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IG Metall, 60.000 Beschäftigte treten in Warnstreiks
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Fritz
2018-01-10 06:58:48 UTC
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<http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ig-metall-60-000-beschaeftigte-treten-in-warnstreik-a-1186988.html>
Zitat:
»Die IG Metall erhöht den Druck erheblich: Am Dienstag legten 60.000
Beschäftigte die Arbeit nieder, um mehr Lohn und kürzere Arbeitszeiten
zu fordern - viermal so viele wie in allen bisherigen Warnstreiks zusammen.«

Die Fronten
»Tatsächlich sind die Fronten in der aktuellen Tarifrunde so verhärtet
wie lange nicht mehr. Grund dafür ist weniger die Lohnforderung der
Gewerkschaft - sie möchte sechs Prozent höhere Löhne durchsetzen -
sondern die Forderung nach einem individuellen Anspruch für die
Beschäftigten, die Arbeitszeit vorübergehend auf bis zu 28 Stunden in
der Woche zu reduzieren. Zudem sollen die Arbeitgeber nach dem Willen
der IG Metall einen Zuschuss bezahlen, wenn die Teilzeit zur Pflege von
Angehörigen oder zur Kinderbetreuung genutzt wird.«

»Bislang haben die Arbeitgeber lediglich zwei Prozent mehr Lohn
angeboten. Über flexiblere Arbeitszeiten würden sie durchaus verhandeln,
ließen sie bislang verlauten, wenn das auch beinhalte, dass andere
Beschäftigtengruppen künftig länger als die bisher geltenden 35 Stunden
in der Woche arbeiten dürften. Den Lohnzuschuss bei einer Verkürzung der
Arbeitszeit lehnen sie hingegen strikt ab - und bezeichnen ihn sogar als
rechtswidrig: Er würde, so das Argument der Arbeitgeber, jene
Beschäftigten diskriminieren, die bereits heute in Teilzeit arbeiten.«

Darum geht es der IG Metall:
<http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ig-metall-setzt-auf-konfrontation-darum-geht-s-a-1186720.html>
Zitat:
»Jetzt hat die mächtigste und nach vielen Jahren ohne Streiks auch
finanzkräftigste Gewerkschaft Deutschlands sich gleich mehrere
kontroverse Themen vorgenommen:
* Sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt.
* Jeder Beschäftigte soll das Recht erhalten, seine Wochenarbeitszeit
für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren von 35 auf 28 Stunden zu
reduzieren.
* Bestimmte Gruppen sollen zusätzlich einen unterschiedlich
ausgestalteten Teillohnausgleich erhalten: Schichtarbeiter, Eltern
junger Kinder sowie Beschäftigte, die zu Hause Angehörige pflegen.«
--
Fritz
An alle Ehrlichen und Aufrechten:
Prosit Neujahr!
Heinz Schmitz
2018-01-10 13:05:01 UTC
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Sie will, dass die Mitglieder weniger arbeiten, dafür aber mehr Geld
bekommen.

Das ist ganz im Sinne Draghis, denn das fördert die Inflation: So wie
er Geld in die Menge wirft, ohne dass mehr Wertschöpfung erfolgt,
so wollen es auch die Errungenschaftler.

Dabei müssen die Mitglieder ihren Mehrlohn selber bezahlen: Über
gestiegene Preise (und ihren Gewerkschafts-Mitglieds-Beitrag).
Und sie fördern die Motivation zu weiterer Automatiserung und/oder
Abwanderung.
Ausserdem wird sich die Schere zwischen arm und reich dadurch
weiter öffen. Da könnense dann wieder demonstrieren gehen.

Grüße,
H.
Fritz
2018-01-10 17:42:39 UTC
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Post by Heinz Schmitz
Sie will, dass die Mitglieder weniger arbeiten, dafür aber mehr Geld
bekommen.
Und warum denn nicht?

Und nun zurück zum Text:
<http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ig-metall-60-000-beschaeftigte-treten-in-warnstreik-a-1186988.html>
Zitat:
»Die IG Metall erhöht den Druck erheblich: Am Dienstag legten 60.000
Beschäftigte die Arbeit nieder, um mehr Lohn und kürzere Arbeitszeiten
zu fordern - viermal so viele wie in allen bisherigen Warnstreiks zusammen.«

Die Fronten
»Tatsächlich sind die Fronten in der aktuellen Tarifrunde so verhärtet
wie lange nicht mehr. Grund dafür ist weniger die Lohnforderung der
Gewerkschaft - sie möchte sechs Prozent höhere Löhne durchsetzen -
sondern die Forderung nach einem individuellen Anspruch für die
Beschäftigten, die Arbeitszeit vorübergehend auf bis zu 28 Stunden in
der Woche zu reduzieren. Zudem sollen die Arbeitgeber nach dem Willen
der IG Metall einen Zuschuss bezahlen, wenn die Teilzeit zur Pflege von
Angehörigen oder zur Kinderbetreuung genutzt wird.«

