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Schraim nach Gehöa.
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Der Habakuk.
2017-12-05 18:40:01 UTC
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Die Präsidentin der Kultusministerin gab im Video zu, daß "20% erreichen
nicht mal die Mindestlesekompetenz" in Klartext bedeutet: "kann im
Grunde gar nicht lesen und verläßt so die Grundschule".

"Fast jeder fünfte Viertklässler kann kaum lesen. Damit liegt
Deutschland international nur noch im Mittelfeld. Jetzt zeigen sich die
Folgen ideologisch geleiteter Bildungsreformen.
...
Nach der IQB-Studie weist nun auch die Iglu-Studie nach, dass
Deutschland in der Lesekompetenz der Grundschüler gerade eben sein
Niveau halten kann. Da aber viele andere Länder Fortschritte machen,
fallen wir zurück ins Mittelfeld. Damit kann eine Nation, die nur über
Menschen als Ressource verfügt, nicht zufrieden sein.

Beim Blick auf Details zeigt sich, dass die Zahl der schlechten Leser
steigt. Die Heterogenität der Schülerschaft sei schuld, heißt es bei der
Politik. Als könnten die Schüler etwas für die Misere. Die Grundschulen
waren, auch wenn kaum beachtet, Orte für radikale Bildungsreformen.

Das Schreiben nach Gehör ist die bekannteste davon. Wenn die Präsidentin
der Kultusministerkonferenz nun fordert, Eltern müssten ihre Kinder mehr
fördern, muss sie diese Schreib-Lern-Methode mit ihren Kollegen
schleunigst abschaffen.

Schraibm nach Gehöa

Das Schreiben nach Gehör war der offensichtliche Versuch, die Eltern,
die aktiv hinter ihren Kindern stehen, aus dem Spiel zu nehmen. Der
Abstand zu den sozial Schwachen, die zu Hause keine Hilfe bekommen,
sollte sich so verringern.

Das ist schon absurd genug. Doch die Methode selbst schadet den
Schwachen offensichtlich. Kinder, die nicht richtig Deutsch zu Hause
sprechen, stürzt sie in eine babylonische Sprachverwirrung."

Richtig! es sollte mit dem absurden Schreiben nach Gehör all die
Achmeds und Aisches (Mädel sind aber auch bei denen fleißiger und besser
in der Schule) ihre Chance bekommt. Dadurch, daß man allen anderen
diesen Stein der Schreibbehinderung ans Bein band.

Achmed machte plötzlich keine Fehler mehr, weil er eben nach Gehör
schrieb. Achmed und Mohammed waren plötzlich genauso Einserschüler wie
peter und Maria, die alles richtig gelernt hatten und alles richtig
schreiben konnten.

Die Esel können sogar noch aufgrund guter Noten aufs Gymnasium kommen.
Wo sie dann aber durch ihren faktischen Analphabetismus schnell
auffallen und ne harte Zeit als loser haben, bis sie oft genug
durchgefallen sind und wieder zurückgereicht werden an die Hauptschule.

Es ist meist eh schon alles verloren, wenn in die Grundschule Kinder
kommen, die kaum ein Wort Deutsch können, weil sie daheim nur Türkisch
oder Arabisch gesprochen haben.

Die Eltern vertrauen anscheinend felsenfest darauf, daß in 20 oder 30
Jahren eh alles islamisiert ist hierzulande.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*
F. Werner
2017-12-06 08:08:14 UTC
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Am 05.12.2017 um 19:40 schrieb Der Habakuk.:

Der politisch wie immer verantwortungsvolle WDR 5 heute Morgen sinngemäß:

"Natürlich liegt das auch daran, dass Inklusion, Flüchtlingskinder und
Migranten das Schulniveau drücken. Aber gerade das zeigt doch, wie
schlecht unser Schulsystem ist."

Diese Logik habe ich nicht verstanden. Unser Schulsystem ist auf die
Bedürfnisse eines Industrielandes mitten in Europa angepasst. Es ist
nicht das tollste, aber es darf voraussetzen, dass die Kinder wenigstens
die deutsche Sprache ihrem Alter gemäß sprechen können.

Kinder, die die Landessprache nicht sprechen, sind ein Problem für
Spezialschulen. Aber obwohl wir so ein superreiches, wohlhabendes, ja im
Gelde schwimmendes Land sind, ist für solche Schulen kein Geld da.

Damit tritt ein, was hinter vorgehaltener Hand immer schon befürchtet
wurde: Folgeprobleme der Migrantenwelle von 2014/2015.

Wir müssen uns um Probleme kümmern, die wir eigentlich längst hinter uns
gelassen haben. Neben ungeimpften Kindern, alten Krankheiten (siehe
Krätze-Statistik NRW) und Verschärfungen des Sozialbereichs (Hartz IV,
Wohnungsnot, Jobs) gehören nun auch noch verschärfte Bildungsprobleme zu
unserem Problem-Kanon.

