauften jedoch keinen Vorschub leisten.
Schon absurd, was Leute daraus machen, dass Joschi Nazareth ne Runde
Brot mit Rotwein an seine Kumpels ausgegeben hatte.
Noch dunker geht kaum.
Warum wandelt der Priester Weißwein?
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2018-06-13 21:24:31 UTC
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Der Trierer Kirchenrechtler Christoph Ohly stärkt Bruder Rainer Maria den Rücken: Im Streit um den Kommunionempfang ermutigt er zu treuem Hinhören auf die Lehre der gesamten Kirche. Insbesondere erinnert Bruder Christoph an das kirchliche Gesetzbuch can. 844 § 4, nach dem der Kommunionempfang für evangelische Christen keine Frage sei im Sterbe- und Notfall. St. Johannes Paul II. habe den Notfall bei Verfolgung und Gefängnis gesehen. Eine Ehe zwischen katholischen und evangelischen Christen sei kein Notfall. Traditionell würden sich in der Universalkirche nichtkatholische Christen an der Kommunionbank segnen lassen. Das stünde mit der Lehre Jesu von der Gottes- und Nächstenliebe im Einklang. Dem stillen Ruf Gottes im Herzen wollte er damit nicht widersprechen.
Hans
2018-06-14 06:52:30 UTC
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Der Trierer Kirchenrechtler Christoph Ohly stärkt Bruder Rainer Maria den Rücken: Im Streit um den Kommunionempfang ermutigt er zu treuem Hinhören auf die Lehre der gesamten Kirche. Insbesondere erinnert Bruder Christoph an das kirchliche Gesetzbuch can. 844 § 4, nach dem der Kommunionempfang für evangelische Christen keine Frage sei im Sterbe- und Notfall. St. Johannes Paul II. habe den Notfall bei Verfolgung und Gefängnis gesehen. Eine Ehe zwischen katholischen und evangelischen Christen sei kein Notfall. Traditionell würden sich in der Universalkirche nichtkatholische Christen an der Kommunionbank segnen lassen. Das stünde mit der Lehre Jesu von der Gottes- und Nächstenliebe im Einklang. Dem stillen Ruf Gottes im Herzen wollte er damit nicht widersprechen.
Na, die haben aber Sorgen...

Hans

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