»Bislang haben die Arbeitgeber lediglich zwei Prozent mehr Lohn
angeboten. Über flexiblere Arbeitszeiten würden sie durchaus verhandeln,
ließen sie bislang verlauten, wenn das auch beinhalte, dass andere
Beschäftigtengruppen künftig länger als die bisher geltenden 35 Stunden
in der Woche arbeiten dürften. Den Lohnzuschuss bei einer Verkürzung der
Arbeitszeit lehnen sie hingegen strikt ab - und bezeichnen ihn sogar als
rechtswidrig: Er würde, so das Argument der Arbeitgeber, jene
Beschäftigten diskriminieren, die bereits heute in Teilzeit arbeiten.«

Darum geht es der IG Metall:
<http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ig-metall-setzt-auf-konfrontation-darum-geht-s-a-1186720.html>
Zitat:
»Jetzt hat die mächtigste und nach vielen Jahren ohne Streiks auch
finanzkräftigste Gewerkschaft Deutschlands sich gleich mehrere
kontroverse Themen vorgenommen:
* Sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt.
* Jeder Beschäftigte soll das Recht erhalten, seine Wochenarbeitszeit
für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren von 35 auf 28 Stunden zu
reduzieren.
* Bestimmte Gruppen sollen zusätzlich einen unterschiedlich
ausgestalteten Teillohnausgleich erhalten: Schichtarbeiter, Eltern
junger Kinder sowie Beschäftigte, die zu Hause Angehörige pflegen.«
--
Fritz
An alle Ehrlichen und Aufrechten:
Prosit Neujahr!
Heinz Schmitz
2018-01-11 11:44:34 UTC
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Post by Fritz
Post by Heinz Schmitz
Sie will, dass die Mitglieder weniger arbeiten, dafür aber mehr Geld
bekommen.
Und warum denn nicht?
Und warum?

Grüße,
H.
Fritz
2018-01-11 12:27:13 UTC
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Post by Heinz Schmitz
Post by Fritz
Post by Heinz Schmitz
Sie will, dass die Mitglieder weniger arbeiten, dafür aber mehr Geld
bekommen.
Und warum denn nicht?
Und warum?
Und warum denn nicht!?

»Deutsche Wirtschaft wächst so stark wie seit sechs Jahren nicht
Das Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent
gestiegen. Das ist das stärkste Plus seit 2011.«
<http://sz.de/1.3820916>

IG Metall droht im Streit über Arbeitszeiten mit härteren Streiks
<https://www.24matins.de/traf/eco/ig-metall-droht-im-streit-ueber-arbeitszeiten-mit-haerteren-streiks-67903>
Zitat:
»Hofmann wies am Mittwoch darauf hin, dass die Metaller ohnehin im
Schnitt 39,3 Stunden pro Woche arbeiten würden. Den Widerstand gegen
einen Teil-Lohnausgleich für Beschäftigte, die wegen Kindern oder
pflegebedürftiger Angehöriger kürzer treten, könne er nicht verstehen.
“Das kostet weniger als ein Prozent der bisherigen Lohnkosten”, sagte er.
Und den Industriekonzernen gehe es glänzend: Nach Schätzung seines
Hauses könnten sie für das Jahr 2017 wohl 18 Milliarden Euro Dividenden
an ihre Aktionäre ausschütten – wenn die Gewerkschaft dem nicht
zuvorkommt und die Mitarbeiter entsprechend besser beteiligt.«

Seltsam, eine bezahlte Pflegefreistellung gibt es in Österreich nun
schon seit Jahrzehnten!

<https://www.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/krankheitundpflege/pflege/Pflegefreistellung.html>

<https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Pflegefreistellung.html>
--
Fritz
An alle Ehrlichen und Aufrechten:
Prosit Neujahr!
Fritz
2018-01-11 12:29:43 UTC
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Post by Heinz Schmitz
Post by Fritz
Post by Heinz Schmitz
Sie will, dass die Mitglieder weniger arbeiten, dafür aber mehr Geld
bekommen.
Und warum denn nicht?
Und warum?
Und warum denn nicht!?

»Deutsche Wirtschaft wächst so stark wie seit sechs Jahren nicht
Das Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent
gestiegen. Das ist das stärkste Plus seit 2011.«
<http://sz.de/1.3820916>

IG Metall droht im Streit über Arbeitszeiten mit härteren Streiks
<https://www.24matins.de/traf/eco/ig-metall-droht-im-streit-ueber-arbeitszeiten-mit-haerteren-streiks-67903>
Zitat:
»Hofmann wies am Mittwoch darauf hin, dass die Metaller ohnehin im
Schnitt 39,3 Stunden pro Woche arbeiten würden. Den Widerstand gegen
einen Teil-Lohnausgleich für Beschäftigte, die wegen Kindern oder
pflegebedürftiger Angehöriger kürzer treten, könne er nicht verstehen.
“Das kostet weniger als ein Prozent der bisherigen Lohnkosten”, sagte er.
Und den Industriekonzernen gehe es glänzend: Nach Schätzung seines
Hauses könnten sie für das Jahr 2017 wohl 18 Milliarden Euro Dividenden
an ihre Aktionäre ausschütten – wenn die Gewerkschaft dem nicht
zuvorkommt und die Mitarbeiter entsprechend besser beteiligt.«

Seltsam, eine bezahlte Pflegefreistellung gibt es in Österreich nun
schon seit Jahrzehnten!