Einige Grundschulen wurden bisher, mangels Kindern, geschlossen. Die
können nicht mal eben so wieder geöffnet werden. Also werden die
vorhandenen Grundschulen bald an Überfüllung leiden. In einem Staat, der
seit 1990 konsequent immer weniger Geld im Bildungs- und Sozialbereich
ausgibt.

All diese Probleme werden die Nicht-Ziel-Länder nicht haben.

"Keine Kinder zu zeugen war vielleicht die klügste Entscheidung in
Deinem Leben" (Kumpel neulich zu mir)

FW
Bernd Kohlhaas
2017-12-06 08:12:25 UTC
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Hallo,

"F. Werner" schrieb
Post by F. Werner
"Natürlich liegt das auch daran, dass Inklusion, Flüchtlingskinder und
Migranten das Schulniveau drücken. Aber gerade das zeigt doch, wie
schlecht unser Schulsystem ist."
Diese Logik habe ich nicht verstanden.
Ich auch nicht.
Da wird wieder mal von den wahren Ursachen abgelenkt!
Post by F. Werner
Wir müssen uns um Probleme kümmern, die wir eigentlich längst hinter
uns gelassen haben. Neben ungeimpften Kindern, alten Krankheiten
(siehe Krätze-Statistik NRW) und Verschärfungen des Sozialbereichs
(Hartz IV, Wohnungsnot, Jobs) gehören nun auch noch verschärfte
Bildungsprobleme zu unserem Problem-Kanon.
So ist es!
--
Bernd Kohlhaas
***@gmx.de
F. Werner
2017-12-06 08:52:13 UTC
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Post by Bernd Kohlhaas
Ich auch nicht.
Da wird wieder mal von den wahren Ursachen abgelenkt!
Zur Krätze-Problematik (anstieg von 5 % auf 34 % seit 2014) gab es auch
heute Morgen eine Reportage. Der Reporter druckste bei der Frage nach
den Ursachen herum. Man merkte ihm die Nervosität durch das Radio an.

Ja, es gäbe dort verstärkt Krätze, wo Flüchtlingskinder in Kitas sind.
Nein, ein Händedruck reiche nicht aus, um sich anzustecken.
Ja, die Kinder steckten z. B. ihre Köpfe länger beim Spielen zusammen,
wie (kleine) Kinder das ja bekanntlich tun.
Ja, das erhöhe natürlich die Ansteckungsgefahr.

Nein, einen statistischen Zusammenhang gäbe es "natürlich" nicht.

"Wieso natürlich?" fragte ich mich die ganze restliche Fahrt über.

Flüchtlinge haben die ansteckende Krätze, stecken unsere Kinder aber
nicht an weil ... ähem ... ja, weil das so ist.

Aha. Ich finde das sehr beruhigend.

Wie damals in den Sechzigern und Siebzigern, als italienische Kinder und
später türkische für eine Läusewelle in den Kitas sorgten, nachdem die
deutschen Läuse endlich besiegt waren. Auch da gab es "natürlich" keinen
Zusammenhang.

Gut, dass unsere Ärzte besser sind als unsere Journalisten.

FW
Ignaz Döll
2017-12-06 12:13:34 UTC
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Raw Message
Post by F. Werner
Post by Bernd Kohlhaas
Ich auch nicht.
Da wird wieder mal von den wahren Ursachen abgelenkt!
Zur Krätze-Problematik (anstieg von 5 % auf 34 % seit 2014) gab es auch
heute Morgen eine Reportage. Der Reporter druckste bei der Frage nach
den Ursachen herum. Man merkte ihm die Nervosität durch das Radio an.
Ja, es gäbe dort verstärkt Krätze, wo Flüchtlingskinder in Kitas sind.
Nein, ein Händedruck reiche nicht aus, um sich anzustecken.
Ja, die Kinder steckten z. B. ihre Köpfe länger beim Spielen zusammen,
wie (kleine) Kinder das ja bekanntlich tun.
Ja, das erhöhe natürlich die Ansteckungsgefahr.
Nein, einen statistischen Zusammenhang gäbe es "natürlich" nicht.
"Wieso natürlich?" fragte ich mich die ganze restliche Fahrt über.
Flüchtlinge haben die ansteckende Krätze, stecken unsere Kinder aber
nicht an weil ... ähem ... ja, weil das so ist.
Aha. Ich finde das sehr beruhigend.
Wie damals in den Sechzigern und Siebzigern, als italienische Kinder und
später türkische für eine Läusewelle in den Kitas sorgten, nachdem die
deutschen Läuse endlich besiegt waren. Auch da gab es "natürlich" keinen
Zusammenhang.
Die Läuse gibts auch wieder, bei meiner Älteren kaum, bei meiner kleinen
(jetzt 9) gabs die im Kindergarten alle paar Wochen.
--
"also ist ein Hund eine Katze. Umgekehrt gilt das nicht unbedingt. "
Zitat Horst Leps
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