<https://www.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/krankheitundpflege/pflege/Pflegefreistellung.html>

<https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Pflegefreistellung.html>
--
Fritz
An alle Ehrlichen und Aufrechten:
Prosit Neujahr!
Libero
2018-01-11 12:21:03 UTC
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Post by Fritz
Post by Heinz Schmitz
Sie will, dass die Mitglieder weniger arbeiten, dafür aber mehr Geld
bekommen.
Und warum denn nicht?
Genau: jedes Jahr ein bisschen weniger Arbeit und ein bisschen
mehr Lohn, dann haben wir irgendwann mal das von den Linken
ersehnte Schlaraffenland ;-))
Fritz
2018-01-11 12:29:20 UTC
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Raw Message
Post by Libero
Post by Fritz
Post by Heinz Schmitz
Sie will, dass die Mitglieder weniger arbeiten, dafür aber mehr Geld
bekommen.
Und warum denn nicht?
Genau: jedes Jahr ein bisschen weniger Arbeit und ein bisschen
mehr Lohn, dann haben wir irgendwann mal das von den Linken
ersehnte Schlaraffenland ;-))
Stimmt, wie hast du das nur erraten können .... bruahahahahaaa

»Deutsche Wirtschaft wächst so stark wie seit sechs Jahren nicht
Das Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent
gestiegen. Das ist das stärkste Plus seit 2011.«
<http://sz.de/1.3820916>

IG Metall droht im Streit über Arbeitszeiten mit härteren Streiks
<https://www.24matins.de/traf/eco/ig-metall-droht-im-streit-ueber-arbeitszeiten-mit-haerteren-streiks-67903>
Zitat:
»Hofmann wies am Mittwoch darauf hin, dass die Metaller ohnehin im
Schnitt 39,3 Stunden pro Woche arbeiten würden. Den Widerstand gegen
einen Teil-Lohnausgleich für Beschäftigte, die wegen Kindern oder
pflegebedürftiger Angehöriger kürzer treten, könne er nicht verstehen.
“Das kostet weniger als ein Prozent der bisherigen Lohnkosten”, sagte er.
Und den Industriekonzernen gehe es glänzend: Nach Schätzung seines
Hauses könnten sie für das Jahr 2017 wohl 18 Milliarden Euro Dividenden
an ihre Aktionäre ausschütten – wenn die Gewerkschaft dem nicht
zuvorkommt und die Mitarbeiter entsprechend besser beteiligt.«

Seltsam, eine bezahlte Pflegefreistellung gibt es in Österreich nun
schon seit Jahrzehnten!

<https://www.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/krankheitundpflege/pflege/Pflegefreistellung.html>

<https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Pflegefreistellung.html>
--
Fritz
An alle Ehrlichen und Aufrechten:
Prosit Neujahr!
Heinz Schmitz
2018-01-11 18:06:13 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
Post by Libero
Post by Fritz
Post by Heinz Schmitz
Sie will, dass die Mitglieder weniger arbeiten, dafür aber mehr Geld
bekommen.
Und warum denn nicht?
Genau: jedes Jahr ein bisschen weniger Arbeit und ein bisschen
mehr Lohn, dann haben wir irgendwann mal das von den Linken
ersehnte Schlaraffenland ;-))
Stimmt, wie hast du das nur erraten können .... bruahahahahaaa
»Deutsche Wirtschaft wächst so stark wie seit sechs Jahren nicht
Bei schönem Wetter müssen alle Regenschirme verschrottet werden!
gez.: Der linke Fritz (hat sich nach Diktat wieder schlafen gelegt).

Grüße,
H.
Fritz
2018-01-12 12:41:13 UTC
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Post by Heinz Schmitz
Post by Fritz
Post by Libero
Post by Fritz
Post by Heinz Schmitz
Sie will, dass die Mitglieder weniger arbeiten, dafür aber mehr Geld
bekommen.
Und warum denn nicht?
Genau: jedes Jahr ein bisschen weniger Arbeit und ein bisschen
mehr Lohn, dann haben wir irgendwann mal das von den Linken
ersehnte Schlaraffenland ;-))
Stimmt, wie hast du das nur erraten können .... bruahahahahaaa
»Deutsche Wirtschaft wächst so stark wie seit sechs Jahren nicht
Bei schönem Wetter
Blondie,
mehr kömmt von deinereiner nie!
--
Fritz
An alle Ehrlichen und Aufrechten:
Prosit Neujahr!
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